1959: Sabine träumt nach dem Abschluss der Frauenfachschule davon, den Sommer am Gardasee zu verbringen. Doch familiäre Pflichten führen sie zu ihrer Tante nach Nordfriesland. Ihre Eltern bestehen darauf, dass Sabine ihr in St. Peter-Ording hilft. Obwohl sie von italienischem Flair und weiter Welt geträumt hat, lernt Sabine bald den Zauber Nordfrieslands und des Strandcafés in Ording zu schätzen. Auch der junge Tom lässt sie hier ihr Fernweh schnell vergessen. Doch Sabine muss sich erneut den Wünschen ihrer Eltern beugen und St. Peter-Ording verlassen. Findet sie dennoch einen Weg für eine Zukunft in St. Peter-Ording mit Tom?
Ich kenne bereits alle St. Peter-Ording-Romane und war sehr gespannt darauf, dass es bei dieser neuen Saga in die historische Richtung geht.
Sommer 1959 in Gelsenkirchen: Sabine hat die Frauenfachschule beendet und möchte bevor sie ihre erste Arbeitsstelle antritt den Sommer genießen und mit Freunden zum Gardasee reisen. Doch dann kommt es anders und sie wird an die Nordsee geschickt, um dort ihre Tante mit ihren Ferienwohnungen zu unsterstützen.
Die Geschichte spielt zwar nur in Teilen in St. Peter, aber das Setting war wieder unglaublich toll. Es herrschte eine tolle Atmosphäre mit Sonne, Meer und ganz viel Sommergefühl. Man hat viel vom Ort "gesehen" und die Geschichte hat sich gut in die Zeit der 50er/60er Jahre eingebettet.
Die Liebesgeschichte war süß und hat mir gefallen, auch wenn ich es nicht so mochte wie Sabine tlw. mit Tom umgegangen ist.
Ich fand die Geschichte sehr abwechslungsreich und unterhaltsam. Die Geschichte rund um das Strandcafé war interessant und freue mich darauf wie die Reihe weitergehen wird.
Ein fast perfekter historischer Roman für mich. Wobei ich sagen muss, dass ich die historischen Begebenheiten nicht nachgeforscht habe. Aber die Geschichte von Sabine und Tom fand ich sehr schön anzuhören. Das Buch hätte durchaus auch länger sein können, wobei es so den Charakter eines kurzweiligen Romans behält, den bisher alle Tanja Janz Bücher hatte, die ich gelesen habe. Mich haben die Charaktere wieder abgeholt und auch dass das Setting dieses Mal nicht nur St. Peter Ording war kam dem Buch zugute. Ich liebe es solche Bücher im Sommer zu lesen, aber dieses zum eigentlichen Start in den Herbst fand ich auch sehr gut. Zumal das Buch auch nicht nur im Sommer gespielt hat. Ein wieder schön geschriebener Roman von Tanja Janz, die sich ziemlich schnell zu einer meiner Lieblingsautorinnen entwickelt hat. Nina Blazon hat gute Gesellschaft bekommen.
Zum Inhalt: Sabine träumt davon den Sommer am Gardasee zu verbringen bevor sie im Anschluss in der Polizeikantine arbeiten soll, doch es kommt anders, denn ihre Tante benötigt Hilfe in ihrer Pension an der Nordsee. Schnell erliegt Sabine dem Zauber der Nordsee und noch viel mehr Tom, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Doch sie muss zurück nach Gelsenkirchen. Wird sie Tom je wiedersehen? Meine Meinung: Hach, das war so ein richtig schönes Buch, dass ohne viel Kitsch trotzdem sehr ans Herz geht. Es zeichnet natürlich auch ein Bild, wie Frauen behandelt wurden und wie sehr sie von Mann und Eltern fremdbestimmt wurden. In der wirklich gut geschriebenen Geschichte kann man fast den Seewind riechen und spüren. Die Geschichte hat sehr viel Herz, zeichnet aber auch ein Bild der Zeit und diese Kombination hat mir sehr gut gefallen. Fazit: So schön
Sabine hat gerade ihre Ausbildung an der Frauenfachschule abgeschlossen und möchte gerne mit ihrer Freundin, ihrem Bruder und dessen Freund an den Gardasee fahren, um die Zeit bis zu ihrer ersten Stelle zu überbrücken. Doch da erreicht die Familie ein Hilferuf der Tante aus St. Peter Ording und Sabine muss dorthin fahren um ihr zu helfen. Wobei sie dort feststellt, wie gut es ihr gefällt und als sie auch noch die Liebe findet, fällt der Abschied schwer.
