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Die Essensvernichter: Warum die Hälfte aller Lebensmittel im Müll landet und wer dafür verantwortlich ist

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Warum die Hälfte aller Lebensmittel auf dem Müll landet. Der im Oktober 2010 gezeigte - und inzwischen in 12 Ländern ausgestrahlte - Film "Frisch auf den Müll" von Valentin Thurn bescherte der ARD eine Rekordquote. Mit diesem von Thurn und Kreutzberger verfassten Buch und dem Kinofilm "Taste The Waste" gehen Öffentlichkeitskampagnen und viele Verbraucherorganisationen einher. Rund die Hälfte unserer Lebensmittel - bis zu 20 Millionen Tonnen allein in Deutschland - landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend hat das Brot in den Regalen frisch zu sein. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, eine Delle im Apfel - sofort wird die Ware aussortiert. Die Zeche zahlt der Verbraucher, der Handel hat den Ausschuss längst eingepreist. Der Wunsch der Konsumenten, über alles jederzeit verfügen zu können, verschärft den weltweiten Hunger. Würden wir weniger wegwerfen fielen die Weltmarktpreise und es stünde genug für die Hungrigen der Welt zur Verfügung. Dem Skandal der Lebensmittelvernichtung - der in hohem Maß auch zum Klimawandel beiträgt - ist auf internationaler, aber auch auf individueller Ebene zu begegnen. Das Buch enthält viele Anregungen, wie jeder Einzelne umsteuern kann: durch regionale Einkaufs gemeinschaften etwa, die Bauern und Kunden direkt zusammenbringen, oder eine gesunde Küche, die sich auf das Verarbeiten von Resten versteht. Aber auch durch Verbraucherdruck auf Supermärkte, Waren kurz vor Ablauf billiger zu verkaufen oder zu verschenken.

320 pages, Paperback

First published August 18, 2011

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Anika.
967 reviews325 followers
October 9, 2017
Grundsätzlich ein sehr informatives Buch zu einem sehr wichtigen Thema, ein richtiger "Augenöffner". Die Zahlen, Daten, Fakten und vor allem zahlreichen lebensnahen Beispiele machen das Thema nicht nur sehr anschaulich, sondern auch erschreckend real - wer sich erst einmal ganz bewusst vor Augen führt, wie viele Lebensmittel tagtäglich, meist unnötig, weggeschmissen werden, wird den nächsten Einkauf (hoffentlich) etwas genauer planen und auch Reste weiter/besser verwerten anstatt sie gleich wegzuwerfen. So gesehen ist dieses Buch ein wichtiger Denkanstoß denn ja, jedes kleine bisschen zählt, und jeder Mensch, der ein Bewusstsein für das Thema Lebensmittelverschwendung entwickelt und sein Handeln ändert, tut schon etwas Gutes. Und dafür ist dieses Buch sehr gut geeignet.

Nun stecke ich schon etwas länger in diesem Thema drin, und genau das hat das Lesevergnügen für mich persönlich etwas gemindert. Zum einen habe ich den zum Buch gehörigen Film "Taste the Waste" erst vor ein paar Monaten gesehen, und das Buch ist in großen Teilen eine Nacherzählung der reportageartigen Elemente des Films. Und wenn man die schon gesehen hat, stinkt die schriftlich nacherzählte Buchvariante leider ab, zumal sich auch im Buch selbst vieles doppelt, teilweise zu viel. Was sicher teils an der Struktur liegt - die Kapitel sind meist im Wechsel angelegt: Filmemacher Thurn "erzählt" die Reportageteile des Films nach (natürlich mit mehr Hintergrundinfo als im Film), Journalist Kreutzberger liefert die Fakten dazu. Teilweise wird auf die Fakten aber auch sehr genau in Thurns Texten eingegangen und vieles mehrfach erklärt. Hier und da hätte ich mir da etwas mehr Abgleich gewünscht. Es ist nicht schlimm im Sinne eines erhobenen Zeigefingers, der die Informationen durch ständiges Wiederholen "reindrücken" will - der Stil der Autoren ist flüssig und entspannt, das moralische Gewissen wird gekitzelt, aber nicht zu Tode gekratzt. Dennoch - zuviel Faktenwiederholung macht einfach irgendwann nicht mehr so viel Spaß, spätestens, wenn die Leserschaft denkt "Okay, ich habe es verstanden, wirklich jetzt, danke.".

