Grüne Wiesen, hohe Berge, schlechter Sex und ein paar Tote.
Für ihr Ferienlager hat die Cheerleadergruppe Vienna Honeybees ein hübsches, ruhiges Fleckchen ausgewählt. Doch es braut sich etwas zusammen im idyllischen Bad Fucking: Der Sonderling Vitus Schallmoser liegt plötzlich tot in seiner Wohnhöhle, der Zahnarzt Dr. Ulrich wird von seiner Putzfrau mit Nacktfotos erpresst, und dann verschwindet auch noch die Innenministerin spurlos. Sie wollte am Höllensee ein Asylantenheim errichten lassen. Camilla Glyck vom Bundeskriminalamt steht vor einem Rätsel.
Das alles (und noch viel mehr) geschieht, während sich Tausende Aale und ein Mordsunwetter auf Bad Fucking zubewegen...
«Böse, obszön, zum Brüllen komisch.» (Focus online)
PALM, Kurt: „Bad Fucking“, Hamburg 2012 Einer der erfolgreichen österreichischen Autoren. Den sollte man doch gelesen haben. Ich habe es getan. Sehr flache Literatur. Manchmal ganz lustig. Typisch österreichisch. Gleitet oft ins Primitive ab. Ein fiktives Alpendorf in Österreich und die primitiven Ereignisse dort. Eine Cheerleadergruppe macht ihr Trainingslager in diesem Dorf, in dem es kein Mobiltelefon und kein Internet gibt. Viele skurrile Dinge passieren: ein Einsiedler stirbt in seiner Höhle; ein Gendarm sagt das Eintreffen von Aalen voraus … Das Buch ist auch nur für Österreicher verständlich. Lokale Ereignisse und Personen wurden dargestellt. Im Grunde genommen ist es aber ein sehr primitives Buch, für das es sicher auch ein Lesepublikum gibt, das aber nicht mein Geschmack ist.