Eine Seelenwandlerin ohne Kräfte. Ein Engel, der keiner ist. Eine unausweichliche Bitte, die dich dein Leben kosten wird. Das Schicksal der Menschheit und der sieben Himmel auf den Schultern eines Mädchens. Bist du bereit für dein Schicksal, Eby?
"Rising Shadows" ist der erste Band der "Die letzte Seelenwandlerin"-Trilogie von Anera Adams.
Phantastische Romane sind seit Kleinauf mein Kryptonit. Alles, was ein gutes Cover und einen spannenden Klappentext beinhaltet, ist dabei nicht vor mit sicher. Auch diese Geschichte hat mich deshalb direkt angesprochen. Auch wenn das Thema "Engel" oftmals doch schon recht ausgelutscht ist und man nur schwerlich auf etwas trifft, das nicht die üblichen Klischees erfüllt,... Aus diesem Grund war ich sehr gespannt, was Anera Adams mit dieser Geschichte für uns Leserschaft bereithält.
Bereits ab der ersten Seite wird schnell klar: das Thema "Engel" wird hier einmal fernab der üblichen Klischees beleuchtet. Alles wirkt ein wenig düsterer und auch die übliche Dreiecksbeziehung mit triefender Romantik sucht man hier glücklicherweise vergeblich. Zwar erscheinen die ersten Seiten ein wenig verworren und nehmen erst langsam Fahrt auf, aber dann,... Dann überschlagen sich die Ereignisse und die Spannung wurde so richtig mitreißend. Dementsprechend schnell flogen dann die Seiten dahin und ehe ich mich versah... war der erste Band auch schon inhaliert.
Dies liegt nicht nur an der Spannung. Auch das interessante Worldbuilding, die vielen Wendungen sowie die interessanten Charaktere und Geheimnisse taten ihr Übriges, um mir aufregende Lesestunden zu bescheren.
Hier und da hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe und Atmosphäre gewünscht, um die beschriebenen Orte und Personen sowie die Emotionen noch greifbarer werden zu lassen. Aber dennoch hat mir "Rising Shadows" einige schöne Lesestunden beschert und mich in eine magische und geheimnisvolle Welt abtauchen lassen.
Am Ende erwartet uns Leser zwar kein Cliffhanger, doch sorgen die Ereignisse zum Schluss für eine immense Neugierde auf Band 2. Ich bin überaus gespannt, was die Autorin da für uns bereithalten wird und welche Überraschungen und Wendungen das Geschehen einheizen werden.
Fazit: Spannender Auftakt einer packenden Trilogie, die mit frischen Ideen und einer überaus interessanten Geschichte zu punkten weiß.
Den größten Teil ihrer Kindheit hat Eby nur mit ihrem Vater zuhause verbracht, denn Freunde hatte sie eigentlich nie. Unzählige Ärzte haben versucht ihr zu helfen, doch keiner konnte die Schatten vertreiben. Eines Tages waren sie plötzlich verschwunden und Eby konnte endlich anfangen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Doch dann taucht ein gut aussehender geflügelter Kerl auf und ihr Leben stürzt erneut ins Chaos. Die Schatten sind zurück und drängen aus der Zwischenwelt auf die Erde. Und nur Eby kann die Welt vor diesen Dämonen retten. Wird sie es schaffen?
Auch wenn der Schreibstil der Autorin super flüssig war, hatte ich zu Beginn ein paar Probleme in die Geschichte einzutauchen. Es hat relativ lange gebraucht bis ich verstanden hab, was hier vor sich geht. Allerdings merkt man wie viele Gedanken sich die Autorin zu „ihrer Welt“ und den Hintergründen gemacht hat. Für mich ist es immer wieder spannend zu sehen wie viel Kreativität in so etwas steckt. Generell ging die Geschichte mit einer relativ hohen Geschwindigkeit vorwärts. Während niemand Ebony so richtig erklären wollte was eigentlich passiert, hat sie sich relativ schnell mit der Situation abgefunden. Für mich hat sie den Tod ihres Vaters und all die neuen Erkenntnisse fast schon zu schnell verarbeitet. Ihre Beziehung zu Ast fand ich dagegen super spannend und mich hat es sehr positiv überrascht, dass wir ausnahmsweise mal keine Liebesgeschichte sondern den Beginn einer wunderbaren Freundschaft erleben.
