Man weiß nicht, wann sie es tut, und man weiß nicht, wo es sein wird, aber eines ist gewiss – irgendwann schlägt die Liebe zu: 'Was da jetzt geschehen ist, das ist eine Fuge im Leben oder ein Riß durch die Zeit oder ein Bruch in der Welt, was auch immer.' Hier geschieht es zweien, die schon seit geraumer Zeit allein durchs Leben zu gehen gewohnt sind, und es trifft sie wie aus heiterem Himmel: er hat die wunderbarsten Augen der Welt, und sie ist so schön, dass er glaubt, er habe Halluzinationen. Der Zustand hält natürlich nur wenige Tage an. 'Was für ein Blödsinn das alles, dieses Gemache und Getue. Daß man nicht einfach normal sein konnte! Daß das alles immer so kompliziert sein muß.' Es muss, und sei’s nur zum Nutzen der Literatur und zur Erhöhung des Lesevergnügens.
This is the other book for this term's lit course. The teacher firmly believes that a novel is to be treated as a textual art form, not necessarily to be enjoyed but to be analysed as to how it is structured, what linguistic means are used to create atmosphere and character, how the main themes are treated, how we can compare the two books chosen. And fruitful comparisons can be made: each of these two (Grenzgang is the other) look at a love affair between people who are no longer in the first flush of youth, one set in a close rural community, this one in the urban jungle of modern Berlin. And I must say that part of the enjoyment that I gain from a novel is precisely that kind of close reading, taking mental note of the author's technique, the awareness of some of the subtleties of depiction, the savouring of the magical turn of phrase. But at the risk of being heretical, may I say that my gut reaction to this book was BLEGH!! I was bored, I did not want to read it, I found myself skipping over huge chunks of it - boring boring boring. Yes, it is a clever post-modern novel of intertextuality, an expose of how our concepts of love can stymie the experience of it, an expression of the sheer physicality of lust that cannot be rationalized and tidied into neat compartments, but unfortunately it is just too clever. All those 'witty' diversions in varying prose forms shield our view of the two main protagonists. I couldn't summon up the empathy to care about them, there was just too much interference and white noise going on. Like a radio channel that isn't quite tuned, the message was not getting through to me.
Was sich liebt, das neckt sich - und findet vielleicht doch zusammen in dieser manchmal etwas schwerfällig zu lesenden, aber doch unterhaltsamen Liebesgeschichte.
Fin, humoristisk fortælling om to modne menneskers møde og forelskelse. Når man er midt i 40’erne, er man mere sikker på sig selv, sine egne følelser og på, hvad man ønsker, ikke? NEIN :-)
Twee veertigers, gewone mensen, in Berlijn Kreuzberg ontmoeten elkaar, coup de foudre en dan.... We krijgen inkijk in de gedachten van beide mensen, heel open, heel uitgesponnen (soms experimenteert Iris Hanika met taal, herhalingen... wat het boek niet ten goede komt)... een realistisch liefdesverhaal, absoluut niet "zeemzoetiger" Leuk als je in het boek enkele plaatsen in Kreuzberg "herkent"
hat mir vom sowohl inhaltlich als auch stilistisch voll gut gefallen, sie benutzt viele verschiedene erzählungsarten und perspektiven Perfektes kurzes sommerbuch von Lust und der Enstscheidung zu lieben
Donnerstag. Treffen sich zwei in einer Bar. Er darf mit zu ihr. Eine prachtvolle Nacht. Freitag. Das erste Date. Dann mehrere Wochen ineinanderfließender Begegnungen. Die erste Krise. Stillstand. Der Roman endet zaghaft hoffnungsvoll.
Das Thema „Liebesleben nervöser Großstädter“ ist hinlänglich bekannt und bereits zehntausende Male bearbeitet, hier allerdings minutiös beschrieben. Natürlich spielt das ganze in Berlin, Hauptstadt der Klischees.
Der Text war mitunter mühsam zu lesen – das Spiel mit den Textsorten, obwohl sorgfältig geschrieben, dehnt die Handlung unnötig und erschwert den Lesefluss. Die vielen englischsprachigen Einschübe (wahrscheinlich Liedertexte)(schwer einzuordnen) fand ich lästig.
Andererseits fand ich die Formulierungen häufig sehr treffend. Es ist vor allem die pointierte Sprache, die diesen Roman hervor hebt. Die inneren Monologe beider Figuren klingen äußerst überzeugend.
