Willkommen auf der Tour de Fettnäpfchen - mit sechs gerissenen, aber ziemlich ungeschickten Gaunerfreunden
Das Leben könnte nicht schöner sein in Port Grimaud an der Côte d’Azur: Die unverbesserliche Gaunertruppe um Monsieur Lipaire hat sich gerade erst von ihrem ersten Fall in der südlichen Sonne erholt, als ihr Lieblingsfeind, die Familie Vicomte, zum nächsten Schlag ausholt: Die Adelsdynastie will das idyllische Lagunenstädtchen komplett unter ihre Herrschaft bekommen. Selbst der Bürgermeister weiß erst einmal nicht, wie ihm geschieht. Die eingeschworene, wenn auch ziemlich ungleiche Ganoventruppe muss sich erneut zusammenraufen und der Sache annehmen. Lipaires charmante Dilettanten haben zwar von nichts wirklich Ahnung, doch sie sind mit allen Wassern gewaschen und werden die Vicomtes aufhalten. Oder müssen sie ihnen demnächst den Champagner servieren?
Volker Klüpfel (* 1971 in Kempten (Allgäu)) ist ein deutscher Krimiautor.
Volker Klüpfel wuchs in Altusried im Allgäu auf. Er studierte Politikwissenschaft, Geschichte, Kommunikationswissenschaft und Journalistik. Nach dem Studium arbeitete er als Journalist bei einer amerikanischen Zeitung und beim Bayerischen Rundfunk, bevor er ein Zeitungsvolontariat begann. Klüpfel war bis August 2008 Kulturredakteur der Memminger Zeitung, im September 2008 wechselte er zur überregionalen Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen und wohnt seitdem in Augsburg. Seit 2012 ist er hauptberuflich Autor.
Die möchtegern-Ganoven rund um Monsieur Lipaire haben nach Teil 1 noch eine Rechnung mit dem fiesen örtlichen Adel offen, die ihr kleines Fleckchen Paradies gerne zum eigenständigen Fürstentum erklären wollen und dafür bereit sie, die unbequemen Dorfeinwohner herauszuschmeissen. Natürlich muss fix ein Plan her, um den Adligen ihre Besitzurkunde zu klauen, damit alles beim Alten bleiben kann.
Ich finde nach wie vor, dass die Bücher als Hardcover ein bisschen teuer sind. Als Taschenbuch würden sie sich meiner Meinung nach besser als Urlaubslektüre einigen. Aber das nur nebenbei....
Die Handlung hat mich leider auch nicht sehr mitgenommen, da die komplette Coup Planung ein Filmabend ist, aus dem sich die besten Moment zusammengeklaut werden. Und ohne ihren Freund das Phantom wären sie diesmal nicht nur kläglich gescheitert, sondern auch allesamt im Gefängnis gelandet.
Fazit: nette Fortsetzung, aber ich fand sie weniger originell ind gelungen als Teil 1. Das nächste Abenteuer werde ich allerdings trotzdem wieder lesen, weil die Gruppendynamik nach wie vor witzig ist und die Charaktere einfach eine lustige Konstellation sind.
Ich habe mich schon auf die Fortsetzung von "Der Große Coup des Monsieur Lipaire" gefreut, und sie hat mich nicht enttäuscht! "Die Revanche" ist ein wunderbar unterhaltsamer Roman, in dem die Möchtegern-Ganoven um Guilliaume Lipaire versuchen zu verhindern, dass sich ihr geliebtes Städtchen Port Grimaud in eine Luxus-Stadt nur für Superreiche verwandelt. Nachdem sie im ersten Band selbst dazu beigetragen haben, dass die Familie Vicomte sich zu Fürsten ausgerufen haben, fühlen sie sich auch dazu aufgerufen ihre Herrschaft zu beenden. Mit einer Kriminalgeschichte hat das Buch nichts zu tun, das Autorenduo könnte hier zu falschen Erwartungen führen. Dafür ist es eine wunderbare Sommerlektüre mit Charakteren, die einem ans Herz wachsen, und das in der warm-sonnigen Atmosphäre der Côte D'Azur. Die Charaktere sind ein wenig karikaturhaft, aber das stört in diesem Kontext überhaupt nicht. Die Stimmen, die sie von Axel Prahl im Hörbuch verliehen bekommen, runden das Ganze richtig schön ab.
„Die Unverbesserlichen – Die Revanche des Monsieur Lipaire“ ist der zweite Band der humorvollen Gaunerkomödie von Volker Klüpfel und Michael Kobr. Das Autorenduo hat mit Kommissar Kluftinger große Erfolge gefeiert. Jetzt verlassen sie das Allgäu und gehen an die Côte d'Azur, genauer gesagt in das idyllische Städtchen Port Grimaud.
Eine Gruppe sympathischer und dilettantischer Gauner haben sich, wie man im ersten Band lesen kann für den großen Coup zusammengefunden. Doch leider waren sie nicht so erfolgreich wie erhofft. Das Geld was sie erbeutet hatten ist schon wieder ausgegeben. Die Vicomtes sind Dank der Unverbesserlichen an die lange vermisste Urkunde gekommen, die sie zu den Herrschern von Port Grimaud macht. Jetzt wollen sie ihr Fürstentum ausrufen und Port Grimaud zu einem Platz der Reichen und Schönen machen. Für unsere Unverbesserlichen ist dann kein Platz mehr. Dagegen müssen die sie etwas unternehme.
Die Unverbesserlichen bestehen aus Guillaume Lipaire. Er kümmert sich um die Ferienhäuser seiner Kunden. Da die meisten Besitzer sich nur selten dort aufhalten stehen die Objekte oft leer. Guillaume Lipaire vermietet die Unterkünfte dann schon mal auf eigene Faust. Schließlich muss er ja seinen Lebensunterhalt sichern.
Der Wassertaxifahrer Karim Petitbon ist der harmloseste von der Clique. Er sieht in Guillaume einen väterlichen Freund und ist immer dazu bereit ihn zu unterstützen. Jetzt sollen die Wassertaxis abgeschafft werden und Karim steht ohne Arbeit da.
Delphine Berté ist Besitzerin eines Handyladens. Es gibt kaum ein Handy das sie nicht reparieren kann. Jetzt muss sie, Dank der Familie Vicomte ihren Laden räumen.
Paul Quenot Ex-Fremdenlegionär ist immer immer bis an die Zähe bewaffnet. Heute ist er Gärtner und wohl der einzige von der Clique der von dem Vorhaben der Vicomtes profitiert.
Jacqueline Venturino möchte Schauspielerin werden. Sie weilt zur Zeit in Amerika. Doch wenn die Freunde rufen ist sie zur Stelle.
