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Die Schmerzmacherin
Leute werden verschleppt, verschwinden, werden eingesperrt oder gefoltert. Amy arbeitet für einen privaten Sicherheitsservice, sie kann die Korruption und Gewalt nur ahnen, die sich als Abgrund hinter den geheimen Operationen abzeichnet. Als sie beschließt auszusteigen, gerät sie endgültig in die Fänge einer undurchsichtigen, aber brutalen Organisation.
Amys Verlorenheit korrespondiert mit dem Ringen um die Wahrnehmung der Realität. Was kann sie glauben? Wer ist sie selbst? Und vor allem: Was passierte an dem Tag, an den sie sich nicht erinnern kann?
Marlene Streeruwitz entwirft in ihrem meisterhaften Roman ein unheimliches und unvergessliches Szenario und fragt nach dem Ort des Individuums in einer zunehmend privatisierten Öffentlichkeit.
>Die Schmerzmacherin.< wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.
Amys Verlorenheit korrespondiert mit dem Ringen um die Wahrnehmung der Realität. Was kann sie glauben? Wer ist sie selbst? Und vor allem: Was passierte an dem Tag, an den sie sich nicht erinnern kann?
Marlene Streeruwitz entwirft in ihrem meisterhaften Roman ein unheimliches und unvergessliches Szenario und fragt nach dem Ort des Individuums in einer zunehmend privatisierten Öffentlichkeit.
>Die Schmerzmacherin.< wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis.
400 pages, Hardcover
First published September 1, 2011
About the author
Marlene Streeruwitz
61 books26 followersAufgewachsen in Baden bei Wien studierte Streeruwitz nach einem abgebrochenen Jusstudium Slawistik und Kunstgeschichte in Wien. Seit 1992 werden ihre Theaterstücke an zahlreichen Bühnen aufgeführt. 1996 erschien ihr erster Roman, Verführungen. 3 Folge. Frauenjahre, für den sie unter anderem mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde.
In schneller Folge sind seither Romane, Theaterstücke, Novellen und theoretische Schriften erschienen. Die feministisch orientierte Streeruwitz gilt als eine der politisch engagiertesten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen. Mit ungewöhnlicher Schärfe kommentierte sie die politischen Ereignisse in Österreich (ÖVP/FPÖ-Koalition) im Jahr 2000. Im November 2006 wehrt sich die österreichische Schriftstellerin öffentlich gegen die Inszenierung des neuen Stückes von Elfriede Jelinek, „Ulrike Maria Stuart“, im Hamburger Thalia Theater. In einer Szene des Stückes wird Streeruwitz in der Inszenierung von Nicolas Stemann als sprechende Vagina dargestellt. In einer Ausgabe des Spiegels kritisiert Streeruwitz, dass das Thalia Theater weiterhin das Stück in ungeänderter Form zur Aufführung bringt. „Ich will als handelndes und denkendes Subjekt nicht auf ein sprechendes Geschlechtsorgan reduziert werden.“, beklagt Streeruwitz im „Spiegel“. Dass es sich dabei um eine Satire handle, will Streeruwitz nicht gelten lassen: „Deutschsprachiger Humor war immer ein Mittel der Verächtlichmachung.“
In schneller Folge sind seither Romane, Theaterstücke, Novellen und theoretische Schriften erschienen. Die feministisch orientierte Streeruwitz gilt als eine der politisch engagiertesten deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen. Mit ungewöhnlicher Schärfe kommentierte sie die politischen Ereignisse in Österreich (ÖVP/FPÖ-Koalition) im Jahr 2000. Im November 2006 wehrt sich die österreichische Schriftstellerin öffentlich gegen die Inszenierung des neuen Stückes von Elfriede Jelinek, „Ulrike Maria Stuart“, im Hamburger Thalia Theater. In einer Szene des Stückes wird Streeruwitz in der Inszenierung von Nicolas Stemann als sprechende Vagina dargestellt. In einer Ausgabe des Spiegels kritisiert Streeruwitz, dass das Thalia Theater weiterhin das Stück in ungeänderter Form zur Aufführung bringt. „Ich will als handelndes und denkendes Subjekt nicht auf ein sprechendes Geschlechtsorgan reduziert werden.“, beklagt Streeruwitz im „Spiegel“. Dass es sich dabei um eine Satire handle, will Streeruwitz nicht gelten lassen: „Deutschsprachiger Humor war immer ein Mittel der Verächtlichmachung.“
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Community Reviews
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
August 1, 2025
Das war damals ein hartes Stück Arbeit. MS formuliert grossartige einzelne Sätze, aber die Geschichte, die sie erzählt, sperrt sich in fast jedem Absatz davor in einen angenehmen Fluss zu kommen. Fast so, als ob man mit einem Kanu ein paar Meter herrlich dahingleitet und kaum will man sich dem Flow hingeben, ist das Bachbett ausgetrocknet und man muss aussteigen und das Boot zur nächsten Wasserstelle tragen. Mühsam. Nichtsdestotrotz übt Streeruwitz einen schillernden Reiz auf mich aus. Ich werde sicher noch andere Sachen von ihr versuchen.
Fazit: 2,5🌟 weil es viel Potenzial hat und sprachlich gehobene Ansprüche erfüllt (3-4🌟), aber letztlich doch mühselig und schmerzhaft verworren gebaut ist, wobei sich meinem Eindruck nach meine Lese-Schmerzen nicht wirklich gelohnt haben (1-2🌟). So war das mit der „Schmerzmacherin“ - glaube ich - von der Autorin auch nicht intendiert.
Fazit: 2,5🌟 weil es viel Potenzial hat und sprachlich gehobene Ansprüche erfüllt (3-4🌟), aber letztlich doch mühselig und schmerzhaft verworren gebaut ist, wobei sich meinem Eindruck nach meine Lese-Schmerzen nicht wirklich gelohnt haben (1-2🌟). So war das mit der „Schmerzmacherin“ - glaube ich - von der Autorin auch nicht intendiert.
May 21, 2020
Es ist sehr schade dass ich das Buch nicht weiter als die 76. Seite lesen konnte.
Die Geschichte scheint interessant zu sein aber wie es geschrieben ist ist einfach eine Katastrophe.
Die Sätze sind so durcheinander dass man schnell verwirrt wird was eigentlich die Autorin sagen wollte.
Ich wollte das Buch weiter lesen einfach weil die Handlung womöglich gut sein konnte. Allerdings habe ich doch nicht geschafft da es eine Tortur für mich wäre mich weiterzulesen zu zwingen.
Die Geschichte scheint interessant zu sein aber wie es geschrieben ist ist einfach eine Katastrophe.
Die Sätze sind so durcheinander dass man schnell verwirrt wird was eigentlich die Autorin sagen wollte.
Ich wollte das Buch weiter lesen einfach weil die Handlung womöglich gut sein konnte. Allerdings habe ich doch nicht geschafft da es eine Tortur für mich wäre mich weiterzulesen zu zwingen.
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