Das Buch spielt abwechselnd in Gelsenkirchen und St. Peter Ording. Man begleitet dabei Sabine und Tom. Beide haben das Problem, dass ihre Eltern ihr Leben bestimmen wollen und über ihre Wünsche hinweggehen. Beide müssen lernen, wie sie damit umgehen und vielleicht doch einen Weg finden können die Zukunft selbst zu gestalten.
Mir hat die Geschichte gut gefallen, ich bin sofort ins Buch eingetaucht und habe mit den Protagonisten mitgefühlt. Sabine hat ganz viele Träume, die umzusetzen nicht so einfach sind, da ihre Eltern genaue Vorstellungen haben, wie ihr Leben zu sein hat. Schliesslich will man der Familie ja keine Schande machen. Tom hat im Prinzip das gleiche Problem, kann sich aber erst noch aus der Verantwortung stehlen. Doch auch er wird von den Erwartungen eingeholt, die an ihn gestellt werden.
Mir hat gut gefallen, wie die Figuren sich entwickelt haben. Die Selbstfindung wird glaubwürdig dargestellt und die Protagonisten reagieren im Rahmen dessen, was damals möglich war. So bekommt man einen guten Einblick in die Familiendynamiken der damaligen Zeit.
Ich kann das Buch empfehlen, es war schön nach St. Peter Ording zu reisen und dort lesend Urlaub zu machen. Auch wenn es damals sicher noch nicht so komfortabel war wie heute. Ich freue mich auf den nächsten Band der Reihe, der dann die nächste Generation dort begleiten wird.
In ihrem Roman ,, Wo der Seewind flüster- Die St.-Peter-Orfing- Ssga " entführt Tanja Janz den Leser ins Jahr 1959 / 1060 nach Sankt Peter-Ording und Gelsenkirchen. Ebba Freese , alleinstehend, vermietet Zimmer an Urlaubsgäste , um über die Runden zu kommen. Da ihr die Arbeit im Sommer zuviel wird, bittet sie ihre Schwester in Gelsenkirchen, ihre Tochter Sabine zu ihr zu schicken, damit sie etwas Unterstützung hat. Sabine hat gerade ihren Abschluss der Frauenfachschule in der Tasche und freut sich auf einen unbeschwerten Urlaub mit Freunden am Gardasee, süßes Nichtstun und Dolce Vita fest im Blick. Für Sabines Eltern ist es selbstverständlich, daß Sabine an die Nordsee fährt, denn : für die Familie ist man immer da und hilft ,wo es nötig ist. Obwohl sie der Reise nach Italien nachtrauert, ist sie schnell vom Zauber Nordfrieslands gefangen. Von der Landschaft, den netten Menschen und von Tom, der abends mit seinen Kumpels Musik macht. Sie fühlt sich so wohl, ist verliebt und möchte am liebsten in SPO bleiben. Doch ihre Stelle in der Gelsenkirchener Polizeikantine wartet auf sie . Daher muss sie traurig gestimmt , die Nordsee und Tom verlassen. Wird sie zurück nach SPO kommen können und hat ihre zarte Liebe zu Tom eine Chance für die Zukunft? Findet es selbst heraus!
Schon nach wenigen Seiten war ich begeistert von der Geschichte. Tanja Janz schildert das Leben dieser Jahre lebendig und authentisch. Die frische Luft, der Wind waren förmlich zu spüren. Der aufkommende Tourismus an der Nordsee bringt neue Möglichkeiten in den ( noch ) kleinen beschaulichen Ort. In Gelsenkirchen, im Pott, ist dagegen durch den Bergbau der wirtschaftliche Aufschwung deutlicher zu spüren. Das Lebensgefühl in beiden Städten wird lebendig beschrieben, der Zeitgeist ist perfekt eingefangen. Der Zusamnenhalt in der Familie, aber auch das Akzeptieren von Elternentscheidungen, dabei seinen eigenen Weg zu finden , wird sehr gekonnt dargestellt. Ich fühlte mich in der Zeit zurück versetzt und war eine Zeitlang Teil der Familie. Sabine ist mir von Anfang an sympathisch, auch Rita , ihre beste Freundin, die ihr immer wieder gut zuspricht und Mut macht, gefällt mir sehr. Auch Tante Ebba und die anderen Charaktere muß man einfach gern haben, da sie so liebevoll dargestellt sind. Die Geschichte hat mir durch den leichten und flüssig zu lesenden Schreibstil so wunderbare Lesestunden beschert. Die abwechslungsreichen Kapitel , mal in Gelsenkirchen, mal in SPO, in genau richtiger Länge , ließen die Seiten nur so fliegen. Das Buchcover mit der radelnden Frau durch die Dünenlandschaft mit dem typischen Pfahlbau passt perfekt zur Geschichte. Es lässt mich sofort Urlaubsgefühl und Sehnsucht nach SPO spüren. Der farbige Buchschnitt macht das Buch zusätzlich zu etwas Besonderem. Für mich war es das erste Buch von Tanja Janz . Ich bin so begeistert von ihrer Art zu schreiben, daß ich auf jeden Fall noch viel mehr von ihr lesen werde.
