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Tote brauchen keinen Strandkorb: Seniorenkrimi | An der Ostsee wird es tödlich: Eine Mordermittlung mit viel Humor und schrägen Typen (Seniorenkrimi-Serie 2)

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Garantiert nicht sterbenslangweilig – ein Ostseetrip mit Leiche

Im Seniorenheim herrscht Chaos. Nach dem Mord an der Küchenhilfe Selma kann nur eines die Gemüter Tapetenwechsel. Also macht sich Frau Mehltau, die Heimleiterin, mit ihren fünfundzwanzig Schützlingen auf den Weg an die Ostsee. Doch nicht nur überfüllte Raststätten, blähende Fertiggerichte und das Verbot, das WC im Bus zu benutzen, bringen Helmut, Margot und Co. an ihre Grenzen.

Als endlich die schöne Ostsee in Sicht kommt, ist das Leid der letzten Stunden fast vergessen. Aber eine Kleinigkeit stört dann Warum sitzt Erwin eigentlich tot im Strandkorb? Helmut Katuschek (Kriminalkommissar a. D.) muss ran – denn die Langeweile stirbt bekanntlich zuletzt.

351 pages, Kindle Edition

Published May 18, 2023

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Julia Bruns

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Profile Image for AnneMayaJannika.
489 reviews
May 21, 2024
»Kollege Katuschek«, sagt sie streng. »Humor beißt nicht, nicht einmal, wenn er schwarz ist.«


Nach dem Tod der Küchenhilfe Selma beschließt die Heimleitung, die Residenz zu renovieren und quartiert die Senioren in ein Hotel am Meer aus.
Doch schon die Busfahrt dahin wird zur Nervenprobe für alle, an deren Ende dann leider einer nicht mehr das Meer genießen kann. Der Zustand der Leiche lässt eher auf Mord denn auf Unfall oder natürliche Ursache schließen und Olga und Helmut übernehmen den Fall. Dieser ist aber verzwickt, denn die Senioren sind mal wieder außer Rand und Band, wie soll man da vernünftig ermitteln.

Meine Meinung:
Nein, das Buch ist jetzt nicht der rasante Thriller, wie sollte er auch, wenn nur Senioren mitspielen.
Okay, der war flach, aber Julia Bruns hat bessere Witze und Weisheiten zum Thema älter werden. Zum Beispiel: "Wenn das so weitergeht, muss eine von ihnen vor Aufregung auf die Toilette. Das kennt man ja. Und dann gibt es kein Halten mehr, denn mit den dringenden Bedürfnissen verhält es sich im Altersheim wie mit Kopfläusen in einer Kindergartengruppe."
Die pointierten Aussprüche der Protagonisten enthalten viel Wahrheit und sind so gut über die Länge des Buches verteilt, dass einem nie langweilig wird. Wobei natürlich Helmut am meisten jammert: "Für meine Begriffe ist unsere Siechenkommune nichts weiter als eine Art Justizvollzugsanstalt für Betagte: regelbasiert, kontrolliert und vom Leben abgeschnitten. Der Vorteil einer JVA gegenüber einem Seniorenheim ist nur der, dass da ab und zu jemand wieder rauskommt, lebend, versteht sich." Er hat es aber auch schwer mit seiner lieben Margot.
Nachdem die Anreise mit dem Bus und das Auffinden der Leiche fast ein Drittel des Buches eingenommen hat, müssen Helmut und Olga sich ein wenig sputen, denn sie wollen doch gerne vor Weidmann den Fall lösen. Auch wenn Olga so schön sinniert: »Das Gute an unserem Lebensstadium ist die frei verfügbare Zeit, auch wenn sich diese auf lange Sicht relativiert, da es keine lange Sicht gibt.«

Immer wieder erheiternd sind auch alle Fettnäpfchen und Dinge, die Helmut selbst dafür hält oder die dem guten Herrn Helmut so passieren. Ich dachte, im Alter lässt die Schmerzgrenze und Scham irgendwann nach (so wie bei Jutta und Rolf-Jürgen), aber nein, Herr Katuschek bleibt anständig.

Gelungener Spaß, vielleicht gibt es noch Teil 3. Für eine ganze Serie gibt es leider nicht genug Senioren, aber vielleicht erwischt es beim nächsten Mal ja Margot.
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