Ein knisternder Kuss, die große Liebe und die ganze Welt dazwischen
Als Jemma und Tara aufeinandertreffen, fühlt es sich an wie Magie. Doch Tara steht als Aktivistin im medialen Rampenlicht und verschreibt sich zu hundert Prozent der Sache, während Jemma in einem Kindergarten arbeitet und auch noch andere Prioritäten den kleinen Jungen zum Beispiel, in dessen Zuhause einiges nicht zu stimmen scheint. Die Spannungen mehren sich, und als auch noch Eifersucht ins Spiel kommt, scheint das Glück für Jemma und Tara in tausend Stücke zu zerspringen. Kann man grundverschieden und trotzdem füreinander bestimmt sein?
Emotional, queer und herrlich romantisch
Eine Liebe, die nicht nur Fans von Becky Albertalli und Casey McQuiston bezaubert
Für seine Ideale kämpfen, Freunden und der großen Liebe gerecht werden – manchmal scheint alles zu viel, und doch liegt das Glück genau in dem Moment, in dem man sich lebendig fühlt
Ich HASSE Tara. Zwingt Jemma in die Richtung die ihr passt und wenn Tara sich um Maxime kümmert ist Madame sauer. Die Frau geht 0. Ich haben selten ein Charakter so sehr GEHASST wie Tara
Von Chantal Schreiber habe ich tatsächlich früher auch schon Bücher gelesen, deshalb fand ich das ganz cool, mal ein aktuelles Buch von ihr zu lesen, dass dann sogar queer ist und nicht die seeeehr cis-hetero-normativen Romances, die ich als Teenie so gelesen habe. ^^
Aktuell trifft auch das Thema des Romans: Beide Protagonistinnen sind (in unterschiedlichem Ausmaß) für den Klimaschutz organisiert, Tara als weltbekannte Klimaaktivistin, Jemma eher vor ihrer eigenen Haustür, um einen Park zu retten. Das fand ich eigentlich gut, dass es so sehr auf aktuelle Gegebenheiten eingeht, da werden sich sicherlich viele junge Menschen drin wiederfinden können.
Die Sprache war auch aktuell, denke ich, ich fands aber teilweise schon echt… cringe. Ich schließe nicht aus, dass es daran liegt, dass 27-jährige Frauen ganz minimal an der Zielgruppe vorbei sind. ;) Lag aber an den vielen englischen Floskeln und Wörtern, die einfach so eingestreut wurden, was sich auch nicht so richtig mit dem doch auch englischsprachigen Hintergrund der Protagonistinnen verknüpfen ließ.
Ich war leider auch nicht so richtig mit der Geschichte warmgeworden. So die erste Hälfte zog es sich sehr, ich bin nicht richtig zu Jemma und Tara durchgedrungen und diese Beziehung war schon ziemlich toxisch und unangenehm. Das letzte Drittel war dann aber sehr spannend.
Alles in allem ein nettes Jugendbuch mit der einen oder anderen unrunden Ecke, das mir mit 17 wahrscheinlich doch deutlich besser gefallen hätte.
eine süße queere liebesgeschichte, die mir nicht nur aufgrund des klimaaktivismus und des veganen lebensstils der protagonistinnen sehr gefallen hat, sondern auch, weil ich mich teils sehr mit der hauptprotagonistin jemma identifizieren konnte. zwischendurch ist es leider ein wenig langlebig geworden, vielleicht bin ich aber auch bloß mit dem schreibstil nicht warm geworden. deshalb nur 3,5 sterne von mir
Hat mich leider total enttäuscht. Ich fand das Gefälle zwischen Jenna und Tara furchtbar. Das erste lesbian-romance Buch in dem ich gehofft habe, dass sie den Typen bekommt. :( Positiv: - wenig erotische Szenen, was mal was anderes ist - die Geschichte um das Kind war sehr rührend - character development von Karin
This entire review has been hidden because of spoilers.
