Die Wahrheit liegt unter Wasser - Der Serienstart und erste spektakuläre Fall für Polizeitaucherin Svea Roth
Die Party an Bord der Jacht von Baulöwe Teschner ist in vollem Gange, als plötzlich vier Gestalten in Neoprenanzügen das Boot kapern, die Gäste berauben und Teschner kaltblütig erschießen. Polizeitaucherin Svea Roth vom BKA Hamburg findet im trüben Schlick der Elbe die Tatwaffe, die große Rätsel aufgibt. Teschner war umstritten, aber wer wollte ihn aus dem Weg räumen? Oder sollte der Überfall etwas ganz anderes vertuschen? Je näher Svea der Lösung kommt, umso lebensgefährlicher wird es für sie - über und unter Wasser.
Der erste große Einsatz für Polizeitaucherin Svea Roth
Marc Jansen was als historicus lange tijd verbonden aan de Universiteit van Amsterdam. Hij woonde enkele jaren in Moskou en doorkruiste de voormalige Sovjetunie. In 1980 verscheen zijn proefschrift Een showproces onder Lenin, gevolgd door diverse boeken en artikelen over de Russische en Sovjetgeschiedenis. In 2008 maakte hij een aanvulling op J.W. Bezemers standaardwerk Een geschiedenis van Rusland.
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Nach dem Klappentext hatte ich richtig Lust das Buch zu hören und es begann auch total spannend. Und es hätte auch so weitergehen können, wenn der Autor nicht in den 80er und den dementsprechenden Rollenklischees gefangen wäre. Ja, momentan werden viele Serien der 80er im TV wiederholt und ja, ich gucke z.B. immer noch „Trio mit 4 Fäusten“ oder „Airwolf“. Aber mir ist auch die Rolle der Frauen bewusst: schmückendes Beiwerk, egal wie kompetent sie auch sein mögen. Und genau so wurde die taffe Polizeitaucherin Svea angelegt. Sie lässt sich vom neuen Kollegen die „Butter vom Brot nehmen“ und schmachtet ihn und seine Augen auch noch an. Echt jetzt? Und über ihre sonstigen persönlichen Themen wollen wir hier das Mäntelchen des Schweigens decken. Wäre das Ganze als ironische, überdrehte, überzogene Story angelegt worden, hätte es funktionieren können. Aber so saß ich nur da und wollte Svea andauernd rütteln. Spätestens, als von „Backflash“ die Rede war, habe ich im Geiste die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Es heißt „Flashback“, lieber Autor. Und wenn es ein Versehen der Sprecherin war, dann hat die Kontrolle des Hörbuchs nicht funktioniert. Ulrike Kapfer hat klasse gelesen und mich immer wieder in die Handlung gezogen. Sie konnte die High Society Personen genau so überzeugend rüberbringen wie die fanatischen Terroristen. Leider war die Handlung an sich ab dem dritten Drittel durchschaubar und das Ende überraschte mich nicht. Die Spannung kam in Wellen daher, aber flachte dann leider wieder total ab. Der Schreibstil ist flüssig und es gab weder negative noch positive Auffälligkeiten. Tja, dieses Mal habe ich mir ein Rezi-Exemplar gewünscht, welches mich nicht überzeugt hat. Doch da die Story grundsätzlich interessant ist, gibt es knappe 3 Flaggen-Sterne. Aber es wurde viel Potential verschenkt. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Die Party an Bord der Jacht von Baulöwe Teschner ist in vollem Gange, als plötzlich vier Gestalten in Neoprenanzügen das Boot kapern, die Gäste berauben und Teschner kaltblütig erschießen. Polizeitaucherin Svea Rot vom BKA Hamburg findet im trüben Schlick der Elbe die Tatwaffe, die große Rätsel aufgibt. Teschner war umstritten, aber wer wollte ihn aus dem Weg räumen? Oder sollte der Überfall etwas ganz anderes vertuschen? Je näher Svea der Lösung kommt, umso lebensgefährlicher wird es für sie - über und unter Wasser.
Dies ist mein erstes Buch von Marc Jansen, aber es wird nicht mein letztes bleiben. Ich hatte den Klappentext gelesen und ich habe mich gefreut, denn ich habe zwar schon viele Krimis und Thriller gelesen, aber eine Polizeitaucherin war bisher nicht dabei. Das ist vom Thema her mal für mich etwas anderes und daher war ich schon sehr gespannt. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Marc Jansen schreibt locker-leicht, detailreich und es dauerte nicht lange, da fand ich mich mit den Partygästen auf der Jacht wieder, als diese überfallen wurde. Zumindest hat es sich so angefühlt. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die Sprecherin Ulirke Kapfer, die ich bisher nicht kannte. Sie hat ihren Job sehr gut gemacht. Sie hat eine ruhige Stimme und hat die Story mit Höhen und Tiefen vorgelesen. Sie konnte die jeweiligen emotionalen Stimmungen der gerade gesprochenen Figuren super rüberbringen. Ich fand das Hörbuch kurzweilig und unterhaltsam. Nachdem ein Partygast stirbt, ermittelt das BKA Hamburg. Svea Roth ist eine interessante Figur, die sich gerade von ihrem Mann getrennt hat. Grund war wohl ein familiäres Unglück in der Vergangenheit. Diese bekommt man in kurzen Rückblenden präsentiert. Svea Roth ist eine tiefgründig geschaffene Protagonistin, die auf mich sehr authentisch wirkt. Zusammen mit einem neuen Kollegen Jan arbeitet sie an dem Fall. Beide Polizisten haben eine mehr oder weniger bewegte Vergangenheit, von der man nach und nach erfährt. Das war gut gemacht und ich fand sie auch beide sehr sympathisch und doch waren Berufs- und Privatleben ausgewogen dargestellt. Der Fall selbst war interessant gestrickt. Eine Umweltorganisation hat die Jacht überfallen und nun gilt es zu ermitteln. Die Ermittlungen haben Spaß gemacht und ich hatte schnell einen Verdacht, den der Autor aber mit einem fulminanten Showdown zunichte gemacht hat. Je mehr ich von der Story hörte, desto mehr konnte mich dieser Krimi fesseln. Dazu beigetragen hat auch eine Portion Action, neben der peniblen Ermittlungsarbeit und den interessanten Protagonisten. Fazit: Ein spannender Serienauftakt, der Lust auf mehr macht! Ich freue mich jetzt schon darauf, mehr von Svea und Jan zu hören.
