Bewertung
Insgesamt:⭐️⭐️⭐️
Inhalt (Storyline & Charaktere):⭐️⭐️⭐️
Schreibstil:⭐️⭐️⭐️
Cover & Design: ⭐️⭐️⭐️
— — —
Der Einstieg viel mir alles andere als leicht. Es war nicht nur, dass es echt schwierig war, wieder in die Welt zu finden, sondern such, weil ich keine Nähe zur Geschichte oder Figuren spüren konnte. Deswegen hatte vieles für mich auch einfach wenig Bedeutung und emotional war ich eher weniger involviert. Allerdings ist die Welt an sich schon vielversprechend und die Storyline schon spannend und interessant. Dem zu folgen bereitet mir also schon Spaß, gerade wenn es um die Vergangenheit und die Rätsel darum ging. Ich konnte mitdenken und mir manche Plottwists erahnen, wenn auch nie bis ins jede Detail, sodass ich dann doch noch überrascht wurde. Gleichzeitig war einiges entweder sehr random, oder halt obvious. Das Ende hatte auf mich jetzt nicht so die krasse Wirkung, was vor allem daran liegt, dass es nichts in mir auslöst. Dennoch war es der Geschichte würdig.
Die Charaktere, besonders die Protas, waren so ein Ding. Ich mochte sie beide nicht wirklich, hatte keine besondere Bindubg zu ihnen, sondern finde ihr Handeln eher nervig. Generell sind sie such recht platt, denn sie haben ihre paar Eigenschaften, die immer wieder wiederholt werden, aber mehr dann auch nicht. Die Beziehung der beiden erzeugt eine schlechte Stimmung und das nicht im Positiven, prickelnden Sinne, sondern es war halt einfach unangenehm. Ehrlich gesagt war es für mich auch nicht so gut nachvollziehbar, wie dieser Wechsel stattfand, aber na gut. Ich kann es jedenfalls absolut nicht erfassen. Auch hier fehlen mir die Emotionen.
Die Nebencharaktere, wie Tori und Meg, mag ich sogar lieber als die Protas, dennoch habe ich auch zu ihnen keinen wirklichen Bezug. Sie bekamen wenig Raum und die Beziehung zu unseren Protas war ebenfalls nicht so zentral.
Leider kann Greta Milan mich nicht sonderlich gut erreichen. Die Emotionen der Charaktere, übermittelte sie mir nicht und generell fehlt mir die Charakternähe. Die Storyline war zwar spannend, aber die Welt hatte viel Potential, das nicht bestmöglich ausgenutzt wurde. Ich brauchte Zeit, um mich im der Geschichte zurecht zu finden, und gerade am Anfang bin ich extrem viel abgedriftet. Etwas, was mir das Lesen zudem erschwerte war, dass ich die Perspektiven teils nicht so ganz auseinander hakten konnte. Das Präteritum war aber gut und wie gesagt: es gab durchaus Szenen die mich unterhakten haben.
Alles in allem ist es so, dass die Geschichte und vor allem die Welt über einiges an Potential verfügt, dieses aber nicht voll ausgenutzt wurde. Das an sich wäre ja noch okay gewesen, mir ist das Buch und die Geschichte aber einfach sehr wenig wichtig, was vor allem daran liegt, dass es mich emotional nicht erreicht und ich keine Nähe zu den Charakteren aufbauen konnte. Eher sind sie mir egal. Dennoch konnte mir die Geschichte ein gewisses Vergnügen bereiten und auch wenn ich oft abgedriftet bin, ist es dich lesbar.
— — —
~Ayla