Alfred Seichtem, genannt Ali, hat sein Leben ruiniert. Der vor kurzem noch höchst erfolgreiche Maler hat alles verloren, was ihm je etwas Seine Frau Ida hat ihn verlassen, sein Sohn wurde bei einem Unfall getötet, und das Publikum hat sich von ihm abgewandt. Doch dann geschieht etwas, das seinem Leben eine völlig unerwartete Wendung In der Nähe seines ehemaligen Hauses nimmt Ali eines Morgens ein geheimnisvolles Licht wahr, das die Dämmerung durchbricht und ihn auf einen nie zuvor betretenen Weg zu locken scheint. Von hier aus beobachtet er ein junges Paar, das Ali nur zu genau erkennt. Es sind er und Ida selbst - jünger, unbeschwert, am Beginn ihrer glücklichsten Zeit. Ali begreift entsetzt und zugleich fasziniert, daß er seine eigene Vergangenheit betrachtet. Offenbar führt der merkwürdige, mit einem schmiedeeisernen Tor verschlossene Pfad zurück in eine andere Zeit. Und Ali begreift, welche Chance sich ihm und Ida mit dieser Entdeckung bietet. Sie könnten an diesem Punkt der Vergangenheit in ihr früheres Leben zurückkehren. Sie könnten all ihre Fehler vermeiden, ihr Glück für immer festhalten, ihr ganzes Schicksal neu in die Hand nehmen. Doch dafür müssen sie ihr eigenes jüngeres Ich beseitigen. Und mit diesem blutigen Akt beginnt sich der hoffnungsvolle Neuanfang in einen Alptraum zu verwandeln, aus dem es kein Erwachen mehr gibt ...
DIE DAMALSTÜR, die unter dem Titel DIE TÜR mit Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz und Heike Makatsch aufwendig für fürs Kino verfilmt wurde und von der aktuell ein Hollywood-Remake entsteht, ist ein Ausnahme-Thriller der Spitzenklasse. In dieser liebevoll gestalteten Sonderedition gibt es neben dem Roman ein ausführliches und bebildertes Nachwort des Autors. Darin erzählt Akif Pirinçci die Entstehung der Geschichte von der ersten Idee bis zum endgültigen Buch. Auch seine Einbeziehung in die Filmadaption unter Verwendung zahlreicher Fotos aus seinem Privatalbum wird ausführlich dokumentiert.
Autor Akif Pirinçci wurde 1989 mit seinem Katzenkrimi »Felidae« über Nacht berühmt, der als Trickfilm auch das Kinopublikum eroberte. Seither folgten zahlreiche weitere Bestseller wie »Der Rumpf«, »Francis«, »Cave Canem« oder »Yin«. Akif Pirinçcis Bücher werden in 17 Sprachen übersetzt. Er schrieb auch unter dem Pseudonym Cedric Arnold die Krimi-Komödie VOLLTREFFER.
Akif Pirinçci (pronunciation: [piːʁɪntʃi]) is a German writer of Turkish origin who is best known internationally for his novel Felidae.
Pirinçci was born on the 20th October 1959 in Istanbul, Turkey, but emigrated to Germany together with his parents in 1969. He began to write fiction at a young age, and published his first novel Tränen sind immer das Ende (literally, "tears always are the end") in 1980, at the age of 21. His next literary work, published in 1989, was the novel Felidae, a work of crime fiction with cats as the main protagonists. The novel has been translated into 17 languages and became an international bestseller. Due to the enormous success of the novel, Pirinçci expanded his concept of "cat crime fiction" and published several sequels to Felidae, out of which two, namely Francis (Felidae II) and Salve Roma, have been translated into English. An animated movie based on Felidae, the script of which had been co-written by Pirinçci, was produced in Germany in 1994, and was also dubbed in English. Pirinçci has published several other novels which were not set in the fictional reality of the Felidae series. Of these, his novel Die Damalstür -- based on which a movie was produced in Germany as well, and which is currently also under consideration for screen adaptation in Hollywood -- was recently translated and published in English under the title The Back Door.
Pirinçci currently lives in Bonn, the former capital of the Federal Republic of Germany.
Manchmal muss man Dinge auch einfach ohne schlechtes Gewissen beenden können. Bei "Die Tür" hindert mich einfach immer wieder dieses Buchcover mit Mads Mikkelsen und Jessica Schwarz, das mich dauerhaft an schlechte, deutsche Filme denken lässt. Ob zu Recht oder Unrecht, ist mir eigentlich egal. Entschuldigt.
Es war sooo durchdacht! Ich liebe dieses Buch. Es ist total authentisch und jedes Detail passte. Der Plottwist am Ende war zwar vorher immer wieder angedeutet, aber trotzdem so unerwartet und der Roman arbeitete von Anfang an auf dieses Ende hin. Ich bin wirklich begeistert und brauchte einen Tag, um noch mal alles zu durchdenken und denke, dass es auch ein wiederholtes Lesen wert ist, um alle tiefgehenden Gedankengänge zu verstehen.
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Habe nur bis Seite 80 gelesen. Ich fand den schreibstil schön, aber alles andere war nicht so meins. Die Story hätte man spannender gestalten können es war alles eher ausschweifend und langweilig meiner Meinung nach.
Da ich mich für Katzen nicht so recht begeistern kann und demzufolge nie in Versuchung geriet, die bekannten Felidae-Romane zu lesen, war "Die Damalstür" mein erstes Buch von Akif Pirinçci. Und ich muss sagen: Hut ab. Das Werk ist spannend, gut geschrieben und emotional fesselnd. Den Roman zu klassifizieren, fällt allerdings schwer, handelt es sich doch um eine recht ungewöhnliche Mischung aus Mystery-Thriller und Drama um Liebe, Leben und Tod. Damit einher geht denn auch meine Kritik, dass der Autor die dramatische Komponente zugunsten des gefälligen Horror-Krimis etwas vernachlässigt hat. Das große Thema des Buchs ist ja die unwiederbringliche Vergangenheit, und Pirinçci gelingt es hervorragend, diesen Verlust eingängig und bewegend zu zeichnen. Jedes Mal, wenn er sich auf dieses Drama konzentriert, schwappt jedoch die (nicht wirklich schlechte) Grusel-Komponente wieder in den Vordergrund und blockiert so sowohl eine Vertiefung der Verlust-Thematik als auch eine noch feinere Skizzierung der Hauptfiguren.
Mit dem Protagonisten habe ich mir sowieso etwas schwer getan. Der Maler Seichem ist ein ziemlich egozentrischer und selbstmitleidiger Typ, mit dem zumindest ich kaum sympathisieren konnte. Von anderen Menschen hält die Hauptfigur nicht viel, und manchmal hatte ich den Eindruck, auch der Autor selbst ist nicht unbedingt ein Menschenfreund – zu groß sind die Lästereinen über Öko-Nachbarn, Möchtegern-Kunstkenner, ja eigentlich jeden Zweibeiner im Umfeld der Hauptfiguren. Zuletzt hat mich etwas gestört, dass die Sprache ob der gruseligen Vorkommnisse manchmal zu locker-flockig wirkt und auch die mehr als geschliffenen Dialoge etwas Gestelztes haben. Damit will ich meine Meckereien aber auch beenden, denn insgesamt hat mich "Die Damalstür" sehr gut unterhalten und auch bewegt. Gerade in der Auflösung am Schluss stellt der Autor wieder die menschliche Komponente in den Vordergrund, und da musste ich schon die eine oder andere Träne verdrücken.