Von Anfang an war die Kirche für alle Menschen gedacht. Trotzdem gibt es auch in ihr rassistische Strukturen, die weißen Menschen meistens gar nicht auffallen. Sarah Vecera macht auf diese Strukturen aufmerksam und erklärt, wie jeder und jede etwas dagegen tun kann. So will sie ermutigen, im Sinne des christlichen Glaubens eine Kirche zu gestalten, in der sich jede*r willkommen und angenommen fühlt.
Nen Tick zu biografisch und nicht so weit gefächert von der postkolonialen Literatur Außerdem hätte ne ausgiebige kapitalismus Kritik und damit verbundene klassenbezüge sicherlich nochmal nen spannenden Turn reinbringen können
Viele Punkte angeschnitten, aber gerade den titelgebenden Punkt auf knapp 2 Seiten beschrieben, evtl. wäre da mehr drin gewesen Aber gerade der Hinweis bestehende Verhältnisse zunächst wahrzunehmen und in einer weißen Dominanz Gesellschaft auszuhalten und sich dem in seiner eigenen Biografie auszusetzen find ich nen wichtigen Ansatz
Danke, dass du mir die Welt aus deinen Augen gezeigt hast, Sarah Vecera. Wie kann man Rassismus ansprechen ohne anzugreifen und aufdringlich zu sein? Ich glaube dieses Buch gibt einen guten Beitrag dazu. "Rassismus in Kirche, das gibts?", wurde ich beim lesen der letzten paar Seiten gefragt und das hat mich ehrlich überrascht. Aber umso mehr hat es mir gezeigt, dass es wichtig ist andere Perspektiven zu sehen. Zuzuhören. Zu hinterfragen. Und wirklich hinzusehen. Wie wird mir Geschichte erzählt? Was sind Bilder die mir beigebracht werden? Wie vermittel ich meine Erfahrungen und Bilder an andere weiter? Es tut gut daran erinnert zu werden, immer wieder zu hinterfragen. Danke dafür!
Erstes deutsches Buch zu dem Thema. Alles wurde klar erklärt, es war einfach zu lesen und man erhält einen ersten Einblick über die Beziehung zwischen Kirche und Rassismus. Etwas unpassend fand ich die Kapitalismus-Kritik zwischendurch, ist ein extra Thema und sollte nicht nur so beläufig erwähnt werden. Insgesamt sehr viel biografisches. Ich glaube aber ein Buch zu diesem Thema, kann gar nicht nicht-biografisch sein.
Das Buch regt einen zum Nachdenken an An verschiedenen Stellen kommen Gedankenwiederholungen und Kernaussagen / wenig neue Gedankenanstöße, die auf einander aufbauen, aber dennoch einiges, was zu Reflexion anregt! Besonders spannend der historische Abschnitt, wie Jesus geschichtlich gesehen "weiß" wurde
Insgesamt fand ich das Buch ganz spannend. Für meinen Geschmack war es mir zu biografisch und zu wenig sachlich. Aber dennoch ein wichtiges Buch, dass ein Thema abdeckt, welches in der Kirche noch stark aufgearbeitet werden muss.
Recht interessant zu lesen, jedoch hätte ich mir stellenweise einen geringeren Fokus auf die persönlichen Erlebnisse der Autorin gewünscht- zwar waren sie recht interessant, aber nicht der Grund, warum ich mir das Buch aus der Bücherei ausgeliehen habe.
Einfach der Hammer. Das Buch ist mit großer Klarheit und aus verschiedenen Disziplinen heraus geschrieben und bietet viele Anstoßpunkte um eigene Denkprozesse in Gang zu setzen.
Sehr interessante und klare Sicht auf das Thema Rassismus! Ich finde die Gastbeiträge, Zitate und Bibelstellen sehr inspieierend. Insgesamt regt das ganze Buch zum Nachdenken an und man geht mit einem Handlungsvorschlag heraus. Dennoch haben sich leider manche Aspekte zu oft wiederholt, während andere Dinge nur kurz angesprochen wurden und meiner Meinung nach zu kurz kamen. Trotzdem lesenswert!