An der altehrwürdigen Wiener Alma Mater Rudolphina-Universität wurde Professor Vitus Novak ermordet. Und ausgerechnet Leander Lorentz, ein Freund von Chefinspektor Otto Morell, soll ihn umgebracht haben. Novak war Archäologe und einer von mehreren Ausgrabungsteilnehmern in Syrien, die nach dem sagenumwobenen Schatz des Alulim suchten. Einer der Teilnehmer kehrte seinerzeit von dieser Expedition nicht zurück und gilt seither als verschollen. Hat diese Ausgrabung etwas mit dem Mord an dem Professor zu tun? Morell eilt seinem Freund zu Hilfe und stößt auf ein Netz von Intrigen, Korruption und Verrat.
Ich fand das Buch leider gar nicht gut. Viel zu konstruiert und die vielen Zufälle, die das ganze Buch durchziehen, machen es komplett unglaubwürdig. Die Charaktere fand ich eigentlich ganz sympathisch, aber leider meist viel zu platt und klischeemäßig. Mal wieder ein dickerer Ermittler, der gegen seinen ehemaligen Kollegen, Liebeskummer und mit der Diät kämpft. Nebenbei löst er dann noch in einem Bestattungsunternehmen einen Fall, während er die Unschuld seines Freundes Leander beweisen will. Von der Katze Fred und des sagenhaften Grab Alulims mal ganz abgesehen, auch die merkwürdigen Happyends für die Nebenstorys lassen mich sehr irritiert zurück.