»Man müsste schon meine kalte Leiche von dir wegzerren, um uns zu trennen.«
Kaum haben Trina, Liam und Fecyre im hohen Norden das Geheimnis um die Herkunft der Drachin gelüftet, muss Ashturias Königin sich ihren eigenen magischen Fähigkeiten stellen. Ihre Welt wird völlig auf den Kopf gestellt, doch Liam glaubt unerschütterlich an Trina und gibt ihr Halt. Gerade als sie endlich einige Antworten bekommen, droht alles durch eine uralte Bedrohung in Stücke gerissen zu werden. Für seine Liebe kämpft Liam nicht nur gegen Gefahren aus den eigenen Reihen. Denn die Legenden sind wahr, und sollte diese dunkle Macht zurückkehren, wird nicht nur Liams und Trinas Zukunft zerstört werden, sondern ganz Ashturia. Doch was hat das mit Fecyre zu tun, und was ist ein Versprechen wert, wenn man sich nicht daran erinnert?
Mit "Der Drache der Königin" veröffentlicht Naomi Huber den zweiten Teil der Ashturia Reihe. Das Cover wirkt mit seinen blauen Farben auf den ersten Blick anders und doch kann man die Zusammengehörigkeit nicht verleugnen. Es ist im groben genau dasselbe Motiv. Anders ist wie gesagt schon die Farbe, was möglicherweise daran liegt, dass die Geschichte im Norden spielt und ein paar kleinere Details, deren Unterschied man erkennt, wenn man näher hinschaut. Zunächst einmal sind die Figuren in der Mitte etwas anders positioniert. Was bei Band 1 wie zwei Menschen auf einer wie auch immer gearteten Mission wirkt, kommt in Band 2 etwas abwehrender und kämpferischer rüber. Als würden die beiden direkt einer Gefahr ins Auge blicken. Ebenfalls etwas anders sind die Schatten eines für mich aussehenden Drachen auch leicht abgeändert worden. Zumindest Elemente des Tieres kann ich erkennen. Was seht ihr? Zu guter Letzt, ist noch ein winziges Detail hinzugefügt worden. Ein Fleck, etwas über den Figuren. Ich würde jetzt sagen, dass es sich hierbei um zwei fliegende Drachen handelt und wüsste auch direkt warum. Allerdings kann ich euch das nicht verraten, da es einen wichtigen Teil der Geschichte ausmacht. Im zweiten Teil wird es wieder abenteuerlich für unsere Königin und ihren Prinzen. Da Trina gern eine Karte von Ashturia haben möchte, begeben die beiden sich in den Norden, um auch die Sumpflandschaft dort zu kartografieren. Dort erfahren sie neues über Fecyres Herkunft, da sie ja bereits als Ei zu Trina gekommen ist. Nicht nur Fecyre erfährt dort einiges neues über sich. Auch Trina werden Türen in ihre Vergangenheit aufgestoßen, die sie zunächst gar nicht wahrhaben will und viele ihrer gestandenen Tatsachen infrage stellt. Und im Norden des Landes wartet noch viel mehr als nur tiefster Schnee auf sie. Naomi entführt uns wieder einmal in eine fantastische Welt mit Magie und unglaublichen Abenteuern. Sie zeigt wie stark Liebe ist und was Gefühle mit einem machen und selbst dann noch da sind, wenn man sich nicht mehr erinnern kann. Interessant ist auch der Gedankengang, dass man durch Macht irgendwann zu einem Monster werden kann. Man wird machthungrig und kann es nicht mehr ertragen, wenn jemand anders stärker ist als man selbst. Es führt dazu, dass man hinterhältig, gemein und verachtend wird, da man irgendwann vor nichts mehr zurückschreckt seine Macht zu verteidigen. Dies ist nicht nur bei Wesen mit Zauberkräften oder in magischen Welten so, sondern lässt sich sehr gut auf die reale Welt übertragen. Wie viele Menschen gehen irgendwann über Leichen, weil sie ihren Posten behalten wollten, weil sie der stärkste, größte, beste sein wollen? Es gibt genug, die nicht mehr fair kämpfen und andere vielleicht sogar in Gefahr bringen. Ich denke hingegen, wenn man sein bestes gibt, dann spielt es keine Rolle, ob man ganz oben ist. Es geht einzig und allein darum seine Aufgabe zu erfüllen und wenn jemand anders es ganz oben eben besser kann, sollte ich vielleicht versuchen mit meinen Talenten dies zu unterstützen. Gemeinsam kann man so viel mehr erreichen. Das sieht man auch wunderbar an Liam, Trina und Fecyre. Als Team sind sie fast unschlagbar gut. Um das besser zu verstehen, empfehle ich euch, das Buch zu lesen. Alles in allem kann ich nur sagen, mir hat der zweite Band von Ashturia noch besser gefallen als der erste und ich bin begeistert. Den Unterschied zwischen den Büchern ziehe ich jedoch weder an der Qualität der Geschichte, noch am Inhalt. Es ist schwer zu beschreiben, aber es ist ein Gefühl, das mir beim Lesen entstanden ist. Hier blieb es spannend, vor allem, da ich mich immer wieder gefragt habe, was Thievs vom Clan der Triis macht, es war lustig, romantisch und abenteuerlich. Genau das kam auch in Band 1 rüber, dort haben mich wenige Szenen im Fels, allerdings etwas mitgenommen und mir deswegen vermutlich ein leicht mulmiges Gefühl gegenüber dem Buch bescherrt. Ansonsten war es beides wunderbar zu lesen und ich freue mich schon auf Band 3.