Lizzy Schindler ist eine 84-jährige Lebedame. Früher ist sie in den Kreisen der High Society verkehrt. Sie liebt ihren etwas altersschwachen schwarzen Pudel Louise Quatorze. Doch irgendetwas stimmt mit Louis nicht. Seit kurzer Zeit bekommt sein Fell helle Flecken und das Schwarz färbt ab.
Zusammen sind sie „Die Unverbesserlichen“. Sie wollen gegen das Vorhaben der Adelsfamilie vorgehen. Dazu müssen sie aber erst einmal einen Plan austüfteln. Das Phantom ermutigt sie wie schon im ersten Band per SMS.
Volker Klüpfel und Michael Kobr verweben in ihrer Geschichte Spannung mit einem feinen Humor. Ihre Charaktere sind so unterschiedlich und so dilettantisch und schräg, dass es eine wahre Freude ist sie zu begleiten. Die französischsprachigen Worte die eingestreut werden geben der Geschichte den richtigen Flair. Am Ende gibt es ein Glossar in dem die französischen Begriffe übersetzt werden. Manchmal auch mit einem Augenzwinkern.
Das Hafenstädtchen Port Grimaud wird so authentisch beschrieben. Ich könnte gerade meine Koffer packen und hinreisen. Naja, wer weiß, vielleicht vermietet Guillaume Lipaire mir einmal ein Apartment.
„Die Unverbesserlichen - Die Rache des Monsieur Lipaire“ ist eine gelungene Fortsetzung. Den 1. Band „Die Unverbesserlichen - Der große Coup des Monsieur Lipaire“ sollte man vorher gelesen haben.
Jetzt wünsche ich mir nur noch, dass die Reihe der Unverbesserlichen weitergeht.
Der Verlag kündigt dieses Buch mit den Worten an: „Gaunern, wo andere Urlaub machen – Band zwei der großen neuen Bestsellerserie an der Côte d‘Azur (2)“, und man merkt gleich, wohin die Reise geht. Wir sind wieder in Port Grimaud an der Cote d’Azur, und die Gaunerkomödie geht weiter. Und es geht eigentlich genau dort weiter, wo wir in Band 1 stehengeblieben sind, weshalb es sich empfiehlt, hier mit dem ersten Band auch einzusteigen, es gibt hierzu eine Vorgeschichte. Also, unsere Gang der Unverbesserlichen, das Dreamteam der Cote, Wilhelm Liebherr aka Guillaume Lipaire und seine Freunde Delphine (die Handyladenbesitzerin, tough, patent, intelligent), Karim, Wassertaxifahrer und Verehrer von Jacqueline, der Bürgermeistertochter mit Ambitionen zu Film und Höherem, der ehemalige Legionär Paul (der mit den erstaunlichsten armeeerprobten Fähigkeiten, der aber aktuell lieber eine Gärtnerei aufmacht), sowie Lizzy, Ü80 und immer noch Groupie durch und durch (Markenzeichen Glitzerleggins und Pudel), ist auch dieses mal wieder schwer gefordert, ihre Heimatgemeinde zu retten. In Teil haben sie dummerweise dazu beigetragen, dass eine Jahrhunderte alte Urkunde in die falschen Hände geraten ist und dadurch der Adelsfamilie Vicomte dazu verholfen, Besitz zu ergreifen vom wunderschönen Port Grimaud. Den Vicomtes schwebt es vor, einen neuen Staat zu gründen, ein neues Fürstentum soll ausgerufen werden, und besonders die neue Fürstin in spe, Marie, sonnt sich schon in Glanz und Glorie. Dafür soll vorher der Plebs aus dem Ort raus, denn wie gesagt, Glorie muss rein. Nachdem Delphines Handyladen dichtgemacht wird, und die Wassertaxis abgeschafft werden, ist klar: die Unverbesserlichen müssen eingreifen. Der anstehende Staatsakt muss verhindert werden, die Urkunde muss den Vicomtes wieder entrissen werden. Und ab jetzt wird es wieder spektakulär, denn den Unverbesserlichen ist keine Idee zu bizarr und kein Hollywoodfilm zu schade, um nicht als Vorlage zur Ideenfindung zu reichen 😊 – die Gaunerkomödie nimmt erneut an Fahrt auf. Hilfe bekommen Lipaire und seine Freunde immer wieder von einem anonymen, geheimnisumwitterten „Freund“, der über jeden ihrer Schritte informiert zu sein scheint….. Was soll ich sagen, es war mir erneut ein Vergnügen, mit dieser Gang durch die Lagunenstadt und die Umgebung zu rasen. Wenn Lipaire unterwegs ist, bleibt kein Auge trocken. Die Charaktere selbst sind allesamt skurril, aber extrem liebenswert, und sie nehmen immer mehr Gestalt an. Will sagen, sie gewinnen langsam an Tiefe, und ich fand es schön, wie sie mittlerweile als Freunde zusammengewachsen sind. Mit Klüpfel und Kobr sind zwei Bestsellerautoren am Werke, und das merkt man. Die Story ist rasant geschrieben, flüssig, mitreißend, viele witzige Dialoge treiben die Handlung voran, wir haben Urlaubsflair und Cote-d’Azur-Atmosphäre en mas, hier stimmt einfach alles. Das Buch ist charmant, einfach witzig – ich kann nur sagen: bitte lesen! Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Alles andere als eitler Sonnenschein im kleinen Küstenstädtchen Port Grimaud. Denn bei den Unverbesserlichen läuft es gerade alles andere als rund: Delphins Handyladen steht vor dem Aus, Karim steht durch das Verbot von Wassertaxis ohne Job da, Lipaire verliert den Auftrag als Gardien der Vicomtes… Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, plant die Familie Vicomte auch noch mit einem von den Unverbesserlichen wiederbeschafftem historischen Dokument einen eigenen Staat auszurufen und weitreichende Änderungen im Ort vorzunehmen. Dadurch würde sich das Leben in Port Grimaud von Grund auf ändern. Für Lipaire und seine Freunde gilt es dies zu verhindern. Ein Plan muss her, und zwar schnell, denn die Zeit drängt. Gelingt es den Unverbesserlichen das Dokument rechtzeitig in ihren Besitz zu bringen und dadurch die „Machtergreifung“ der Vicomtes abzuwenden?
Meine Meinung:
„Die Unverbesserlichen – Die Revanche des Monsieur Lipaire“ ist der zweite Teil der an der Côte d‘Azur spielenden Krimireihe des erfolgreichen Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr. Die Handlung knüpft mehr oder weniger direkt an der des Vorgängerbandes an, sodass es sich auf jeden Fall lohnt, die Hintergründe und somit Band 1 der Reihe zu kennen. Nichts desto trotz kann das Buch auch unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden.