Auch wenn der Funke bei mir nicht zu 100% übergesprungen ist, gibt es von mir eine Leseempfehlung für alle Fans einer komplexen Urban Fantasy Reihe, denn der Cliffhanger macht definitiv Lust auf den nächsten Teil.
Ebony ist eine Außenseiterin, hat allerdings ihre beste Freundin Nina an ihrer Seite. Sie hat viel Zeit bei Ärzten verbracht, musste viele Medikamente nehmen wegen ihrer "Krankheit" oder wie sie selbst meint "Verrücktheit". Obwohl Eby viel durchmachen musste, ist sie gezwungen innerhalb kürzester Zeit viel Stärke zu beweisen. Das meistert sie mit Hilfe von Nina und auch dem Himmelsgeborenen Ash. Ash verhält sich zunächst sehr abweisend und kalt. Leider kommt es meiner Meinung nach etwas zu kurz, wie zwischen ihm und Eby eine Verbindung beziehungsweise eine Freundschaft entsteht. Es kommt zu plötzlich, dass er sich ihr gegenüber öffnet und ihr vertraut. Auch der gemeinsame Verlust, den sie und der Erzengel Uriel verkraften müssen, wird sehr schnell abgehandelt. Ich denke man hätte zwischen den zwei dadurch noch eine bessere Verbindung schaffen können, aber vielleicht kommt dazu ja noch etwas in Band 2. Lucifer ist zwar ein A..., aber dennoch mag ich ihn. Ihm ist nun mal wichtig, dass er bekommt, was er möchte, aber trotzdem hält er sich auch an sein Wort. Ich bin gespannt, wie es mit der Bindung zwischen Eby und Lucifer weitergeht, ob Eby der Versuchung widerstehen kann oder nicht.
Der Schreibstil in diesem Buch ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend, aufregend und actionreich. Der fiese Cliffhanger zwingt einen regelrecht, gleich in Band 2 weiterzulesen!
Ich mochte das Buch sehr gerne und kann es jedem empfehlen, der eine Schwäche für Engel und vor allem auch Lucifer hat!
"Du musst deine Wunden hinter dir lassen. In einem Krieg hat Traurigkeit keinen Platz." - S.99 Ash
Eine Geschichte, die wirklich spannend ist. Eby ist eine verdammt sture Person, aber sie will auch helfen. Aber sie hat so viel einstecken müssen, dass ihr das Vertrauen wirklich schwerfällt. Aby fühlt sich verlassen, ist aber eine Kämpferin, die immer sehr direkt ist. Ash dagegen ist verdammt abweisend. Er zeigt sich aber als guter Ausbilder. Seine Loyalität ist immer da, genauso wie seine Ehrlichkeit. Aber er hat auch Dinge mit sich herum zu tragen. Das Geschehen war wirklich sehr interessant, es gab weder Längen noch Langeweile. Der Schreibstil ist flüssig und hat mir gut gefallen. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf und man lernt immer mehr. Es war kraftvoll und lässt einen über ein paar Dinge nachdenken. Nick, Silver und Lichtbringer waren tolle Nebencharaktere, diese haben andere Perspektiven ermöglicht und andere Einblicke gewähren können. Doch obwohl es so viel zu bieten hatte, ist der Funke nicht zu 100% übergesprungen. Dennoch war es spannend und ich bin sehr gefixt auf Band zwei.