Da die Geschichte der erste Teil einer Trilogie ist, bin ich schon jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung und freue mich schon jetzt auf ein Wiedertreffen mit den liebgewonnenen Charakteren im Jahr 1978. Er wird im Januar 2024 erscheinen.
Von ganzem Herzen empfehle ich diesen wunderbaren Auftakt zur St-Peter-Ording-Saga weiter.
Den Titel von Tanja Janz neuem Roman „Wo der Seewind flüstert“ finde ich sehr poetisch und gut gelungen. Ich mag es, wenn ich in Büchern an Orte zurückreisen kann, an denen ich selbst schon Urlaub gemacht habe. Der Roman spielt abwechselnd in Sankt Peter und in Gelsenkirchen. Die Atmosphäre der Geschichte ist sehr schnell auf mich übergesprungen und ich bekam große Sehnsucht nach Meer und Sommer. Ich konnte mich in die beschriebenen Schauplätze gut eindenken und die ersten Kapitel gefielen mir wirklich gut.
Die 17-jährige Sabine hat gerade die Haushaltsschule abgeschlossen und ihren ersten Arbeitsvertrag unterschrieben. Als sie von ihren Eltern nach Sankt Peter geschickt wird, um ihrer Tante in der Frühstückspension zu helfen, ist sie erst wenig begeistert. Doch dann verliebt sie sich in die Nordsee, die Kleinstadt und in den Musiker Tom.
Wirklich interessant fand ich, mit welchen einfachen Schlafgelegenheiten und Frühstücksangeboten die Urlauber von damals zufrieden waren. Generell kommt der Zeitgeist Ende der 50er Jahre gut rüber. Frauen haben sich so bald wie möglich einen Ehemann zu suchen und so lange man zu Hause wohnt, bestimmen die Eltern, wo es langgeht. Relativ schnell ist mir aufgefallen, dass die Dialoge recht hölzern und unnatürlich klingen, was ich zunächst darauf geschoben habe, dass die Leute damals einfach anders gesprochen haben, als heute. Wir begleiten die Hauptfigur Sabine ungefähr ein Jahr auf ihrem Lebensweg. Leider entwickelt sich ihr Charakter in dieser Zeit sehr zum Negativen. Sie hat eine unglaublich feige Art, wenn es um den Umgang mit Männern geht. Ihren Schwarm Tom, den sie ach so sehr liebt, lässt sie ohne ein Wort sitzen und Bertis Heiratsantrag lässt sie monatelang unbeantwortet und hält ihn hin, obwohl für sie von Anfang an klar ist, dass er keine Option für sie ist. Ich mochte nicht, wie sie die Gefühle von anderen Menschen mit Füßen tritt und wie sich alles immer um sie dreht. Zum Beispiel kehrt sie nach Sankt Peter zurück und meldet sich eine Woche nicht bei ihrer Tante. Auch ihre Eltern und ihre Freundin Renate lässt sie gerne mal links liegen, wenn ihr andere Sachen wichtiger sind. Da ihre Mitmenschen immer schnell darüber hinweg sehen, gibt es natürlich wenig Anlass für Sabine, ihr Verhalten zu überdenken.
Nach dem mir der Roman am Anfang ziemlich gut gefallen hat und er allein vom Klappentext her, genau mein Ding ist, tut es mir wirklich leid zu berichten, dass ich mit jedem Kapitel weniger Freude an der Geschichte hatte. Es lag nicht nur an Sabine, ich fand die Charaktere insgesamt nicht besonders ansprechend. Die Aufdringlichkeit, mit der die Eltern ihre noch nicht einmal volljährige Tochter verheiraten wollten, war schon sehr befremdlich. Auch mit der Handlung geht es stetig bergab und es wird immer unrealistischer. Um nur ein Beispiel zu nennen, es gibt ein Ehepaar, dass seit Jahrzehnten ein Cafè betreibt. Als die minderjährige Sabine mit Verbesserungsvorschlägen kommt, reagieren Sie mit „Oh toll, an Modernisierung haben wir ja noch nie gedacht, gerne machen wir alles, was du junges Ding ohne Lebenserfahrung vorschlägst“. Ich fand es einfach übertrieben zumal das Buch ja eigentlich immer wieder betont, dass damals die Meinung und die Wünsche der Jugend eben nichts galten und man sich anpassen musste. Es würde zu sehr spoilern, hier weiter in die Tiefe zu gehen, aber mir war die Handlung leider zu konstruiert. Teil 2 und Teil 3 der Sankt Peter Ording Saga werde ich tendenziell eher nicht mehr lesen.
