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Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof

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Rare Book

304 pages, Paperback

First published January 1, 2011

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About the author

Bastian Bielendorfer

7 books5 followers

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Community Reviews

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1 star
52 (9%)
Displaying 1 - 30 of 45 reviews
Profile Image for Brina.
2,050 reviews122 followers
December 9, 2012
"Lehrerkind: Lebenslänglich Pausenhof" gehörte zu den Büchern, die ich unbedingt lesen wollte. Als ich es dann als Schnäppchen erworben habe, musste es direkt gelesen werden, jedoch war ich bereits nach wenigen Seiten relativ enttäuscht. Es mag sein, dass es als Lehrerkind alles andere als leicht ist und man dadurch in der Schule ungewollt einen gewissen Status erhält und auch von den Eltern unter Druck gesetzt wird, dennoch finde ich es unglaublich schade, wie die einzelnen Erlebnisse dabei präsentiert werden.

Bastian Bielendorfer hat zwar an sich einen relativ netten Schreibstil, dennoch konnte er mich einfach nicht unterhalten, da seine einzelnen kleinen Geschichten oftmals viel zu überspitzt dargestellt wurden und die saloppe Sprache nicht immer meinen Geschmack treffen konnte, sodass ich eher genervt den Kopf geschüttelt habe, als wirklich zu schmunzeln oder gar zu lachen. Die Eltern werden oftmals unfassbar unsympathisch dargestellt und da frag ich mich, was das eigentlich soll. Will er für seine Situation Mitleid? Will er seine Eltern einfach in die Pfanne hauen? Oder möchte er einfach nur in die Medien? Ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass mir das Buch auf jeder Seite unangenehmer wurde.

Dies fängt bereits bei der Geburt an, denn dem Vater des Autors fällt nichts anderes ein, als dem Gynäkologen noch Jahre danach seine Abiturklausur vorzuwerfen, als seine Frau bei der Geburt zu unterstützen. Dies mag zwar vielleicht lustig sein, ich fand es nur recht herzlos und viel zu nüchtern geschrieben. Anscheinend will man, dass man seine Eltern hasst und das finde ich stellenweise alles andere als witzig, sondern eher eine Sauerei. Ja, nennt mich ruhig humorlos, aber ich konnte einfach nicht lachen.

Sehr, sehr schade, dass das Buch bei mir so schlecht ankommt, denn normalerweise fand ich den Autor bislang immer sehr angenehm und sympathisch. Vor allem bei "Wer wird Millionar" und einschlägigen Shows wie "Die Harald Schmidt Show" kam er sympathisch und humorvoll rüber, das Buch war dann jedoch weniger lustig. Schade, Potential ist gewiss da, allerdings war die Umsetzung alles andere als gelungen.

Ich wollte dem Buch wirklich eine faire Chance geben, aber leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Auf Seite 198 war für mich Schluss, mehr ging einfach nicht. Den Nachfolger "Lebenslänglich Klassenfahrt: Mehr vom Lehrerkind" werde ich daher auch nicht mehr lesen.
1,122 reviews9 followers
October 27, 2025
Humorvolle Autobiographie eines Lehrerkindes. Er präsentiert sich als nervigen kleinen Totalversager und seine Eltern als kaltherzige, leicht sadistische Egoisten.
Ich kannte Bielendorfer von seinem Podcast "Bratwurst und Baklava", wo er mit einem Comedian-Kollegen über Gott und die Welt plaudert. Im Podcast trifft er den richtigen Ton, in seinem Buch leider nicht.
Es wirkt etwas krampfig, übertrieben, überspitzt. Ich frage mich auch ständig, was daran wahr und was Übertreibung oder Erfindung ist. Als Standup-Comedy hätte es vielleicht funktioniert, aber nicht als Buch.

Schon nach 30 von 304 Seiten abgebrochen.
Profile Image for Inga.
1,609 reviews63 followers
February 13, 2012
Vielleicht irgendwie logisch, dass ich dieses Buch geschenkt bekam.

