Nach den sich überschlagenden Ereignissen stehen die Stare vor der Frage, wie es weitergehen soll. Im Gegensatz zu Cliff möchte Ashton sich nicht damit abfinden, sein Dasein voll uneingeschränkter Möglichkeiten einfach aufzugeben. Umso erleichterter ist er, als er herausfindet, dass es einen Weg gibt, die alte Ordnung wiederherzustellen. Als sich jedoch herausstellt, dass er dafür ausgerechnet Zoes Hilfe benötigt, steht er vor einem Problem. Denn seit Zoe die Wahrheit über Ashton und die Stare erfahren hat, möchte sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Doch Ashton gibt nicht Um sich und seine Freunde zu retten, muss er dafür sorgen, dass sich Zoe in ihn verliebt. Auch wenn das bedeutet, sich Gefühlen zu stellen, die er sich bereits vor langer Zeit verboten hat …
Merit Niemeitz wurde 1995 in Berlin geboren und lebt noch immer dort, in einer Wohnung mit unzähligen Flohmarktschätzen, Pflanzen und Büchern. Seit ihrer Kindheit liebt sie Worte und schreibt ihre eigenen Geschichten. Während und nach ihrem Studium der Kulturwissenschaft arbeitet sie seit Jahren in der Buchbranche und möchte eigentlich auch nie etwas anderes tun.
Den ersten Teil mochte ich, doch den zweiten fand ich noch eine Spur besser. Ashton & Zoe hatte so eine bestimmte Chemie, der ich mich einfach nicht entziehen konnte. Enemies-to-lovers lese ich zwar gerne, aber hier fand ich es richtig gut. Es hat irgendwie echt Spaß gemacht es zu lesen und jetzt ist es schade, dass es nun vorbei ist. Ich mochte den Bund der Stare und obwohl ich Ashton nach dem ersten Teil nicht richtig sympathisch fand, habe ich hier seine verletzliche Seite kennengelernt und ich kann verstehen, das Zoe dieser nicht widerstehen konnte. Ein toller Abschluss dieser Serie. 4 Sterne
Ich war anfangs verwirrt wegen der POV, aber ich wurde absolut nicht enttäuscht!
Im Gegensatz zu Cliff will Ashton sein Leben nicht verändern, nachdem das Artefakt zerstört wurde. Erleichtert stellt er bald fest, dass es einen Weg gibt, aus der Misere herauszukommen. Dafür braucht er aber ausgerechnet Zoe’s Hilfe, doch seit sie die Wahrheit über ihn kennt, will sie nichts mit ihm zu tun haben. Aber Ashton gibt alles, um Zoe’s Gefühle für ihn erneut zu wecken.
Als ich herausgefunden habe, dass Ashton unser Protagonist ist, war ich erst verwirrt, dann mehr als begeistert. Schon in band 1 fand ich seinen Charakter sehr interessant und in diesem Band wurde er näher beleuchtet. Er hatte eine verletzliche Art an sich und wollte es vor allem seinem Vater recht machen, obwohl er von ihm immer die kalte Schulter bekam. Ich mochte seine Entwicklung wirklich gerne.
Zoe war eine wahre Queen. Vor allem zu Beginn mochte ich ihre unterkühlte Art Ashton gegenüber. Doch ihr Charakter war vielschichtig. Nicht nur die Sache mit Ashton zeigte sie als unglaublich stark, sondern auch ihre familiäre Situation. Diese machte ihr das Leben schwer, wovon sie sich aber nie ganz hat unterkriegen lassen. In der Hinsicht war ihre Entwicklung sehr stark.
Eigentlich dachte ich, dass es mit den Protagonisten aus band 1 weiter geht, da noch einige Fragen offen waren. Aber ich fand es total cool, den Rest der Geschichte aus einer anderen Sicht zu erleben. Er war auf eine andere Art spannend als Band 1, aber nicht weniger interessant. Obwohl viele Fragen geklärt werden konnten, kamen immer wieder neue auf. Es wurde also absolut nicht langweilig. Vor allem der Showdown zum Ende hin hatte es gewaltig in sich, wurde mir allerdings etwas zu schnell gelöst.