Eine unglaubliche Geschichte, die den Leser in die 1950er Jahre zurückversetzt. Es war das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe und ich war keineswegs enttäuscht. Ich finde, dieses Buch ist die perfekte Urlaubslektüre und bietet die Möglichkeit für eine köstliche Eskapade. Für mich waren die gespritzten Kanten ein großes Plus, denn ich liebe einzigartige Buchausgaben. Wenn es dir so geht wie mir, wirst du dich garantiert sowohl in die Umgebung als auch in die Liebesgeschichte verlieben. Die Charaktere sind auch sehr sympathisch, wenn man das sagen kann.
Meine Meinung:
Das Buch führt den Leser, wie bereits erwähnt, in die Zeit Ende der 1950er Jahre zurück. Wir erfahren eine Menge Fakten über die Situation der Frauen damals. Sabine ist eine hervorragende Erzählerin. Wenn man ihre Geschichte liest, kann man sich leicht vorstellen, wie ihr Leben aussah und wie viel schwieriger die Dinge für Frauen damals waren. Sie hat die Möglichkeit bekommen, zur Schule zu gehen, aber der Rest ihrer Zukunft wird für sie entschieden. Anstatt den Sommer dort zu verbringen, wo sie es sich wünscht, muss sie zu ihrer Tante nach Nordfriesland gehen und ihr helfen.
Da das Leben selten so verläuft wie geplant, trifft sie dort einen jungen Mann, der sie ihre früheren Wünsche vergessen lässt. Doch wieder einmal muss Sabine akzeptieren, dass ihr Schicksal von jemand anderem bestimmt wird, nämlich von ihren Eltern. Während sie abreist, denkt sie über ihre Zukunft mit ihrer neuen Liebe nach. Was wird am Ende passieren? Um das herauszufinden, musst du das Buch lesen. Ich kann nur sagen, dass dich eine Liebesgeschichte erwartet, die dir viel Freude bereiten wird.
Der Schauplatz der Geschichte hat mir gut gefallen, ich hätte am liebsten sofort nach Nordfriesland gereist. Ich fand auch die Liebesgeschichte sehr emotional, und mal ehrlich, wer liebt nicht eine gute Liebesgeschichte? Die Charaktere, vor allem Sabine, sind fantastisch, sie wirken wie echte Menschen und man kann nicht anders, als mit ihnen mitzufiebern. Ich kann dir garantieren, dass du auch den Schreibstil lieben wirst, denn er geht nahtlos ineinander über und du wirst gar nicht merken, wann die Geschichte zu Ende ist. Eine wunderbare Zeitreise, die zum Nachdenken und zu so viel mehr einlädt.
Zusammenfassung:
Das war eine hervorragende Lektüre, ich habe die Geschichte absolut geliebt! Mit einem einzigartigen Setting und tollen Charakteren zieht sie dich von Anfang an in ihren Bann und lässt dich alles um dich herum vergessen. Das ist die Art von Buch, die ich am liebsten noch einmal lesen würde, nur um auf die kleinen Details zu achten. Wenn du ein Fan von Liebesgeschichten bist, dann musst du dieses Buch unbedingt ausprobieren. Ich war so begeistert, die Figur der Sabine zu entdecken, sie scheint eine tolle Frau zu sein. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Reihe!
Eigentlich wollte Sabine nach ihrem Schulabschluss an der Frauenfachschule an den Gardasee. Aber es kommt anders, ihre Eltern schickt sie nach Nordfriesland wo sie ihre Tante unterstützen soll. In St. Peter Ording angekommen erwartet sie eine Unterkunft ohne fließend Wasser. Auch das Meer ist weiter entfernt als sie gedacht hatte. Dazu muss sie noch im Strandcáfe aushelfen. Doch es dauert nicht lange und Sabine erliegt dem Charme von St. Peter Ording und dem Charme des Musikers Tom.
„Wo der Seewind flüstert“ ist der 1. Band der St.-Peter-Ording-Saga von Tanja Janz.
Sabine hat endlich die Schule abgeschlossen und träumt von der Zukunft Sie freut sich auf einen Urlaub mit der Familie in Italien und auf ihren Einstieg ins Berufsleben. Doch stattdessen wird Sabine zu ihrer Tante Ebba nach St. Peter Ording geschickt. Nach dem Tod ihres Mannes kommt Ebba mehr schlecht als recht über die Runden. Sie nutzt den Anstieg der Touristen und vermietet Zimmer. Da Ebba alleine die Arbeit über den Kopf wächst hat sie ihre Schwester gebeten ihr Sabine zu schicken. Sabine fügt sich wenig erfreut in ihr Schicksal. Doch bald ist sie vom Zauber der Landschaft und der Nordsee angetan. Auch der junge Musiker Tom ruft in Sabine Gefühle hervor. Sie ist das erste Mal verliebt. Doch dann heißt es Abschiednehmen, in Gelsenkirchen wartet ihr Job in der Polizeikantine.