Die Handlung spielt in Südfrankreich an der Côte d’Azur, in einem kleinen Küstenort namens Port Grimaud. Daher kommt beim Lesen definitiv Urlaubsstimmung auf. Und natürlich auch gute Laune. Denn Volker Klüpfel und Michael Kobr nehmen den Leser erneut mit auf ein lustiges und zu Teilen skurriles Abenteuer.
Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und schon nach wenigen Seiten ist man als Leser mitten drin im Geschehen. Hierbei helfen natürlich auch die Charaktere des Buches, allen voran die sechs Unverbesserlichen: Protagonist und Erzähler Guillaume Lipaire, Bürgermeistertochter und Filmsternchen von morgen Jacqueline, Wassertaxifahrer Karim, Ex-Fremdenlegionär und inzwischen Gärtner Paul, Handyverkäuferin und Zweifachmama Delphin und die rüstige Rentnerin Lizzy mit ihrem Hund. Zusammen geben sie eine sehr ungleiche und schräge, aber nicht weniger liebenswerte Truppe ab.
Der Plot des Buches ist zugleich spannend und unterhaltsam. Es macht Spaß, die Unverbesserlichen zu begleiten – denn zumeist sind sie von Pleiten, Pech und Pannen verfolgt. Aber irgendwie schaffen sie es dann doch immer wieder, sich aus unmöglichen Situationen zu retten bzw. ans Ziel zu kommen – wenn auch auf ganz anderem Wege als geplant. Den Autoren ist erneut eine gute Mischung aus Krimi und Komödie gelungen. Vorallem das Ende konnte mich begeistern, denn dank einiger ungeahnter Wendungen bleibt es bis zum Schluss spannend und der Ausgang der Geschichte unvorhersehbar.
Fazit:
Unterhaltsame Gaunerkomödie mit etwas skurrilen, aber liebgewonnenen Charakteren. Ich hoffe sehr auf ein erneutes Wiedersehen!
Guillaum Lipaire und seine Getreuen, die Unverbesserlichen, stürzen sich in ein neues Abenteuer. Es verändert sich viel in Port Grimauld. Die Familie der Vicomte planen ihr eigenes Herzogtum und eine Ablösung von Frankreich. Deshalb sollen alle normalen Leute ihre Arbeit und ihren Beruf verlieren, um so ein Herzogtum für Reiche zu errichten. Es existiert eine Urkunde, die dieses bestätigt. Diese haben auch noch unsere Unverbesserlichen entdeckt. Doch die Vicomtes haben ihre Rechnung ohne die Unverbesserlichen gemacht und diese entwickeln auch schon einen Plan, um dieses Spiel zu unterbinden. Doch es ist gar nicht so einfach die Urkunde wieder verschwinden zu lassen. Auch weil Jacky, die die meisten guten Ideen hatte, momentan in den USA weilt. Doch da gibt es auch noch ein Phantom, dass den Unverbesserlichen immer mal wieder Informationen zukommen lässt. Als Jacky dann wieder aus den USA zu Hause ankommt nimmt der Plan Konturen an. „Die Unverbesserlichen“ Von Klüpfel/Kobr ist ein außergewöhnlicher regionaler Krimi. Das Cover zeigt schon die Atmosphäre, ein Sonnenuntergang über dem Meer und man kann die Wärme, die von diesem Bild ausgeht, noch spüren. Doch diese Atmosphäre täuscht und unsere Unverbesserlichen geht es momentan gar nicht gut. Eigentlich geht es um ihre Existenz und das Leben in Port Grimault das momentan in Gefahr ist. Deshalb müssen sie auch eingreifen. In einem sehr charmanten und amüsanten Schreibstil gelingt es den Autoren Bilder zu malen in den Köpfen der Leser. Es sind schöne, aber auch bedrohliche und man kann sich gut vorstellen, wie diese Machtübernahme der Vicomte vorgehen soll. Es geht, wie immer, um Macht und Geld. Natürlich sonnen sich einige Menschen in dieser Sonne, wie der Bürgermeister, aber auch der Schattenseite gibt es auch genug Menschen, sie unserem Unverbesserlichen, die genau in diesen Momenten abgehängt werden. Die Story bewegt sich auch in einem sehr sozialkritischen Rahmen und das macht unsere Ganoventruppe und ihre Unterstützer sehr sympathisch. Die Autoren haben das Buch in verschiedene Kapitel aufgeteilt und sie auch mit Überschriften versehen, dass sich der Leser entlang hangeln kann. Zum Schluss, und das entspricht auch dem Spannungsbogen, werden die Kapitel kürzer und unterstützen die Spannung. Interessant ist natürlich das Phantom, sozusagen der Unbekannte Unterstützer. Ich finde diesen regionalen Krimi sehr gut geschrieben und ich mag dieses Augenzwinkern, das immer mal wieder aufflackert. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und passen gut zueinander. Toller Krimi in deiner tollen Region mit einem sozialkritischen Zeigefinger Ich mag ihn, auch wenn es nicht um Mord und Totschlag geht.
Nichts wird mehr so sein wie es war in Port Grimaud. Die Familie Vicomte kann endlich beweisen, dass ihnen der Ort gehört. Die Unverbesserlichen um Guillaume Lipaire fürchten, dass ihr Paradis in Südfrankreich nur noch ein Paradis für Reiche sein wird. Delphine hat schon die Kündigung für ihren Handyladen erhalten und die Geschäfte von Guillaume laufen auch schlecht. Nur Paul mit seiner Gärtnerei scheint alles richtig gemacht zu haben. Guillaume denkt, er und seine Bande müssen einfach etwas unternehmen. Doch zuvor finden sie den Pudel von ihrer Freundin Lizzy tot auf dem Gelände der Gärtnerei. Wie sollen sie der alten Dame nur beibringen, dass ihr geliebter Hund nicht mehr ist?
Die Autoren haben sich vom Allgäu aufgemacht an die Còte d’Azur, zumindest literarisch. Das ist mal eine schöne Abwechslung, die mit diesem Band in die zweite Runde geht. Die Unverbesserlichen nennen sie sich selbst und hier sehen sie es als ihre Aufgabe an, Port Grimaud so zu erhalten wie es ist. Sie selbst waren es schließlich, die der Familie Vicomte zu dem Beweis ihres Anspruchs auf die Herrschaft in Port Grimaud verholfen haben. Unverbesserlich eben, oder können sie doch noch etwas verbessern? Hoffentlich kommt Jacqui bald aus Amerika zurück. Sie hätte bestimmt eine Idee. Doch zunächst einmal müssen sie bei der Verwaltung herausfinden, ob dort die Ausrufung eines neuen Staates wirklich unterstützt wird.