Bastian Bielendorfer, geboren 1984 in Gelsenkirchen, schreibt mit Mitte 20 seine Autobiographie über seine schwere Kindheit als Lehrerkind.
Zugegeben, Lehrerkind zu sein, ist vielleicht nicht immer leicht, Lehrer sind schon eine besondere und manchmal sehr anstrengende Sorte Leute. Bielendorfer beschreibt mit ironischem Ton seine eigenen Unzulänglichkeiten (davon sind scheinbar reichlich vorhanden) und vor allem die seiner Erziehungsberechtigten. Die der Letzteren grenzen an seelische Grausamkeiten, wenn sie sich denn in der Form zugetragen haben, wie "Basti" sie beschreibt. Einiges ist überzogen dargestellt (okay, schriftstellerische Freiheit), aber wirkt dadurch nur noch unglaubwürdig. Ein Vater, der seinen Sohn in Unterwäsche zur Schule schickt für einen Aprilscherz? Scrabble hat BB jedenfalls nie ersthaft gespielt, oder aber er hat die Regeln absichtlich falsch dargestellt?!
Der Tonfall des Buches ist extrem umgangssprachlich (einige Rezensenten zählten sogar die banalen Vergleiche und Fäkalausdrücke und kamen auf extrem hohe Werte...) und oberflächlich. Gedanken und Geschichten werden angerissen, aber nicht zuende gebracht. Beweggründe für seine Entscheidung, allen schlimmen Lehrererfahrungen zum Trotz selbst Lehramt zu studieren, liefert Bastian Bielendorfer nicht. Und wer je nur ein bisschen Lehrerausbildung von innen gesehen hat (unabhängig davon, wie schlecht sie meistens ist), der weiß, dass die von ihm geschilderte fehlgeschlagene erste Unterrichtsstunde ein Totalausfall ist und seine eigene Unfähigkeit darstellt. Was Lehrersein tatsächlich bedeutet, begreift er nicht einmal ansatzweise, sondern bedient nur absolute Vorurteile, vor allem in den eingeschobenen Lehrerklassifizierungen.
Dieses Buch war weder witzig, noch brachte es Erkenntnisse darüber, was es bedeutet, Lehrerkind zu sein. Vielmehr hegt man den Verdacht, BB wolle mit seinen Eltern abrechnen, bzw. wusste nach dem Studiumsabbruch einfach nichts Besseres mit sich anzufangen, als ein Buch über sein Versagen zu schreiben.
Zeitverschwendung - bitte nicht lesen oder verschenken!
Profile Image for Angelina.
6 reviews
November 30, 2016
Lehrerkind. Bielendorfer scheint mir recht bemitleidenswert mit seinen Eltern, sofern denn die Geschichten auch nur einen kleinen Teil Wahrheit enthalten. Mir ist nicht ganz klar, ob er seine Eltern hasst oder nicht. Manchmal kommt es jedoch so rüber. Das Buch ist in mehrere kleinere Episoden aufgeteilt, die immer einen anderen Aspekt des "Lehrerkind-Seins" beinhalten. Man hat wirklich hauptsächlich Mitleid mit Bastian, man kann jedoch auch über die eine oder andere Stelle herzlich lachen.
Ich würde dennoch davon abraten das Buch (so wie ich) in einem Rutsch durchzulesen. Auf Dauer ist der lapidare Stil recht anstrengend und verliert den Witz. Man sollte deshalb immer nur die kleinen Episoden lesen und dann eine Pause machen.
Alles in allem fand ich "Lehrerkind" unterhaltsam. Ich hoffe Bastians Eltern haben ihn nicht verklagt, denn das wäre sehr teuer.
Profile Image for Claudia Starke.
Author 22 books3 followers
March 1, 2017
Ich kenne auch so ein Lehrerkind, doch sowohl auf der Grundschule, an der seine Mutter arbeitete, als auch auf dem Gymnasium, an dem sein Vater unterrichtete, war der Junge wohlgelitten. Vielleicht lag es daran, dass damals wirklich alles besser war. Oder dass ich aus Buer komme und somit auf der richtigen Seite des Kanals wohne. Vielleicht aber auch nur daran, dass er einfach ein netter Kerl war.
Nun gehe ich nicht davon aus, dass diesem Buch absolute Wahrheit innewohnt, jedoch mangelt es ihm vor allem an einem (und hier möchte ich eine Freundin zitieren): an tadellosem Humor.
Profile Image for Nana.
367 reviews20 followers
May 17, 2022
Bastian Bielendorfer war mir bis vor kurzen gar kein Begriff, aber da wir die gleichen Ruhrpott Wurzeln haben, war ich dann doch interessiert, was er zu berichten hat und vor allem, wie er das Leben als Lehrerkind verpackt und uns aufzeigt. Jeder kann sich ja denken, dass es nicht leicht ist, mit Lehrern als Eltern aufzuwachsen, insbesondere wenn sie auch noch deine Lehrer sind.