Tanja Janz hat mich schon mit dem 1. Band der St.-Peter-Ording-Saga begeistert. Die Charaktere sind gut beschrieben und sympathisch. Sabine ist eine starke junge Frau mit viel Energie und einem guten Herz. Tante Ebba gefällt mir auch gut. Ihr geht es nach dem Tod ihres Mannes nicht gut. Sie versucht alles um für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Auch Tante Ebba mochte ich gerne leiden.
Tanja Janz erzählt die Geschichte sehr authentisch. Die Jahre in denen die Geschichte spielt 1959 -1960 werden sehr realistisch widergespiegelt. Der Unterschied zwischen dem Leben in der Stadt im Ruhrpott und dem Leben auf dem Land in St. Peter Ording wird gut vermittelt. Der Aufschwung nach dem Krieg und den schweren Nachkriegsjahren kurbelt der Tourismus an. So werden immer mehr Touristen nach St. Peter Ording gespült.
Bisher war ich noch nicht in St. Peter Ording, habe mich aber beim Lesen schon in den Ort an der Nordsee verliebt. Die Autorin beschreibt die Landschaft sehr ausdrucksvoll. Mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil hat sie mich ganz tief in die Geschichte eintauchen lassen.
Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Band „Was die Dünen verheißen“ der im Januar 2024 erscheinen soll.
Sabine ist 17 und hat gerade ihre Ausbildung zur Hauswirtschafterin beendet und soll bald eine verhasste Stelle in der Polizeikantine antreten, da ereilt ihre Familie ein Hilferuf ihrer Tante, die Hilfe bei der Bewirtschaftung ihrer Fremdenzimmer in St. Peter-Ording braucht. Sabine reist also in den hohen Norden und verliebt sich dort nicht nur in St. Peter, sondern auch in den süßen Tom von der Strandkorbvermietung. Ach, ich mochte die Geschichte unheimlich gerne. Sie ist seicht und heimelig, wie alles von Tanja Janz, hatte jedoch mehr Tiefe als ihre sonstigen Geschichten. Die Figuren hatten echte Sorgen und Nöte, aber auch Träume – natürlich blieb aber alles so, dass es nie zu aufwühlend wurde. Wenn man also einfach mal die Füße hochlegen und seine eigenen Sorgen vergessen möchte, optimal. Sabine war eine süße Protagonistin, wenn auch ich ihre Entscheidungen nicht immer ganz begreifen konnte. Aber sie hatte zu den richtigen Zeitpunkten die Entschlossenheit, die es brauchte, um die Story am Laufen zu halten. Erfrischend war auch, dass die Geschichte nicht nur in St. Peter, sondern auch in Gelsenkirchen und Hamburg spielte. Diese Ortswechsel ist man von der Autorin sonst nicht gewöhnt, es sorgte aber ebenfalls dafür, dass die Story interessant blieb und auch mehr Tiefe erhielt. Das 50er Jahre Setting war toll in Szene gesetzt. Es wurden viele der damaligen Gegebenheiten aufgezeigt und auch sprachlich hat Tanja Janz sich an die damalige Zeit angepasst, das war wirklich schön. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, auch, wenn es bis dahin noch ein wenig dauern wird. Aber für mich das beste Buch der Autorin, das ich bisher gelesen habe.
"Die eigene Familie darf man nicht im Stich lassen."
Deutschland in den späten 50er Jahren: der Discounter heißt noch Kolonialwarenladen, anstatt bei Amazon bestellt man beim Otto Versand Hamburg. Schalke 04 spielt in der Glückaufkampfbahn, der Bikini steht gerade hoch im Kurs. Es ist heiß im Sommer 1959 und das Leben geht seinen Weg.
Viele träumen von Bella Italia und einem Urlaub am Gardasee. Auch das junge Fräulein Sabine aus Gelsenkirchen-Bismarck, doch das Schicksal hat andere Pläne für sie: die deutsche Nordseeküste.
Sprachlich wird man von der Autorin Tanja Kanz ganz wunderbar und einfühlsam in die Mentalität und das Lebensgefühl der Jahre 1959/1960 mitgenommen. Die Lektüre versprüht viel Zeitgeist und der bildhafte Erzählstil läßt die große Kulisse St. Peter Ording präsent sein und lebendig werden. Fast hört man das Geschrei der Möwen und kann die Kraft der Brandung spüren.
Es ist eine sommerleichte Geschichte um wahre Gefühle, eine erste große Liebe, aber auch Sehnsucht, Enttäuschung und Kummer. Das Schicksal zweier junger Menschen zu einer Zeit, in der Entfernungen noch schier unüberbrückbar scheinen.
