Luc Verlains geheimnisvollster Fall | Ein Aquitaine-Krimi
Sonnige Strände, gefährliche Gewässer – Luc Verlains geheimnisvollster Fall
An einem Sommermorgen mit der ersten Fähre die Gironde zu überqueren, ist ein französischer Urlaubstraum. An diesem Tag aber bleibt beim Anlegen das erste Auto an Bord stehen und blockiert alle anderen. Der Fahrer, ein beliebter Malermeister, ist verschwunden, und keiner der Passagiere will etwas Verdächtiges gesehen haben. Dann findet man den Mann – tot, in der Tasche eine seltene Muschel. Commissaire Luc Verlain und sein Team ermitteln unter Hochdruck, als auch in Paris eine Leiche mit einer solchen Muschel gefunden wird. Besteht wirklich ein Zusammenhang? Oder ist alles nur Zufall, der Maler Opfer tragischer Eifersucht? Erst ein Tauchgang in die Vergangenheit bringt Licht in den rätselhaften Fall.
Er liebt den Süden, das gute Essen und das einfache Leben – darin ist sich Schriftsteller Alexander Oetker mit seinen Protagonisten einig.
So ist sein ganzes Schaffen auf diesen Süden ausgerichtet: Als Bestsellerautor mit den beliebten Aquitaine-Krimis um Commissaire Luc Verlain. Mit dem unvergleichlichen Frankreich-Kochbuch „Chez Luc“. Mit den Paris-Krimis um den verschrobenen Ermittler Commissaire Lacroix. Mit seiner Zypern-Krimireihe um Sofia Perikles. Und mit den wunderbaren Liebesromanen, die allesamt in den schönsten Regionen Europas spielen, wie etwa „Mittwochs am Meer“.
Teil 7 rund um den Commissaire Luc Verlain in der Aquitaine. Alexander Oetker schreibt toll, Essen, Natur, Lebensgefühl werden absolut überzeugend transportiert. Das Ermittlerteam ist mir absolut sympathisch und ich bin großer Fan der Serie. In diesem Fall verschwindet ein Malermeister auf einer Fähre über die Garonne am frühen Morgen und alles deutet auf einen Mord hin. Ein weiterer Mord in Paris scheint damit verbunden zu sein. Bei beiden Opfern findet sich eine bestimmte Muschel, gibt es wirklich einen Zusammenhang. Viel Maritimes, Strand, Meer. Tolles Buch der Serie und das Team entwickelt sich auch weiter. Ich bleibe weiter dran!
Die Serie um den französischen Ermittler ist einfach herrlich unterhaltsam und kurzweilig.
Nicht jeden Gedankengang muss man mitgehen, gerade wenn die nostalgisch-schwelgerischen Gedankengänge ausgebreitet werden, und auch die kulinarischen Exkurse sind nicht immer zwingend für die Handlung notwendig - gleichwohl sind sie aber ein Teil der Markenkerns von Oetkers Krimireihe und damit Teil der Geschichte.
Der Fall geht etwas "normaler" los als einige der alten Bände, und man ist schnell mittendrin in der Geschichte.
Einige falsche Fährten werden gelegt, einige Gedankengänge aufgeworfen und wieder verworfen - das macht total Spaß, dieses mitzugehen.
Dass das Ende dann etwas langatmig ist (es gibt DNA-Spuren, der Täter ist also schon "auf dem Silbertablett"), ist dann halt mal so - muss halt nen passenden "Showdown" geben.
Dennoch ist die Geschichte unterhaltsam und kurzweilig und kann gut und schnell "weggelesen" werden. Tolle Sommerlektüre.
Auch der 7. Band der Serie konnte mit seinen Vorgängern mithalten. Dieses Mal wir eine Person auf der Fähre vermisst - eigentlich ist alles von Anfang an klar, der einheimische Maler muss über Bord gegangen sein. Luc und Anouk ermitteln wieder im Doppelpack, der Fall ist bis zum Schluss spannend. Natürlich machen aber auch die Schilderungen der Gegend wieder sehr viel aus - wie in bisher allen Teilen der Serie hatte ich beim Lesen das Gefühl mittendrin zu sein. Nun heißt es leider eine Pause einlegen, denn der nächste Band soll erst im September erscheinen.
Covertext: An einem Sommermorgen mit der ersten Fähre die Gironde zu überqueren, ist ein französischer Urlaubstraum. An diesem Tag aber bleibt beim Anlegen das erste Auto an Bord stehen und blockiert alle anderen. Der Fahrer, ein beliebter Malermeister, ist verschwunden, und keiner der Passagiere will etwas Verdächtiges gesehen haben. Dann findet man den Mann tot, in der Tasche eine seltene Muschel. Commissaire Luc Verlain und sein Team ermitteln unter Hochdruck, als auch in Paris eine Leiche mit einer solchen Muschel gefunden wird. Besteht wirklich ein Zusammenhang? Oder ist alles nur Zufall, der Maler Opfer tragischer Eifersucht? Erst ein Tauchgang in die Vergangenheit bringt Licht in den rätselhaften Fall.
„Revanche “ ist mittlerweile schon der 7. Aquitaine Krimi von Alexander Oetker. Luc Verlain der smarte Kommissar ist mir schon seit dem ersten Band sympathisch. Sein Töchterchen Aurélie ist mittlerweile schon ein dreiviertel Jahr alt und ein wahrer Sonnenschein. Luc’s Partnerin Anouk geht auch wieder zur Arbeit. Sie ist mittlerweile Leiterin der Police national in Bordeaux und somit Luc’s Chefin. Die kleine Aurélie ist, während Anouk und Luc arbeiten bei Luc’s Vater gut aufgehoben.