Teilweise unangenehm exotisierend gegenüber einer PoC-Figur und seitenlange Rants darüber, was schief läuft im Klimaschutz (wichtig und richtig, aber dafür kann ich mir auch den aktuellen IPCC-Bericht durchlesen)… trotzdem auch bisschen cute
Jemma geht in ihrer Arbeit als Erzieherin in einem Kindergarten in der Nähe von Wien voll auf. Außerdem engagiert sie sich für den Klimaschutz. Als sie dann auf einer Veranstaltung zum Klimaschutz auf die Vollblutaktivistin Tara trifft, verstehen sich die beiden von Anfang an. Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach mehr als nur Freundschaft. Ihre Beziehung gestaltet sich nicht als leicht und es ist nötig, dass die beiden Kompromisse eingehen und ihre Vorstellungen vom Leben noch einmal überdenken sollten, damit sie ihrer Liebe eine Chance geben können…
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Bevor ich mit der Rezension loslege, möchte ich kurz darauf aufmerksam machen, dass ich ohne irgendwelche Berührungspunkte mit den Themen mich auf dieses Buch eingelassen habe und vieles für mich neu war. Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und ich konnte einiges mitnehmen.
Mit Jemma bin ich direkt warm geworden, alleine deshalb, weil wir denselben Beruf teilen. Sie blüht total in diesem Beruf auf und nebenher ist sie aktiv im Umweltschutz. Jemma ist eine sehr empathische Person und interessiert sich sehr für andere Menschen. Sie ist mein persönlicher Favorit in dem Buch gewesen und ich konnte mich in vielen Bereichen sehr gut mit ihr identifizieren. Besonders ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen.
Tara mag ich auch gerne. Sie sieht den Klimaschutz als persönliche Berufung an und ist dabei immer an vorderer Front. Jedoch hatte sie teilweise Verhaltensweisen an sich, mit denen ich überhaupt nicht klar gekommen bin. Manchmal hat sie mich regelrecht wütend gemacht und ich konnte ihre Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen. Dennoch merkt man, dass sie an sich arbeitet und ich finde schon, dass sie sich im Laufe des Buches immer mehr weiter entwickelt hat.
In diesem Buch spielen Nachhaltigkeit und Klimaschutz eine große Rolle und gerade in unserer aktuellen Gesellschaft empfinde ich es als wichtig, dass man über diese Themen schreibt/spricht. In einer Stadt wie meiner, wird das leider eher in den Hintergrund geschoben und viele fühlen sich dafür einfach nicht verantwortlich. Dabei kann man durch dieses Buch lernen, dass es so unglaublich einfach sein kann. Wenn alle zusammenarbeiten würden, wäre es so viel einfacher.
Der Schreibstil von Chantal Schreiber war für mich neu, da ich bis hierhin noch kein Buch der Autorin gelesen hatte. Jedoch konnte sie mich in diesem Buch komplett von ihrer Schreibweise überzeugen. Chantal Schreiber hat einen flüssigen, fesselnden und leichten Schreibstil, der einem das Lesen des Buches angenehm macht. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört, sondern positiv beeinflusst.
,,Genau jetzt, genau du‘‘ ist ein tolles Buch, mit dem ich wundervolle Lesestunden verbracht habe. Dadurch, dass viele Aspekte für mich neu waren, konnte ich für mich einiges mitnehmen und habe sogar etwas daraus gelernt. Jemma und Tara sind zwei wundervolle Charaktere, die ich einfach ins Herz geschlossen habe. Ich kann euch das Buch wirklich ans Herz legen, ich habe es total gerne gelesen. Vor allem möchte ich sehr gerne weitere Bücher von der Autorin lesen.
Jemma ist es wichtig sich für die Umwelt und auch für die Menschen einzusetzen, aber das macht sie am liebsten in ihrem direkten Umfeld. Dagegen ist Tara eine international bekannte Klimaaktivistin, die sich voll und ganz dem Thema Klimaschutz verschrieben hat. Als sie beginnt Interesse an Jemma zu zeigen, kann diese es zunächst gar nicht glauben. Die beiden verstehen sich auf anhieb, doch schnell stellen sie auch fest wie unterschiedlich sie sind. Das gilt auch für ihre Prioritäten und so kommt es zu den ersten Spannungen zwischen den beiden. Werden sie einen gemeinsamen Weg finden, obwohl sie so unterschiedlich sind?
Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Es war für mich super spannend noch mehr über die Hintergründe und das Leben als Klimaaktivistin zu erfahren. Aber auch Jemma und Tara haben mir als Charaktere wirklich gut gefallen. Gerade durch ihre starken Unterschiede, haben sie sich in meinen Augen wirklich gut ergänzt. Tara hat mich mit ihrer selbstbewussten Art fasziniert und es war schön zu sehen wie sie sich für das einsetzt was ihr wichtig ist. Bei Jemma fand ich es dagegen schön zu sehen, dass in ihrem Leben auch noch für andere Dinge Platz ist, auch wenn ihr der Klimaschutz wichtig ist. Ich hätte mir nur gewünscht, dass sie früher eingesehen hätte, dass es manchmal besser ist sich Hilfe zu holen und nicht alles alleine zu entscheiden. Dafür war das Ende wirklich gelungen und hat die ganze Geschichte gut abgerundet.
Eine spannende Liebesgeschichte in Zeiten des Klimaaktivismus, die ich gerne weiterempfehle und die von mir 4,5 Sterne bekommt.
Topaktuelle Thematik, toller Schreibstil Bisher habe ich von Chantal Schreiber "nur" Kinderbücher gelesen. Diese haben die ganze Familie immer überzeugt. Daher war ich natürlich neugierig auf diesen Jugendroman.
Zentrale, brandaktuelle Thematiken des Buches sind der Klimaschutz und -aktivismus sowie eine queere Liebesgeschichte. Das Cover ist passend zum Thema regenbogenbunt.
Wie schon bei den Kinderbüchern, hat mich Chantal Schreibers Schreibstil sofort mitgenommen. Die Geschichte liest sich flüssig und geht trotz der komplexen Thematiken leicht von der Hand.
Überrascht war ich zu Beginn, dass das Thema Klimaaktivismus einen solch großen Teil der Geschichte füllt. Letzten Endes war es aber stimmig.
Die Geschichte ist aus Sicht von Protagonistin Jemma geschrieben. Eher zufällig trifft sie auf ihr Idol Tara, eine berühmte Klimaaktivistin, und die beiden verlieben sich. Beide engagieren sich fürs Klima, jedoch auf sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Dies führt immer wieder zu Spannungen und stellt ihre Beziehung auf die Probe. Mit Tara bin ich persönlich leider nicht so richtig warm geworden. Ihr Charakter war mir zu dominant. Zusätzlich zu diesen beiden großen Handlungsbausteinen flicht Chantal Schreiber noch mühelos eine wunderbare Hingabe und Liebe zur Musik und ein berührendes Schicksal im beruflichen Umfeld Jemmas, sie ist Erzieherin, in ihren Roman ein. Beides hat mich tief beeindruckt.
Fazit : Genau jetzt, genau der richtige Zeitpunkt für dieses Buch!
Jemma hat bald ihren Abschluss als Kindergartenpädagogin. Zurzeit macht sie ein Praktikum im Kindergarten. Leider wird sie immer wieder von der Gruppenleiterin aus gebremst. Auf einem Fest in ihrer Stadt, lernt sie ihren Schwarm, Tara, die Umweltaktivistin kennen. Wobei Tara sich mehr in die Öffentlichkeit einbringt undReden hält. Jemma wird darüber interviewt, warum sie Vegetarierin ist und ob das überhaupt etwas bringen würde, obwohl sie ziemlich aufgeregt ist, hält sie eine flammende Rede ins Mikrophon. Dadurch wird Tara auf sie aufmerksam und spricht sie an. Als Jemma eines Tages vom Kindergarten durch den Park nach Hause geht, sieht sie wie Männer den Park ausmessen. Es soll dort gebaut werden. Sie ist entsetzt. Im Bioladen ihrer Tante, wo sie öfters aushilft, geht kurz vor Ladenschluss die Tür auf und Tara tritt ein. Auch sie will helfen gegen die Bebauung des Parks. Ist aber hauptsächlich in den Laden gekommen, um Jemma zu überreden, sich mehr in der Öffentlichkeit, für ihre Sache einzubringen. Aber auch, um Jemma wiederzusehen. Eine süße Liebesgeschichte für Jugendliche. Die aber auch Umweltschutz und Tierwohl beinhaltet.
Die Gestaltung des Covers finde ich wirklich interessant und ansprechend. Die Farben sind sehr harmonisch und auch die Illustration der Frau gefällt mir sehr.