Insgesamt ein Mega Abschluss mit vielen Cameo Auftritten aus dem ersten Teil und vielen Antworten. Obwohl der Showdown etwas zu schnell abgehandelt wurde, mochte ich das Ende unfassbar gerne und bin nun sehr traurig, die Welt der Stare jetzt zu verlassen.
Es fällt mir so schwer, das Buch nicht gut zu bewerten, weil ich Merits Bücher eigentlich immer so liebe. Aber that just wasn’t it. Wo fange ich am besten an? Ich habe mich richtig auf die Geschichte gefreut, weil Ashton im ersten Band so arschig rüberkam & jetzt der Moment gekommen war, das verständlich zu machen. Leider ist eben das nicht gelungen. Ashton war genau wie in Band 1 - oder sogar noch schlimmer, weil es dieses Mal aus seiner Sicht geschrieben wurde. Ich wurde einfach nicht warm mit den Gedanken und Gefühlen der beiden mcs. Auch die Beziehung/Bindung zwischen Ashton und Zoe kam sehr gezwungen rüber. Ich habe keinen einzigen Funken zwischen den beiden sprühen sehen und die Situationen, die romantisch hätten sein sollen, kamen - meiner Meinung nach - unecht rüber. Außerdem war das Buch so lang gezogen. Zwischen Zoe und Ashton ging es gefühlt erst nach der Hälfte des Buches los, dass sich überhaupt irgendwas entwickelt hat. Dafür ging am Ende alles viel zu schnell und auch unrealistisch. Die Nebencharaktere, die mit Band 1 ja schon ihr eigenes Buch hatten, haben mir dafür auch zu viel Raum in diesem Band eingenommen. Und ich HASSE schlimme Kosenamen in Büchern, wirklich, das kann ich einfach gar nicht ab, ANIMA.😃 Es ist auch einfach super belastend, dass ich jetzt zwei Monate nichts mehr lesen konnte, jetzt endlich wieder Zeit dazu habe und mich als erstes Buch seit so langer Zeit durch dieses Buch hier durchquälen musste…
Oh mein Gott … ich habe alles gefühlt, was zwischen Zoe und Ashton war und ich habe mich zeitweise dafür selbst gehasst, weil er ihr eigentlich damit nochmal wehgetan hat, aber dieses Ende 🥰 Kein unnötiges Drama nur genauso viel wie nötig war.
Ich hab es geliebt aber es ist für mich kein 5 Sterne Buch, weil ich am Ende noch weitere 100 Seiten gebraucht hätte.
Zoe und Ashton waren tolle Protagonisten, die ich nicht so schnell vergessen werde. Der Fantasy Aspekt hat mir auch in Band 2 wieder super gefallen. Die Spannung hat sich bis zum Schluss richtig gut aufgebaut und auf einmal hat sich alles viel zu schnell aufgelöst. Da hat mir einfach was gefehlt. Dennoch ist die Reihe etwas besonderes für mich und definitiv empfehlenswert!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Um Spoiler für alle, die noch vorhaben, diese Reihe zu lesen, zu vermeiden, versuche ich möglichst spoilerfrei den Inhalt von Band 2 der Starling Nights-Reihe kurz wiederzugeben. Nachdem wir in Band 1 der Reihe erfahren haben, was es mit dem Bund der Stare auf sich hat, ist Band 2 nun aus der Perspektive von Zoe und Ashton geschrieben. Zoe haben wir in Band 1 als die liebenswürdige und gutgläubige Beste Freundin von Mabel kennengelernt, welche von Ashton für die Machenschaften des Bund der Stare ausgenutzt wurde und am Ende nur noch eine Hülle ihrer Selbst war. In Band 2 weiß sie nun, was mit ihr geschehen ist, und meidet von nun an Ashton. Dennoch möchte sie dem Bund der Stare helfen, dessen unausweichlichem Schicksal zu entkommen. Und dies geht nur, wie der Zufall es so will, gemeinsam mit der Hilfe von Ashton. Je mehr Zeit die beiden wieder miteinander verbringen, desto mehr öffnen sie sich emotional gegenübereinander, und Zoe ist sich unsicher, welcher Ashton nun der Echte ist.
