Eine Reihe mysteriöser Todesfälle beschäftigt den aus Schweden stammenden LKA-Ermittler Jan Nygård und die Polizeipsychologin Anna Wasmuth. Die Fälle wurden als Selbstmorde zu den Akten gelegt, doch Botschaften in den Leichen, mit Lammblut geschrieben, lassen nur einen Schluss In Hamburg treibt ein perfider Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer haben alle einen grauenvollen Busunfall im Elbtunnel überlebt. Doch wieso müssen sie jetzt sterben? Als Nygård und Wasmuth hinter die entsetzliche Wahrheit kommen, ist es zu spät. Denn auch ihr Totenlicht brennt bereits ...
In "Totenlichter" geht es um einige mysteriöse Morde, die bereits als Selbstmorde zu den Akten gelegt wurde, aber eines haben sie alle gemeinsam: die Opfer hatten einen grauenhafter Unfall im Hamburger Elbtunnel überlebt.
Das Buch war für mich durchaus ein spannender Thriller, auch wenn es ein wenig dauert bis Fahrt in die Geschichte kommt und man die Zusammenhänge ein wenig erkennt. Ich kenne den Vorgänger zu den beiden Ermittlern nicht, aber vom Buch her hätte ich es gar nicht gemerkt, dass es hier bereits einen Vorgänger gibt. Das Buch war problemlos ohne Vorkenntnisse zu lesen.
Der Fall war sehr spannend und auch die Grundidee hat mir sehr gefallen. Das Buch konnte mich außerdem mit einigen Wendungen überraschen. Dennoch hatte das Buch auch ein paar Längen und konnte mich nicht immer packen.
Eine Motiv - & Täterjagd, die auch den geübtesten Leser, bis zum Schluss, rätseln lässt.
- Totenlichter -
Fast genau ein Jahr nach der Veröffentlichung von - Schmerzwinter- erscheint der 2. Band der Serie, rund um den LKA-Ermittler Jan Nygård & die Polizeipsychologin Anna Wasmuth.
Der Autor Aaron Sander ist ein echtes deutsches Nordlicht. Geboren 1973 findet er nach seinem Studium von Film- und Fernsehdramaturgie, seine Kreativität und Ideen bei Ausflügen in die Natur.
Zum Inhalt:
Das Ermittler-Team Jan Nygård & Anna Wasmuth sehen sich mit den grausamen Verbrechen eines möglichen Serienmörders, konfrontiert. Die Opfer haben nur eine Gemeinsamkeit: sie waren in einen schrecklichen Busunfall im Elbtunnel, involviert.
Das meine Aufmerksamkeit erweckende Cover überzeugt, mit seiner knalligen gelb/schwarzen Farbgebung & Titel.
Beides passt super zum Thriller Genre und lässt wohl kaum jemanden emotionslos.
Für mich ist dies das 2. Buch von diesem Schriftsteller. Das erste, - Schmerzwinter - hat mir sehr gut gefallen. Jetzt bin ich auf die nächste Folge wirklich gespannt. Kann diese Story die Erste toppen? Wird die Täterjagd mich mitnehmen und werde ich motiviert werden, meine kleine Sherlock-Holmes-Mütze aufzusetzen und mitzuermitteln?
Mit diesen Fragen im Gepäck, > hier meine Antworten und mehr :).
Erzählstil, Aufbau, Spannungsbogen und Finale
Der Schreibstil liest sich sehr flüssig. Der Aufbau: ist durchgehend gut getaktet und spart nicht an möglichen Tätern und / oder Motiven. Die Hauptprotagonisten werden gekonnt vorgestellt & weiterentwickelt. Es ist mir positiv aufgefallen, dass es dem Autor gut gelungen ist, auch den Leser mit ins Boot zu holen, der - Schmerzwinter - nicht vorabgelesen gelesen hat. Gleichzeitig wird sich die -Schmerzwinter- "kennende" Leserschaft bestimmt nicht, durch Wiederholungen, langweilen. An Spannungsbögen wurde auch in dieser Folge nicht gespart. Es gibt atemstockende Actionszenen als auch tiefe emotionale Statements & Szenen. Das Finale ist genau das: Ein runder, logischer & überraschender Abschluss. Die anfänglichen sorgfältig aufgebauten Fragen werden nun mit nachvollziehbarer Priorität beantwortet. Der7die Leser- in, wird sich bis zum Schluss Fragen stellen und gespannt auf die Offenlegung warten.
