Prinzessin Idalia ist seit ihrer Kindheit Prinz Elric aus dem benachbarten Königreich Syllitist versprochen, und endlich ist der Tag da, an dem sie ihn persönlich treffen wird. Ihre Magd Scarlett soll sie zu ihm begleiten, doch diese hegt ihre eigenen Absichten. Getrieben von dunkler Magie überwältigt sie die Prinzessin und stiehlt deren Identität, um an ihrer statt den Thron zu besteigen. Idalia gibt allerdings nicht kampflos auf und nimmt eine Arbeit als Gänsemagd an. Sie will einen Plan schmieden, um ihr Geburtsrecht zurückzuerlangen. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei von Norik, einem rastlosen Wanderer, dessen Geheimnisse bald schon zu Idalias Bürde werden könnten – ganz zu schweigen von dem Gefühlschaos, in das er sie stürzt. Doch je mehr sie über Scarlett in Erfahrung bringen, desto stärker kristallisiert sich heraus, dass die wahre Gefahr nicht in den dunklen Kräften der ehemaligen Magd, sondern vielmehr in den finsteren Wäldern des Reiches lauert. Und den unheilvollen Kreaturen, die dort leben, um jeglichen Vorhaben der Menschen einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Ich fand die Geschichte eigentlich sehr berauschend. Unter dem Namen Federgold konnte ich mir das eigentliche Märchen, welches als Adaption diente, nicht vorstellen. Umso spannender fand ich es, während des Lesens, zu Rätsel um welches Märchen es sich eigentlich handelt. Ab der Hälfte hat es dann endlich klick gemacht. Voller Vorfreude tauchte ich dann noch tiefer in die Seiten ein. Die Geschichte wird abwechselnd von Idalia (Ida) und Scarlett erzählt. Beide wechseln sich Kapietelweise ab. Idalia wuchs als Prinzessin auf. Immer in dem Bewußtsein eines Tages Königin zu werden und den Prinzen aus dem Nachbar Reich zu heiraten. Scarlett wuchs als Waise in mitten von Schatten und Dunkelheit auf. Als Idalia alt genug ist, um die Reise in ihr neues Leben anzutreten, wird sie von ihrer Magd Scarlett begleitet. Voller Freude begibt sich Idalia in ihr neues Glück, Nichts ahnend welche Wendung ihr Leben noch nehmen wird. Und ich kann euch sagen, das diese Wendung, euch den Boden unter den Füßen wegziehen wird. Von Rache und Hass getrieben, wechselt Scarlett die Rollen mit Idalia. Während die eine den Thron besteigen will, muss die andere um ihre Identität kämpfen. Mein Herz und Verstand waren immer auf der Seite von Idalia. Scarlett war für mich eine verhasste Person. Und dennoch belehrt uns die Geschichte am Ende eines besseren. Dunkle Magie ist am Werk, sie lässt uns in die Vergangenheit blicken. Lässt uns sehen was wahr ist, lässt uns Stück für Stück begreifen. Es war wie ein Schicksal das nicht geändert werden kann, wie eine dunkle Prophezeiung. Trotzdem gönne ich Scarlett das alles am Ende nicht. Mein Herz schlägt weiterhin für Idalia. Die Kulissen waren sehr authentisch. Auch die Charaktere gingen in ihren Handlung voll auf. Eine wunderbare Geschichte für zwischendurch, auch wenn ich mit dem Ende nicht zufrieden bin.
Es gibt mal wieder ein traumhaftes Cover mit einem wundervoll passenden Farbschnitt, welches beides einfach perfekt passt. Auch die Kapitelzierden sind wunderschön und haben mir gut gefallen.
Nachdem mich die gesamte Reihe "Der Fluch der sechs Prinzessinnen" damals so begeistern konnte, war ich total gespannt auf die neue Märchenadaption der Autorin. Ich liebe den zauberhaften Schreibstil von Regina Meissner. Sie schafft es wunderbar, die Atmosphäre rüber zu bringen und immerzu die richtigen Worte zu finden, sodass sie mich immerzu von neuen abholen konnte.
Wir lesen hier im Wechsel aus der Perspektive von Prinzessin Idalia und der Magd Scarlett, welche kaum unterschiedlicher sein könnten. Idalia ist behütet im Schloss aufgewachsen, ohne das es ihr je an etwas mangelte und hat sich von klein auf vorbereitet, irgendwann Königin zu sein. Scarlett hingegen wurde schon als Baby von den Eltern verstoßen und musste sich alles, was sie hat, hart erkämpfen, dies hat dunkle Spuren bei ihr hinterlassen. Idalia mochte ich von Anfang an eigentlich ganz gern, Scarlett fand ich zwar interessant, aber bis zum Schluss wurde ich leider nicht so richtig warm mit ihr. Norik als Nebenfigur fand ich total interessant und ich hätte von ihm sehr gern ein wenig mehr erfahren.
