Die drei ??? übernehmen jeden Fall. Niemand weiß, warum die sogenannte Salzhexe vom Salton Sea in Kalifornien vor vielen Jahren plötzlich verschwand. Ist die Frau, die mit Vodoo und Geistersalz ihr Unwesen trieb, damals im See ertrunken? Nun tauchen Briefe der Hexe auf und seltsame Spukerscheinungen rufen die drei ??? auf den Plan. Gemeinsam mit ihrem alten Bekannten Professor Barrister versuchen die Detektive, das Geheimnis der Salztoten zu lüften. Die Wahrheit steht auf verschlossenen Seiten. Die Seiten während des Lesens nach und nach öffnen und mehr erfahren. Ultra-spannend: Jetzt kommen auch die Gegner der drei ??? zu Wort.
Der Anfang war vielversprechend und spannend, ja richtig gruselig. Besonders die ersten Erzählungen aus der Ich-Perspektive der Salztoten hatten was verstörendes. Leider ließ die Geschichte dann doch etwas nach, inhaltlich kam mir zu wenig und die Hintergründe waren mir etwas zu dünn. Insgesamt zu wenig Handlung und zu wenig Tiefgang. Das Ende kam dann ziemlich abrupt. Schade, das Buch hatte viel Potenzial.
Das Buch hat vielversprechend angefangen, aber leider ziemlich schnell nachgelassen. Auch bin ich vom Zeichenstil der Extras enttäuscht, sie sind einfach nicht schön illustriert. Ich werde diese Specials weiterhin kaufen, hoffe aber, dass sie wieder die Qualität der Bände 1 und 2 erreichen.
Buch war ganz solide und die Seiten aufzutrennen hat mein inneres Kind glücklich gemacht, auch, wenn sie zum Teil schlecht verarbeitet waren. Dadurch sind eine Seiten trotz vorsichtigen Auftrennens leicht beschädigt. Die Idee, die Sicht des Täters vorkommen zu lassen ist interessant, leider nimmt es aber auch viel vom Spuk, wodurch sehr schnell klar war, dass die Salu Morto eben doch nur ein Kostüm war. Die Illustrationen oder Artikel fand ich dagür aber super. Trotzdem hat die Geschichte viel Spaß gemacht. Insgesamt wahrscheinlich eher 3,5 als 4 Sterne, aber ich bin da nicht so streng
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Schöner, spannender und atmosphärischer Fall für die Fragezeichen. Ich finde das Setting spannend (Umweltkatastrophe an einem künstlichen Salzsee- wieder was gelernt!) und ich freue mich immer, wenn ein ???-Buch eine ganz eigene Atmosphäre hat. Das ist hier der Fall mit dieser Geisterstadt. Ich finde auch die Szenen in dem verfallenen Cafe entsprechend unheimlich, ich hatte sogar etwas Gänsehaut. Der Perspektivenwechsel mit dem Bösewicht als Ich-Erzähler ist auch interessant- dadurch wirkt alles etwas "intimer". Dennoch muss ich sagen, dass natürlich durch die Stimme des Bösewichts viel vom Rätsel und der Mystik verloren geht- ich denke, die Geschichte hätte noch mehr Spannung und Grusel, wenn es ein normales Buch wäre, und nicht dieses "geheime Seiten" Gimmick. Bisher war es so, dass man die geheimen Seiten nicht erst zum Schluß lesen konnte, weil einem dann in der Geschichte Puzzlesteine fehlen, die geheimen Seiten trieben die Handlung selbst auch voran. Mittlerweile denke ich aber, dass man die Textseiten des Bösewichts in diesem Buch auch erst zum Schluß hätte lesen können, um die Atmosphäre aufrechtzuhalten. Leider weiß man vor dem Öffnen nicht (außer bei den Bildern!) ob es sich um einen Bösewichttext handelt. Im Vergleich wäre dieses Buch dem "schreienden Nebel" sehr ähnlich, und leider muss ich sagen, dass "Die Salztote" nicht an den schreienden Nebel rankommt, zumindest spannungstechnisch, eben durch die geschilderten Gedanken des Bösewichts. Noch ein Wort zu dem Gimmick mit den geheimen Seiten- leider benötigt man für das Öffnen eine sehr ruhige Hand (und keine 2 linken Hände wie ich!) und daher sehen diese Bücher bei mir immer aus, als hätte ich sie aus dem Papiershredder gerettet. Deswegen bin ich davon nur bedingt begeistert.