Tja, mitunter habe ich mich wiedererkannt – in der Hinsicht, wie hier gezeigt wird, wie bei Begegnungen mit einem neuen, potentiellen Partner die inneren Fragezeichen so riesig sind, dass die Endlosschleife der eigenen Zweifel maßgebliche Entscheidungen verzögert und verschleppt.
Eine Liebesgeschichte: Mann trifft Frau – wenn vielleicht nicht Liebe auf den ersten Blick, so doch unmittelbar eine unbändige gegenseitige Begierde. Doch bereits nach der ersten gemeinsamen Nacht fangen die Probleme an. Banal, könnte man glauben. Wären da nicht die psychologisch oder sagen wir lieber neurotisch scharf geschnittenen Charaktere dieser beiden Großstadtmenschen, die vom Leben und sich selbst und miteinander so vollkommen überfordert sind, dass nichts mehr einfach ist. Die Achterbahnfahrt einer komplizierten Beziehung, gespiegelt in den Empfindungen und Reaktionen, den Hoffnungen und Erfahrungen der beiden Partner, die trotz vielen gemeinsam verbrachten Stunden eher nebeneinander zu leben scheinen als miteinander einen Weg zu beschreiten.
Sowohl Thomas als auch Senta erschienen mir manches mal knapp an der Grenze zum Klischee – und doch denke ich erkennen sich viele Mitmenschen in einzelnen Facetten des eigenen Geschlechts durchaus wieder: Der Wunschglaube auch im Alter von 40 Jahren noch, dass der erträumte Idealpartner einfach so vor einem erscheint; das Verlieben in reine Äußerlichkeiten wie auch das Entwerten einer Person aufgrund ihrer äußeren Erscheinung; die innere Stimme die zu oft dem Körperlichen entgegensteht; das Schönreden und Schwarzsehen aus einer ganz eigenen Perspektive, die ohne die Kommunikation mit dem Partner auszukommen glaubt. Die Absurdität einer modernen Beziehung in unserer Gesellschaft.
… und wer mag da an ein Happy End glauben können?!
Es war das erste Buch, das ich mir bei der Goethe-Bibliothek ausgeliehen habe. Obwohl ich, als Kursbesucherin, es natürlich begrenzt verstanden habe, hat es mir nicht wirklich gefallen. Die Hauptcharaktere, Senta und Thomas, sind eigentlich zwei-dimensionell, und obwohl die Authorin versucht, ihnen natürlicher und organischer zu machen, erscheinen sie künstlich. Ich verstehe, das die Beide zu intelektuell, zu "hirnisch" (gibt es ein solches Wort?), zu neurotisch sind, und deshalb sollen sie ein bischen fremd und zurückgetreten vorkommen, aber trotzdem fühlte ich keine Sympathy für sie. Und seine Liebe auch.
Und eine andere Bemerkung - was war dan mit dem Averdonks? Die Geschichte mit das Ehepaar war ausgezeichnet, und ich hoffte das es weitergehen würde, aber es war zu kurz. Außer dem Galeriebesuch des Herrn Averdonks, die ich ebenfalls für unnötig halte, waren die Beide nicht mehr erwähnt worden.
Ich sah es in unserem Bücherregal liegen und der Titel hat mich neugierig gemacht. Anfangs fand ich es interessant, es war mal eine ganz andere Art der Erzählweise, eine ganz andere Art, eine Liebesgeschichte zu hören. Zwischendurch wurde es dann mal etwas seltsam, aber alles in allem fand ich dieses Buch sehr schön.
Der Inhalt ist schnell erzählt - es treffen sich zwei, und zwar Senta, die in einer Gallerie arbeitet und Thomas, der Systemberater ist. Diese beiden treffen sich in einer Schwulenbar und sind vom ersten Moment an fasziniert voneinander, obwohl zumindest Senta Thomas eigentlich gar nicht attraktiv findet und Thomas nicht versteht, warum Senta bei jeder sich bietender Gelegenheit in Tränen ausbricht...
This is not a good thing, as I don't think myself worthy of being published at all. But she does the same: writing in a style that pretends to be literary (while in reality, it's just bad and pretentious), a plot that just doesn't move on at all, characters that are supposed to have funny personality traits, who are simply boring. I do all of that as well, therefore I feel that I can critisize it. I decided leave this unfinished, because I couldn't really enjoy it.
treffen sich zwei. die hormone spielen verrückt. und direkt im anschluss wird's anstrengend. wie im wahren leben. wunderbar geschrieben. ich erwarte eine fortsetzung.
Interessant geschrieben. Experimentell in der Form. Der Inhalt eher unspektakulär aber nicht langweilig. Teilweise wirklich wahnsinnig schöne poetische Stellen.