Der Horrorfilm – ein in Verruf geratenes Filmgenre – erlebt in den letzten Jahren eine wahre Mit nur einigen wenigen Werken wie etwa »The Babadook« (2014), »The Witch« (2015) oder »Hereditary« (2018) gelang es einer neuen Generation von Regisseur_innen, das in die Jahre gekommene Horrorgenre spektakulär wiederzubeleben und aufzuwerten. Die Kritik zeigte sich begeistert, es fielen Begriffe wie ›elevated‹, ›intelligent‹ oder ›smart‹, um dieses als neu identifizierte Subgenre des Horrorfilms zu beschreiben. Doch was charakterisiert es? Können gewöhnliche Horrorstreifen nicht auch smart sein? Was ist der Unterschied zu anderen Gattungen des Horrorfilms? Diese neue Riege von Filmemacher_innen verbindet den Arthouse- mit dem Horrorfilm und schafft dadurch ein Genre, das am besten mit dem Begriff ›Art-Horror‹ gefasst werden kann – Horrorfilm als Kunstwerk. Die beiden wichtigsten Vertreter dieser Bewegung, Robert Eggers (»The Witch«) und Ari Aster (»Hereditary«), werden hier in einer Doppelbiografie vorgestellt. Die detaillierte Analyse ihrer Filme zeigt dabei, was den ›Art-Horror‹ tatsächlich auszeichnet.
A fabulous foray into everything Ari Aster and Robert Eggers.
Having watched all four films of Hereditary, Midsommar, The Witch and The Lighthouse, I found the study of them fascinating. I have to say Hereditary and Midsommar are among my favourites and I have to watch them at least twice a year!
I like how Gmelch dives into the background of the directors, their inspiration, their intention, their process and how their films fit into the horror genre.
Eine umfassende, detaillierte und nachvollziehbare Analyse der Filme von Aster und Eggers mit gut gewählten Schwerpunkten und einem sinnvollen Aufbau.
Gerade die Betrachtung der Einflüsse aus der Kunst auf die gewählten Filme gefiel mir sehr gut und war einleuchtend.
Insgesamt konnte ich viel für meinen eigenen Filmkonsum und der Bildung von Betrachtungsweisen hinsichtlich Art-Horror, aber auch generell Horrorfilmen, mitnehmen.
Besonders gefallen mir auch die Literaturangaben für eine vertiefende Lektüre sowie die Liste weiterer Art-Horrorfilme.
Absolut lesenswert für jene, die sich für das Genre und dessen Entwicklung interessieren.
ein schöner deep-dive in vier meiner absoluten lieblingsfilme. eine menge an hintergrundinformationen und filmische inspirationen der beiden regisseure. einziges kleines manko bleibt die zuweilen etwas steife sprache.
This was a very good read, and was not dry at all! I learned a lot about these films and the filmmakers through this book. Highly recommend if you are a horror cinephile.
Perhaps a bit drawn out at points, but a pretty informative read for any Aster or Eggers fan. I quite liked the sections regarding other art forms which inspired the titular directors.
Fantastic book, reads like an accessible film textbook (a few asides about techniques utilized, but nothing exhaustive). I especially appreciated the thoughtful comparisons to otherwise non-related films (ex. The Sixth Sense to Hereditary, or The Shining to The Witch) that really made me appreciate each film discussed on a much deeper level. Also so based for considering The Village a spectacular film worthy of discussion…
I personally teeter towards 4.5 stars due to a few missed opportunities for themes to discuss (like the various influences of the cult in Hereditary, or in general how these film’s themes represent contemporary fears) but additional commentators, like Novum on YouTube, have almost annoyingly detailed tangents for every part of the movies mentioned within this book.
eine runde sache! der vergleich zwischen aster und eggers geht in meinen augen völlig auf. bezüglich “midsommar“ fand ich es wichtig, dass hier auf die bezüge zu white supremacy im film eingegangen wurde. jene lesart des films bzw. jene sehr klar gesetzten zusammenhänge in verbindung mit sektenkultur werden ja sehr gern missachtet, wenn es um “midsommar” geht. allerdings hätte ich mir bei der analyse der blutadler-szene im kontext von „unangenehmer schönheit“ gewünscht, dass man das rassistische machtgefälle bzw. den rassismus des gewaltakts nochmal konkret mit einbezogen hätte.
Já menos um projecto na minha to-do wishlist, este autor escreveu bastante das ideias que já tinha pensado e partilhado com amigos sobre estes dois realizadores que aprecio. Não é talvez a análise académica definitiva, mas é bastante compreensivo sem ser maçudo