Mich hat das Cover sofort angesprochen, und ich war sofort neugierig auf Eby's Geschichte. Die Geschichte ist in der Ich-Form, also Ebony erzählt uns ihrer Reise, und diese ist wirklich sehr spannend... Eby, eigentlich ein unscheinbares Mädchen, und dann muss sie Kriegerin werden. Das Schicksal von den Menschen, und den sieben Himmelshöfen lastet auf ihren Schultern. Ein harter Weg beginnt, aber sie gibt niemals auf... Das und viele andere Aspekte machen sie äußerst sympathisch. Auf ihrem Weg begleiten sie Nina, Ash und Nick ebenfalls sehr starke und liebenswerte Nebencharaktere... Tja und nicht zu vergessen Lucifer, er tritt zwar relativ spät so richtig in Erscheinung, aber dafür glaube ich, wird er in der Fortsetzung eine sehr prägende Rolle spielen. Also mir hat die Geschichte mit einem völlig neuem Gewand rund um Himmel und Hölle, Gut und Böse oder wie auch immer, wirklich sehr gut gefallen. Das Finale fand ich genial aufgebaut und umgesetzt. Ich freu mich sehr auf die Fortsetzung. Anera hat mit mir einen neuen Fan.
Eine Story erfüllt von Licht und Schatten. Man wird von Anfang an in etwas herein gezogen, was man nicht wirklich greifen und verstehen kann. Was einen verwirrt und erst nach und nach für uns, so wie für die Hauptprotagonistin, Sinn macht. Das wiederum macht es aber auch so fesselnd...mal abgesehen von den Engeln, Himmel, Schatten und mehr... Es ist ein Kampf um alles oder nichts...ein Kampf ums finden, aufgeben oder kämpfen... Man kann miterleben, wie unsere Prota kämpft und stärker wird, nicht auf gibt...und das trotz aller Niederlagen, Gefahren, Verluste und Emotionen, die andere schon längst in den Wahnsinn getrieben hätten... Eine starke Geschichte, die noch nicht zuende ist...
Eby ist anders , denn sie kann Geister sehen. Das machte sie in ihrem bisherigen Leben zur Außenseiterin. Doch nach einer Party ändert sich ihr Leben komplett. nach einem Angriff von Dämonen erfährt sie, dass sie die letzte Seelenwandlerin sein soll. Allerdings ohne nennenswerte Kräfte. In den himmlischen Höfen soll sie lernen und sich auf die Konfrontation mit dem Dämonen vorbereiten. Unterstützung erhält sie dabei von Ash in dem sie bald einen neuen Freund findet. Das Buch ist durch und durch spannend. Ein richtiger Pageturner. Eby ist eine sehr bewunderns- und liebenswerte Heldin, die sich allen Herausforderungen stellt, auch wenn es noch so aussichtslos scheint. Das Ende ist ziemlich fies und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
Engel, Dämonen, ein Krieg und mittendrin Eby! "Die letzte Seelenwandlerin" ist ein Buch, das ich in ein Bücherregal mit City of Bones und Engelsnacht (Fallen) stellen würde! Es ist ein absolutes Jahreshighlight für mich und enthält genau die richtige Menge Romantik, Düsternis und unvorhersehbare Wendungen. Abgerundet mit einem wirklich schönen Worldbuilding konnte ich das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Jeder Fantasyfan kommt hier definitiv auf seine Kosten.
Meinung Noch nie war ich so zwiegespaltener Meinung beim Verfassen einer Rezension, was positiv betrachtet werden kann. Der Roman hat einen guten und einfachen Einstieg. Jedoch hatte ich manchmal Schwierigkeiten mich zurecht zu finden. Direkt beim Lesen bilden sich inhaltliche Lücken, welche sich erst gegen Ende des Romans klären. Daher fühlt es sich zu langgezogen an bis man das Gesamtbild erfassen kann. Die Spannung ist leider konstant niedrig bis kurz vor dem Ende, sodass es sich alles in allem wie eine super lange Einleitung anfühlt. ABER DANN, ungefähr ab Kapitel 28/ 29, hat es mich komplett umgehauen. Neue Charaktere wurden eingeführt, darunter hat sich einer schnell die Position meines Lieblingscharakters ergattert und nach bzw. kurz vor seinem Erscheinen befindet sich die Spannung sehr weit oben und kommt auch bis zum Schluss nicht mehr runter. Ich konnte meinen E-Reader nicht mehr weglegen. Daher bin ich