Auch wäre eine Neuauflage wünschenswert, denn einige der geschilderten Praktiken haben sich inzwischen - zum Glück - erledigt. Sei es die "krumme Obst"-Kampagne mancher Supermärkte oder Richtlinien den Fischfang betreffend - ist doch schön, wenn man dann auch mal positive aktuelle Beispiele aufzeigen kann, wie es besser gehen (kann). Genug zu tun bleibt so oder so - auch wenn dem Endverbraucher Grenzen gesetzt sind, da einfach viel zu viel bereits verloren geht, bevor es den Supermarkt überhaupt erreicht. Und das ist das wirklich Erschreckende. Hier ist ein Umdenken aller Menschen (Verbraucher, Gesellschaft, Politik) gefragt, und das Buch zeigt schlüssig auf, warum.

Tl;dr: Ein umfassendes Werk zum Thema, das ich gerne empfehle, denn die Boschaft ist richtig und wichtig. Aber: Unbedingt erst das Buch lesen, den Film danach sehen.
Profile Image for Mario the lone bookwolf.
805 reviews5,486 followers
March 23, 2018
150 types of yogurt. 50 different frozen pizzas. 2500 types of chocolate. Moreover, several 1,000,000 hunger deaths per year.

Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.

Before consuming this reading one may like an abstract, because in the media causally never precisely explained picture of the background of the world hunger. Alternatively, simply repress it. According to the last page, a rethinking, at least in the beginning, as a precursor to a change in one's consumption behavior should be more obligatory than obligatory.
Interestingly, we are often presented with statistics on how much we, the end consumers, contribute to food waste. What I understand well, that is at least 2, 3, even 4 percent of, wait, how much? Up to 50 percent of wholesome food is disposed of, and apparently, not only the end users are involved. However, surprisingly, the producers and processors.
Moreover, the fact that they have no accountability for the amount of the committee and are just not interested in making such publicity. That might be a reason to turn the mantle of silence into work clothes. A particular relation to the tax policy offers itself as a comparison example. When the little hand-valuer, who has already paid all taxes, moonlights, the full rigor of the law comes into play.
If the world market leader pays 2.4 percent of taxes, no problem hanging over the bell would be exaggerated. There is also the back-running, politically and lobbycally well-lubricated, subsidization machinery that pumps annual double-digit billion dollar and euro amounts in the agricultural sector and thus indirectly in the processing industry. The consumer can select their highly enriched delicacies, which is the result of a fundamentally wrong, almost or soon irreversible development.
For jumping off the train of industrial agriculture would probably not diminish world hunger. However, slightly to open up the unattractive possibility of actively participating in the first world. How should more than 7 billion people be fed on sustainably organic food? If most arable land in the world has been so over-fertilized, leached, destroyed and poisoned that it would not be possible for years to cultivate arable and livestock on them usually and sustainably? Like fish mortality, rainforest deforestation and the general dismantling of the environment and biodiversity, a current economic policy is a topic not dealt with in detail in the book but is part of the overall theme. Everything is interlinked and requires each other. Whatever the vague, if naïve hope, the positive change in one factor could change the orientation of the entire system in the future.
The expansion of the death zones around the deltas of large rivers, the emptying of the seas and the processing of food into bioethanol for the benefit of the environment. To flee the iron stranglehold of fossil fuels into the benevolent, wide-open arms of sustainable fuels, the burning of bread makes sense because of its high calorific value.
The food is grown in developing countries by farmers who are not yet wholly impoverished spoils because of insufficient cold chains. The European and American food imports still forced, despite the unbeatable cheap, the third world states under threat of harshest economic sanctions. These are ruining the domestic food markets with dumping prices because the food imported from Europe and America is much cheaper.
The megalomaniacal consumption of meat, which will increase considerably with the growth of prosperity especially in Asia. For this purpose, vast amounts of precious drinking water and cultivated land for fodder are used, which could alternatively be used to help people dying from contaminated water or for food, suitable for human consumption. The list could be continued ad nauseam. As often and certainly not for the last time, I recommend visiting the homepage of an NGO of your choice, there is the number of similar, proven facts.
Bright lights in the form of initiatives of committed young people result in the form of urban gardening, shopping communities, booming vegetarianism and veganism and a sensitized awareness of the topic. Although all this unfortunately still subjects to the hobby of a small, dedicated group. Moreover, in the face of the overpowering industrial conglomeration and the ignorance and indifference of broad sections of the population, it still seems to be a drop in the ocean.
There are methods such as the spilling of good, unspoiled organic waste with chlorine liquor or poison as a deterrent method. Whereby one or other economist might object that it is uneconomical to have to buy extra poison to prevent people from eating food that will be destroyed anyway. Also, meter-high fences and even blatant protective measures for the vast amounts of food waste at supermarkets may seem slightly exaggerated in our latitudes. As well as processes for garbage theft of "Freegan" because of illegal "dumpster diving," these are still used, or the perpetrators complained.
Armed guards with sharp dogs behind electric fences would appear completely exaggerated. However, to be able to feast on this site, you would have to go to developing countries. There, the annoying habit of people not wanting to die of malnutrition has meant that food waste needs to be carefully guarded. To protect them against attacks by unauthorized persons. After all, theft and breach of the peace in a modern, democratic world is a despicable crime punishable with all severity of the law.
The perpetrators must expect to be shot in self-defense by law enforcement or mauled by dogs. As an alternative to years of infirmity and a creeping starving of malnutrition, after all, a relatively quick, albeit more painful, end.