Cover: Ich finde, es ist wieder total ein Hingucker. Es passt wunderbar zum ersten Buch und auch zum Inhalt. 😍
Meinung: Nachdem mich die Autorin mit ihrem Debüt schon begeistern konnte, war ich sehr froh zu hören, dass es einen 2. Band geben wird. Es ist schon recht lange her, dass ich den ersten Teil gelesen habe, doch dank dem wunderbaren "was bisher geschah" wurden meiner Erinnerungen total schnell wieder aufgefrischt. Der lockere und moderne Schreibstil der Autorin hat dafür gesorgt, dass ich nicht nur durch die Seiten geflogen bin, sondern auch schnell wieder ganz in die Welt von Ashturia versinken konnte.
Den Spannungsbogen war stellenweise sehr hoch, doch es gab auch viele ruhigere Szenen, welche der Geschichte den nötigen Raum zur Informationsverarbeitung gelassen haben. Recht schnell wusste ich wieder, weshalb ich die beiden Protagonisten Trina und Liam sowie die besondere Freundin Fecyre so gern mochte. Die drei sind so unterschiedlich und dennoch merkt man auf jeder Seite deren tiefe Verbundenheit. Gerade diese tiefe Verbundenheit ist in diesem Band sehr präsent und einfach wundervoll dargestellt. Die Beziehung zwischen Trina und Liam ist nach den Herausforderungen im ersten Band einfach wundervoll und total schön zu verfolgen. Doch auch die anderen Figuren fand ich toll dargestellt.
Wir bekommen wieder ganz neue Einblicke in faszinierende Welt von Ashturia, welche mir gut gefallen haben. Ich fand es superspannend, neues über Jägerinnen der Clans zu erfahren. Auch die neuen Informationen über die Mida fand ich gleichermaßen faszinierend sowie interessant, da hätte ich gern sogar noch ein wenig mehr erfahren. Für mich hat Naomi Huber hier eine ganz tolle Fortsetzung erschaffen, welche für mich auch einen wundervollen Abschluss darstellen würde.
Von mir gibt es auf jeden Fall wieder eine Leseempfehlung. 💖 Ich danke Naomi Huber von Herzen für das Rezensionsexemplar.
Der zweite Teil der Ashturia-Reihe fügt sich nahtlos an den ersten Band an und erzählt die Geschichte von Trina, Liam und Fecyre in derselben einfühlsamen und detaillierten Weise weiter. Die drei sind reifer geworden und widmen sich ihren alten und neuen Aufgaben auf Ashturia. Die Beziehungen zwischen ihnen werden intensiver und erreichen eine neue Stufe, die einerseits emotionaler, andererseits magischer Natur ist. Beim Bereisen bislang wenig bekannter Regionen dringen sie in die mythische Vergangenheit des Königinnenreichs ein und machen die Bekanntschaft mit uralten Wesen und einer Macht, die lange vor den Menschen da war. Beinahe vergessene Prophezeiungen werden wahr und ein schon lange währender Machtkampf droht das Schicksal aller Wesen auf Ashturia zu besiegeln. Doch die schöpferische Kraft Ashturias, die bedingungslose Liebe zwischen den drei Protagonist*innen und der Mut bislang unbekannter Verbündeter stemmen sich gegen die dunklen Pläne noch dunklerer Mächte.
Wunderbar charmant erzählt Naomi Huber die in "Ashturia - Der Prinz und die Tarenqua" begonnene Reise weiter und fesselt die/den geneigte/n Leser*in mit spannenden Überraschungen und Wendungen von der ersten bis zur letzten Seite. Sie schafft es, dass man Teil von Ashturia ist, ohne sich auf die Identifikation mit einer Figur festlegen zu müssen. Mit kleinen Details und großer Wahrhaftigkeit der Charaktere weckt sie bei der/dem Leser*in immer wieder die Neugier und man kann gar nicht anders, als sich zu wünschen, Trina, Liam und Fecyre begleiten zu dürfen. Auf zum dritten Band.