Wenn man die von den Autoren gelesenen Hörbücher der Kluftinger-Reihe kennt, ist man bei den Unverbesserlichen etwas überrascht, Axel Prahl zu begegnen. Wie er allerdings jedem der Unverbesserlichen eine eigene Stimme verleiht und das auch durchhält, ist eine starke Leistung, die das Hören zum Genuss macht.
Um den zweiten Band der Reihe zu verstehen, muss man den ersten nicht zwingend kennen. Hilfreich wäre es wohl schon. Doch auch so werden einem die schrulligen Unverbesserlichen mit ihren Eigenheiten schnell sympathisch. Ein wenig chaotisch sind sie, aber gleichzeitig auch liebenswert. Ein Krimi im üblichen Sinne ist dieser Roman nicht, eher ein herzerwärmender Urlaubsroman mit Spannungselementen. Zumindest in diesem Band muss niemand herausfinden, wer etwas getan hat. Eher setzten sich die Unverbesserlichen ein Ziel und man kann sich bestens darüber amüsieren, welche Steine sie sich dabei selbst in den Weg legen. Natürlich erlebt man als Leser ein paar Überraschungen und hin und wieder kommt einem der Gedanke an Vanille-Eis mit Erdbeeren und Sahne. Vielleicht liegt das auch an dem stimmigen Cover.
Leichte Sommerlektüre mit französischem Flair Guillaume Lipaire (eigentlich Gottfried Liebherr) ist ein nach Südfrankreich ausgewanderter Deutscher. Als Verwalter von Ferienhäusern hat er sich der französischen Lebensart angepasst, genießt sein Leben und leiht sich auch mal das eine oder andere Besitztum seiner Kunden als Feriendomizil für Freunde oder als fahrbaren Untersatz für sich selbst aus. Seit seiner Scheidung lebte er in dem kleinen südfranzösischen Dorf Port Grimaud recht zurückgezogen, fand dann aber im ersten Band der „Unverbesserlichen“ eine Reihe recht unterschiedlicher Freunde, mit denen er den „Schatz“ der adeligen Familie Vicomte suchte und sie ihn schlussendlich auch gemeinsam fanden. Doch leider handelte es sich um ein Dokument, das Port Grimaud als rechtmäßigen Besitz der Vicomtes auswies. Im zweiten Band erfahren wir nun, dass die Vicomtes sich zu „Herrschern“ über das kleine Dorf entwickelt und auch den Bürgermeister so mit Versprechungen eingewickelt haben, dass die Rechte der einzelnen Bürger immer weiter beschnitten werden. Lipaire trommelt also seine alte Truppe wieder zusammen und plant, das Dokument zurückzustehlen und damit die offizielle Ausrufung des Fürstentums der Vicomtes und damit die weitere Unterdrückung der Einwohner zu verhindern. Wie bereits im ersten Band, bringen sich dabei die Mitglieder der „Unverbesserlichen“ mit ihren jeweils eigenen Fähigkeiten ein und sind durch diese Vielfalt gemeinsam stark. Obwohl von zwei deutschen Autoren geschrieben, die vor allem durch bayerischen Lokalkolorit bekannt geworden sind (Kommissar Kluftinger), verbreitet dieses Buch eine angenehme französische Atmosphäre und versetzt den Leser in Urlaubsstimmung. Durch die ganz verschiedenen Charaktere der Mitglieder der Unverbesserlichen ist das Buch sehr unterhaltsam. Fehler der einen werden durch Fähigkeiten der anderen ausgeglichen. Ab und zu kommt es dabei aber auch zu Missverständnissen, was immer wieder auch zu einer sehr unterhaltsamen Situationskomik führt. Die Handlung fand ich bei diesem zweiten Band nicht ganz so spannend wie bei dem ersten, aber trotzdem unterhaltsam. Es ist nicht unbedingt notwendig, den ersten Band gelesen zu haben, aber empfehlenswert. Die vorangegangenen Ereignisse werden grob zusammengefasst, manche Anspielungen sind aber mit dem Vorwissen des ersten Bandes sicher besser zu verstehen. Alles in allem war das Buch für mich eine angenehm zu lesende unterhaltsame Lektüre, die mich in Urlaubsstimmung versetzt hat und somit gut geeignet war, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.
„Die Unverbesserlichen - Die Revanche des Monsieur Lipaire: Gaunern, wo andere Urlaub machen“ ist nach „Der große Coup des Monsieur Lipaire“ der zweite Band mit Monsieur Guillaume Lipaire und seinem Ganoventeam des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr.
Handlungsort ist wieder die Küstenstadt Port Grimaud in Südfrankreich an der Côte d’Azur. Der Prolog wirft zunächst einmal Fragen auf. In was für eine Situation sind Guillaume Lipaire, Paul, Karim, Delphine, Lizzy und Jacqueline da nur hineingeraten, dass Lipire befürchtet, dass sie als Leichen enden könnten, oder noch schlimmer nach Deutschland abgeschoben werden ? Im Anschluß beginnt die Handlung ein paar Tage zuvor und wird chronologisch erzählt. Bereits im ersten Band ist das Gaunerteam mit der Familie Vicomte – einer südfranzösischen Adelsdynastie – zusammengestoßen. Diese will nun in der kleinen Küstenstadt den Ton angeben, was Monsieur Guillaume Lipaire und sein Team verhindern wollen.
Der Schreibstil des Autorenduos liest sich wie gewöhnt flüssig und leicht, so dass ich die sieben Teile und 45 Kapitel in kürzester Zeit gelesen habe.
Die Atmosphäre der Côte d’Azur wird auch dieses Mal wieder toll geschildert und die landschaftlichen Beschreibungen haben bei mir direkt Urlaubsfeeling hervorgerufen. Neben Spannung gibt es eine Menge Humor, es handelt sich also keineswegs um einen brutalen, eiskalten Krimi, sondern amüsanten Cosy-Crime.
Die Eigenschaften der sechs doch sehr verschiedenen Protagonisten sind gut herausgearbeitet und durch ihre unterschiedlichen Eigenheiten ergänzen sie sich ganz hervorragend.
Auf den letzten Seiten befindet sich ein Glossar, in dem die französischen Ausdrücke - die das Frankreich-Feeling des Krimis gelungen unterstreichen - kurz erläutert werden. Zum Verständnis benötigt man dieses nicht, aber manchmal ist man ja einfach neugierig und möchte die genaue Bedeutung wissen.
Ich hatte Spaß an dem Krimi und freue mich schon auf den nächsten Fall von den Unverbesserlichen. Wer Spannung, Frankreich und humorvolle Krimis mag, wird sicherlich gefallen an diesem Buch finden.