150 Sorten Joghurt. 50 verschiedene Tiefkühlpizzen. 2500 Schokoladesorten. Und mehrere 1.000.000 Hungertote pro Jahr.

Vor dem Konsum dieser Lektüre mag man ein abstraktes, weil in den Medien ursächlich nie genau erläutertes Bild von den Hintergründen des Welthungers haben. Oder es schlichtweg verdrängen. Nach der letzten Seite sollte ein zumindest ansatzweises Umdenken als Vorstufe einer Änderung des eigenen Konsumverhaltens obligater als obligat sein. Obligatestens.
Interessanterweise werden uns häufig Statistiken darüber präsentiert, wie viel wir, die Endkonsumenten, zur Lebensmittelverschwendung beitragen. Was ich gut nachvollziehen kann, das sind ja auch immerhin 2, 3, gar 4 Prozent von, Moment noch, wie viel?! Bis zu 50 Prozent unverdorbener Lebensmittel werden entsorgt und scheinbar sind nicht nur die Endabnehmer daran beteiligt. Sondern überraschenderweise auch die Produzenten und Verarbeiter. Wobei die Tatsache, dass diese keine Rechenschaft über die Menge des Ausschusses abzulegen haben und auch schlichtweg nicht daran interessiert sind, derartiges publik zu machen. Das dürfte ein Grund dafür sein den Mantel des Schweigens zur Arbeitskleidung zu machen. Eine gewisse Relation zur Steuerpolitik bietet sich als Vergleichsbeispiel an. Wenn der kleine Handwerter, der schon alle Steuern entrichtet hat, schwarzarbeitet, kommt die volle Härte des Gesetzes zum Tragen. Wenn der Weltmarktführer 2,4 Prozent Steuern zahlt, kein Problem, das an die große Glocke zu hängen wäre übertrieben.
Da wäre auch die im Hintergrund laufende, politisch und lobbyistisch bestens geschmierte, Subventionierungsmaschinerie, die jährlich zweistellige Milliardendollar- und Eurobeträge in den Agrarsektor und damit indirekt in die weiterverarbeitende Industrie pumpt. An deren hoch angereicherten Köstlichkeiten darf sich der Konsument delektieren, was das Endresultat einer grundfalschen, fast oder bald irreversiblen Entwicklung darstellt.
Denn von dem Zug der industriellen Landwirtschaft abzuspringen würde den Welthunger wohl nicht vermindern. Sondern eher die unattraktive Möglichkeit eröffnen, auch in der ersten Welt aktiv daran teilzuhaben. Wie sollten über 7 Milliarden Menschen mit nachhaltig biologisch angebauten Nahrungsmitteln ernährt werden? Wenn schon die meisten Ackerflächen weltweit derart überdüngt, ausgelaugt, zerstört und vergiftet sind, dass es auf Jahre gar nicht möglich wäre, auf ihnen normal und nachhaltig Ackerbau und Viehzucht zu betreiben? Wie Fischsterben, Regenwaldabholzung und die generelle Demontage von Umwelt und Biodiversität ist die momentane Wirtschaftspolitik ein im Buch nicht ausführlich behandeltes, aber zu der Gesamtthematik zugehöriges Thema. Alles ist miteinander verzahnt und bedingt sich gegenseitig. Was zumindest die vage, wenn auch naive Hoffnung ermöglichst, die positive Änderung eines Faktors könnte in Zukunft die Ausrichtung des gesamten Systems verändern.
Die Ausweitung der Todeszonen rund um die Deltas großer Ströme, die Leerfischung der Meere und die Verarbeitung von Nahrung zu Bioethanol zum Wohle der Umwelt. Um aus dem eisernen Würgegriff fossiler Brennstoffe in die gütigen, weit geöffneten Arme nachhaltiger Kraftstoffe zu fliehen, bietet sich die Verbrennung von Brot aufgrund seines hohen Heizwertes an.