Schon nach wenigen Seiten war ich total gefesselt, wozu der emotionale Start sicher beigetragen hat. Ich fand den Spannungsbogen durchgehend recht hoch, wodurch ich kaum aufhören wollte zu lesen. Auch wenn das ein oder andere vorherzusehen war, war die Umsetzung super und es gab dennoch genug unerwartete Wendungen. Das Setting fand ich total cool, vor allem den quasi geteilten Wald, auf dessen einer Seite finstere Wesen lauern. Tatsächlich hätte ich zu den Wesen gern noch ein wenig mehr erfahren. Ein Teil der Auflösung der Geschichte gefiel mir total gut, ein anderer Teil hingegen weniger gut. Richtig toll fand ich, dass es sich hier um eine Märchenadaption der Gänsemagd handelt, welches ein bisschen weniger bekannt ist.
Die Autorin konnte mich auf jeden Fall wieder super unterhalten und auch emotional berühren, dementsprechend gibts für alle Fans von Märchenadaptionen wieder eine große Empfehlung.💖
Von der Prinzessin zur Gänsemagd, ein Märchen mit starken Hauptcharakteren
„Federgold“ ist ein Spin-Off zu der Reihe „Der Fluch der sechs Prinzessinnen“. Die Geschichte orientiert sich am Märchen „Die Gänsemagd“ der Gebrüder Grimm, konnte mich jedoch mit der spannenden Handlung, den tollen Charakteren und den Finsteren, die bedrohlich im Hintergrund agieren, überzeugen. Ein tolles, modernes Märchen, bei dem man durch die vielen überraschenden Wendungen kaum zum Durchschnaufen kommt.
Prinzessin Idalia ist Prinz Elric aus dem benachbarten Königreich Syllitist versprochen und macht sich nach dem Tod ihrer Mutter auf, ihn endlich zu treffen. Begleitet wird sie von ihrer Magd Scarlett, die die Reise für ihre eigenen dunklen Zwecke nutzen will. Sie lässt die Prinzessin im Wald betäubt zurück und will selbst ihre Rolle übernehmen. Der Plan scheint aufzugehen, doch bekommt Idalia dank ihrem Retter Norik die Chance, vielleicht doch noch ihren angestammten Platz einnehmen zu können.
Die Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken verrät schon sehr viel und ich bin froh, das Buch ohne die Hintergrundinformationen gelesen zu haben. So war es dann doch viel spannender. Umso ungespoilert man in die Handlung eintauchen kann, desto mehr kann man mit den Hauptcharakteren mitfühlen.
Die Handlung wechselt zwischen Idalia und Scarlett hin und her und man erlebt abwechselt deren Blick auf die Geschichte. Es fällt gar nicht so leicht, einen favorisierten Charakter für sich zu wählen. Idalia ist als gut behütete Prinzessin eher nicht auf ein normales Leben vorbereitet, und Scarlett ist dank des dunklen Einflusses eine Anti-Heldin, an die man sich erst gewöhnen muss. Hinzu kommen Norik, der eine gelungen mysteriöse Rolle spielt, und der Prinz, der eher durch Abwesenheit glänzt.
Die Hauptcharaktere zeigen für ein Märchen schon sehr viele unterschiedliche Facetten, während König, Königin und Hofstaat eher märchenhaft einfach gestaltet sind. So bleibt ersteren mehr Platz sich zu entfalten.
Das Cover ist ein richtiger Eye-Catcher, oder? Das Zusammenspiel aus Schwarz, Grün und Gold liebe ich. Die Federn vom Cover und auch dem Titel haben im Buch noch eine tiefere Bedeutung, seid gespannt!