selbst jetzt beim Schreiben zwiegespalten wie viele Sterne ich dem Roman geben soll. Nur das Ende betrachtend direkt eine klare strahlende fünf. Da es jedoch sehr lange gebraucht hat bis es soweit war und ich davor nicht so begeistert vom ganzen Roman war habe ich mich für eine drei entschieden. Hier eine nähere Erläuterung warum: Inhaltlich fand ich einige Dinge/ Geschehnisse verwirrend. Die Protagonistin und Nebenfiguren weisen sympathische Züge auf, wobei mir lange nicht gefallen hat wie die Protagonistin von allen anderen behandelt wird und auch, (Spoiler Alarm) dass sie ihnen vergibt. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, die Verwirrung der Protagonistin gar mitzuerleben, weil auch der Inhalt etwas verwirrend war und ich mir erst nach der Auflösung am Ende einiges erklären konnte. Daher finde ich liest sich das Buch wie eine sehr lange Einführung in das zweite Band. Auch wenn mich das Ende begeistert hat und ich das zweite Band absolut vorhabe zu lesen, muss ich eingestehen, dass ich mir gewünscht hätte, dass inhaltlich bis zu der Auflösung etwas mehr passiert, als dass die Protagonistin einfach nur auf etwas trainiert und vorbereitet wird, ohne wirklich erklärt zu bekommen was los ist. Eine Nebenhandlung oder etwas das die Spannung erhöht wäre super gewesen. Ihr wurden verständnislos hohe Ansprüche entgegengestellt und erwartet, dass sie in kürzester Zeit, am besten bereits gestern, eine Kraft aufweist und sich für die Welt einsetzt und alles aufgibt, ohne jedoch ihr einen anständigen emotionalen Support zu geben. Sie wurde außerhalb des Trainings die ganze Zeit alleine gelassen und hatte keine wirklichen Freunde, mit später auftretenden winzigen Ausnahmen. Jedoch reicht meiner Meinung nach diese eine Freundschaft nicht um sie zu unterstützen und sie nicht alleine fühlen zu lassen. Dementsprechend ging es der Protagonistin nicht so gut, und sie musste ihre Trauer und Wut alleine durchstehen, was ich sehr schade finde. Ich hätte mir gewünscht, dass bereits zu Beginn des Buches eine bessere Freundschaft mit Ash oder irgendjemandem entsteht, da es aufjedenfall Raum dafür gegeben hätte. Auch wünschte ich, es gäbe mehr von den Nebenfiguren zu lesen, sodass sie eine aktiverere Rolle im Geschehen einnehmen statt passive Figuren die ab und zu ihren Auftritt haben. Was meine Meinung zu diesem Roman dann doch komplett verbessert hat war das Ende. DAS ENDE ist grandios und ließ sich dann auf einmal doppelt so schnell lesen. Nachdem dann vieles aufgelöst wurden ist, hat einiges viel mehr Sinn gemacht, sorgte jedoch auch dafür, dass ich mein ganzes vorheriges Wissen über die Handlung hinterfragen musste und jetzt mehr Fragen habe als zuvor. Die Entwicklung der Charaktere ist super und auch die sich später entwickelnde Freundschaft zwischen Ebony und Ash eine 10/10. Lucifers Charakter ist unglaublich gutgeschrieben: seine Vorliebe zur Dramatik, der Humor, das strategische aber auch hinterlistige Denken und am besten finde ich, dass man wirklich keinem Wort aus seinem Mund vertrauen konnte. Gleichzeitig hofft man, dass einzelne Aussagen wahr sind und in der nächsten Sekunde kommt erneut eine Wendung, die doch auf ganz andere Motivationen deutet. Außerdem finde ich es cool und paradox, dass er rückblickend wahrscheinlich dennoch die Person ist, die zu Ebony noch am ehrlichsten war. Wie man aus meinem Schreiben herauslesen kann, bin ich begeistert. Ich hoffe im zweiten Band mehrere Antworten zu finden und auch zu erfahren, was mit Ebonys Mutter geschehen ist. Fazit Ich freue mich aufjedenfall auf das zweite Band. Ich bin mir noch unsicher wie empfehlenswert ich das erste Band finde, weil es sich wie bereits erwähnt sehr in die Länge gezogen hat. Aber wenn man mit diesem Fakt umgehen kann und das zweite Band dann hoffentlich genauso vielversprechend ist wie das Ende des ersten, dann würde ich es unter Vorbehalt empfehlen.