Familäre Verpflichtungen zwingen die Hauptcharaktere immer wieder, ungeliebte Entscheidungen zu treffen und einen gänzlich anderen als den erträumten Lebensweg einzuschlagen.
Locker leichte Sommerunterhaltung: Der Auftakt in die große St.-Peter-Ording-Saga ist gelungen, ich habe mich sehr wohlgefühlt und bin gespannt was die Dünen verheißen und die Gezeiten versprechen...
Durch das tolle Buchcover und den Klappentext der mich neugierig gemacht hat, bin ich zu dieser schönen Geschichte gekommen. Sie ist sehr leicht zu lesen und eignet sich wunderbar als Sommerlektüre!
Inhaltlich geht es um Sabine, die 1959 nach dem Abschluss der Frauenfachschule davon träumt den Sommer am Gardasee zu verbringen. Doch familiäre Pflichten führen sie zu ihrer Tante nach Nordfriesland. Ihre Eltern bestehen darauf, dass Sabine ihr in St. Peter hilft. Obwohl sie von italienischem Flair und weiter Welt geträumt hat, lernt Sabine bald den Zauber Nordfrieslands und des Strandcafés in Ording zu schätzen. Auch der junge Tom lässt sie hier ihr Fernweh schnell vergessen. Doch Sabine muss sich erneut den Wünschen ihrer Eltern beugen und St. Peter verlassen. Findet sie dennoch einen Weg in eine Zukunft mit Tom?
Der Schreibstil des Romans war sehr leicht und locker und hat deshalb schön zum Genre und dem eher leichten historischen Roman gepasst. Durch den mitreißenden Schreibstil hatte ich das Buch in wenigen Tagen gelesen, da ich immer wissen wollte wie es weiter geht.
Die Protagonisten waren mir alle sympathisch, ich mochte Sabine und Tom sehr gerne und die Liebesgeschichte wurde leicht wie ein Sommerwind erzählt.
Ich mochte auch die Beschreibungen des Ortes. Kleine Cafés, das Meer, urige Häuser, man hat sich beim lesen selbst gefühlt als würde man Urlaub machen. Auch das Flair der 50er Jahre kam im Buch wunderbar zur Geltung und das historische wurde gut in den Roman integriert.
Fazit: Ein toller Auftakt, ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
Das wunderschöne Cover und der Farbabschnitt machen das Buch zu einem Hingucker. Ich habe mich schon sehr auf die Geschichte von Sabine gefreut. In den 50er Jahren, wo die Eltern noch sehr viel über die Zukunft der Kinder bestimmten, ist es ja fast unvorstellbar, dass Sabine an einem anderen Ort, weitab von den Eltern arbeitet. Diese Zeitreise in die früheren Jahre fand ich sehr interessant und gut beschrieben. Statt dem ersehnten Urlaub in Italien wird Sabine von ihrer Tante in Nordfriesland gebraucht und nicht nur das Meer und die Dünen verzaubern sie. Als Tom in ihr Leben tritt blüht sie richtig auf. Die Zeit in St. Peter Ording ist für sie etwas ganz Besonderes und sie möchte gar nicht mehr fort. Aber ob sie Tom wiedersehen wird steht noch in den Sternen, schließlich warten in Gelsenkirchen ihre neue Arbeit und die Familie auf sie ....
Ich habe schon einige Bücher von Tanja Janz gelesen und auch hier war der Schreibstil wie gewohnt sehr flüssig, leicht und sehr angenehm zu lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und die Geschichte wird abwechselnd aus Gelsenkirchen und St.-Peter-Ordnung erzählt. Die Protagonisten sind gut beschrieben und Sabine fand ich ein liebes junges Mädchen, Familie geht über alles und ihre Hilfsbereitschaft und Liebenswürdigkeit standen für sie klar im Vordergrund. Tom ist ein netter Kerl, der mir sofort sympathisch war und natürlich nicht zu vergessen die liebe Tante Ebba.
Ich hätte mir nur zeitweise an manchen Stellen ein bisschen mehr Nordseefeeling, Meeresrauschen und etwas mehr von St.-Peter-Ordnung gewünscht. Dazu konnte ich nicht alle Entscheidungen von Sabine nachvollziehen.
Gesamt hat mir die historische Geschichte aber gut gefallen und ich hatte schöne Lesestunden und bin gespannt auf den nächsten Band, der 2024 erscheinen wird.
Sabine hat einen Traum. Nach Abschluss der Frauenfachschule möchte sie nach Italien an den Gardasee reisen. Allerdings kommt die Familie dazwischen und sie muss zu ihrer Tante an die Nordsee. Und obwohl sie von Italien träumt ist es in St. Peter Ording auch nicht schlecht. Vor allem als die Tom kennenlernt. Doch dann muss sie zum zweiten Mal auf ihre Eltern hören und das Ort sowie Tom wieder verlassen.