Die von noch nicht vollkommen verarmten Bauern angebaute Nahrung in Entwicklungsländern verdirbt aufgrund unzureichender Kühlketten. Die noch trotz der unschlagbar günstigen, den Dritte-Welt Staaten unter Androhung schärfster Wirtschaftssanktionen aufgezwungenen, europäischen und amerikanischen Lebensmittelimporte. Diese ruinieren die einheimischen Lebensmittelmärkte mit Dumpingpreisen, weil die aus Europa und Amerika importierten Lebensmittel viel billiger sind.
Der größenwahnsinnige Fleischkonsum, der mit dem Wachsen des Wohlstands speziell in Asien noch beträchtlich steigen wird. Dafür werden Unmengen an kostbaren Trinkwasser und Anbaufläche für Viehfutter aufgewendet, die alternativ an Verdurstende oder an verseuchtem Wasser Sterbende oder für, für den menschlichen Verzehr geeignete, Nahrung aufgewendet werden könnten. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Wie schon öfter und bestimmt nicht zum letzten mal empfehle ich den Besuch der Homepage einer NGO Ihrer Wahl, dort potenziert sich die Menge ähnlicher, belegter Fakten.
Lichtblicke in Form von Initiativen junger engagierter Menschen ergeben sich in Form von Urban Gardening, Einkaufsgemeinschaften, boomenden Vegetarismus und Veganismus und einem sensibilisierten Bewusstsein für die Thematik. Auch wenn all dies leider noch vorbehaltlich das Steckenpferd einer kleinen, engagierten Gruppe darstellt. Und angesichts des übermächtigen Industriekonglomerats und der Ignoranz und Teilnahmslosigkeit breiter Bevölkerungsschichten noch ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein scheint.
Es gibt Methoden wie das Überschütten von essbarem, unverdorbenem Biomüll mit Chlorlauge oder Gift als Abschreckungsmethode. Wobei der eine oder andere Betriebswirt einwenden könnte, das es unwirtschaftlich ist, extra Gift kaufen zu müssen um Menschen daran zu hindern an Essen zu kommen, das sowieso vernichtet wird. Und meterhohe Zäune und noch krassere Schutzmaßnahmen für die Unmengen an Lebensmittelabfällen bei Supermärkten mögen in unseren Breiten leicht überzogen wirken. Ebenso wie Prozesse wegen Mülldiebstahls von „Freeganern“ wegen illegalen „Containern“, werden diese dennoch eingesetzt beziehungsweise die Täter geklagt.
Komplett übertrieben würde bewaffnetes Wachpersonal mit scharfen Hunden hinter Elektrozäunen wirken. Aber um sich an diesem Anblick weiden zu können, müsste man schon in Entwicklungsländer fahren. Dort hat die lästige Angewohnheit der Menschen, nicht an Unterernährung sterben zu wollen, dazu geführt, dass die Lebensmittelabfälle streng bewacht werden müssen. Um sie vor Übergriffen durch Unbefugte zu schützen. Immerhin ist Diebstahl und Landfriedensbruch in einer modernen, demokratischen Welt ein verabscheuungswürdiges und mit aller Härte des Gesetzes zu ahndendes Verbrechen.
Die Täter müssen damit rechnen, in Notwehr von Ordnungskräften erschossen oder von Hunden zerfleischt zu werden. Als Alternative zu jahrelangem Siechtum und schleichendem Vergehen durch Mangel- und Unterernährung immerhin ein relativ schnelles, wenn auch schmerzhafteres Ende.
Profile Image for Daniel.
641 reviews52 followers
October 27, 2011
Ich habe lange mit mir gerungen, als es darum ging dieses Buch zu beurteilen. Hauptsächlich, weil mich der Inhalt nicht besonders begeistert hat. Die Darstellungsform war mir in vielen Punkten zu sehr auf Wiederholung aufgebaut; gleiche Vorwürfe wurden ständig neu formuliert hervorgebracht - und im Grunde genommen hätte vermutlich auch ein Flugblatt für die Kernthemen ausgereicht.