Ich habe mich schon sehr darauf gefreut, in „Starling Nights – Im Glanz der Ewigkeit“ von Merit Niemeitz erneut in das mystische Dark Academia-Setting in Oxford einzutauschen und durch Merits Wortmagie in eine andere Spähre entführt zu werden. Einen erwartet ein wunderbarer Schreibstil, der ein düsteres Setting kreiert und komplexe Charaktere erschaffen kann.
Meine Bedenken vor Lesen der Geschichte waren die Wahl der Protagonisten Zoe und Ashton, denn beide sind mir nicht sonderlich sympathisch im Vorgängerband erschienen. Dennoch habe ich mich auf die Geschichte eingelassen und wurde positiv überrascht. Vor allem die Ambivalenz gegenüber Ashtons Charakter hat eine spannende Dynamik in die Geschichte gebracht, denn auf der einen Seite hat man ihn als den egoistischen Bösewicht aus Band 1 im Hinterkopf, auf der anderen Seite entpuppt er sich als komplexer, tiefgründer und emphatischer Charakter, sodass eine Einschätzung seiner wahren Person schwerfällt.
Nicht nur Ashton und Zoe treten in diesem Band in den Fokus, sondern wir lernen auch weitere Mitglieder des Bundes der Stare besser kennen, die alle vielschichtig sind und die ich schnell in mein Herz schließen konnte.
Insgesamt ist die Starling Nights Dilogie eine innovative, magische Geschichte, die ich jedem Dark Academia-Fan empfehlen kann, dennoch hat mir an manchen Stellen der letzte Funke gefehlt. Aber ich freue mich schon sehr darauf, dass es bald wieder Lesenachschub von Merit gibt.
Wenn man mir nach dem Ende des 1. Buches gesagt hätte, ich würde Ashton einmal mögen und vermissen, da hätte ich einfach nur gelacht. Eigentlich bin ich unheimlich nachtragend. Ehrlich gesagt wollte ich erst gar nicht den zweiten Band lesen als ich erfuhr, dass es darin um Ashton und Zoe gehen würde. Zoe gehörte neben Norah zu meinen Lieblingscharakteren aus dem ersten Band und den Gedanken, dass sie ernsthaft mit Ashton zusammen kommen sollte, fand ich mehr als abstoßend. Jetzt habe ich den zweiten Band doch gelesen und bin froh es getan zu haben. Die redemption Arc von Ashton ist auf jeden Fall mehr als gelungen. Besonders schön fand ich die natürliche Entwicklung der Beziehung von Zoe und Ashton und der innere Widerspruch der sich daraus ergab; das Dagegen-Ankämpfen und das sachte Nachgeben. Für mein Empfinden hätte es ruhig noch etwas mehr Slow-burn sein können.
Plot mäßig war ich etwas enttäuscht was diesen Band anging. Insgesamt fand ich es leider zu vorhersehbar und etwas zu gestellt. Aber darüber kann ich bereitwillig hinwegsehen, denn es hat sooo Spaß gemacht zu lesen. Niemeitz schreibt extrem bildhaft - für meinen Geschmack teilweise sogar zu blumig - nichtsdestotrotz kann mich unglaublich gut in die unterschiedlichen settings hineinversetzen. Ich finde es etwas schade, dass wir nicht so viel von Norah und Nox erfahren haben - ich würde unglaublich gerne ein paar Geschichten aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit und Zukunft lesen.
Alles in allem ein wirklich guter fun read. Perfekt für hoffnungslose Romantiker*innen an kalten Tagen.
