Sitges, ein kleiner Küstenort bei Am Strand wird ein Toter angespült - an Kommissar Xavi Puigs erstem Arbeitstag! Der kehrt nach Jahren zurück in seine Heimatstadt. Angeblich haben sich die Zeiten geändert, seit er dort mehrere Polizisten der Korruption überführte. Von den alten Kollegen bekommt der "Verräter" jedoch kaum Unterstützung - im Gegenteil. Nur die ehrgeizige junge Ermittlerin Carlota Lozano, neu im Team, stürzt sich auf den Fall.
Gemeinsam versuchen die beiden Außenseiter herauszufinden, wer der Tote war und warum er sterben musste. Bei ihren Nachforschungen stoßen sie auf einen alten Fall, der mit dem Toten in Zusammenhang steht - wobei ein Verbrechen damals schnell ausgeschlossen wurde ...
"Katalanisches Schweigen" - der erste Fall für Sotinspector Xavi Puig und Caporal Carlota spannende Ermittlungen, traumhafte Kulisse und leckere katalanische Küche. Der perfekte Krimi für alle Katalonien-Fans!
Band 2 in Vorbereitung.
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Buchmeinung zu Alba Salvat – Katalanisches Schweigen
Katalanisches Schweigen ist ein Kriminalroman von Alba Salvat, der 2023 bei beTHRILLED erschienen ist.
Zum Autor: Hinter Alba Salvat verbirgt sich das Autorenduo Karin Nassauer und Jana Schroeter. Zusammengerechnet leben die beiden schon seit 24 Jahren in Barcelona. Es sind die Stadt und der katalanische Weg zu leben, die sie zu ihren Romanen inspiriert haben, weil sich alles immer wieder verändert und jeden Tag fasziniert: Einfach loslaufen und sehen, was es gibt.
Zum Inhalt: Kommissar Xavi Puig ist nach fünf Jahren zurück in Sitges, einem kleinen Küstenort bei Barcelona. Er hatte einen Korruptionsskandal bei der Polizei aufgedeckt. Noch heute gilt er bei vielen Kollegen als Verräter. Bei seinem ersten Fall findet er kaum Unterstützung, einzig die ehrgeizige junge Ermittlerin Carlota Lozano ist voll bei den Ermittlungen.
Meine Meinung: Mir haben die beiden Hauptfiguren Xavi Puig und Carlota Lozano von Anfang an gut gefallen. Xavi kämpft mit dem Mobbing seiner Kollegen aufgrund des aufgedeckten Korruptionsskandals, selbst solchen, die erst nach seiner Versetzung nach Madrid zur Polizei gekommen sind. Die Streberin, wie er seine neue Kollegin Carlota insgeheim nennt, kommt frisch von der Uni und steckt voller Tatendrang. Sie wirkt sehr sympathisch, zeigt sehr gute Ansätze und unterstützt Xavi nach Kräften. Noch fehlt ihr das Selbstbewußtsein, aber sie arbeitet daran. Xavi verhält sich Carlota gegenüber oft etwas ungerecht, obwohl er ihr kriminalistisches Potential erkennt. Die Passagen, die sich dem Privatleben der Ermittler widmen, bringen viel Atmosphäre und Lebensstil an den Leser. Das Lebensgefühl in Barcelona macht Lust auf einen Urlaub in der Region. Die Geschichte selber wird meist aus der Perspektive Xavis oder Carlotas erzählt. Dazu kommen Rückblicke einer Führungskraft, die immer näher an die Gegenwart heranrücken. Die Handlung ist nicht sonderlich komplex und viele Ermittlungsfortschritte basieren eher auf Zufällen. Trotzdem hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und gefesselt. Am Ende ist der Fall nachvollziehbar und glaubwürdig gelöst. Gerne werde ich zu einer Fortsetzung der Reihe greifen.
Fazit: Dieser ruhige Titel hat mit mit seiner atmosphärischen Schilderung und dem komplexen Zusammenspiel der beiden Ermittler gefesselt. Sie sind keine Superpolizisten, agieren aber engagiert mit Ecken und Kanten. Gerne bewerte ich das Buch mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde ruhiger Kriminalromane aus.
Sotinspektor Xavi kehrt zurück zu seiner alten Wirkungsstätte, die er vor einiger Zeit nach Richtung Madrid verlassen musste. Er hat keine guten Erinnerungen. Noch bevor er das Kommissariat betritt, wird er zu einer Leiche gerufen und trifft dort auf Carlotta, genannt Carlo, seine Mitarbeiterin, frisch von der Ausbildung. Irgendwie hat Xavi das Gefühl, das er hier nicht Willkommen ist, doch er hat sich viel vorgenommen. An seiner alten Wirkungsstätte ist noch fast alles beim Alten, die Chefin, die Kollegen, doch diesmal ist er der Vorgesetzte in der Abteilung. An der Stelle, an der der Tote gefunden wurde, gab es vor Jahren schon mal einen Unglücksfall und es stellte sich heraus, dass das aktuelle Opfer, der Bruder der Toten auf dem Gedenkstein war. Also beginnen Xavi und Carlo in der Vergangenheit zu wühlen, ob es irgendeine Verbindung gibt. Doch gerne gesehen wird das nicht im Präsidium. „Katalanisches Schweigen“ von Alba Salvat führt uns in das küstennahe Catalunya, was auch schon im Cover anklingt. Es ist eine schöne. Sonnige Aussicht auf das Meer. Eine Idylle möchte man meinen, doch auch hier lauern Verbrechen und auch Missgunst. Die schlägt unserer Hauptperson Xavi voll entgegen. Er der vor Jahren nach Madrid versetzt wurde, weil er zu ehrlich war, ist nun wieder zurück und nicht wirklich willkommen. Man kann an der Schreibweise der Autorin spüren, wie die Spannung im Kommissariat aufkocht. Auch seine Chefin ist davon betroffen, sie steht nicht wirklich hinter Xavi. Doch er bekommt Unterstützung von Carlo, einer neuen Kollegin, die völlig unvoreingenommen an die Sache, hier den Mord herangeht. Für Xavi, dem es an Vertrauen in seine alten Kollegen fehlt, ist die Situation sehr speziell und er bleibt erstmal auf Distanz. Trotzdem hat die Autorin hier ein sehr effektives Team geschaffen, das mir sehr gut gefällt. Der ganze Fall gefällt mir gut und ich finde auch die Herangehensweise sehr spannend, da der Zusammenhang von Anfang an nicht auf dem Tisch lag, aber ich trotzdem den Eindruck das sich das Mosaik Stein für Stein zusammensetzte und am Ende des Spannungsbogen eine logische Lösung präsentiert wurde, die sich für mich Stück für Stück aufbaute. Ich fand diesen katalanischen Krimi sehr dicht und dadurch sehr spannend. Es ging nicht nur um den Kriminalfall, sondern um die ganze Situation, wie sie sich für Xavi präsentierte. Die Autorin hat mich mitgenommen in die Atmosphäre der Rückkehr des Sotinspektors Xavi, eingebettet in einen interessanten Kriminalfall. Ich kann diesen Krimi gut weiterempfehlen.
Die spanische Atmosphäre, insbesondere der Fokus auf kulinarische, macht eine angenehme Stimmung. Die Figuren sind sympathisch und man fiebert mit, allerdings ist der Kriminalfall leider wenig spannend und man ahnt sehr früh das Ende.