Zusammenfassung: Ein gelungener 2. Band, der seine komplette Leserschaft gut unterhalten wird. Die spannenden und überraschenden Wendungen der Handlung lassen den Leser/in das persönliche Hier und Jetzt vergessen. Sie werden in diese grausame, sehr spannend präsentierte Story eintauchen & alles um sich herum, für eine kleine Weile vergessen können.
Fazit: Sehr spannende Fortsetzung rund um das Ermittler-Team Nygård / Wasmuth. Die ausgeklügelten Moves innerhalb der Geschichte, resultieren in eine für den Leser herausfordernde Story, deren Finale nicht vorhersehbar ist.
Ich vergebe 4,5 *Lesesterne verbunden mit einer klaren Leseempfehlung.
Mysteriöse Botschaften – das zweite Buch mit Jan Nygård
Ein nächtlicher Einbrecher hinterlässt in der Wohnung von Anna Wasmuth einen Briefumschlag. Beunruhigt benachrichtigt sie Jan Nygard über den Vorfall. In dem Umschlag finden sie eine Todesanzeige aus einer Tageszeitung. Es ist die Todesanzeige von Evelyn Meier, einer jungen Frau, die vor sieben Tagen sich das Leben nahm. Im Briefumschlag befindet sich außerdem ein Zettel mit einer mysteriösen Nachricht. Bei der Obduktion der Leiche von Evelyn findet Rechtsmediziner Brandt eine Kapsel, in der ebenso ein Zettel mit einer geheimnisvollen Nachricht steckt. Jan beginnt zu ermitteln und entdeckt eine ganze Reihe von Selbstmorden, deren Opfer vor kurzem einen schrecklichen Busunfall im Elbtunnel überlebt haben. Auch die mit Lammesblut geschriebenen Botschaften wurden bei den Opfern gefunden. Ist die Nachricht für Anna in dem Zusammenhang eine Warnung oder sogar eine Drohung? Die fieberhafte Suche nach dem Täter beginnt.
„Totenlichter“ ist ein zweites Buch mit dem Ermittlerduo Jan Nygård und Anna Wasmuth. Diesmal gerät auch Anna in eine lebensbedrohliche Lage. Lange bleibt es rätselhaft, wie das Ganze mit den untersuchten Fällen zusammenhängt. Ist ihr Verfolger auch der von der Polizei gesuchte Täter? Diese Ungewissheit und das Gefühl der Bedrohung, mit dem Anna diesmal an den Ermittlungen teilnehmen muss, erhöhen die bereits am Anfang aufgebaute Spannung. Der Autor lässt auch die übrigen Protagonisten zu Wort kommen; in kurzen Kapiteln erzählen sie abwechselnd ihre Geschichten. Da es offensichtlich ist, dass einer von ihnen der Täter sein muss, bleibt es bis zum Schluss sehr spannend. Jan Nygård, von den verheerenden Ereignissen in seiner Vergangenheit gezeichnet, versucht mit allen Mitteln für Annas Sicherheit zu sorgen. Auch bei den Ermittlungen setzt er sich immer durch, riskiert dabei oft sein Leben. Das Rätsel um die mysteriösen Selbstmorde und die geheimnisvollen Botschaften, spannende Ermittlungen und die Geschichten mancher Überlebenden des Busunglücks – all das sorgt für die kontinuierliche Spannung. Die gekonnt ausgelegten falschen Fährten regen zum Miträtseln an, aber erst zum Schluss erfolgt eine spektakuläre Auflösung. Der Thriller in einer flüssigen, bildhaften Sprache verfasst, lässt sich zügig lesen; das Buch ist ein wahrer Pageturner. Sehr zu empfehlen.