Und das hat der Autor hier super gemacht. Absolut unterhaltsam und so beiläufig erzählt, dass man entspannt und amüsiert zuhört. Habe es als Hörbuch gehört und bin selbst überrascht, dass mich seine, wie von ihm selbst gern erwähnte, feuchte Aussprache (ein kleiner Sprachfehler), nicht wirklich gestört hat, obwohl ich sonst so empfindlich bei solchen Dingen bin.
Bastian hat aber so eine lockere Art, Anekdoten vorzutragen und sich selbst aufs Korn zu nehmen, dass man es einfach nur genießen kann.
Profile Image for Sandra (johnnylyserg).
55 reviews
February 7, 2024
Nettes und lustiges Buch, vom Autoren selbst gelesen. Auch und gerade als Lehrerkind zeigt sich hier: Trotz guter Eigenleistungen sind Schusselfehler erlaubt, denn hier lispelt der Autor noch selbst in das Mikro, wie er bereits zu Anfang klarstellt.

Wer witzig sein möchte muss überspitzen, und das hat Bielendorfer hier auch, denn wenn es nach ihm ginge ist er in der rollenvertauschten Adamsfamilie großgeworden und hat sich unwissentlich alle um sich herum zum Feind gemacht.
Witzig ist es trotzdem, und viele Wahrheiten sind auch dabei - auch wenn ich tatsächlich viele Jahre einen Sport-Bio-Lehrer zwischen den standardmäßigen Sport-Geschichte- und Sport-Geo-Lehrern hatte.

Die erste Hälfte des Buches - da wo es tatsächlich um seine Zeit als LehrerKIND geht - ist unglaublich lustig und ich habe viel und laut drauf los gelacht. Bielendorfer selbst stellt zu Anfang die Aufgabe, bei Zweifeln an seiner Vorlesensweise die Zeit bis zum ersten Lacher zu stoppen, und leider scheint dieses Prinzip auch das Buch zu zeichnen. Der erste Lacher kommt recht schnell, der letzte nur leider auch, denn in der zweiten Hälfte des doch kurzen Buches gibt es eine Themenverfehlung: Zivildienst und Lehramtsstudium fernab von Lehrereltern. Das hatte die Überschrift anders erwarten lassen, könnte man jetzt ankreiden.

Fazit: Zu viel allgemeine Biografie von jemandem, dessen Namen ich erst eine Woche kenne und zu wenig Lehrerkind-Dasein im elterlichen Haus wie es der Titel vermuten ließ.
Oder wieder Lehrervater sagen würde: Anfang wie erwartet, danach stark nachgelassen.
Profile Image for G.
329 reviews
October 31, 2019
Krankt an brutalster Adjektivitis und Wortflatulenz im Endstadium; dadurch liest sich das Buch wie der Erstversuch eines eher semibegabten Schreibanfängers. Oder, in Bielendorf-Sprech: Durch diesen sinnfreien, schlechterdings nicht endenwollenden verbalen Brechdurchfall beschleicht den geschockten, entnervten, ab einem gewissen Punkt nicht zuletzt auch zutiefst erschöpften Leser innerhalb kürzester Zeit das unschöne Gefühl, der drollige, in seiner hilflos-selbstentwaffnenden Art nicht hundertprozentig unsympathische und, wie er selbst wiederholt offen auf typisch freimütig-ironische Weise und mit vielen farbenfrohen Beispielen treffend unterlegt erklärt, nicht wirklich hochbegabte Autor hätte in seinem kurzen, traurigen, an so unglaublichen wie drastischen Missgeschicken reichen Lehrerkindleben noch nicht so irrsinnig unfassbar viel auf dem wildwesthaft weiten Bereich der unterhaltsam-erzählenden Prosa bzw. autobiographisch angehauchten Humoristik zu Papier gebracht.