Auf der Yacht des Großindustriellen Teschner findet an eine Party mit einflussreichen Menschen statt, die plötzlich durch vier Vermummte jäh unterbrochen. Sie führen ein Bekennerschreiben mit sich, dass sie sich radikal für das Klima einsetzen und die Erweiterung des Hafens verhindern wollen. Bei dem Überfall wird Teschner zufällig angeschossen und das Gewehr versinkt in der Elbe. Das LKA-Team mit der Polizeitaucherin Svea findet das Gewehr, das aus Bundewehrbeständen stammt. Mit wem arbeiten die Ökoterroristen der MFN zusammen? In dem Team des LKA Hamburg gibt es einen neuen Mitarbeiter aus Berlin, das zu Beginn die Probleme von Svea noch verstärken. Doch je mehr sie sich der MFN annähern, um so mehr funktioniert das neue Team und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis sie zu einem Ergebnis kommen. „Unter falscher Flagge“ von Marc Jansen ist ein regionaler Krimi, der sich im Hamburger Hafen abspielt. Hier passt die Polizeitaucherin Svea Roth sehr gut ins Bild und auch das Cover zeigt den Unterwasserbezug auch sehr deutlich an. Svea wird sehr gut beschrieben, da sie wohl eine erfahrene Taucherin ist, aber auch einen Schicksalsschlag erlebt hat, sie hatte ihr Kind verloren und konnte sie nicht retten, doch sie ist weitgehend darüber hinweg. Ihr Mann Lars der auch im LKA arbeitet ist noch lange nicht so weit und versinkt immer tiefer in Depressionen. Diese Situation ist sehr gut dargestellt und auch die Problematik, die sich daraus ergeben kann. Zu Svea gesellt sich ein neuer Kollege Jan Brixn, aus Berlin, der auch eine spezielle Geschichte aufweist. Sie sind sich in den Ermittlungen sehr ähnlich, so ein bisschen mit dem Kopf durch die Wand. Das Thema, radikale Ökobewegung greift Entscheidungsträger an ist nicht von der Hand zu weisen. Es weist zwar ein wenig amerikanische Zuge auf, aber vorstellbar ist es allemal und ein wenig künstlerische Freiheit tut einem Krimi sehr gut. Die Story ist sehr spannend aufgebaut und der Bogen gut bis zum Ende entwickelt. Hier hält der Autor dann auch noch einen Knaller bereit. Mir gefällt dieser Krimi sehr gut, da ich die Stadt Hamburg mag und das Szenarium hier gut eingebaut wurde. Ich freue mich schon auf einen weiteren Band der Polizeitaucherin, doch bis dahin kann ich diese Buch gut empfehlen.
Im ersten Teil der Serie lernen wir Svea Roth kennen. Aufgewachsen in einer Tauchschule in der Karibik, ist Wasser ihr Leben und Tauchen eine Befreiung. Nach dem Tod ihrer Tochter ist ihre Ehe zerbrochen und sie selbst traut sich nicht, das Geschehene zu verarbeiten. Der neue Kollege aus Berlin ist eher der coole Typ und bringt viel Spannung und Action in das Buch. An dieser Stelle gleich ein wenig Kritik. Ich hätte gerne etwas mehr über die Hintergründe erfahren. Welchen Rang Svea in welcher Abteilung hat. Das bleibt alles recht vage, ist die Tauchergruppe nicht eher eine eigene Abteilung ohne Ermittlungsbefugnisse? Das hätte man deutlicher machen können. Und der zweite Kritikpunkt gleich hinterher: Manchmal war es mir ein bisschen zu sehr Chuck - Norris - like. Kaum angeschossen oder mit dem Messer verletzt, schon wird die Wunde mit zehn Stichen genäht und am nächsten Tag folgt eine Verfolgungsjagd zu Fuß über Stock und Stein... Nach einem, wenn auch kurzen, Herzstillstand geht es fast munter weiter. Bringt zwar richtig viel Spannung und Action ins Buch, war mir aber manchmal etwas zu viel des Guten.
Das war es dann aber auch schon an Kritikpunkten. Alles andere ist super. Die Bösewichte sind böse und ziemlich durchgeknallt, das finde ich gut und passend, in diesem Buch wird nicht weichgespült. Es geht um Radikalisierung, vor allem im Umweltbereich, und die Interaktionen der Charaktere sind gut ausgearbeitet und durchdacht. Es gibt verschiedene Wendungen und eine spannende Auflösung. Auch die Interaktionen zwischen den Ermittlern sind nachvollziehbar und durch die jeweiligen persönlichen Probleme sind alle Hauptfiguren vielschichtig und tragen zum Spannungsaufbau bei. Der Schreibstil ist wie die Handlung eher temporeich und weniger beschreibend.
Fazit: Ein gelungener Serienauftakt mit viel Hamburger Flair, Tauchgängen und gut ausbalancierten Protagonisten in einer gut durchdachten, spannenden Krimihandlung.