Ich finde es schwierig das Buch zu bewerten.
Auf der einen Seite liefert es viele Informationen (auch wenn für mich persönlich nichts wirklich neues dabei war, aber ich fand es gut nochmal an vieles erinnert zu werden) und Motivation bereits Bekanntes wieder zu versuchen.
Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass mich aber auch einige Dinge gestört haben. Ich will hier hauptsächlich auf einen Teilaspekt eingehen, weil mir die anderen Kritikpunkte zu persönlich sind, um sie hier zu teilen:
Mir ging es, wenn es um Ernährung ging, häufig zu viel um den Gedanken des Kaloriensparens/Abnehmens. Besonders hat mich hierbei das Thema Intervallfasten gestört. Vielleicht war die negative Wirkung auf den weiblichen Hormonspiegel noch nicht so bekannt, als das Buch geschrieben wurde (?), aber ich habe das Thema als zu undifferenziert und positiv dargestellt empfunden. Das hat mich schon früher, als es so ein Trendthema war, sehr gestört. Hier bekommt man nun wieder suggeriert, dass lange Essenspausen / Kein Frühstück eine tolle Sache seien, obwohl es genug Fälle gibt in denen das mit Sicherheit nicht so ist. :-/