Wie das in dieser Form auf den Markt geworfen werden konnte, ist mir schleierhaft... auf jeden Fall null Sternchen fürs Pipersche Lektorat.
Profile Image for Claudia.
63 reviews
June 14, 2018
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich Bastian Bielendorfer bei Torsten Sträters Männerhaushalt gesehen und ganz witzig gefunden hatte. Torsten Sträter liebe ich heiß und innig, sowohl seine Bühnenprogramme als auch seine Bücher.

Dieses Buch kann da aber nicht im entferntesten mithalten. Es ist nett und unterhaltsam, aber auch schnell wieder vergessen. Manche Konstruktionen fand ich witzig (der „ukrainische Hühnerwürger“ war mein Favorit, auch der Urlaub in Russland war erheiternd), aber insgesamt wiederholt sich vieles, wie die körperlichen Unzulänglichkeiten des Autors. Während andere Alltagssituationen witzig schildern können, fand ich hier selbst absurdeste Zuspitzungen unkomisch, zumindest habe ich selten laut lachen müssen.

Übrigens mokiert er sich für jemanden, der scheinbar selbst wegen seines Übergewichts in der Schule gelitten hat, auffallend oft über dicke Zeitgenossen. Die Beschreibungen der verschiedenen Lehrertypen fand ich nur ermüdend.

Aber vielleicht bin ich auch zu alt und vom Elend des Schulalltages und des Erwachsenwerdens einfach schon zu weit weg. :-)
Profile Image for Kerstin.
10 reviews
September 17, 2024
Ich habe das Buch im Tausch-Buchregal meiner Schule gefunden und war gespannt. Ich bin bis Seite 59 gekommen, dann habe ich es nicht mehr ertragen. Der/die Vorbesitzer/-in hat schon 10 Seiten früher aufgegeben, nehme ich an, denn da steckte noch ein Lesezeichen.
Schon allein die Sprache (permant bemühter Wortwitz) ging mir schnell auf die Nerven und was der Autor mit dem Buch erreichen will wurde mir nicht klar.
Profile Image for Mandy.
294 reviews
November 4, 2012
Mit „Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof“ legt Bastian Bielendorfer dem Leser eine kurzweilige und vor allem sehr unterhaltsame Lektüre in die Hand. Eine rasante Artikelfolge mit prägnanten Überschriften macht Lust auf den jeweiligen (Lebens-)Abschnitt und dieser lässt bei aller „Ernsthaftigkeit“ für’s Lehrerkind Bielendorfer niemals den Witz und Sarkasmus außer Betracht. Empfehlenswert!
Profile Image for Gretchen.
19 reviews
August 24, 2013
Als lehrerkind sag ich nur: get over it! Und schreib nie wieder ein Buch darüber
Profile Image for Taaya .
930 reviews5 followers
April 7, 2015
Mit weniger Fäkalienbegriffen wäre es besser gewesen. Dennoch sympathisch geschrieben.
Profile Image for Franny.
284 reviews16 followers
February 7, 2017
Hab Lehrerkind gestern abend fertig gehört und kann nur sagen das ich es genial fand. Liebe Bastian eh voll, und das hörbuch war einfach mega lustig.
6 reviews
January 16, 2022
Super gewollt, sehr auf Witzigkeit bedacht, verliert dadurch alle Authentizität. Irgendwie sollten sich alle am Enstehungsprozess Beteiligten schämen.
Profile Image for Wurm200.
162 reviews1 follower
June 20, 2018
Bastian Bielendorfer
Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof
PIPER