Wo der Seewind flüstert ist der Auftakt einer neuen Reihe. Die Zeit in der es spielt war bisher nicht gerade meine Lieblingsvergangenheit, ich mag es lieber um den zweiten Weltkrieg herum. Aber es konnte mich sehr positiv überraschen und ich habe Sabine wirklich gerne bei ihrer Reise nach SPO begleitet. Damals war gerade für junge Frauen eine besondere Zeit. Das neue Leben, ganz anders als bei den Müttern wurde sehr gut dargestellt. Ich mag den Schreibstil der Autorin und ich mochte das Setting sehr gerne, auch wenn sie inzwischen viel verändert hat. Für mich war es ein sehr gelungener Start und ich habe es gerne gelesen und werde die Reihe sicher weiterverfolgen.
Gelsenkirchen 1959, die siebzehnjährige Sabine hat gerade ihren Abschluss in der Hauswirtschaftsschule gemacht, der Sommer beginnt und sie ist in dem Freund ihres Bruders verliebt. Zusammen mit ihrer Freundin Rita, ihrem Bruder Rolf und Gino wollen sie an den Gardasee fahren. Dann kommt ein Brief ihrer Tante aus Sankt Peter, sie braucht dringend Hilfe. Also ist anstatt Gardasee die Nordsee angesagt.
Meine Meinung:
Ich brauchte ein bisschen bis ich in die Geschichte reinfand, die altmodische Sprache, Sabine, die sofort zu ihrer Tante fuhr ohne sich zu grämen, sowas wäre heutzutage gar nicht mehr denkbar. Aber es ist eine schöne Geschichte über Hilfsbereitschaft in der Familie und über die erste Liebe und Pläne für die Zukunft. Es hat sich teilweise ein bisschen gezogen, wie schon erwähnt fand ich die altmodische Sprache teilweise etwas anstrengend, oftmals musste ich über die Sprüche aber auch lachen. Es war ein schöner, ruhiger Unterhaltungsroman über das Erwachsen werden und über Verantwortung, hat mich gut unterhalten können.
Joah, ganz nett, mal besser als das Muschelhaus. Aber irgendwie ging mir das alles zu glatt und zu schnell und die 50ger-Jahre-Struggles werden mir gar zu sehr schnell glattgebügelt. Ich denke, dem Buch hätten 100 - 150 Seiten mehr und dann etwas mehr Tiefe bei der Lösung der Probleme gut getan - für mich hätte es jetzt auch nicht unbedingt alles so super rosarot ausgehen müssen, wie es dann tut - ein paar mehr Ecken wären schon gut gewesen.
Trotzdem habe ich die Geschichte gerne gelesen, mochte das Setting sehr, zumal es nicht nur in St. Peter Ording, sondern auch in Gelsenkirchen und kurz in Hamburg spielt - fand ich gut. Ich werde die Reihe wohl weiterlesen, allerdings wird in Band 2 wohl die Geschichte von Sabines Tochter erzählt - schade, ich hätte gerne gelesen, wie es mit ihr direkt weitergeht oder was aus ihrer Freundin Rita wird.
Dieser erste Teil der St.-Peter-Ording-Saga führt in die Jahre 1959 bis 1960. Die 17jährige Sabine freut sich darauf, mit ihrem Bruder, ihrer Freundin Rita und ihrem heimlichen Schwarm Gino Urlaubstage am Gardasee verbringen zu können, bevor sie ihre erste Arbeitsstelle in der Polizeikantine antreten muss. Doch ein Hilferuf ihrer Tante Ebba aus St. Peter Ording zerstört ihre Pläne, Stattdessen muss sie an die Nordsee fahren, um ihrer Tante in ihrer Pension zu helfen. Nebenbei hilft sie im Strandcafé von Ebbas Freundin aus und lernt den jungen Strandkorbhelfer Tom kennen. Doch Sabine muss zurück nach Gelsenkirchen. Durch das nostalgisch anmutende Cover wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Doch hatte ich mir von der Geschichte etwas mehr Tiefgang erhofft. Die Lebensart der späten 50er Jahre hat die Autorin gut eingefangen, doch die Handlung ist vorhersehbar und plätschert vor sich hin. Es fehlten mir überraschende und spannende Wendungen. Durch den flüssigen Schreibstil ließ sich das Buch schnell und unkompliziert lesen. Mein Fazit: Eine leicht zu lesende und anspruchslose Urlaubslektüre, die ich mit 3 Sternen bewerte.
Das Buch hält was es verspricht. Eine nette Geschichte über eine junge Frau die ihren Weg geht und dabei noch einen Mann findet. Macht Lust auf Urlaub an der Nordsee.