In diesem Band bekommen die Ermittler es mit einem schwierigen Fall zu tun. Ein Mann wird nach eine Überfahrt mit der Fähre vermisst. Sein Auto ist leer und blockiert die Ausfahrt der Fähre. Luc befragt alle Passagiere aber keiner auf der Fähre hat etwas gesehen. Kurze Zeit später wird der Mann tot aufgefunden. In seiner Tasche steckt eine Rasiermessermuschel. Es stellt sich die Frage, wer hat den Mann über Bord geworfen? Alle Namen und Adressen der Passagiere sind festgehalten aber niemand scheint verdächtig. Als in Paris eine Frau in ihrer Badewanne ertränkt wurde und die Beamten auch bei ihr eine Rasiermessermuschel fanden macht Luc sich auf den Weg zu seinem alten Einsatzort. Für Luc und seinem Freund und früheren Kollegen ist klar, die Fälle hängen zusammen. Yacine begleitet seinen Freund Luc nach Bordeaux und sie ermitteln gemeinsam. Dabei ist ihnen noch nicht bewusst in welche Gefahr sie sich begeben.
Alexander Oetker beschreibt wie immer die Handlungsorte sehr anschaulich. Es ist eine wahre Liebeserklärung an Frankreich und vor allem an die Atlantikküste. Die kleinen Orte, das Meer, der Strand und das gute Essen, man würde am liebsten den Koffer packen und hinreisen.
Den Spannungsbogen spannt Alexander Oetker über das gesamte Buch. Der Fall ist verzwickt. Nach und nach kristallisieren sich zwar verschiedene Verdächtige heraus aber wer ist der wahre Täter und was ist das Motive.
Der Schreibstil von Alexander Oetker ist fesselnd und leicht verständlich. Die kurzen Kapitel verleiden dazu immer weiter zu lesen.
„Revanche“ ist wieder einmal ein guter und spannender Krimi. Ich freue mich jetzt schon auf den 8. Band.
Diesem Krimi dient die atemberaubende Schönheit der französischen Landschaft und Natur Aquitaniens als Kulisse, voll von Flair und dem Charme der hier lebenden Menschen lässt der Autor seinen Commissaire Luc Verlain ermitteln. Im Hafen von Blaye wird auf einer Fähre ein Passagier vermisst. Der Mann wird schließlich gefunden, doch er ist da bereits tot. Luc Verlain weiß zu der Zeit noch nicht, dass es einen weiteren Toten geben wird. Warum steckt eine Muschel in der Tasche der Toten? Sie ist die einzige Übereinstimmung, oder doch nicht? Die Aufklärung ist komplex und alles andere als einfach. Wie hängt alles zusammen?
Der Plot ist fantastisch gut strukturiert und psychologisch perfekt aufgebaut. Die Handlung selbst ist hervorragend durchdacht und exzellent geschrieben. Dabei sind die Figuren authentisch lebensnah. Hier macht das Lesen Spaß, weil einerseits anspruchsvolle Krimikost geboten wird und diese gleichzeitig mit Urlaubsstimmung gespickt ist. Ein Wohlfühl-Krimi, der mich beim Lesen entschleunigt, mir den Alltagsstress nimmt. Der Schreibstil des Autoren beeindruckt mich gleich und ich fliege nur so durch die Seiten. In diesem Roman macht es Freude, in die Köpfe der Charaktere hinein zu schauen. Das verwendete Tempo ist genau richtig dosiert. Die kurzen Kapitel unterstützen meine Lesegeschwindigkeit und der Krimi lässt sich ausgezeichnet lesen.
Sehr gerne vergebe ich dem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und spreche ihm meine absolute Leseempfehlung aus. Luc Verlain kennenzulernen war mir eine große Freude, gerne lese ich mehr von ihm! Nicht nur frankophile Leserinnen und Leser werden das Buch lieben. Es ist bereits der siebte Fall für den charismatischen Commissaire, doch meiner Meinung nach kann man die Bände unabhängig voneinander lesen. Ich persönlich habe nun Nachholbedarf!
So'n bisschen geht mir das Privatgedöns auf den Wecker, weil es der Autor auch sehr repetitiv schreibt. Ja Luc ist happy, ja die Tocher ist toll und blablabla. 100 x gelesen und ich weiß, damit holt man Leser*innen ab, die erst bei Band 7 einsteigen (wtf?), aber mich nervt's. Der Kriminalfall war spannend aber der Untertitel "Luc Verlains geheimnisvollster Fall" ist schon ein bisschen übertrieben. Alles in allem solide Krimiunterhaltung.
[I use the Goodreads rating exactly as it reads. (1- I didn't like it, 2- It was OK, 3- I liked it, 4- I really liked it, and 5- I loved it.)]
„Luc wünschte sich in diesem Moment nichts sehnlicher als solch einen harmlosen Ausgang der Sache, aber ihnen war wohl beiden klar, dass das mehr als unwahrscheinlich war.“
Dieser Teil enthielt wieder das, wofür ich die Reihe mag - französisches Lebensgefühl und einen spannenden Fall, bei dem die Hauptfiguren gut zusammenspielen.