Autor: Bastian Bielendorfer ist Stand-up-Comedian, Diplompsychologe und Lehrerkind. Zusammen mit seiner Frau versteckt er sich vor den guten Ratschlägen seiner Eltern in Köln. Mit seiner Solo-Bühnenshow »Das Leben ist kein Pausenhof!« ist er von Kiel bis Zürich live zu sehen, mehr unter www.bastian-bielendorfer.de (Quelle: PIPER)

Bastian Bielendorfer kommt nach seiner mündlichen Abiturprüfung freudig nach Haus, um seinen Eltern sein Ergebnis mitzuteilen. Diese sitzen gerade am Essenstisch und löffeln Ihre Erbsensuppe. Mit geringem Interesse nehmen die beiden Eltern das Ergebnis Ihres Sohnes zur Kenntnis, der eine Eins in der Prüfung bekommen hat. Nach einigen Hin und Her ist das Gespräch beendet und der Autor nimmt uns mit auf eine Reise, quer durch sein Leben als Lehrerkind.

Das Buch ist in 27 Kapiteln aufgeteilt, von denen manche nochmals eigene Unterkapitel haben. Die Überschriften der verschiedenen Kapitel haben einen anderen Schriftstil als der Text und wirken so, als wären Sie mit der Hand geschrieben. Die Kapitel sind dabei recht chronologisch aufgebaut, so das der Leser von der Grundschule bis zur Universität alles Mitverfolgen kann. Besonders hervorzuheben sind die Kapitel, welche einzelne Lehrergruppen beschreiben. Diese Kapitel sind auch von der Gestaltung her, völlig anders und wirken wie ein Eintrag in ein Klassenbuch (passend zum Inhalt des Buches). Zum einen sind diese Kapitel in Schreibschrift geschrieben und wirken so, als wären sie handschriftlich verfasst und zum anderen sind die Seiten mit Linien und Überschriften bedruckt (Sie heben sich optisch völlig vom Rest des Buches ab). In diesem Kapitel behandelt der Autor die verschiedenen Arten von Lehrern (Biologie, Deutsch, …) und erläutert einige Punkte an Beispielen aus seiner eigenen Schulzeit. Einige Punkte aus dem Buch, werden dem Leser aber auch aus seiner eigenen Schulzeit bekannt vorkommen und wecken Erinnerungen an die eigene Schulzeit (das hat bei mir dazu geführt, dass ich unbedingt weiterlesen wollte, um an die nächste, eventuell bekannte Stelle zu kommen. Außerdem helfen diese Erinnerungen dabei, besser ins Buch zu finden bzw. sich damit auseinanderzusetzen.) .Dabei übertreibt der Autor an manchen Stellen des Buches seine Ausführungen jedoch. Diese Übertreibungen sorgen aber für einen gewissen Grad an Humor, der sich durch das ganze Buch über zieht. Leider führen diese Momente auch dazu, dass der Leser sich fragt, ob das alles denn so stimmt?! (falls auch nur einige der sehr überzogen erzählten Stellen stimmen, kann einem der Autor schon fast leidtun). Hier hätte der Autor ein wenig mehr Aufklärung am Ende leisten können, auch wenn man in der Danksagung ein wenig herauslesen kann. Am Ende des Buches ist der Leser an dem Punkt angekommen, der vor der Entstehung des Buches spielt. Hier hat mir der Brief gut gefallen, besonders die Tatsache, dass selbst da die Eltern korrigiert haben (besonders, falls diese Stelle wirklich wahr ist, was man leider nie 100 % wissen wird als Leser).

Cover: In der Grundfarbe ist das Cover schwarz. Auf der Vorderseite sehen wir einen jungen Mann, welcher auf einem Stuhl sitzt (gewisse Ähnlichkeit zu einem Stuhl, wie man ihn aus der Schule kennt, sind vorhanden und mit Sicherheit gewollt). Bei dem gezeigten Mann handelt es sich um den Autoren des Buches selbst. Über diesem Mann steht der Titel des Buches, welcher aussieht, als wäre er mit weißer Kreide geschrieben. Dadurch hebt sich der Titel sehr gut vom Hintergrund ab. Auf der Rückseite ist der Satz “Mein Leben unter dem Rotstift” in roter Farbe gedruckt, was dem Satz zusätzlichen Ausdruck verleiht. Das Cover ist schlicht aber doch sehr passend gestaltet.

