Die spannende Fortsetzung der Kurzgeschichten-Trilogie aus der Welt des Schwarzen Turms von Wolfgang Hohlbein, Großmeister der Fantasy-Literatur.
Ein Bombenangriff legt Bingen in Schutt und Asche. Im letzten Augenblick können Arthur und Martha, die sich seit einem halben Jahr auf dem Dachboden in Arthurs Elternhaus verstecken, vor der SS fliehen. Zusammen mit der jüdischen Familie Diestelzweig tauchen sie in der Parallelwelt des Schwarzen Turms unter.
Hier sind seit Arthurs letztem Besuch unglaublicherweise achtzig Jahre vergangen. Längst bewohnt nicht mehr Marthas Familie Martens Hof, und man gewährt ihnen nur widerwillig Unterschlupf. Noch immer hat der mächtige Greif das Land fest im Griff, noch immer geraten die Menschen in Panik, wenn seine gehörnten Sklaven auftauchen. Und Arthur wird von seinen Schergen erbarmungslos gejagt …
»Hohlbeins - Der Greif« jetzt auch als Serie bei Prime Video.
Wolfgang Hohlbein is a German author of science fiction, fantasy and horror fiction who lives near Neuss, North Rhine-Westphalia. His wife, Heike, is also a writer and often works with her husband. She often comes up with the story ideas and therefore is generally credited as co-author. Their daughter, Rebecca, is also a writer.
Writing short stories since age 15, Hohlbein was first recognized as an author after sending in a manuscript he and his wife had written at a fantasy and science fiction writing contest in 1982. They won and their book, Märchenmond (English title: "Magic Moon"), was published by Ueberreuter Publishing, soon becoming a bestseller and winning several awards. It is one of their greatest successes till today.
Many of his more than 200 books are translated and published in many European countries as well as in South Korea. Yet for many years none of his works had been translated into English. In 2006, Magic Moon was translated into English and published in the United States.
Arthur und Martha konnten aus dem Reich des Greifen fliehen und fanden nun in Bingen Unterschlupf bei Arthurs Eltern. Die Geschichte spielt zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs, als die Nazis begonnen haben, die Juden zu deportieren. Nach einem halben Jahr kommt Arthurs Familie in zweierlei Hinsicht in Bedrängnis. Zum einen boten sie einer jüdischen Familie Unterschlupf und zum anderen wird Arthur wegen Fahnenflucht gesucht. Ihnen bleibt nichts anderes übrig als in die Welt des Greifen zurückzukehren, nur um dort festzustellen, dass dort 80 Jahre vergangen sind.
Aus Martens Hof ist in dieser Zeit etwas vollkommen anderes geworden. Was genau, wird an dieser Stelle nicht verraten. Mit 4h 20min ist dieses Hörbuch etwas länger geraten und ich weiß nicht, ob man dieses noch als Kurzgeschichte bezeichnen kann. Es bietet zwar keinen erzählerischen Tiefgang, dafür aber eine spannende und wendungsreiche Geschichte. Es kommen neue Figuren hinzu, während andere der Geschichte entnommen werden. So richtig ans Herz gewachsen sind mir die beiden Hauptfiguren zwar nicht, aber dennoch ist es unterhaltsam, ihrem Schicksal zu folgen.
Fazit
Auch der zweite Teil des kurzen Spin-Offs zu „Der Greif“ von Wolfgang Holbein kann mit Spannung und Abwechslung überzeugen, es gibt keine detailverliebte Ausarbeitung der Figuren, dafür aber eine recht actionreiche Erzählung, die im dritten Teil zu Ende erzählt werden möchte.
Nichts macht den Protagonisten sympathischer als jüdische Familienfreunde zur Zeit des zweiten Weltkriegs, oder? Wen interessiert's, wenn Toastscheiben mehr Persönlichkeit besitzen als diese drei Menschen?
Ich liebe es auch, wenn ein Autor "das Entsetztlichste" beschreibt, was ein Kindsoldat und Zeuge von Holocaust je sieht, und was er beschreibt, ist kein Vergleich zum Krieg.
Das ganze Buch zieht sich ganz schön und das Ende fand ich einfach nur absurd (und surprise surprise, es endet natürlich wieder mit einem cliffhanger, aber ich hab 0 interesse den nächsten Teil noch zu lesen)
Der 2. Buch der Serie ist genauso mit Spannung und Neuigkeiten gefüllt als der erste. Ich müsste unbedingt hier weiterlesen, und fand die Schreibweise und Story fesselnd. Lob!
Den ersten Teil fande ich gut, aber das hat mir kaum zugesagt. Sehr langatmig und flach, obwohl ja eher ein Kurzroman. Arthur und Martha entwickeln sich nicht weiter, und die neue Protagonisten sind einfach nur Namen in der Geschichte.