Die Geschichte beginnt im Jahr 2018, wo Josefines Großvater als letztes Familienmitglied in Sterben liegt . Für Josefine bricht eine Welt zusammen. Als dann auch noch der alte Schulfreund Fynn auf der Bildfläche erscheint, der nun ein bekannter Schatzsucher ist, wird die Welt von Josefine komplett auf den Kopf gestellt. Die Handlung wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Einmal im Jahr 2018, wo Josefine mit Hilfe von Geschichten ihres Großvaters versucht mit Fynn und Paul das Mysterium des Bernsteinzimmers zu erforschen und einmal zum Zeitpunkt des 2.Weltkrieges, wo die Handlung sich um den Großvater Johannes dreht. Besonders die Handlung um den 2. Weltkrieg ist historisch sehr fundiert beschrieben.
Der Schreibstil und die wechselnden Handlungsstränge macht das Buch sehr spannend .Die Schauplätze und Protagonisten werden bildhaft sehr gut dargestellt, dass man sich gut in die Szenarien hinein versetzen kann. Das Buch hat alles was ein Roman ausmacht. Romantik,Traurigkeit und eine gute Geschichte.
Es war mein erstes Buch der Autorin und ich bin begeistert. Elisabeth Büchle schafft es mit Leichtigkeit den Leser mit historischen und fiktiven Aspekten hinsichtlich des Bernsteinzimmers, ein längst historisch vergessenes Mysterium wieder aufleben zu lassen.
Ich werde das Buch aufjedenfall weiterempfehlen.