Novelist Tim Binding was born in Germany in 1947. A former editor at Penguin Books in London, he is a part-time commissioning editor at London publishers Simon & Schuster. He is the author of the novels, In the Kingdom of Air (1993), A Perfect Execution (1996) (shortlisted for the Guardian Fiction Prize), Island Madness (1998), set on Guernsey during the Second World War, and Man Overboard (2005).
He co-wrote a comedy drama series for BBC television in 1998, entitled The Last Salute, working with Simon Nye, creator of the Men Behaving Badly comedy series. On Ilkley Moor: The Story of an English Town (2001), is a memoir and history of the area where he grew up. Anthem, a moving and entertaining story of the horror of war and its consequences, was published in 2003. His latest novel is Sylvie and the Songman (2008) and is illustrated by Angela Barrett.
Tim Binding lives in Kent with his wife and daughter.
Al Greenwood schleicht seiner Frau Audrey an einem stürmischen Regentag zu den Klippen hinterher und ein kleiner Schubs, sollte ihn von allen Sorgen befreien. Alles läuft glatt, bis er sein Wohnzimmer betritt und Audrey ihn vor dem Kamin erwartet, ein Glas Whisky in der Hand und ganz offensichtlich an Sex interessiert. Wem zum Teufel hat er zu einem ungewollten Sprung von der Klippe verholfen?
Dieses Buch ist ein Mix aus Krimi, bitterbösem britischen Humor und gänzlich schrägen Charakteren. Der Leser wird Zeuge eines turbulenten Hoch und Ab, des sicherlich nicht immer sympathischen und zu Mord neigendem Taxifahrers Al. In flottem Tempo geht es durch die Geschichte, die immer wieder überraschende Wendungen nimmt und gegen Ende richtig spannend wird. Die Charaktere sind mit spitzer Feder beschrieben, so trifft man auf einen Inspektor, der sich mehr für Fische interessiert, als für die Auflösung von Verbrechen, eine eifersüchtige Ehefrau, die fast immer einen kühlen Kopf behält, Mrs. Schnüffelnase, deren Aufmerksamkeit so schnell nichts entgeht und natürlich Al, einem Mörder, der zum Morden nicht wirklich Talent besitzt.
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und an Klippen werde ich in Zukunft noch achtsamer sein, wie schnell kann man doch verwechselt werden?
Der Anfang hat mir noch ganz gut gefallen, aber irgendwann wurde mir die Geschichte zu abgedreht. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob sich Al die ganze Geschichte nicht nur ausgedacht oder ob er vielleicht nur eine Vogelscheuche die Klippe herunter geworfen hatte. Was mich trotzdem zum Weiterlesen angehalten hat, waren die kleinen, gemeinen Geschichten aus Als Umgebung.
Ich bin beim Klappentext irgendwie von einem sehr humorvollen Kriminalroman ausgegangen, irgendwie ging der Humor dann aber komplett an mir vorbei. Ein paar Mal habe ich zwar durchaus lachen oder schmunzeln können, insgesamt fand ich das ganze Buch aber eher langweilig als lustig, und leider hat mich auch der Fall nicht ganz glücklich gemacht, da ich am Ende das Gefühl hatte, dass vieles unvorhersehbar gewesen ist, und ich bei Krimis eigentlich lieber mit rätseln und die Hinweise auch zusammensetzen möchte. Das kann durchaus an mir liegen, weil ich nicht aufmerksam genug gelesen habe, am Ende hat mich das Buch aber (auch darum) nicht wirklich überzeugen können, sondern ich war eher erleichter, als es dann vorbei war.
(first person narrative, past tense) British humor where are you? Here it is! British humor of its finest. The narration voice reminded me of this old TV series Magnum P.I. … remember Tom Selleck … yeah, imagine that tone, very likable, a must-listen-to, nice to read and every once a while he addresses you. That's a book you like to share your spare time with. It's a novel full of charm. And if I give four stars then it is only about 1 or 2 moments where I simply didn't believe the reaction of one of the wacky people in here. Ah, whatever, I will give it five stars anyway. These books are rare to come by. (at the last moment I decided on 4 stars)
Gepriesen als Satire, schwarzer Humor, läßt mich Cliffhanger etwas ratlos zurück. Das Buch hängt irgendwo zwischen Krimi und etwas gewollt witzigem, was zumindest bei mir nicht funktionierte. Gegen Ende baut sich Spannung auf, es wird sogar etwas fesselnd, aber versprochen hatte ich mir etwas anderes und so bleibt der Eindruck, einen netten Krimi gelesen zu haben, der etwas absurd zu sein scheint, dessen Inhaltsangabe auf der Rückseite aber mehr Humor verspricht, ja, witziger geschrieben ist als der Roman an sich.
Tolle Story mit Wendungen, die tatsächlich unerwartet kommen. Sehr böse und schwarzhumorig. Interessante Charaktere und ein überraschender Schluß. Wenn man "schräge" Geschichten mag, genau das Richtige.