Der Abschlussband lässt noch einmal alle anderen Charaktere zu Wort kommen, die in der Geschichte erwähnt werden: Hagita, Takako, Azusa, Suwa und Kakeru. Wo die ersten fünf Bände aus der Sicht von Naho erzählen und im letzten Band Suwa zu Wort kommt, erlebt man diesmal, welche Aufgabe Hagita, Takako und Azusa bekommen haben und noch einmal, wie schwer es Suwa fällt, Kakeru zu retten.
Besonders intensiv und definitiv der Triggerwarnung von Depressionen und suizidale Gedanken entsprechend, waren die wenigen Kapitel aus der Sicht von Kakeru. Mit wenigen Worten und simplen Zeichnungen werden Kakerus Gefühle und Probleme dargestellt, wie sehr er auf Naho angewiesen ist und wie sehr er darum kämpft, alleine stark zu sein, was sich nicht als einfach gestaltet. Diese Kapitel haben bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen und schließen die Geschichte wunderbar, wenn auch mit einem Kloß im Hals ab.
Für mich einer der besten Bände der Reihe, wieder mit wunderbaren Zeichnungen und tollen Charakteren.