3,5 - sehr kurzer aber interessanter und leicht zu lesender Essay über die Geschichte und Implikationen von Filtern. Fand, die Reihe klang interessant & es gibt sie cooler Weise auf Bookbeat zum Lesen, also bin ich gespannt auf die anderen Essays von “Digitale Bildkulturen”! Der hier war by no means schlecht, aber ich habe nicht wirklich viel Neues gelernt. Das war ein bisschen schade. Trotzdem war es auf eine seltsame Weise eine Reise durch meine Teenager Jahre, weil, von den OG Instagram Filtern und dem Snapchat-Hundefilter, bis hin zum “Instagram Face” alles abgeklappert wurde. Es stehen sich zwei Facetten von Filtern gegenüber, wie bei eigentlich allem was soziale Medien betrifft: die, des kreativen Auslebens und Ausprobierens verschiedener Identitäten im Positiven & die Tatsache, dass Filter die Welt verzerren oder strukturelle Probleme der Gesellschaft (e.g Rassismus und Sexismus) reproduzieren und normalisieren. Es war nochmal cool alles so kompakt zu lesen & ich fand’s lustig, dass überall Bilder von der Autorin waren, wie sie diverse Filter selbst ausprobiert. Aber ja, nicht mehr viel Neues & hätte manchmal nochmal kritischer und tiefer recherchiert sein können.