Das ist mein erstes Buch der Autorin, welches ich von ihr lese. Ihr Schreibstil konnte mich aber gleich überzeugen. Es liest sich leicht und lebendig und ich kam schnell in die Geschichte rein. Regina Meißner hat mich hier in eine ganz besondere Märchenwelt entführt. Die Geschichte ist aus der Sicht von Scarlett und Idalia geschrieben. Man merkte recht schnell, dass eine von Ihnen die vermeintlich "Gute" und die andere die "Böse" wohl ist. Das finde ich super spannend, die Perspektive aus beider Augen zu haben. Genau so bekommt man auch mit, wie die Charaktere sich im Laufe der Geschichte weiterentwickeln. Ohne zu viel verraten zu wollen, durchleben beide Protagonisten eine Entwicklung, was ich als Leser immer sehr gut finde. Prinzessin Idalia und auch die Magd Scarlett waren für mich greifbar und sympathisch. Auch wenn beide komplett verschieden sind, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. Aber auch Norik und Pranz Elric habe ich als Charaktere schnell in mein Herz geschlossen.
Die Idee zum Buch und auch die Umsetzung ist Regina Meißner meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Ich fand es spannend und überhaupt nicht vorhersehbar am Anfang. Die Geschichte ist gut durchdacht und war für mich richtig lebendig. Eine hervorragende Märchenadaption, mit einer guten Portion Liebe, aber auch lebhaften Charakteren, wohlbedachten Geschichte und Spannung. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen.
Federgold ist eine gelungene Märchenadaption zu dem Märchen die Gänsemagd. Es hat mich vom Anfang bis zum Ende gut unterhalten und es hat Spaß gemacht, die Protagonisten auf ihrem Weg zu begleiten.
Die Story ist gut durchdacht und sehr ansprechend umgesetzt. Man begleitet Idalia und Scarlett auf dem Weg nach Syllitist und schon beginnt das Abenteuer, indem man einiges über die Charaktere und die Welt in der sie leben lernt. Es ist durchgehend interessant und unterhaltsam, man fiebert und leidet mit den Protagonisten mit und die Seiten vergehen wie im Flug.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Idalia und Scarlett wechseln sich mit dem berichten ab, sodass man einen hervorragenden Überblick über die Geschehnisse bekommt. Es handelt sich bei den beiden um Held und Antiheld, was die ganze Geschichte noch viel interessanter gestaltet, da man selber irgendwann vollkommen hin und hergerissen ist.
Die Protagonisten sind individuell gestaltet. Man merkt wie sehr die Autorin die einzelnen Charaktere liebt und ihnen dadurch Leben einhaucht. Ich mag die Entwicklung, die alle durchmachen und wie sie trotz aller Erlebnisse miteinander umgehen. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können.
Das Cover ist sehr schön geworden und ist durch die goldenen Federn, die eine große Rolle in der Geschichte spielen, ein absoluter Hingucker im Regal. Es passt einfach perfekt zum Inhalt und Titel des Buches.
Fazit: Federgold hat mich von der ersten bis zur letzten Seite wunderbar unterhalten. Ich mag die Story, die Protagonisten, den Schreibstil und das Cover sehr gerne. Für alle die Märchenadaptionen mögen, kann ich euch die neue Gänsemagd sehr empfehlen.
"Federgold" ist eine Märchenadaption der "Gänsemagd" von den Gebrüdern Grimm. Ich habe dieses Märchen tatsächlich erst durch die Märchenfilm Reihe in der ARD kennengelernt. Aber von Anfang an gehörte es da zu meinen Favoriten.
Als ich dieses Buch bei dem Verlag entdeckt habe und als ich dann auch noch gelesen habe, das es eine Adaption davon ist, war es um mich geschehen. Ich habe mich nicht nur in den Klapptext verliebt, sondern auch in dieses wunderschöne Cover und für mich stand sehr schnell fest, das ich das Buch unbedingt lesen muss.
Ich habe mit dem Buch an meinem freien Tag, gleich morgens nach dem Aufwachen, angefangen zu lesen und war auch sehr schnell im Buch angekommen. Als ich dann doch endlich einmal aufgestanden bin, hatte ich schon 2/3 davon geschafft. Mit dem Rest habe ich es mir nachmittags auf meinem Sofa gemütlich gemacht und erst wieder aus der Hand gelegt nachdem ich es beendet hatte.
Das Setting ist ganz anders wie erwartet. Gut und böse, hell und dunkel gehören hier definitiv zusammen. Ich wurde zwischendurch wirklich überrascht, da ich mit etwas ganz anderen gerechnet habe, mit dieser Wendung hatte ich dann doch nicht gerechnet. Auch wenn dieses Buch als Einzelband deklariert wurde, schreit es, meiner Meinung nach, regelrecht nach einer Fortsetzung.
Der Schreibstil ist wieder wie ich ihn kenne und liebe, einfach wunderschön. Er ist flüssig, magisch und so mitreißend. Dankeschön das ich es lesen durfte.