Wo der Seewind flüstert ist einer der wenigen deutschen historischen Romane, die ich bisher gelesen habe, und war eine große Enttäuschung für mich. Das Buch ist einfach nicht gutgeschrieben, der Plot ist vorhersehbar und die Charaktere klischeehaft. Wahrscheinlich ist das Genre nicht meins, da mir das Buch insgesamt zu seicht war.
Die junge Sabine lebt im Ruhegebiet und ist unzufrieden mit ihrem Leben, als sie einen Brief von ihrer Tante aus St. Peter-Ording erhält, die ihre Hilfe benötigt. Wie gesagt, die Geschichte ist extrem vorhersehbar und alles ist so offensichtlich. Natürlich verliebt sich Sabine in den ersten Mann, dem sie in St. Peter-Ording begegnet und ich wusste sofort, dass er ihr später Schwimmen beibringen wird, weil ja am Anfang erwähnt wird, dass sie das nicht kann. Irgendwann hat mich die Vorhersehbarkeit genervt, vor allem an dem Punkt, als . Auch funktioniert alles sofort; es gibt keine Herausforderungen und stattdessen zu viele glückliche Zufälle. Ich fand das Ende auch nicht so gut, weil vermittelt wird, dass Kinder sich mit ihren Eltern vertragen müssten.
Daneben war der Schreibstil auch nicht überzeugend. Die Dialoge fühlen sich gestelzt an und der Schreibstil fühlte sich amateurhaft an mit Formulierungen wie „sie fühlte sich hilflos und traurig“ oder der Nicht-Verwendung von „er/sie sagte“. Allgemein gibt es viel zu viel Telling und wirklich wichtige Stellen für die Geschichte werden den Lesenden einfach nicht gezeigt. Dazu gehören Sabines Reaktion auf den Brief ihrer Tante, wie ihr erster Arbeitstag ist, wie sie die Abläufe auf der Insel lernt, wie sie schwimmen lernt und am Ende sogar eine der wichtigsten Szenen, als sie . Dadurch kann man zu Sabine keine wirkliche Verbindung aufbauen, da wir ihre Emotionen kaum sehen. Stattdessen werden wir mit Formulierungen beglückt wie „sie dachte an nichts Besonderes“. Auch kommt das Buch natürlich auch nicht ohne einen rassistischen Begriff aus und ich frage mich bei solchen historischen Büchern immer, wo man die Linie zwischen historisch akkuratem Sexismus und zu viel Sexismus zieht. Ich fand es trotzdem furchtbar, dass Tom machen kann, was er will, während seine Schwester für ihn zurückstecken muss. Ich weiß auch nicht, wie historisch akkurat es ist, dass Leute bei den kleinsten Fehlern gekündigt werden.
Auch die Charaktere sind extrem stereotyp, allen voran die Hauptfigur Sabine. Sabine beneidet natürlich ihre beste Freundin um ihre Kurven und findet sich scheinbar selbst nicht hübsch, aber alle Männer wollen etwas von ihr. Sie schafft es auch nie, den Mund aufzumachen, was ab einem gewissen Punkt einfach nur noch frustrierend war. Ich fand es auch ultra seltsam, wie sie sich nach ihrem ersten Mal „erwachsen“ fühlt und das Gefühl hat, dass „ihre ganze Welt […] sich verändert [hat]“, wtf. Es ist so unangenehm, was für eine große Bedeutung dem ersten Mal hier zugesprochen wird. Auch andere Werte, die vermittelt werden, fand ich etwas seltsam. Der Zweite Weltkrieg wird nur wenig erwähnt. Wir erfahren von einer Figur, die Kinder vor der Bombardierung gerettet hat, und von einer anderen Figur, die aus Berlin fliehen musste. Ich finde es ehrlicherweise unangemessen, nur solche Schicksale darzustellen, da die Deutschen dadurch als Opfer dargestellt werden und nicht als die Täter, die sie gewesen sind. Auch werden natürlich alle Leute auf St. Pauli als suspekt dargestellt. Die restlichen Nebencharaktere sind flach und klischeehaft; der Italiener streut natürlich random italienische Worte in seine Sprache ein, während es in Norddeutschland auf jeden Fall eine Figur geben muss, die Fiete heißt.
Insgesamt kann ich Wo der Seewind flüstert also nicht empfehlen, was schade ist, da mich historische Romane als Genre schon interessieren, aber ich da noch nicht viele Bücher gefunden habe, die mir gefallen haben. Hier ist alles zu vorhersehbar, klischeehaft und teilweise werden komische Werte vermittelt, dass ich keine bessere Bewertung vergeben kann.
St.-Peter-Ording-Saga (DNF) ➳ Wo der Seewind flüstert: ★★