Die Plotidee von "Totenlichter" hat mir richtig gut gefallen; auch war der Beginn super spannend, atmosphärisch und man hat mit den Opfern mitgefiebert und war neugierig, was die Motivation des Täters war, Menschen behutsam dazu zu bringen, sich selbst zu töten. Auch die Ermittlungsarbeit hat mir gut gefallen, wie der Polizist Jan Nygard mit Hilfe der Psychologin Anna Wasmuth von Suizid dann doch auf Mord umschwenkt. Anna hat nämlich einen Hinweis in ihrer Wohnung hinterlassen bekommen, was auch sehr gruselig war dran zu denken, dass ein Einbrecher in ihrer Wohnung war. Jan ist leider immer noch nervig, weil er macht, was er will und mit dem Kopf durch die Wand will. Anna möchte gerne ihr Bestes geben, hat mMn aber teilweise unprofessionell gehandelt. Für die Entwicklung der beiden empfiehlt es sich, den ersten Teil "Schmerzwinter" zu lesen. Den Täter hatte ich sofort auf dem Schirm und war neugierig auf sein Motiv, welches aber leider nicht erläutert wurde.
Im Laufe der Geschichte haben gewisse Szenen und Handlungen Fragen aufkommen lassen, die aber unbeantwortet blieben, zB der Schrein beim Unfalltunnel oder die Nachrichten in den Mägen der Opfer, die mit Lammblut geschrieben waren. Es wurde nicht aufgeklärt, was der Zweck war. Warum hat der Täter das gemacht? Bzw. was war überhaupt das Motiv des Täters, die Unfallopfer zum Selbstmord zu bringen? Auch war mir die 180-Grad-Wendung im Handeln des Mörders am Schluss zu unglaubwürdig und der Showdown zu gewollt. Der Täter, dessen Geschichte, Hintergrund und vor allem das Motiv war nicht gut genug ausgearbeitet, ebenso die Umstände des Busunglücks. Es bleiben zu viele Fragen offen, was etwas enttäuschend ist.
Die Geschichte um die junge Sophia fand ich fast am besten; es war einfühlsam und nachvollziehbar: ein Teenager, der vom Unfall entstellt ist, von allen schief angeschaut wird und sich im Leben neu zurechtfinden muss. Und die Szenen mit Jans Vater, die sich einem zuerst nicht erschließen, lassen am Schluss mit einem Cliffhanger Neugier auf den nächsten Band aufkommen.
Fazit: Tolle Plotidee, fesselnder Beginn, und eine einfühlsame Geschichte um die junge Sophia; doch leider bleiben zu viele Fragen offen und das Motiv des Täters unklar.
Evelyn steht an der Empore der Thaddäus-Kirche - sie will ihrem Leben ein Ende setzen. Der grauenvolle Busunfall im Elbtunnel hat sie körperlich schwer gezeichnet und tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Als dann die Polizeipsychologin Anna Wasmuth in ihrer gerade neu bezogenen Wohnung einen Umschlag mit mysteriösem Inhalt entdeckt, der an Evelyns Suizid zweifeln lässt, nimmt sie mit dem LKA-Ermittler Jan Nygård Kontakt auf.
„Totenlichter“ aus der Feder von Aaron Sander ist der zweite Fall der Reihe um den Hamburger LKA-Ermittler Jan Nygård und der Polizeipsychologin Anna Wasmuth. Auch wenn Anna und Jan mir hier zum ersten Mal begegnen, so bin ich doch gut zurechtgekommen. Beide neigen zu Alleingängen, was ihnen nicht immer gut bekommt. Aber was bleibt ihnen anderes übrig, wenn die Situation sofortiges Handeln erfordert, ein Zögern könnte tödlich enden. Sie verbeißen sich regelrecht in ihre Fälle, denn bei diesem einen Todesfall bleibt es nicht, es sind noch weitere Tote zu beklagen. Bald sehen sie auch klarer, wenngleich sie immer wieder eingebremst werden. Es gibt nicht nur einen Verdächtigen, mir sind so einige schon aufgrund ihrer Handlungsweise ziemlich suspekt. Schlussendlich kristallisieren sich für mich zwei Typen heraus, denen ich alles zutraue. Und doch kommen mir – je weiter die Story fortschreitet – Zweifel, ob ich mit meinem Spürsinn richtig liege. Schlussendlich kommt es ganz anders als erwartet.
Die Story zieht sofort an, ich bin ab Seite eins im Geschehen und weiß doch nicht, wohin mich das Ganze führen mag. Denn Aaron Sander versteht es, Hinweise zu streuen, die sich zwar als hilfreich herausstellen, die aber gefühlt nicht so zielführend sind, wie ich es mir vorstelle. Irgendwann verliert sich die Spannung ein wenig, um dann umso rasanter zum nervenaufreibenden Abschluss zu kommen.