‚»Das, was dich ausmacht, ist dein Herz. Deine Seele. Und dein verdammter Sturkopf.«‘
Heute habe ich eine ganz besondere Fortsetzung für euch. Seit dem Ende von Band eins habe ich gebangt und gehofft, dass es weiter geht. Ich musste unbedingt herausfinden, was es mit Fecyre und ihren neu entdeckten Kräften auf sich hat 👀
Ich muss zugeben, für mich haben sich die Ereignisse an der ein oder anderen Stelle, etwas zu sehr überschlagen, aber nichtsdestotrotz bin ich trotzdem fasziniert von dem zweiten Teil der Reihe. Und wie ich in der Danksagung herausgefunden habe, darf ich mich auch noch auf einen dritten Teil freuen ☺️
Hm, was kann ich zum Inhalt sagen ohne den ersten Teil zu Spoilern? 🤔 Wir begleiten die drei Hauptprotagonisten aus dem ersten Teil auf eine sehr unerwartete Reise durch Ashturia und entdecken dabei sehr viele unerwartete Geheimnisse des Landes und auch über die Protagonisten selbst.
Was soll ich sagen? Mit diesen Wendungen und neuen Erkenntnissen hätte ich nicht gerechnet 🤯 Eine Romantasy in der viel mehr steckt, als zunächst vermutet.
‚Ich habe dich für den Rest meines Lebens gewählt, weil du Frauen erzählst, dass es gleichberechtigte Partnerschaften gibt. Und du es wirklich so meinst.‘
Nachdem ich den ersten Band knapp vorher gelesen hatte, bemerkte ich bereits während der ersten Seiten, dass sich der Schreibstil der Autorin weiterentwickelt hat und das Buch somit sehr flüssig und angenehm zu lesen ist.
Die liebenswerten Charaktere der drei Hauptprotagonisten wurden weiter ausgefeilt und man muss sie alle drei einfach gern haben. 😍
Auch die Welt an sich wurde wunderbar beschrieben, besonders geliebt habe ich die verschiedenen Gestalten mit ihren außergewöhnlichen Namen.
Insgesamt eine eher langsam aufbauende, tolle Geschichte mit ein paar spannenden Stellen, wenngleich die Story hauptsächlich von der Beziehung zwischen Trina, Liam und Fecyre lebt.
Einen Stern Abzug gibt es von mir, da ich die Auflösungen immer sehr vorhersehbar fand und ich dann doch lieber überrascht werde.
"Als ich sagte, ich wäre der Liebe wegen nach Ashturia gekommen, war es die Wahrheit [...] Du bist meine Königin, Trina, meine beste Freundin." - S.291 Liam
Der langersehnte Teil zwei und Gott, wie habe ich ihn geliebt. Nicht nur, dass es wieder unheimlich spannend war, mit neuen Entdeckungen, Rätsel, gefährlichen Situationen. Liam, Trina und auch Fercye entwickeln sich weiter, wachsen über sich hinaus und weiter zusammen. Liam war wieder super süß und auch auf seine Weise ein Kämpfer. Trina hatte auch viel zu kämpfen durch die neuen Enthüllungen und ihr Drache muss sich behaupten On top gab es noch wunderbar süße und berührende Momente die ich wirklich sehr genossen habe.
Ein toller Abschluss, mit einem so verdammt schönen Ende und tollen Charakteren.
Das Cover liebe ich noch mehr als das vom ersten Band. Zwischen den Bänden lag nun einiges an Zeit. Perfekt, dass die Autorin den schwächeren Gehirnzellen geholfen und die bisherigen Geschehnisse nochmal zusammengefasst hat. Der Stil konnte wieder punkten und zack ... zurück in der Welt. Es war temporeich, mir hätten noch ein paar ruhigere Momente gutgetan. Mir gefiel die Beziehung der Figuren, schnell konnte ich mich wieder im sie einfühlen. Die Autorin wartet mit Bekanntem und Unbekanntem auf, sodass es nicht langweilig wurde. Dennoch steht die Fortsetzung dem Auftakt ein Fünkchen nach.
Mein Fazit: Eine tolle Fortsetzung mit viel Tempo und Emotionen, die fast an den Auftakt heranreichen konnte. Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!
Der erste Band war schon toll und der zweite Band gefiel mir auch wieder richtig gut! Ich konnte während des Lesens erneut in der Welt von Ashturia versinken und habe mit Liam, Fecyre und Trina mitgefiebert! Ach, ich hab's einfach wieder sehr geliebt! Von mir gibt's auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!🥰 Freue mich schon auf den dritten Band!😍