Nun entführt uns das Bestsellerautorenduo zum zweiten Mal an die wunderschöne Cote d`Azur. Mit ihrer neuen Bestsellerreihe ist den beiden wieder ein besonderer Coup gelungen. Ich habe mich riesig auf ein neues Abenteuer mit den Unverbesserlichen, das sind Monsieur Lipaire und sein Ganoventeam besonders gefreut. Der Inhalt: Das Leben könnte nicht schöner sein in Port Grimaud an der Côte d’Azur: Die unverbesserliche Gaunertruppe um Monsieur Lipaire hat sich gerade erst von ihrem ersten Fall in der südlichen Sonne erholt, als ihr Lieblingsfeind, die Familie Vicomte, zum nächsten Schlag ausholt: Die Adelsdynastie will das idyllische Lagunenstädtchen komplett unter ihre Herrschaft bekommen. Selbst der Bürgermeister weiß erst einmal nicht, wie ihm geschieht. Die eingeschworene, wenn auch ziemlich ungleiche Ganoventruppe muss sich erneut zusammenraufen und der Sache annehmen. Lipaires charmante Dilettanten haben zwar von nichts wirklich Ahnung, doch sie sind mit allen Wassern gewaschen und werden die Vicomtes aufhalten. Oder müssen sie ihnen demnächst den Champagner servieren? Was für eine perfekte Mischung – eine tolle Unterhaltslektüre, die einen zum Schmunzeln bringt. Natürlich fehlt es an Spannung nicht. Denn in dem herrlichen Port Grimaud, wo man eigentlich den Tag genießen und die Seele baumeln lassen kann, macht sich der Adel breit. Und natürlich leidet die Bevölkerung darunter, besonders trifft es jedoch die Unverbesserlichen. Da ist zum Beispiel Karim, der seinen Job als Wassertaxifahrer verliert um nur ein Bespiel zu nennen. Ich will nämlich niemand das Lesevergnügen nehmen. Der Schreibstil des Autorenduos ist einfach klasse, ich habe ständig das Gefühl live dabei zu sein und mit Monsieur Lipaire eine Fahrt durch Port Grimaud zu machen. Und die Unverbesserlichen lassen das Ganze wieder zu einem besonderen Erlebnis werden. Ich habe sie alle schon in Band eins ins Herz geschlossen. Wieder ein tolles Lesevergnügen, das noch gesteigert wird, wenn man Band eins gelesen hat. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre, die nur so vor Charme sprüht, 5 Sterne.
Zunächst ein Wort zur Gestaltung des Buches. Das Konzept aus Band 1 wird konsequent fortgesetzt. Dass die Handlung in Frankreich spielt, erkennt man an den Landesfarben auf dem Cover sowie am blau-weiß-roten Lesebändchen. Die kleine Schattenfigur auf dem Titel erinnert erneut an alte Gangsterfilme. Und damit weiß man Bescheid, was einen hier erwartet.
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Monsieur Lipaire gaunert da, wo andere Urlaub machen: an der schönen Côte d'Azur. Unter der Sonne Port Grimauds hat sich aber einiges geändert, seit die Vicomtes das Ruder übernommen haben. Die Adelsfamilie will die Komplett-Herrschaft an sich reißen und nur noch die Reichen und Schönen im Örtchen haben. Das ruft natürlich die Unverbesserlichen auf den Plan.
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Seit ihrem ersten großen Coup hatten die Unverbesserlichen Sendepause. Das Wiedersehen ist jetzt wie ein feucht-fröhliches Klassentreffen. Direkt waren mir Guillaume, Delphine, Karim, Jacqueline, Paul und Lizzy wieder herrlich vertraut. Die Autoren schaffen erneut eine schöne Atmosphäre. Mit feinem Humor und Dialogen, die direkt einem Louis de Funes-Film entsprungen zu sein scheinen, wird wieder das Feeling klassischer Gaunerkomödien heraufbeschworen.
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Sechs ungeschickte Möchtegern-Gauner und ein Racheplan. Ich würde "Die Unverbesserlichen" aber nicht in die Krimi-Schublade zwängen. Das Buch ist humorvolle Unterhaltung mit höchstens dezenten Spannungselementen. Krimi-Handlung ist wirklich nur minimal vorhanden. Der Roman lebt davon, dass Klüpfel/Kobr das Gefühl und den Charme alter Zeiten wieder aufleben lassen. Witzig und harmlos mit Wohlfühl-Garantie. Eine liebevolle Hommage an ein überkommenes Genre, dass hier nochmal aufleben darf.
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Fazit: Kein Krimi - aber Unterhaltung pur. Auch die Fortsetzung der Reihe sprüht vor Charme. Im Vergleich zu Teil 1 fehlt allerdings das Überraschungsmoment. Man weiß eben schon, was einen beim Lesen erwartet. Dafür ist mir die Chaotentruppe diesmal direkt herrlich vertraut. Ich hatte auf jeden Fall wieder meinen Spaß.
Von diesem Autorenduo habe ich schon mehrere Bücher der Kluftinger-Reihe gelesen, die ich sehr mochte. Daher war ich gespannt, wie sie sich mit neuen Protagonisten schlagen werden. Den ersten Band der Unverbesserlichen habe ich nicht gelesen, sondern direkt mit „Die Unverbesserlichen - Die Revanche des Monsieur Lipaire“ gestartet. Meine Erwartungen waren hoch, haben sich aber leider nicht ansatzweise erfüllt. Erstmal zum Positiven, das ist das Setting in Südfrankreich. Da ich dort gerne Urlaub mache und auch viel von der Gegend gesehen habe, fühlte ich mich dort richtig wohl. Die Familie Vicomte möchte Port Grimauld zu einem Fürstenstädtchen machen und die Herrschaft dort übernehmen. Da nicht einmal der Bürgermeister weiß, was zu tun ist, sind die eingeschworenen Ganoven um Lipaire zur Stelle, um auszuhelfen, denn in dem Ort sollen künftig nicht nur Adelige leben dürfen. Die Ganoven haben irgendwie noch keinen Plan, schmieden aber eifrige welche. Mit Mithilfe eines Phantoms wird ein Schlachtplan entworfen. Was mir hier fehlte, das war schlichtweg die Spannung, die sich erst gegen Ende zeigte – für einen Krimi schlichtweg zu spät, zumindest in meinen Augen. Und dadurch, dass keine Spannung aufkam, zog sich das Buch. Ich fand es sehr langatmig, man muss sich am Anfang echt durchkämpfen und die manchmal etwas dürftigen und ausschweifenden Gespräche haben es nicht besser gemacht. Außerdem war alles ziemlich vorhersehbar. Ich habe mir Hörbuchversion angehört, die von Axel Prahl gesprochen wird. Er liest lebhaft vor, die Stimmung wird ganz gut rübergebracht, aber dann ist da doch der ein oder andere Charakter, der mir ein wenig zu piepsig klingt. Aber das ist vielleicht nur mein Empfinden.