Natürlich ist es nicht uninteressant einige Daten zu etwas zu erhalten, was längst jeder weiß: Wir verschwenden zuviel. Gerade bei den Lebensmitteln.

Interessant ist, dass ich das Buch deshalb trotzdem nicht schlecht finde. Leider graut mir zu sehr vor der Idee des "Mülltauchens" (stibitzen von Lebensmitteln aus Händlercontainern). Ich kann einfach nicht toll finden, wenn man ein Stück Brokkoli zerkaut, dass jemand zwischen zwei verrottenden Schweinefleischstücken gefunden hat. Es tut mir Leid.

Und dennoch hat es mich irgendwie beeinflusst. Ich überlege, wie ich hier in der Gegend an entsprechendes (Bio?) Gemüse gelange, ohne eine große Lebensmittelkette konsultieren zu müssen.

Seltsam, oder?

Wie auch immer - ich habe den Mittelweg gewählt. Möge jeder selbst entscheiden. ;)
Profile Image for Jonas ☀️.
18 reviews
November 20, 2023
Spannende Einblicke zum Thema Lebensmittelverschwendung. Alle getroffenen Aussagen sind mit wissenschaftlichen Daten und Fakten untermauert. Das macht die Thesen besser greifbar und stärkt die Glaubwürdigkeit der teilweise schwer vorstellbaren Verschwendung an Lebensmitteln in unserer Gesellschaft. Das Buch liest sich sehr flüssig und einfach und ist immer wieder mit netten Beispielen und Realsituationen ausgeschmückt. Leider wiederholt es sich oftmals. Die Fragen am Ende sind nett, aber auch bereits mehrmals im Buch behandelt. Dennoch ein Buch zu einem immens wichtigen Thema unsrer Zeit, mit dem man sich definitiv auseinander setzen sollte!
Profile Image for Suse.
166 reviews
July 5, 2014
Das Buch öffnet einem sehr gut die Augen, wie viel wir als Konsumenten selbst bestimmen könnten, wenn wir nur wollten.
Leider wiederholt sich das Buch nach der Hälfte sehr stark, so dass man es nicht unbedingt in einem Zug durchlesen kann.
Sollte man gelesen haben, danach geht man definitiv mit einer anderen Haltung in den nächsten Supermarkt.
Profile Image for Andreas Happe.
Author 1 book4 followers
January 3, 2021
Ich bin beim Aussortieren auf dieses Buch gestossen, es ist zwar 2011 geschrieben worden, aber das Thema ist leider noch immer allzu aktuell. Es fühlt sich teilweise wie eine Verlängerung des älteren We Feed The World an.

Die Themen sind leider 10 Jahre später noch immer ident: weekday-vegatarians, flexitarians, co2 einsparen, water-impact, Konsumwahn.. ich hoffe, dass das Bewusstsein über diese Themen in den letzten 10 Jahren besser geworden ist und deswegen das gesamte Buch mittlerweile sich eher wie ein "best-of" anfühlt.

Ich gehe davon aus, dass das Buch eine Sammlung zuvoriger Artikel ist, das würde die hohe Redundanz erklären. Es fällt auf, dass einige Fakten und Statistiken gefühlt alle 50 Seiten vorkommen. Eventuell eher ein Buch, dass man Kapitelweise mit Pausen lesen könnte.
Profile Image for Antonia Zaloni.
31 reviews3 followers
January 13, 2023
Εμπεριστατωμένη έρευνα σχετικά με την πορεία της τροφής από τη στιγμή που ο αγρότης φυτεύει το σπόρο μέχρι να γίνει τροφή και στο τέλος, κατά πάσα πιθανότητα, σκουπίδι (!!!)
Πέρα από την παρατήρηση του διατροφικού κύκλου, οι συγγραφείς καταγράφουν τρόπους δράσης και αντίδρασης προς την αλόγιστη σπατάλη της τροφής, ενώ προτείνουν συγκεκριμένες λύσεις και συλλογικότητες στις τελευταίες σελίδες του βιβλίου (να σημειωθεί η συμβολή του μεταφραστή για το ελληνόφωνο κοινό).
Ένα βιβλίο που πρέπει να διαβαστεί από όλους, έτσι ώστε να γίνουμε σοφότεροι αλλά και πιο υπεύθυνοι ως καταναλωτές.
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