Aaron Sanders Schreibstil fesselt. Er zieht seine Leser regelrecht ins Geschehen, seine Charaktere sind vielschichtig und lebensnah angelegt, er liefert eine - bis auf einige zu langatmig geratenen Passagen - fesselnde Story mit so manch grausamen und auch manipulativen Momenten. Es waren spannende Lesestunden, die mich so manches Mal haben innehalten lassen.
Wir sind gleich mitten im Geschehen, als die Polizeipsychologin Anna Wasmuth in ihrer Wohnung einen mysteriösen Brief mit der Todesanzeige von Evelin Meyers und einen auf einen Zettel geschriebenen Spruch bekommt. Beides gibt Anna und dem LKA-Ermittler Jan Nygård Rätsel auf, weswegen sie weitere Nachforschungen anstellen.
So begeben wir uns mit Jan, Anna und dem Rest des Teams auf die Spurensuche. Dabei schafft es der Autor gekonnt, uns immer nur so viele Informationen zu geben, wie wir benötigen, um der Handlung zu folgen und neugierig zu bleiben. So legt er auch einige falsche Fährten und es gab für mir einige unvorhersehbare Wendungen. Das alles sorgte dafür, dass die Handlung jederzeit spannend blieb. Ich habe jedenfalls versucht, dem Täter auf die Spur zu kommen und hatte auch einige Vermutungen. Die Auflösung hat mich jedoch total überrascht, da ich damit einfach nicht gerechnet habe.
Jan und Anna sind zwei vielschichtige Protagonisten, die ihre Ecken, Kanten, Stärken und Schwächen sowie einige Marotten haben. Mir waren sie beide sympathisch. Zudem merkt man, wie sehr Jan an dem, was seiner Tochter passiert ist, knabbert. Was natürlich kein Wunder ist. Außerdem finde ich, spürt man regelrecht den Zwiespalt, in dem er sich wegen seines Vaters befindet. Natürlich kann er das, was sein Vater in der Vergangenheit getan hat, nicht vergessen und vergeben. Dennoch ist im bewusst, dass er und sein Vater nicht mehr viel Zeit haben. Ich finde, gerade das hat Jan noch menschlicher erscheinen lassen und dafür gesorgt, dass ich umso mehr mit ihm mitgefühlt habe.
Die Schauplätze und Figuren wurden von dem Autor detailliert und bildreich beschrieben, sodass ich mir alle gut vorstellen konnte.
Fazit: Ein spannender Thriller, in dem Jan, Anna und der Rest des Teams es mit einigen mysteriösen Todesfällen zu tun bekommen. Durch einige unvorhersehbare Wendungen, den falschen Fährten, die der Autor gelebt hat und weil er uns nur so viele Informationen gibt wie nötig, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt.
Inhalt: Polizeipsychologin Anna Wasmuth wagt einen großen Schritt und zieht in eine neue Wohnung in Hamburg. Die Kartons sind noch nicht ausgepackt, da bricht jemand in ihrer Wohnung ein und hinterlässt Hinweise zu einer Selbstmörderin, die einen Selbstmord allerdings in Frage stellen. Durch diese Hinweise kommen LKA-Ermittler Jan Nygard und Anna Wasmuth auf die Spur eines scheinbar grausamen Mörders, der nicht selbst Hand anlegt. Alle diese vermehrten Selbstmorde in Hamburg haben eine Gemeinsamkeit aufzuweisen. Alle Opfer sind Überlebende eines verehrenden Busunfalls im Hamburger Elbtunnel. Ein Serienmörder scheint sein Unwesen zu treiben. Wer ist der nächste auf der Liste der Verunglückten? Anna und Jan nehmen die Ermittlungen auf, denn dem ungleiche Ermittler Duo läuft die Zeit davon. Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von Aaron Sander und der zweite Teil der Jan Nygard und Anna Weismuth Reihe. Jan der in Schweden aufgewachsen und eine schwere Kindheit hatte, kämpft nun in seinem Alltag mit einer Menge aufgestauter Wut und Aggressivität. Er ist das ein oder andere mal ein wenig drüber oder grantig, was mich beim Lesen nicht gestört hat. Seine Vergangenheit spiegelt die aufgestaute Wut wider, die er versucht im Zaum zu halten. Einige Leser werden ihn vielleicht unsympathisch finden und deshalb vielleicht nicht zu ihm oder dem Buch finden, aber ich fand genau das spannend an diesem Charakter. Der flüssige und spannende Schreibstil ließ mich förmlich durch das Buch fliegen. Mit seinen zum Teil kurzen Sätzen treibt Aaron Sander die Spannung an und ließ mich kaum zum Durchatmen kommen. Ich war bis zur letzten Seite von dem Tempo und der Spannung des Buches gefesselt. Selbst als die Auflösung klar war, konnte ich es nicht aus der Hand legen. Für mich ist klar, der erste Teil dieser Reihe muss auch noch gelesen werden. Eingezogen ist er schon. Das Buch hat mich so überzeugt, daß ich tatsächlich schon wieder eine neue Reihe für mich entdeckt habe. Fazit : Ein rasanter Thriller den man kaum aus der Hand legen kann.