Fazit: Dieser Krimi konnte mich leider nicht überzeugen und auch mit dem gewollten Humor konnte ich wenig anfangen. Hätte ich das Buch gehabt, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen, aber da ich mir das Hörbuch angehört habe, war ich bis zum Schluss dabei.
Von diesem Autorenduo habe ich schon mehrere Bücher der Kluftinger-Reihe gelesen, die ich sehr mochte. Daher war ich gespannt, wie sie sich mit neuen Protagonisten schlagen werden. Den ersten Band der Unverbesserlichen habe ich nicht gelesen, sondern direkt mit „Die Unverbesserlichen - Die Revanche des Monsieur Lipaire“ gestartet. Meine Erwartungen waren hoch, haben sich aber leider nicht ansatzweise erfüllt. Erstmal zum Positiven, das ist das Setting in Südfrankreich. Da ich dort gerne Urlaub mache und auch viel von der Gegend gesehen habe, fühlte ich mich dort richtig wohl. Die Familie Vicomte möchte Port Grimauld zu einem Fürstenstädtchen machen und die Herrschaft dort übernehmen. Da nicht einmal der Bürgermeister weiß, was zu tun ist, sind die eingeschworenen Ganoven um Lipaire zur Stelle, um auszuhelfen, denn in dem Ort sollen künftig nicht nur Adelige leben dürfen. Die Ganoven haben irgendwie noch keinen Plan, schmieden aber eifrige welche. Mit Mithilfe eines Phantoms wird ein Schlachtplan entworfen. Was mir hier fehlte, das war schlichtweg die Spannung, die sich erst gegen Ende zeigte – für einen Krimi schlichtweg zu spät, zumindest in meinen Augen. Und dadurch, dass keine Spannung aufkam, zog sich das Buch. Ich fand es sehr langatmig, man muss sich am Anfang echt durchkämpfen und die manchmal etwas dürftigen und ausschweifenden Gespräche haben es nicht besser gemacht. Außerdem war alles ziemlich vorhersehbar. Ich habe mir Hörbuchversion angehört, die von Axel Prahl gesprochen wird. Er liest lebhaft vor, die Stimmung wird ganz gut rübergebracht, aber dann ist da doch der ein oder andere Charakter, der mir ein wenig zu piepsig klingt. Aber das ist vielleicht nur mein Empfinden.
Fazit: Dieser Krimi konnte mich leider nicht überzeugen und auch mit dem gewollten Humor konnte ich wenig anfangen. Hätte ich das Buch gehabt, hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen, aber da ich mir das Hörbuch angehört habe, war ich bis zum Schluss dabei.
Die Unverbesserlichen – Die Revanche des Monsieur Lipaire von Volker Klüpfel und Michael Kobr, gesprochen von Axel Prahl, setzt die Geschichte der Adelsfamilie Vicomtes und ihres Einflusses in Port Grimaud fort. Dabei werden die unschönen Auswirkungen ihrer Alleinherrschaft auf das Lagunenstädtchen und seine Bewohner thematisiert. In dieser Fortsetzung steht Monsieur Lipaire - halb Gentleman, halb Gauner - im Mittelpunkt. Er führt die bunte Truppe der Unverbesserlichen wieder zusammen und schmiedet einen genialen Plan, um den Vicomtes Einhalt zu gebieten. Jedoch konnte ich mich mit dem Hörbuch aus verschiedenen Gründen nicht vollständig anfreunden. Zum einen empfand ich Axel Prahls markante Stimme nicht immer als optimal für die Darstellung der verschiedenen Charaktere. Zum anderen startet der Roman mit zahlreichen Rückverweisen auf Ereignisse aus dem vorherigen Band. Zudem werden Monsieur Lipaires Eigenheiten als schrulliger, eitler Deutscher, der das Gesetz nicht allzu ernst nimmt und gerne flapsige Komplimente an die Frauenwelt verteilt, ausführlich beschrieben. Ähnlich wird auch der Rest der dilettantischen Ermittlerrunde aufwändig eingeführt, was teils etwas langatmig wirkt. Dadurch gerät der Handlungsverlauf etwas in den Hintergrund und der Roman kommt nur langsam in Fahrt. Da ich den ersten Band nicht kenne, mag es sein, dass die Entwicklung der Charaktere für Kenner des Vorgängers besser nachvollziehbar ist. Möglicherweise empfinden sie dadurch auch mehr Lese- bzw. Hörvergnügen. Insgesamt ist der Roman unterhaltsam, aber zeigt auch klischeehafte Elemente und bietet eine Menge Augenzwinkern und Humor.
Monaco mal zwei? / Ich weiß wer das Phantom ist ;-)
Die Familie Vicomte, die neue Adelsdynastie, dank der Hilfe der Unverbesserlichen, plant Änderungen. Arme Leute raus, Reiche rein, in ihr kleines Reich. Doch da alle Unverbesserlichen davon betroffen sind, wehren sie sich.
Mir gefällt der Schreibstil der beiden Autoren, daher „muss“ ich alles lesen, was sie geschrieben haben. Und ich habe meine Punkte bei Vorablesen die Unverbesserlichen Teil 2 ausgegeben. Und das, obwohl ich nicht soooooooooo begeistert von Teil 1 bin. Es ist etwas anderes, als der Kluftinger. Diese Serie ist gaaaaaaaanz anders. Die Protas sind sympathisch, aber eben Looser! Aber deshalb hat das ganze Witz. Oftmals leide ich mit ihnen und denke, der Roman geht nicht gut aus. Denn als Krimi kann man das nicht bezeichnen, auch wenn es ab und zu spannende Elemente gibt. Wer das Phantom ist oder der gute Freund, der immer allen Nachrichten schreibt, das kommt auch raus. Ja, und ich wäre NIEmals drauf gekommen. *lachweg* Allerdings gab es auch einige langweilige Stellen bzw. Seiten. Und ja, 2 Mal kam Nein! Doch! Oh! Drin. War ja klar. Ist Band 2 und da muss Louis de Funes 2 mal herhalten.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Band 2 war definitiv besser, wie Band 1. Deshalb bin ich nun gespannt auf Band 3.