Nach dem Tod ihrer Mutter soll Prinzessin Idalia zu Prinz Elric reisen, dem sie von Kindheit an versprochen ist. Begleitet wird sie von ihrer Magd Scarlett, doch die hat andere Absichten und stielt der Prinzessin ihre Identität.
💜Die Charaktere und Story💜 In dieser Adaption der 'Gänsemagd' dreht sich alles um Idalia und Scarlett - also die Prinzessin und ihre Amme. Sie beide eint das Ziel eines fremden Königreichs, um den Prinzen Elric zu treffen. Im Laufe der Geschichte kommen weitere Charaktere, unter anderem die Eltern von Prinz Elric und auch Norik, vor. Sie alle haben Geheimnisse, unausgesprochene Gedanken und ein Bild ihrer eigenen Zukunft im Kopf. In diesem Buch jedoch, kommt es anders, als geplant. Es passieren viele unerwartete Dinge, mit denen die Charaktere umzugehen lernen müssen. Allesamt sind sie meiner Meinung nach sehr liebevoll, teilweise noch etwas kindlich, beschrieben. Sie alle wachsen im Laufe des Buches an ihren Aufgaben und mit den Lasten des Anderen.
💜Der Schreibstil💜 Die Kapitel handeln jeweils aus Sicht der Protagonistin und der Antoganistin - also quasi aus der Sicht der Heldin und der Bösen- doch was bedeutet schon gut und böse?!... Ich mag diese Wechsel, so bleibt die Story immer spannend, abwechslungsreich. Manchmal ist es düster und traurig, fies.. doch die Hoffnung, die Liebe und das Gute im Leben findet immer irgendwie auch einen Platz.
💜Mein Fazit💜 FEDERGOLD ist eine tolle Story mit guten, liebenswürdigen Charakteren. Ich hatte das Buch sehr schnell durch und kann wirklich sagen, ich mochte es. Auch habe ich noch selten eine Adaption der Gänsemagd gelesen. Die Autorin hat meiner Meinung nach eine gute Geschichte mit angenehmen Lesefluss gezaubert!
War okay, aber so richtig überzeugen konnte es mich nicht. Die Welt mit den Finsteren und der anderen Seite war interessant aufgebaut, aber für mich persönlich zu wenig ausgearbeitet. Irgendwie sind da bei mir Fragen offen geblieben. Zudem mochte ich weder Scarlett noch Idalia. Idalia blieb einfach oberflächlich und ohne besondere Tiefe, Scarlett hatte da schon mehr Charaktertiefe und mit der Zeit lernt man auch die Hintergründe für ihr Handeln zu verstehen, aber ich fand ihre gesamte Art einfach anstrengend. Die Handlung selbst fing spannend an, hat dann jedoch sehr stark nachgelassen und hat mich dann gegen Ende tatsächlich auch vollkommen verloren weil es wirklich sehr abstrus wurde. Auch hier blieben sehr viele Fragen unbeantwortet und das Ende selbst war irgendwie auch nicht wirklich befriedigend.
Ich habe das Buch verschlungen. Es war unfassbar schön. Die Märchen/Prinzessinnenreihe war ja eigentlich abgeschlossen. Das Buch kann man wirklich unabhängig lesen. Die Vorlage an sich mag ich schon sehr gerne. Aber Reginas Interpretation ist unfassbar schön geworden 😍 der Sichtwechsel zwischen Heldin und Antiheldin war schön umgesetzt. Die Geschichte ist rundum toll. Ich empfehle das Buch gerne weiter ☺️
Märchenwelt - Mag ich zur Zeit besonders gern & daher gerne noch eine. . Etwas Geheimnisse - Eine Magd mit eigenen Absichten, ein geheimnisvoller Weggefährte & eine Prinzessin fernab ihres goldenen Käfigs. . &eine große Portion "wie geht es weiter", eigentlich mag ich keine abwechselnden Erzählpersonen, aber hier macht es das definitiv interessant. . Das Ende war nicht meins, aber es war stimmig - es gibt eben nicht nur "und sie lebten glücklich.."
Das Buch war von Seite 1 an spannend und mitreißend! Die Charaktere hatten eine unglaubliche Tiefe und waren sehr interessant. Das Buch ist innen wie außen einfach unglaublich schön und fesselnd. Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einer Fantasy-Geschichte. Außerdem war sie wirklich gut in das Märchen der Gänsemagd eingebettet. Höchste Zeit die anderen Bücher der Autorin endlich von meiner Wunschliste zu befreien!