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Hoe wij verdwijnen

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Raymond, sinds kort weduwnaar, ontvangt na veertig jaar een brief van zijn jeugdvriend Maurice. Die brief voert hem terug naar hun gezamenlijk verleden: als kleine jongens in een Frans dorp bouwden ze jarenlang aan hun `verdwijnmachine, een lorrie waarmee ze samen de wereld in zouden trekken. Maar precies op de dag waarop hun reis moest beginnen, verongelukt vlakbij Nobelprijswinnaar Albert Camus. Hun droom valt in duigen, zeker wanneer Maurice onverwacht Raymonds vriendinnetje op hun lorrie mee wil nemen. Raymond is het verraad van toen nooit vergeten, maar hoe kan hij weten dat Maurice nog meer op te biechten heeft?

291 pages, Paperback

First published January 1, 2009

20 people want to read

About the author

Mirko Bonné

43 books7 followers
Mirko Bonné wurde am 9. Juni 1965 im oberbayrischen Tegernsee geboren und zog 1975 nach Hamburg, wo er seither lebt. Er besuchte das Hansa-Gymnasium in Hamburg-Bergedorf und machte 1986 Abitur am Otto-Hahn-Gymnasium in Geesthacht, ehe er Zivildienst auf einer Krebsstation leistete, als Buchhandelsgehilfe, Altenpflegehelfer und Taxifahrer arbeitete und fast zwanzig Jahre lang Teilzeitredaktionsangestellter mit poetischem Geheimauftrag bei einem Yellow-Press- und TV-Zeitschriftenkonzern war.
Seit Beginn der Neunzigerjahre ist Mirko Bonné als Autor und Übersetzer tätig.

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Community Reviews

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1 star
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Displaying 1 - 7 of 7 reviews
Profile Image for Michael.
1,609 reviews210 followers
June 6, 2015
Ein "Schicksalsbuch", dass ob seiner vielen sich kreuzenden Wege, Koinzidenzen und Bedeutungsebenen fast überdosiert wirken könnte - wenn da nicht hinter den Sätzen immer wieder der großartige Lyriker und Flaneur Bonné spürbar wäre, der mir so ungemein sympathisch ist und der das Leben des Witwers Raymond, eines weltflüchtigen Prosaikers, unaufdringlich mit poetischer Wahrheit bereichert.
Die dunklen und verzweifelten Seiten hält Bonné mit seiner großartigen Erzählstimme in der Wage, die einen beiläufigen Blick in den Garten oder einen Spaziergang zum unaufdringlich meditativen Ausgleich machen zum Ungemach des Lebens. Ja, man muss sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen, und Raymond (und nicht nur er) muss die Wahl treffen, wie sein Leben verlaufen soll.
Profile Image for Armin.
1,203 reviews35 followers
June 3, 2015
73 von 100 von daher nur schlechte Dreieinhalb Sterne. Die Poesie mancher Kindheitsszenen hat mich sehr angesprochen, auch im allerletzten Kapitel. Die Gegenwartshandlung, vor allem die Szenen ab Seite 200 wirkte ziemlich lieblos daher gesudelt und machte auch psychologisch einen ziemlich ungelenken Eindruck, fühlte mich zwischendrin in eine ARD-Degeto-Produktion versetzt BRR, gerade als die schwache vorbereitete Liebesgeschischte zwischen Erzähler Raymond und seiner Ro begann.
181 reviews5 followers
December 5, 2014
A story about two youth friends, meeting each other after 45 years, while both are suffering disease. Wasn't my favourite theme in Marai's "Embers" and still isn't while reading Bonné. He locates the story in Versailles and loads it with further references to art and history: the death of Albert Camus, Gulliver's Travels, the death of Vincent van Gogh. This doesn't bring the story forward and at best only serves to obscure the many loose ends and coincidences of the plot.
Profile Image for jm.
458 reviews20 followers
November 21, 2019
Nothing terribly wrong with this, but also nothing really outstanding. The themes it purports to deal with were kept rather superficial in my opinion, and while the setting is nice, it's also a bit trite. (Also, having a book written in German set in France kept me constantly second-guessing what the characters would have said in French.)
Profile Image for Julia.
58 reviews
September 2, 2023
Camus setzt dem Absurden dieser Welt ein Trotzdem entgegen. Das macht er in seiner berühmten Aussage „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen“ deutlich. Ich setze dem Absurden dieses Buches kein Trotzdem, sondern ein „Bitte nicht“ entgegen - und wir müssen uns mich beim Lesen dieses Buches nicht als einen glücklichen Menschen vorstellen.

Sehr viele lose Enden, sehr viel Bedeutungslosigkeit, sehr blasse Charaktere - das ist es, was dieses Buch kennzeichnet. Eigentlich steht die Jugendfreundschaft zwischen Raymond und Maurice im Fokus, die sich nun nach Jahrzehnten der Stille an Maurices’ Todesbett wieder treffen. Aber diese Geschichte wird so schwammig erzählt und immer wieder von Belanglosigkeiten der Nebencharaktere gestört. Immer wieder wird Bezug auf Albert Camus genommen. Denn die Freundschaft zwischen Maurice und Raymond endete an dem Tag und an dem Ort, an dem Camus bei einem Verkehrsunfall starb. Ende der Gemeinsamkeiten. Ich hatte gehofft, hier etwas von Camus‘ Denkweise zu finden, seinen Einfluss zu spüren. Fehlanzeige. Der Autor lässt Raymond an einer Stelle sinnbildlich sagen, er habe nie etwas von Camus gelesen und habe auch Sartre nie etwas abgewinnen können. Was soll ich sagen? Das merkt man.
Profile Image for Captain Book.
5 reviews
July 14, 2025
I've never experienced feeling absolutely no emotion when reading a book. But here we are...
Profile Image for Kaj Peters.
444 reviews
February 10, 2015
Stijlvolle en inventieve modernistische roman in de geest van Thomas Mann, maar die zelf zo veilig binnen de lijntjes van de verwachtingen blijft dat het nergens boven de middelmaat uitstijgt. Voorspelbare thema's als vergankelijkheid en huwelijkse ontrouw worden geforceerd intellectueel gepresenteerd met een hoofdpersonage die zich continu verliest in oninteressante filosofische overpeinzingen. Daarnaast ligt het er erg dik bovenop dat het een roman is die over de geneugten van de hogere kunst gaat. Elke intertekstuele verwijzing is geforceerd pretentieus bedoeld als een oppervlakkige lofzang op kunst en cultuur. Eigenlijk kon ik alleen genieten van de sporadische fragmenten waarin Camus plotsklaps om het leven komt bij een auto-ongeluk en daarbij bezien wordt door enkele omstanders. Deze sleutelfragmenten zijn nog enigszins beeldend beschreven ten opzichte van de oersaaie opbouw van het eigenlijke verhaal.
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