Als die Adelsfamilie Vicomte plant, sich die Heimatstadt Port Grimaud einzuverleiben und die ärmeren Einwohner zu vertreiben, damit die Stadt attraktiver für Reiche wird, muss die Gaunertruppe rund um Monsieur Lipaire sich wieder mal zusammentun, um der Familie Vicomte einen Strich durch die Rechnung zu machen, damit Port Grimaud ein idyllisches und bezahlbares Örtchen bleibt. Das Buch ist eine großartige Fortsetzung des ersten Bandes, es lebt von skurrilen Protagonisten, wobei die Ideen der Trupp einfallsreich und mit schrägem Humor sind. Wem der erste Band gefallen hat, der wird bestimmt auch mit dem zweiten Buch glücklich sein. Dieses Buch bietet klasse Unterhaltung, die sicherlich an dem speziellen Reiz der außergewöhnlichen kleinen Stadt liegt sowie an der witzigen und naiven, häufig überzogenen Vorgehensweise mancher Protagonisten, denen das Buch seinen Titel verdankt: >Die Unverbesserlichen< sechs tollpatschigen angehende Gauner und einem Racheplan, alles lustig verpackt, mit Wohlfühlgarantie versehen und ganz und gar harmlos. Der Schreibstil des Autorenduos ist wie gewohnt lebendig und humorvoll.
Fazit:
Es ist eine spaßige Gaunerkomödie, die Lust auf Frankreich macht und deren Seiten nur so dahin flogen. Ein wirklich gelungener zweiter Teil, der gut zu lesen war und den ich gerne weiterempfehle.
Als die Adelsfamilie Vicomte plant, sich die Heimatstadt Port Grimaud einzuverleiben und die ärmeren Einwohner zu vertreiben, damit die Stadt attraktiver für Reiche wird, muss die Gaunertruppe rund um Monsieur Lipaire sich wieder mal zusammentun, um der Familie Vicomte einen Strich durch die Rechnung zu machen, damit Port Grimaud ein idyllisches und bezahlbares Örtchen bleibt. Das Buch ist eine großartige Fortsetzung des ersten Bandes, es lebt von skurrilen Protagonisten, wobei die Ideen der Trupp einfallsreich und mit schrägem Humor sind. Wem der erste Band gefallen hat, der wird bestimmt auch mit dem zweiten Buch glücklich sein. Dieses Buch bietet klasse Unterhaltung, die sicherlich an dem speziellen Reiz der außergewöhnlichen kleinen Stadt liegt sowie an der witzigen und naiven, häufig überzogenen Vorgehensweise mancher Protagonisten, denen das Buch seinen Titel verdankt: >Die Unverbesserlichen< sechs tollpatschigen angehende Gauner und einem Racheplan, alles lustig verpackt, mit Wohlfühlgarantie versehen und ganz und gar harmlos. Der Schreibstil des Autorenduos ist wie gewohnt lebendig und humorvoll.
Fazit:
Es ist eine spaßige Gaunerkomödie, die Lust auf Frankreich macht und deren Seiten nur so dahin flogen. Ein wirklich gelungener zweiter Teil, der gut zu lesen war und den ich gerne weiterempfehle. ~*~
Die Unverbesserlichen - Die Revanche des Monsieur Lipaire von Volker Klüpfel und Michael Kobr, gelesen von Axel Prahl, erschienen im Ullsteinverlag bzw. im Hörbuch Hamburg Verlag am 22. Mai 2023 bzw. 1. Juni 2023.
Guillaume Lipaire ist schon wieder bankrott und ein Teil seiner Gaunergruppe sitzt finanziell auch schon wieder auf dem trockenen. Derweilen hat die Adelsdynastie, denen die Unverbesserlichen ja zur Macht verholfen haben, angefangen die Lagunenstadt in den Griff zu bekommen und die Anwohner rauszuwerfen. Port Grimaud soll zum neuen Reiseziel der Superreichen ausgebaut werden und das Proletariat stört da nur.
So wirklich können kann die Truppe nichts, aber alle haben das Herz am rechten Fleck und so dilettieren sich die Gruppe um den ehemaligen Apotheker von einem Abendteuer zum nächsten, nicht ohne, dass das zu Ausfällen und Problemen führt.
Ich hatte wieder das Vergnügen, dass ich Buch und Hörbuch hatte, wodurch ich nicht nur unglaublich schnell durch die Geschichte gekommen bin, ich hatte auch den Mehrwert Tränen lachen zu können und weiter zu hören. Allein schon die Aktionen um den Pudel von Lizzy waren brüllend komisch, ohne in Slapstick zu verfallen, aber manchmal hart an der Kante. Axel Prahl liest hervorragend und so ist auch der zweite Band der Reihe lesens- bzw. hörenswert. Klare Kaufempfehlung.
„Die Unverbesserlichen – Die Revanche des Monsieur Lipaire“ von Volker Klüpfel und Michael Kobr ist der zweite Teil der Reihe rund um eine illustre Gruppe aus Kleinkaliber-Gaunern, die das Leben in der Küstenstadt Port Grimaud an der Côte d'Azur sehr schätzen und sich ihren Lebensstil erhalten wollen. Doch genau der gerät in Gefahr, als die Adelsfamilie Vicomte Änderungen einführt, die die Lebensweise der einfachen Bevölkerung massiv bedrohen. Keine Wassertaxis mehr und auch das Erscheinungsbild der Stadt soll nobler werden. Das können sich Guillaume Lipaire und seine Freunde nicht gefallen lassen. Charmant und clever versuchen sie, den Adligen Einhalt zu gebieten.
Wie schon vom ersten Teil wurde ich auch von dieser Geschichte und den Eigenheiten der Truppe um Monsieur Lipaire sehr gut unterhalten. Es macht einfach Spaß zu lesen, was sich die Freunde als Nächstes einfallen lassen. Ganz besonders schmunzeln musste ich wegen Louis Quatorze, dem Pudel der Grande Dame Lizzy; er erfährt nämlich ein Upgrade auf Louis Quinze.
Wer Regionalkrimis mit viel Humor und Augenzwinkern zu schätzen weiß, wird dieses Buch lieben. Ich hoffe auf noch viele Abenteuer der Gaunertruppe und vergebe verdiente 5 von 5 Gaunercoups.
Auf den zweiten Teil habe ich schon sehnsüchtig gewartet. Der erste war klasse und der zweite hat mich nicht enttäuscht. Die Stimme von Axel Prahl ist so wandelbar, dass man sich die einzelnen Personen bildlich vorstellen kann.
Die Gruppe der Unverbesserlichen ist nach dem letzten Coup ein wenig auseinandergedriftet. Im Grunde genommen ist jeder der Gruppe so gut wie pleite. Dass sich die Familie Vicomte ganz Port Grimaud unter den Nagel reißen möchte, und somit die Existenz der Bewohner vernichten wird, macht das ganze natürlich noch schlimmer. Aber so ganz einfach möchten es die Unverbesserlichen den Vicomtes doch nicht machen. Sie stecken die Köpfe zusammen und planen den Gegenschlag. Mit dabei ist natürlich wieder das „Phantom“ mit hilfreichen und geheimnisvollen Nachrichten.
