Das Buch ist Humorvoll geschrieben. Es ist kein Buch, dass man Mal so entspannt als Abendlektüre lesen kann, man muss mitdenken, und Verstehen. Zu Beginn hatte ich mit der Schreibweise Mühe, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Die verschiedenen Shitmoves haben mich dazu animiert, eigene Beispiele aus meinem Alltag zu Suchen, und auch wenn ich nicht gerade gelesen habe, habe ich mir Gedanken über die Shitmoves gemacht. Ich fand das Buch sehr inspirierend. Ich habe auch ab und zu Hinterfragt. Ich empfehle das Buch gabz bestimmt weiter.
Doch eine Frage ist Offen geblieben. Im Buch scheint es darum zu gehen, wenn man sich Selbst angegriffen fühlt, und wie man darauf reagiert. Reagiert man denn gleich, wenn das Gegenüber eine andere Person angeht, und man diese irgendwie verteidigen möchte? Beim Label- Shitmove wurde geschrieben, dass die Person, welcher man einen Stempel auf die Stirn pappt, nicht vor Ort sein muss. Kann ich dann auch als Drittperson sofort dem Label-Shitmove widersprechen, oder gebe ich dann dadurch dem Shitmover Zustimmung. Wie kann eine Drittperson auf Shitmoves reagieren? Soll sie sich raushalten, oder unterstüzt sie dadurch den Shitmover? Was wenn die Person, welche den Shitmove abkriegt falsch reagiert und es dann einfach weiter so geht? Muss ich dann den Shitmove-Wettbewerb irgendwie Auflösen? Das würde mich noch sehr interessieren.