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Begine Almut-Reihe #3

Die Sünde aber gebiert den Tod

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Köln, am Ende des Jahres 1376. In Groß Sankt Martin wird die Christmette gefeiert. Doch just als die Mönche das Loblied auf die Geburt des Heilands anstimmen, hallt das Schreien eines Säuglings durch die ehrwürdigen Gewölbe der Klosterkirche. Hinter dem Altar entdeckt Pater Ivo das kleine Mädchen, das ein Feuermal auf der Wange trä den „;Satanskuss“;. Er bringt das Baby kurzerhand zum Konvent am Eigelstein, wo Almut Bossart, die junge, gewitzte Begine, kurz darauf in den Windeln ein hochbrisantes Pergament findet. Ist die junge Frau, die man am nächsten Tag als kopflose Leiche im Kloster findet, die Mutter des Säuglings? Almut erlebt den Jahreswechsel im Zentrum einer dramatischen Verwicklung um Liebe und Verrat. Und gerät dabei selbst einmal mehr in größte Gefahr …

384 pages, Paperback

First published March 31, 2007

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About the author

Andrea Schacht

97 books34 followers

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Community Reviews

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4 stars
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15 (13%)
2 stars
1 (<1%)
1 star
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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Janine.
461 reviews
September 7, 2026
Wieder flog ich durch das Buch. Ob es nun die Kombination aus nostalgischen Erinnerungen war, das Buch an sich oder die Kombi aus beidem, ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich mich gefreut, etwas Leichtes, jedoch nicht zu Seichtes, durchschmökern zu können.

Gleich zu beginnen, weil dies auch in anderen Bewertungen kritisch angemerkt wurde: Es handelt sich hier nicht um eine authentische Wiedergabe des Mittelalters. Damit meine ich explizit nicht die Beginen, diese gab es wirklich und die dargestellten Grundsätze derer Konvente passen durchaus. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass derart starke und unabhängige Charakter aufeinandertreffen. Und wenn auch wenn Almut, die Protagonistin, von "Armut" spricht, so geht es den Beginen in diesem Buch blendend, wenn man das tatsächliche Leben damals anschaute. Allerdings muss man sich auch bewusst sein: Um Teil des Konvents zu werden, war regelmäßig eine Art Mitgift notwendig. Dadurch siebte man natürlich bereits einige Bewerberinnen aus. Und alleine die Entscheidung fällen zu können, dem Leben als "Ehefrau" entkommen zu wollen, setzte bereits gewisse Rahmenbedingungen voraus.

Jetzt aber zurück zum Buch: Wen diese mangelnde Authentizität nicht stört, der findet hier einen gemütlichen historischen Krimi. Es geht explizit nicht darum, Mordfälle blutig auszukosten, sondern es geht um den Konvent, um Almut und "ihren" Priester Ivo, mit dem sie auch hier wieder ermittelt und sich regelmäßig scharfe Wortgefechte liefert. Dieses Mal taucht eine kopflose Leiche im Kloster auf und gleichzeitig werden die Mönche mit einem ausgesetzten Kind konfrontiert. Beides sorgt nicht für Begeisterung, zumindest nicht bei den Mönchen.

Ich fand das Buch und den Fall interessant und an keiner Stelle langweilig, was definitiv an den Figuren lag. Es ist der dritte Teil der Reihe und ich konnte noch kein Nachlassen in Sachen Qualität feststellen.
2 reviews
January 24, 2024
Das Buch kam mir zufällig in die Hände. So kenne ich weder die vorherigen Bände, noch werde ich die nachfolgenden lesen. Es war ein kurzweiliges Vergnügen, doch hat das Buch eine für einen historischen Roman unverzeihliche Schwäche. Und zwar werden alle Charaktere sehr modern gezeichnet. Die Helden der Geschichte sind allesamt Christen, doch natürlich sind sie nicht wirklich gläubig, denn das kann sich die Autorin anscheinend nicht vorstellen. So werfen sie um sich mit häretischen Sätzen und es wird sogar angedeutet, dass sie eigentlich insgeheim an etwas anderes als den christlichen Gott glauben. Auch der plumpe Feminismus darf natürlich nicht fehlen: alle Frauen sind schlau und gebildet, bloß die dummen Männer wollen es nicht einsehen. Und damit man das nicht vergisst, wird das einem andauernd in langatmigen Szenen unter die Nase gerieben. Kurz: meine Hoffnung auf einen unterhaltsamen klugen Roman aus der Zeit des Mittelalters hat sich nicht erfüllt. Ansonsten liest sich das Büchlein flott und einem weniger anspruchsvollen Leser kann es sicher etwas Vergnügen bereiten.
Profile Image for Johanna.
224 reviews26 followers
August 1, 2016
Ach ja, eine kopflose Tote, ein Gejagter der Zuflucht im Kloster sucht, ein Findelkind während der Weihnachtsmesse (die Szene bringt mich immer wieder zum grinsen), Schlägereien in Pensionen, verschwundene Gäste und eine kranke Köchin ... der dritte Band der Begine Almut Reihe hat die vielleicht abgedrehtesten Situationen.
Alles sorgt wie immer für viel Chaos und Verwirrung dem Almut und Ivo mit Humor (in Almuts Fall), düsterem Grollen (in Ivos Fall) und Bibelzitaten begegnen.
Diese Buch hat von allen fünf Büchern die meisten historischen Verweise und ist zumindest teilweise in tatsächliche Ereignisse eingebettet, aber letztendlich ist es wie immer ein Fall über die menschlichen Abgründe.
Eindrucksvoll im Gedächtnis bleibt dieses Mal auch der Bösewicht. Während der im ersten Band eher tragisch und im zweiten Band irgendwie eher verstörend war, konnte man ihn in diesem wirklich mal aus tiefstem Herzen verabscheuen.
Ich lese diesen Band immer wieder gerne vor allem wegen des Bildes der Hekate am Ende und dem armen Abt Theo, der doch sehr an sich halten muss um nicht in haltloses Gelächter auszubrechen. :)
Profile Image for Wolfhound.
41 reviews1 follower
January 12, 2022
Der dritte Band um Almut und Ivo knüpft zeitlich relativ schnell an Das Werk der Teufelin an.

Wie schon in den ersten beiden Bänden wird Almut zufällig in das aktuelle Geschehen hineingezogen. Auch hier kann sie nicht aus ihrer Haut heraus und beginnt, eigene Nachforschungen anzustellen.

Mir hat es wieder viel Spaß gebracht, diese Geschichte zu lesen und den Streitgesprächen zwischen Almut und Ivo zu folgen. Dennoch war für mein Empfinden die Interaktion zwischen Almut und Ivo dieses Mal geringer als in den Vorgängerbänden. Trotzdem kommt Ivo natürlich nicht zu kurz und wir erfahren auch wieder kleine Schnipsel aus seiner Vergangenheit.

Natürlich ist die Handlung hin und wieder worhersehbar, aber diese Reihe ist mit liebenswerten Charakteren und einer großen Liebe zum Detail geschrieben worden, dass es einfach jedes Mal wieder Spaß macht, mit Almut und Ivo unterwegs zu sein.

Für mich ein solider Roman, aber schwächer als die beiden Vorgänger.
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