Im zweiten Teil der Reihe um Jan Nygård und die Polizeipsychologin Anna Wasmuth sehen sich die beiden mit mysteriösen Fällen konfrontiert.
Mehrere Todesfälle, die ursprünglich als Selbstmorde eingestuft wurden, werden erneut aufgerollt. Neue Hinweise deuten darauf hin, dass es sich nicht um Selbstmorde handelt. Alle Opfer hatten kleine Metallkapseln mit einer Botschaft geschluckt. Wer steckt dahinter? Anna erhält einen anonymen Brief mit der Warnung, dass auch sie bald "das Licht sehen" wird.
Die Ermittlungen führen Jan und Anna zu einem schrecklichen Unfall im Elbtunnel, bei dem mehrere Mitglieder eines Kirchenchors starben und andere reanimiert werden mussten. Jetzt sterben einige der Überlebenden...
Der erste Teil "Schmerzwinter" hat mich fasziniert, und der zweite Teil steht dem in nichts nach. Wie gewohnt lassen sich die Seiten leicht und flüssig lesen, und die Spannung bleibt konstant hoch.
Der Plot ist undurchsichtig. Obwohl recht schnell klar wird, dass bei den vermeintlichen Selbstmorden jemand nachhilft, wird das Motiv erst nach und nach enthüllt. Bei der Suche nach dem Täter geraten mehrere Männer ins Visier der Ermittler, und als Leser kann man seine eigenen Vermutungen darüber anstellen, wer der Täter sein könnte. Ich hatte erst gegen Ende den richtigen Riecher.
Die Charakterentwicklung ist gelungen. Wir erfahren mehr über Jans Hintergrund, und auch Anna gewinnt an Tiefe. Die beiden Protagonisten bilden ein großartiges Team und ergänzen einander perfekt. Allerdings hat Jan immer noch Schwierigkeiten, seine Gewaltausbrüche zu kontrollieren – hier muss er noch an sich arbeiten. Auch das Privatleben der Ermittler spielt eine gewisse Rolle, was ihnen zusätzliche Dimension verleiht.
Zusammenfassend handelt es sich um eine fesselnde Fortsetzung der Reihe mit sympathischen Ermittlern. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.
Meinung: Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Schon das ansprechende Cover und der geheimnisvolle Titel versprachen eine spannende Lektüre. Aufgrund meiner Erfahrungen mit Aarons Schreibstil war ich überzeugt, dass es erneut ein herausragendes Buch sein würde.
Die Geschichte dreht sich um eine Reihe mysteriöser Todesfälle, die den aus Schweden stammenden LKA-Ermittler Jan Nygård und die Polizeipsychologin Anna Wasmuth beschäftigen. Trotz der Tatsache, dass die Fälle offiziell als Selbstmorde abgetan wurden, gibt es Hinweise und Botschaften, die auf einen Serienmörder hindeuten. Schon beim Einstieg ins Buch wird man mitten ins Geschehen geworfen, da eine Frau dazu gezwungen wird, Selbstmord zu begehen. Diese Szene weckte sofort meine Neugier und trieb mich an, mehr zu erfahren.