Fazit: Ein Buch, das den Leser auf die Reise quer durch das Leben eines Lehrerkindes mitnimmt. Dabei werden sicherlich einige Erinnerungen an die eigene Schulzeit geweckt. Hier und da hätte es dem Buch gut getan, wenn der Autor sich in seinen übertrieben erzählten Situationen zurückgehalten hätte. Der Humor ist vorhanden und zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt immer wieder für einen kleinen Lacher. Eine kleine humorvolle Erinnerungsreise, die von mir 4/5 Sterne bekommt.

Klappentext: Was wird aus einem Menschen, wenn Mama und Papa Lehrer an der eigenen Schule sind – und somit an jedem Tag im Jahr Elternsprechtag ist, die Mitschüler einen zum Daueropfer ernennen und es bei den Bundesjugendspielen nicht einmal für eine Teilnehmerurkunde reicht? Genau: Er wird selbst Lehrer! Mit gnadenloser Selbstironie schildert Bastian Bielendorfer, wie er der pädagogischen Sippenhaft zu entrinnen versucht, und verrät dabei, welch zarte Seele sich unter so manchem grob gehäkelten Mathelehrerpullunder verbirgt. (Quelle: PIPER)

Autor: Bastian Bielendorfer
Titel: Lehrerkind - Lebenslänglich Pausenhof
Verlag: PIPER
Genre: Sachbuch
Seiten: 304
Preis:11,00
Veröffentlichung: 2011
ISBN: 978-3-492-27296-4