In dem Buch geht es um Jemma und Tara. Beide spüren bereits beim ersten Treffen eine magische Verbindung. Doch unterschiedlicher könnte ihr Leben eigentlich nicht sein. Tara engagiert sich für den Klimaschutz und ist medial sehr aktiv. Ganz im Gegensatz zu Jemma, sie arbeitet in einem Kindergarten und kämpft mit ganz anderen Problemen. Da ist dieser kleine Junge, der dringend Hilfe benötigt, bei ihm zu Hause scheint etwas nicht zu stimmen. Wie weit wird Jemma gehen? Als dann auch noch Eifersucht mit ins Leben der beiden kommt wird es emotional. Gibt es ein glückliches Ende für Jemma und Tara?'
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich fand die Charaktere sehr facettenreich beschrieben. Das Thema Klimaschutz fand ich gut in die Geschichte integriert. Das Ende war für mich sehr emotional und es hat mir gut gefallen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Zuallererst: ich liebe die Themen, die für mich ebenfalls so wichtig sind, die hier im Roman angesprochen werden. Ganz große Lob an die Autorin, das auf so tolle Weise verwoben zu haben.
Schon das Cover zeigt mit den beiden Frauen und dem Regenbogen deutlich, dass uns hier eine queere Geschichte erwartet, darauf habe ich mich richtig gefreut.
Tara und Jemma leben völlig unterschiedliche Leben. Tara setzt sich als Aktivistin für den Klimaschutz ein, ein Termin jagt den nächsten. Jemma als Erzieherin für Kinder. Dabei hat jede einen völlig anderen Lebensrhythmus, was ihre aufkeimende Anziehung schwierig gestaltet. Zudem ist da noch die Sorge um einen kleinen Jungen, der scheinbar Probleme zu Hause hat und Jemmas Ex Finn.
Geheimnisse, Eifersucht, Entwicklung und Zeitmangel macht es schwierig und hält die Spannung aufrecht.
Der tolle Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Daher volle Punktzahl für diesen tollen Roman, der ohne belehrend zu sein den ein oder anderen Gedanken und Selbstreflexion aufwirft.
3.75/5. Dieses Buch hat mir wirklich gefallen - ich lese kaum queere Buecher auf Deutsch (eigentlich wuerde ich sagen, dass dieses mein erstes war!) und es war ziemlich cool, so was in meiner Muttersprache lesen zu koennen. Jemma als Person kamm mir sehr sympatisch vor - ihr Leben, ihre Hoffnungen sind mir so echt vorgekommen - da hat Chantal Schreiber eine exzellente Protagonistin erschaffen. Tara als Liebes Interesse hingegen ... sie war sehr toxisch, sie hat fuer Jemma nie Zeit gemacht, und dann am Ende aber haetten wir froh sein sollen, dass sie zusammen kommen?
Das Buch war auch an manchen Stellen eher didaktisch, aber vielleicht war das Buch einfach nicht so fuer mich geeignet. Ich bin fuer Klimaschutz und vegan Essen (wenn moeglich), aber manchmal war der Stil des Buches aehnlicher der einer Reportage als eines Romanen.
Kriegt aber einen Stern zurueck, weil es in Oesterreich stattfindet (in Moedling, lustigerweise).
es liest sich leider gar nicht flüssig oder gar schön es fühlt sich alles sehr "gewollt" an ob es nun das entgendern ist, dann aber an anderer stelle nur wieder im generischen maskulinum geschrieben wird von einer PoC als "exotisch" zu sprechen - auch im positiven kontext - fühl sich weird und falsch an selbst für eine person die denglish spricht hat sich das English gezwungen gefühlt und als queere vegane aktivistische person (die sogar auch Saxophon spielt) freue ich mich natürlich über repräsentation aber vielleicht einfach nicht so, es liest sich so wie von einer hetero person geschrieben die sich denkt lass mal was wokes schreiben es hat nicht nur 1 stern bekommen weil ich es nicht mit acotar gleichstellen will und kann und es ja vielleicht doch noch besser werden kann?
Ich habe das Buch aufgrund der queeren Liebesgeschichte gekauft (und dem farbigen Cover).
Als ich zu lesen begann, überraschte mich die Tiefe der Thematik im Buch - über den aktuellen Klimawandel, Veganismus und den dazugehörigen politischen Diskussionen.
Die Geschichte von Jemma und Tara war teilweise ein wenig überzogen (in diesen Momenten wurde mir bewusst, dass es ein Jugendbuch ist). Was mich aber nicht weiterhin störte.
Mir gefiel den Umgang mit Maxim, sowie die Szenen im Kindergarten.
