Sie wollte ein neues Leben - Jetzt flieht sie vor dem Tod
In der Idylle der schottischen Highlands will Caitlin ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Doch nur wenige Wochen nach ihrer Ankunft wird ein Toter gefunden, den niemand kennt, außer Caitlin: Es ist Thomas, ihr Exmann. Und Caitlin ist die einzige Verdächtige. Denn für den Mord hat sie das stärkste aller Motive – Rache. Doch schon bald wird Caitlin klar: Die Polizei ist nicht ihr größtes Problem. Es gibt da noch jemanden, der über jeden ihrer Schritte genau informiert ist. Und der würde sie lieber tot als lebendig sehen...
Caitlin hat ihren Exmann mehr als einmal zum Teufel gewünscht, aber als er dann tatsächlich tot vor ihr liegt, ist sie natürlich schockiert. Es kann kein Zufall sein, dass er ausgerechnet an dem Ort auftaucht, an den sich geflüchtet hat.
Das ist aber erst der Anfang. Immer mehr seltsame Dinge passieren und Caitlin gerät mehr als einmal in Lebensgefahr. Dass sie jedes Mal mit heiler Haut davonkommt, hat sie mehr als alles andere dem Zufall zu verdanken. Denn sie verhält sich meiner Meinung nach sehr seltsam. Sie vertraut Menschen, bei denen ich ihr am liebsten eine Warnung zugerufen hätte. Ist jemand aber vertrauenswürdig, macht sie um ihn einen weiten Bogen. Sie verstrickt sich immer tiefer in eine Verschwörung mit tödlichem Ausgang.
Ich habe lange gebraucht, um die Gründe und die Zusammenhänge zu erkennen. Das macht die Geschichte spannend. Was mir nicht gefallen hat war, dass fast auf jeder Seite etwas Dramatisches passiert. Das war mir zu viel der Spannung.
Sehr spannend geschrieben mit vielen Überraschungen. Auch der Perspektivenwechsel ist sehr schön gelungen. Kann das Buch wirklich empfehlen, wenn man mysteriöse Geschichten mag und gerne rätselt!
Ich hab schon andere Bücher von Zoe Beck gelesen, die ich durchaus spannend fand. Dieses hier war jedoch einfach nur langweilig. Die Protagonisten waren mir nicht sympathisch, die Story hat mich nicht mitgenommen und kaum hatte ich das Buch zu Ende gelesen, hatte ich den Inhalt auch schon wieder vergessen!
Es hätte mich skeptisch stimmen sollen, dass auf dem Cover des Buches in Zitatform lobende Worte abgedruckt sind – die aber einen ganz anderen Roman der Autorin (Das alte Kind) betreffen. Anscheinend fanden sich zu "Der frühe Tod" nicht genügend Lobesstimmen, was meiner Meinung nach nur logisch ist, denn hier handelt es sich nicht um das beste Werk der Autorin. Um es mal positiv auszudrücken.
Es geht los bei den beiden Protagonisten, einer jahrelang von Ihrem Exmann unterdrückten Frau, und einem jungen aufstrebenden Reporter aus schwierigen sozialien Verhältnissen. Die Hauptfiguren waren mir zwar nicht unsympathisch, bleiben aber fast immer blaß. Auch das örtliche Setting, Glasgow und die umgebenden Seen, hätte man erzählerisch sicherlich etwas farbenfoher ausschmücken können. So bleibt ein leidlich spannender Kriminalfall, der ein bisschen ins soziale Horn stößt und die bösen Pharmakonzerne anprangert.
Handwerklich nicht sehr geschickt versucht Beck dann relativ uninspiriert auf den letzten Seiten, die vielen losen Enden und argen Zufälle zu einem großen Ganzen zu verwursten. Lange Rede kurzer Sinn: Ich musste mich hier arg durchquälen und der Roman schrammt nur knapp an einem Stern vorbei. Das im Hackermilieu spielende "Brixton Hill" hat mir da deutlich besser gefallen.
Es konnte mich einfach nicht so packen wie viele andere Krimis. Eigentlich ein gutes und interessantes Thema, jedoch hätte ich mir eine bessere Umsetzung gewünscht!