https://filme-buecher-mehr.de/
Profile Image for Xara.
181 reviews
October 30, 2024
Also ich muss zugeben, dass ich dieses Buch vor einer ganzen Weile schonmal gelesen habe und ich kann mich erinnern, dass ich es gar nicht so schlecht fand, aber diesmal war das irgendwie anders. Erstmal wundert es mich jetzt beim zweiten lesen, wie viel ich beim letzten Mal schon verstanden habe, denn einige Witze sind schon nicht so ganz das, was man in der 8. Klasse witzig finden würde, aber nagut.
Zweitens gewundert hat mich, dass ich dieses Buch früher so gut fand, denn aus jetziger Perspektive hat mir so wirklich irgendwie nur das letzte Drittel gefallen, der erste Teil war eher sehr mobbingmäßig? Ich meine klar, Kinder können fies sein, dass weiß ich und davon kann sich glaube ich keiner wirklich freisprechen, aber derartiges Mobbing kann es doch gar nicht gegeben habe, oder? Alternativ ist das ganze halt total überzogen dargestellt, was meiner Meinung nach wahrscheinlicher ist, soll ja witzig sein, aber auch hier muss ich sagen, dass ist dann nicht mein Humor. Über Mobbing kann ich einfach nicht lachen.
Wie bereits erwähnt hat mir das letzte Drittel aber doch sehr gut gefallen, da dort eher die Absurdität der Situation im Vordergrund stand. Ob es der Abiball, der Zivildienst, der Diebstahl von Paula oder aber von Paula in der Schule war, alles sehr lustig dargestellt auch ohne Mobbing und Bodyshaming.
Dementsprechend kann ich das letzte Drittel empfehlen, den Rest eher nicht mehr so, mal sehen, ob der zweite Teil an das letzte Drittel anknüpft oder eher an den Teil davor.
Profile Image for Tanya Borgov.
14 reviews1 follower
May 18, 2023
Ein kurzweiliges Buch, in dem ich mich sehr sehr oft wiedererkannt habe. Ich weiß nicht, ob das Buch wegen seines Humors zum Bestseller wurde oder weil es die eigenen Erinnerungen an die - ggf. schlimm-schöne - Schulzeit und die unterschiedlichen Lehrertypen wieder an die Oberfläche holt. Das Buch versucht, in jedem zweiten Satz hyperbolisch lustig zu sein. (Dem Autor ist sehr zu wünschen, dass es sich um Übertreibungen handelt und er nicht all das tatsächlich so erleben musste.) Manchmal wurde mir dieses gezwungen Überspitzte persönlich sogar etwas zu anstrengend. Alles in allem aber ein unterhaltsames Büchlein. Ich werde mir vermutlich auch die anderen Werke zulegen.
Profile Image for Michelle.
16 reviews
September 24, 2018
Ich war absolut begeistert von "Lehrerkind". Bastian Bielendorfer schreibt einfach auf eine gewisse Art und Weise, bei der sich jeder Leser sofort angesprochen fühlt. Zum einen schildert er Situationen aus seinem Leben, wo wir doch alle paralleln ziehen können -egal ob Lehrerkind oder nicht.
Zum anderen ist es durchaus sehr interesant, wie ihn die Ereignisse geprägt haben; sonst hätte er ja wohl kaum ein Buch drüber geschrieben.
Ein sehr authentischer Autor. Daher auch 5 Sterne von mir.
Profile Image for Chris.
403 reviews1 follower
April 17, 2021
Kenne Bastian erst durch den 1live Podcast Bratwurst und Baklava. Ganz nette Geschichte seiner Kindheit/Jugend. Obwohl er sich als Opfer inszeniert, wirkt die Geschichte zeitgleich über lange Teile narzistisch. Fühlt er sich doch dem Bildungs Präkariat überlegen. So geht es vermutlich auch vielen Lesern, die sich auch gerne über 'Chantal tut das mal die Mama' amüsieren und danach wieder ihre Bild lesen oder das Jungle Camp ironisch schauen.
Profile Image for Shadowsword.
728 reviews5 followers
December 30, 2017
Mama ruft an ist das Beste dieser Bücher. Gefolgt von Papa ruft an. Die ersten, die ich gekauft hatte. Lehrerkind und Klassenfahrt waren teils zu langatmig und zu hölzern. Die Witze kamen zu trocken rüber. Habe Telefonate und Gespräche mit der eigenen Mutter wiedergefunden, wenn auch übertrieben. Auch der Rest der Familie mochte es sehr.
Profile Image for Ksenia.
10 reviews
February 14, 2023
Innerhalb von vier Tagen habe ich das Hörbuch von Bastian Bielendorfer als Hörbuch durch gehört. Vielleicht war das der ausschlaggebende Punkt, wieso ich das Buch nicht abgebrochen habe. Der Inhalt ist sehr leicht und viele Situationen bestimmt überspitzt, doch ich fand es ganz nett.
Für zwischendurch als Hörbuch durchaus empfehlenswert.
5 reviews
August 20, 2023
Mir wurde dieses Buch geschenkt, weil ich selbst Lehrerin bin, sollte den Lehrberuf wohl lustig und selbstironisch portraitieren, aber was soll ich sagen…

Plump, keinerlei Mehrwert zu erkennen. Eine Geschichte über schlechte Eltern eines Verlierer-Kindes. Zwanghafte Versuche die Katastrophe seines Lebens witzig darzustellen, Ergebnis: Pipi-Kaka-Humor.
Verlorene Lebenszeit.
Profile Image for Annemarie.
266 reviews
October 15, 2018
Nun ja. Ich war froh, als ich es zu Ende gelesen hatte. So richtig überzeugen konnte mich das Buch nicht. Sicher, es gibt einige unterhaltsame Stellen. Aber alles in allem hatte ich eher das Gefühl, dass der Autor sein Leben ganz schön hasst.
Ich bin auf jeden Fall um eine Erfahrung reicher.
Profile Image for Jan Recker.
1 review9 followers
October 20, 2019
Ähnlich aufgewachsen wollte ich gerne das Buch lesen als ich davon hörte. War aber dann maßlos enttäuscht- flacher Humor, ohne guten Faden, richtig langweilig halt, wie das Buch eindimensional Klischees bedient und auswalzt.
24 reviews
April 18, 2018
Die klassische 3/5. Liest sich angenehm, an paar Stellen kleine Durchhänger, die ich wegen der Belanglosigkeit schon verdrängt habe, aber wiederum ein paar sehr witzige Stellen. Gern gelesen.
Displaying 1 - 30 of 45 reviews

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