Ich will nicht dass die Reihe zu Ende geht …:( Im Vergleich zum ersten Band ist das eher light academia, wenn überhaupt.Die geheimnisvolle Grundstimmung des ersten Buches fehlt. Leider gerät der Fantasyanteil, der im ersten Band so gut aufgebaut wurde sehr in den Hintergrund und kommt erst gegen Ende so richtig wieder zum Vorschein, um die im ersten Band angefangene Geschichte zu beenden. Aber selbst das geschieht sehr schnell und wir Leser bekommen die „Lösung“ des Problems nicht mit, da sie zwischen Ende und Epilog im Off stattfindet. Das fand ich schade…Hier geht es eher um die Liebesgeschichte zwischen Zoe und Ashton, mit dessen Perspektiven ich mich am Anfang erst anfreunden musste. Aber im Endeffekt war auch das sehr schön zu lesen, da beide andere präsente Themen in ihrem Leben hatten als Mabel und Cliff, wie zum Beispiel Ashtons Verarbeitung einer Trennung und den Zoes Umgang mit ihrer Familie, die alles an ihr kritisiert. Trotz dem gerushten Ende war das eine sehr schöne Dilogie. Ein Stern wird nur abgezogen, weil sich die beiden Bände sehr unterscheiden und ich deswegen ganz andere Erwartungen daran hatte.
Ein wirklich rührendes und emotionales Finale der Dilogie! Es war so schön, Zoes und Ashtons Geschichte zu verfolgen und zu sehen, wie es nach Band 1 weitergeht. Merits Schreibstil fand ich wieder mal super schön und kann die Reihe insgesamt sehr empfehlen. 🪶
Nach dem ersten Teil der STARLING NIGHTS Dilogie, wollte ich unbedingt wissen, wie und ob es für den Bund der Stare weitergehen wird.
Die Fortsetzung wird nun aus Zoes und Ashtons Sicht erzählt. Zugegeben, Ashton im Mittelpunkt der Handlung, ließ mich nicht gerade vor Freude springen, aber die Neugierde war dann doch größer.
Tatsächlich, konnte ich meine Abneigung gegenüber Ashton ein wenig ablegen. Er ist nicht ganz so ein übler Kerl, wie es den Anschein hatte. Dass lange Leben und sein Umfeld haben Ashton nur wirklich lange Zeit übel mitgespielt, und einige Narben auf seiner Seele hinterlassen.
Wie Zoe bisher nicht unter der Herabsetzung ihrer Familie, deren Ansprüchen und dem damit einhergehendem Druck, nicht zusammenbrechen konnte, ist mir bisweilen ein Rätsel. Definitiv hat sich dies aber negativ auf ihre Psyche und ihren Selbstwert ausgewirkt. Denn Zoe ist extrem unsicher und labil, und leider ließ die dargestellte Handlung eine positive Entwicklung ihrerseits kaum zu.
War im ersten Teil der Reihe alles noch sehr mysteriös und nebulös, habe ich diese geheimnisumwitterte Grundstimmung hier vermisst. Das Geheimnis um die Stare ist gelüftet, und nach dem das Artefakt zerstört ist, rinnt ihnen die Zeit um zu Überleben förmlich durch die Finger davon. Die Suche nach einer Lösung fand ich kaum greifbar, weil man nur selten an den Entdeckungen teilnimmt, dadurch und recht unspektakulär und letztendlich dann auch zu offensichtlich und einfach. Dachte ich anfangs hierbei würden sich Zoe und Ashston näher kommen, war ihre Liebesgeschichte sehr alltäglich, zwar irgendwie schön, aber nicht sonderlich aufregend.
Mein Fazit: Für mich ist der 2. Band der STARLING NIGHTS Dilogie schwächer als sein Vorgänger. Ich habe die Spannung und das Geheimnisvolle in der Story und auch das Knistern zwischen den Protagonisten vermisst. Um des Endes willen, war es aber okay.
nie zu viel, immer genug. ich habe mich gemeinsam mit zoe in ashton verliebt - und würde es jedes mal wieder tun (auch wenn ich ihn im ersten teil am liebsten erwürgt hätte).