Ich würde das Buch empfehlen, möchte dazu meine Gedanken jedoch mitgeben, dass das Buch sehr viele Themengebiete gleichzeitig auffasst.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Sehr gut hat mir der Humor der Autorin gefallen! Außerdem fand ich es spannend mal in eine politische Bubble Einblick zu bekommen, die sonst nicht meine eigene ist. Das Buch hat mich allerdings die meiste Zeit nicht wirklich gepackt und ich fand es streckenweise voraussehbar und etwas langweilig. Die unterschiedlichen Charaktere fand ich sehr menschlich dargestellt. Das war schön. Ich würde es nicht weiterempfehlen.
Von Chantal Schreiber habe ich früher schon die sehr heteronormativen und sexistischen Freche Mädchen, freche Bücher - Bände gelesen, weswegen ich zu dem Buch gegriffen hab. War okay, die Klima & KiTa-Thematik fand ich gut, die Lovestory hat sich aber viel zu schnell entwickelt und ich bin Certified Tara Hater number 1
Wunderschöne Lovestory im Fridays for Future – Chaos
Worum es geht: Jemma lebt in dem beschaulichen Örtchen Mölding in der Nähe von Wien. Jemma gehört zur Generation Z und ist neben ihrer Tätigkeit als Erzieherin in einem Kindergarten auch Aktivistin. Tara, die ebenfalls zur Generation Z gehört, ist Vollblutaktivistin und wird bereits zu Talkshows pp. eingeladen. Klar, dass Jemma Tara förmlich anhimmelt. Dann treffen sich beide auf einer Klimaschutzveranstaltung und fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Obwohl beide für das Gleiche stehen, ist ihr Leben und die Vorstellung davon doch sehr unterschiedlich, wie sie beide feststellen müssen.
Ich war sofort mittendrin in der Story, die mich dann auch gleich gefesselt hat. Wer nun Bedenken hat, dieses Buch würde aufgrund des Themas nun belehrend sein, den kann ich beruhigen. Man erfährt einiges zum Thema Klimaschutz, Fridays for Future und die letzte Generation und ich fand das alles sehr interessant, da ich mich selber mit dem Thema noch nicht sehr intensiv beschäftigt habe. Das Buch ist eher in Jugendsprache geschrieben, was ich schon sehr erfrischend fand. Nicht alle Begriffe waren mir bekannt, einiges kannte ich aber schon durch meine Teenagertochter. Als dann eine der Aktivistinnen nach einem Polizeieinsatz schwer verletzt im Krankenhaus gelandet ist, musste ich schon schwer schlucken. Das Buch ist sehr angenehm zu lesen, interessant und spannend. Außerdem finde ich es teilweise sehr romantisch. Jemma ist eine ganz süße und sie ist mir gleich ans Herz gewachsen. Ich hätte gerne noch mehr gelesen. Das Buch ist auf alle Fälle auch für das etwas ältere Semester geeignet und nicht nur was für die Generation Z. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
"Genau jetzt, genau du" ist eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die auf unterschiedliche Weise für den Klimaschutz einstehen. Leider konnte ich die Liebe zwischen den beiden nicht wirklich fühlen was bestimmt auch daran liegt, dass ich mit Tara als Love Interest nicht warm geworden bin. Neben der Liebe steht in der Geschichte auch das Thema Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Hier wird mit Fakten und einer interessanten Handlung gepunktet, die die nötige Spannung in die Geschichte bringt. Im Thema Nachhaltigkeit und dem Setting gibt es einige Verbindungen zu einem anderen Buch "nachhaltig verliebt" der Autorin, was mich sehr gefreut hat. Beide Bücher kann man auf jeden Fall unabhängig voneinander lesen. Auch durch den gewohnt angenehmen Schreibstil der Autorin ließ sich die Geschichte sehr flüssig lesen, nur die Jugendsprache darin kam mir an einigen Stellen etwas erzwungen und dadurch unnatürlich vor. Insgesamt finde ich das Buch gut und unterhaltsam für zwischendurch, aber ich hätte mir mehr Gefühle in der Liebesgeschichte gewünscht.
Thank you for all the climate lessons in this queer coming of age romance story. I was very happy to read about stuff like that and could totally relate. I love how thoughtful tue topic was made clear for the reader and all the stories behind it. As well i loved the ending i was a little afraid haha