Die Charaktere, vor allem Jan, haben seit dem ersten Band einen besonderen Platz in meinem Herzen. Jan und Anna bilden ein beeindruckendes Ermittlerteam, und die Dynamik zwischen ihnen ist spürbar. Aarons Schreibstil ist packend, und die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Besonders mag ich die Tatsache, dass die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird – das schafft eine zusätzliche Tiefe. Die Ermittlungen sind durchweg spannend, und die Handlung wirkt äußerst authentisch. Obwohl ich Vermutungen darüber hatte, wer der Täter sein könnte, stellte sich am Ende heraus, dass ich völlig danebenlag. Das überraschende Ende hat mich sehr zufriedengestellt.
Dieser Thriller ist zweifellos ein packendes Buch, das ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
Fortsetzung mit Schwächen Ein neuer Thriller um das Ermittlerpaar Nygård und Wasmuth. Das Cover ist ähnlich gestaltet wie in Band 1, so dass ein Wiedererkennungswert da ist. Diesmal geht es um vermeintliche Selbstmorde, einen Busunfall und Botschaften in Leichen. Zum besseren Verständnis der privaten und beruflichen Situation von Jan und Anna empfiehlt es sich, Band 1 zu kennen, für den Fall ist es nicht notwendig. Aaron Sander arbeitet mit Perspektivwechseln und ermöglicht dabei Einblicke in die Gedanken von Täter, Opfern und Ermittlern. Cliffhanger am Ende der Kapitel fungieren als Spannungsbeschleuniger. Die Charaktere haben sich im Verhältnis zu Band 1 nicht sehr weiter entwickelt. Vor allem Jan hat sich und seine Aggressivität nicht im Griff und gefährdet immer noch Team und Ermittlungen. Die Handlung ist zunächst sehr spannend und wendungsreich. Ab der Mitte des Buches kam für mich ein Umbruch. Durch einfaches Ausschlussverfahren war der Täter offensichtlich. Zusätzlich wiederkehrende Szenen aus dem privaten Umfeld, die sich im Sinn nicht erschlossen haben, unterbrechen die Spannung immer wieder. Wie schon in Band 1 wirkt der Schluss überhastet und unfertig. Viele Ansätze und Fragen bleiben offen, das Motiv bleibt unklar. Die Grundidee war gut, die Umsetzung hatte für mich Schwächen. Ich vergebe 3,5 Sterne
Das Cover gefällt mir super gut. Es ist ein toller Eyecatcher und passt auch gut zum ersten Teil der Reihe. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man kann der Handlung problemlos folgen. Ich brauchte aber ein paar Kapitel, bis mich die Handlung richtig packen konnte. Die Wechsel der Erzählperspektiven der verschiedenen Charaktere machte das Buch für mich nochmal etwas interessanter. Die kurzen Kapitel steigerten die Spannung nochmals etwas und so wurde mein Lesetempo ebenfalls gesteigert. Obwohl ich die Charaktere schon kannte, braucht ich etwas, um wieder mit ihnen warm zu werden. Teilweise handelten sie mir einfach zu naiv und unprofessionell. Darüber hinaus wirken sie beide aktuell psychisch sehr labil. Zu Beginn dieses Buches musste ich mich erst etwas mit der Handlung vertraut machen, zuerst war ich etwas verwirrt und konnte der Geschichte noch nicht so gut folgen. Mit der Zeit wurde der Fall immer spannend und ich habe ständig versucht mit zur raten, wer hinter den Taten steckt. Am Ende hätte ich gerne noch ein paar mehr Fragen aufgeklärt gehabt. Ich bin gespannt, ob es noch mehr Bücher dieser Reihe geben wird. Ich vergebe für den Thriller 4 von 5 Sterne.
Das Buch war spannend. Der Sprecher, Matthias Lühn, hat es mir aber ziemlich verdorben. Super mißtönend, fast schon Schmerzen verursachend gesprochen :/ Woher er bloß diese verzerrte Vorstellung davon hat, wie Menschen schreien oder wie Frauen sprechen. Ich hoffe, Herr Sander schreibt weiter an der Reihe. Und ich hoffe, Herr Lühn besinnt sich auf "normale" Sprache, wenn er weitere Bücher aufnehmen sollte.