3.0/5 Ich habe dieses Buch als Hörspiel im Planetarium angehört, was meine Bewertung wahrscheinlich positiver ausfallen lässt, als wenn ich nur das Buch gelesen hätte. Mir hat das Konzept des Planetariumhörspiels gefallen, die Vertonung war super und es hat gut zur Stimmung beigetragen. Die Illustrationen hätten noch genauer und konkreter gewesen sein können. Der Fall an sich hatte spannende Momente, aber hat sich teilweise auch sehr in die Länge gezogen. Die Geschichte mit dem Piloten hat für mich nicht so viel Sinn ergeben...
Dass ich schon nach Seite eins eines Buches keine Lust mehr habe, weiterzulesen, ist mir schon lange nicht mehr passiert. Schade eigentlich, denn die Prämisse des Buches ist vielversprechend - leider bleibt es aber dabei. Der Ton ist teilweise so gehalten, als richtet sich das Buch explizit an DDF-Neulinge, und die ständigen Unterbrechungen durch den "bad guy" in der ersten Person machen das nicht gerade besser. Genauer gesagt, diese Einwürfe des Bösewichts der Woche wirken, zumindest in Schriftform, einfach nur albern und cringe. Vielleicht funktioniert der Fall besser als Hörspiel, aber als Buch ist es ein Nein für mich, vor allem für 15 Euro. Auch das Gimmick mit dem Seiten-aufschneiden ist eher meh - und hinterher sieht es auch nicht nach einem gewollten "deckled edges" Effekt, sondern mehr nach "ich hab mein Buch mit der Schere angegriffen" aus - und das trotz sehr sorgfältigen Öffnend mit einem (wie vorn im Buch empfohlenen) Brieföffner. Allgemein leider eine Enttäuschung. Als gelesenes Buch funktioniert es einfach nicht, vor allem, wenn man die ganze Zeit weiß, das der Bösewicht treibt, denn so bleibt auch die Spannung auf der Strecke.
Die drei ??? und die Salztote begann mehr als vielversprechend - sowohl die Prämisse, als auch die gesamte anfängliche Atmosphäre versprachen ein spannendes Abenteuer. Es gabe ein wenig zum Gruseln - meines Empfindens nach mehr als bei anderen Fällen - und das Bild der Salztoten sowie die ersten 'geheimen' Seiten des Gegenspielers machten Spaß. Leider verkürzte sich zum Ende hin alles. Die Auflösung kam recht schnell und von Nachwirkungen kann man kaum sprechen. Ich hätte mir einige Seiten mehr gewünscht, die dem Fall und den Ermittlungen mehr Raum gegeben hätten und diese zu einem zufriedenstellenden Abschluss hätten bringen können. So bleibt stattdessen ein Gefühl von Unvollendung zurück. ✨
Zwei mal angefangen, weil ich gleich am Anfang keine Lust mehr drauf hatte. Kari Erlhoff schreibt die Jungs eigentlich meist sehr nah, hier hingegen geht es gar nicht in die Tiefe. Zumindest die SMS-Gespräche in der Mitte des Buches fand ich dann kurz amüsant. Aber der Fall, der Aufbau, das Einbeziehen der geheimen Seiten insgesamt... irgendwie kam für mich nichts Vernünftiges bei raus.
Ich fand es sehr spannend auch aus der Sicht der Feindin oder die Hinweise mitzulesen. Ich fand am anfang hat sich das alles etwas gezogen aber am Ende fand ich es sehr Spannend :)