Ich habe jede Minute genossen! Die Spannung war bis zum Ende hin groß und das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen. Man darf auch gespannt auf die Entwicklung zweier Liebesgeschichten warten. Unbedingt hörenswert *****
Endlich geht es weiter mit unserem neuen Lieblingsgauner, Monsieur Lipaire. Und in seinem neuen Abenteuer geht es wieder mal unterhaltsam, abwechslungsreich und verrückt zu. Und wieder dabei ist nicht nur Lipaire selbst, sondern seine bunt zusammengewürfelte wie dilettantische Gaunertruppe, die das Buch mal wieder zu einem echten Lesegenuss macht. Ebenso natürlich die Côte d'Azur als Handlungsort, die zur Leichtigkeit beiträgt und gleichzeitig Lust auf den kommenden Sommer und die schönen Aspekte des Lebens macht. Wie schon in Teil 1 hat mir der bewährte Schreibstil von Klüpfel und Kobr sehr gut gefallen, die Situationen, Dialoge und Ideen der Figuren sind skurill und toll beschrieben, sodass man sich die Geschichte super wie einen Film im Kopf vorstellen kann. Die Gaunertruppe sieht sich wieder mal einigen Widerständen ausgesetzt, denen sie auf kreative Weise begegnet, sodass die Seiten regelrecht dahingeflogen sind. Ich freue mich schon auf Teil 3!
Fortsetzung mit Schwächen Klüpfel und Kobr entführen uns ein zweites Mal an die Côte d'Azur. Cover und Lesebändchen in den Farben Frankreich ziehen direkt eine Verbindung zu Band 1. Vorab, ich empfehle auch diesen zu lesen, da sich sonst einiges nicht wirklich erklärt. Die Truppe der Unverbesserlichen ist erneut auf Konfrontationskurs mit dem Adel. Der Inhalt ist wieder sehr skurril, die Handlung wirkt teilweise doch sehr überzogen. Die Charaktere allesamt schräg und der Ausdruck dilettantische Ganoven bringt es auf den Punkt. Der Schreibstil ist locker und leicht. Aber diesem Buch fehlen der Charme und die Überraschungsmomente aus Band 1. Vieles ist vorhersehbar und der Handlung fehlt so der zündende Funke. Sicher kommt der Humor nicht zu kurz und Langeweile entsteht auch nicht. Das Buch eignet sich gut als Urlaubslektüre, wird mir aber vom Inhalt nicht in Erinnerung bleiben.
An der Côte d’Azur im schönen Port Grimaud leben der deutschstämmige Monsieur Lipaire und seine bunt zusammen gewürfelte Gaunertruppe, die sich die Unverbesserlichen nennt. Doch es künden sich schwerwiegende Veränderungen an, die der Truppe so gar nicht gefallen. Die Vicomtes spielen sich als Herrscher-Familie auf und möchten in ihrem neuen Fürstentum nur noch die Reichen und Schönen um sich haben. Das Fußvolk ist nicht länger erwünscht und die Truppe muss um ihre Jobs bangen. Doch die Unverbesserlichen wollen das nicht hinnehmen und haben Rache geschworen!
Auch der zweite Teil dieser humorvoll erzählten Gauner-Komödie hat mich wieder bestens unterhalten. Der Zusammenhalt der Mitglieder wird sehr sympathisch und mitreißend geschildert, auch erste Liebesbande kündigen sich an. Ihre Aktionen werden wieder witzig erzählt. Dieses Mal gibt es keine Leichen, also weniger Krimi und mehr zum Lachen!
Zum Inhalt: Die unverbesserliche Gaunertruppe um Monsieur Lipaire erholt sich gerade vom ersten Fall als die FAmilie Vicomte zum nächsten Schlag ausholt. Die Adelsfamilie will den Ort unter ihre Herrschaft bekommen und auch der Bürgermeister weiß nicht wie ihm geschieht. Lipairs Gauner haben zwar nicht wirklich von etwas Ahnung aber sie werden die Vicomtes schon aufhalten oder etwa nicht? Meine Meinung: Tja, wie fand ich das Buch? Auf jeden Fall anders als ich erwartet hatte. Ich hatte einen amüsanten und auch spannenden Roman erwartet aber das habe ich nicht bekommen. Ich fand das Buch extrem langatmig und auch langweilig. Zudem diese langatmigen Gespräche zwischen den Protagonisten killten die Spannung noch mehr. Zum Ende kam wenigstens ein bisschen Spannung auf, konnte meiner Meinung nach das Buch aber nicht mehr retten. Fazit: Langatmig
Die Unverbesserlichen haben sich kaum von ihrem großen Coup erholt, schon folgt das nächste Desaster: Die Adelsfamilie Vicomte plant, sich die Heimatstadt Port Grimaud nun vollends unter den Nagel zu reißen und somit die ärmeren Einwohner zu vertreiben, um attraktiver für gehobenes Klientel zu werden. Das können die Halunken natürlich nicht auf sich sitzen lassen und versuchen mit allen Mitteln, die Machenschaften der reichen Familie zu verhindern.
Das Cover gefällt mir gut, es ist in einem ähnlichen Stil wie Band 1 gestaltet und passt wieder wunderbar zur Stimmung und zum Handlungsort des Buches. Die Lesebändchen in den Farben der französischen Flagge finde ich ebenfalls toll.
Der Schreibstil ist wie vom Autorenduo gewöhnt flott und humorvoll, der Krimi lässt sich schnell lesen. Bereits der Prolog macht neugierig, wie die Unverbesserlichen in dieser Situation wohl gelandet sind und man liest gespannt weiter. Der Zusammenhalt und das gegenseitige Unterstützen der Ganoven sind das Herzstück der Geschichte und es macht Spaß zu verfolgen, in welche Fettnäpfchen die sympathischen Charaktere wieder einmal tappen. Band 2 hat mir besser gefallen als Band 1, dieser war mir nämlich ein wenig zu unrealistisch. Das Glossar am Ende des Buches war für einige französische Begriffe sehr hilfreich.
Ich empfehle dieses Buch gern und freue mich schon auf die Fortsetzung! 4 Sterne
Der zweite Teil der Buchreihe hat mir wesentlich besser gefallen, um genau zu sein: richtig richtig gut! Es kam eine Urlaubsleichtigkeit rüber, die einen direkt nach Südfrankreich gebracht hat. Die Charaktere haben mit Witz und Charme agiert! Eine besser gelungene Fortsetzung, wo ich doch beim ersten Teil meine Probleme hatte 😊