4,25⭐️Das waren mit Abstand die drei kürzesten Wochen in denen ich auf dieses Buch gewartet hab und es hat sich mal wieder so gelohnt. Zoe, die man im ersten Band kaum kennengelernt hat aber sehr süß war und Ashton den ich ehrlich gesagt davor kaum mochte, konnte ich hierdurch so in mein Herz schließen, womit ich absolut nicht gerechnet habe. Das Ende war mir persönlich etwas zu schnell, ein paar mehr Seiten hätten gut getan. Sonst kann ich mich nicht beschweren, denn Merits Schreibstil war mal wieder großartig. Bin traurig, dass die Reihe schon vorbei ist, aber ich werde weiter an an geheimnisvolle Dilogie denken! Ganz große Empfehlung♡
Anfang Februar habe ich Band 2 der "Starling Nights"-Dilogie gelesen und absolut geliebt. Bereits Band 1 gefiel mir unheimlich gut, doch Band 2 konnte mich sogar noch mehr überzeugen. Merits Schreibstil war wieder der absolute Wahnsinn. So poetisch, einfühlsam, beschreibend und authentisch erzählte sie die Geschichte von Zoe und Ashton und ich liebte sie von der ersten Seite an. Ich war ein großer Zoe-Fan und fühlte sehr mit ihr mit. Ihre Gedanken und Gefühle wurden so authentisch und nachvollziehbar dargestellt, dass ich sie zwischendurch einfach nur ganz fest in den Arm nehmen wollte. Auch Ashton wuchs mir zunehmend ans Herz und auch er wurde unheimlich gut und vielschichtig porträtiert. Ich freute mich auch unheimlich Cliff und Mabel wiederzutreffen. Der Handlungsstrang war fesselnd, mit einigen überraschenden Wendungen, und konnte mich sehr gut unterhalten. Zwischenzeitlich hatte ich sogar ein paar Tränchen in den Augen, da mich die Geschichte einfach emotional so berührte. Definitiv ein absolutes 5-Sterne-Buch, und ich bin unheimlich traurig darüber, dass diese Reihe nun zu Ende ist.
3,5 Sterne. Ich weiß nicht, irgendwie hat diesem Buch die Atmosphäre des ersten Bands gefehlt. Der Mystery Aspekt war natürlich nicht mehr da und das hat mich am ersten Buch am meisten gefesselt und obwohl einige interessante Themen behandelt wurden, war Band 1 einfach ein Stück besser. Zwar ist es nett zu wissen, wie die Geschichte ausgeht, aber ich finde das offene Ende des ersten Bands wäre dramatischer gewesen und hätte einen größeren Impact hinterlassen, auf tragische Weise. Trotzdem auf jeden Fall lesenswert.
"Ich glaube, dass Liebe nicht verschwindet. Niemals. Sie verändert sich, aber sie verschwindet nicht. Egal, wie viel Zeit vergeht, egal, ob wir mit demjenigen zusammen sind, egal, ob derjenige überhaupt noch da ist, egal, wie sehr wir es versuchen. [...] Wenn ich eines in diesem Dasein gelernt habe, dann, dass man Liebe nie ganz los wird deswegen ist sie das schlimmste Gefühl von allen."
Definitiv besser als Band 1 der war katastrophal, wobei ich sagen muss das die Grundidee interessant war, weshalb ich Band 2 noch gelesen habe. Ich glaube ich muss aber einfach akzeptieren, dass die Bücher von Merit Niemeitz nicht so ganz meinem Geschmack entsprechen und ihr Schreibstill mir nicht zusagt🙈
Ich habe mich nicht nur in die Story von Zoe und Ashton verliebt, sondern insbesondere auch in Merits Schreibstil. Beides zusammen war einfach traumhaft. Ich finde der zweite Teil hat den Plot vom ersten richtig gut weitergeführt und auch die Entwicklung von Zoe und Ashton waren einfach so schön und die zwei zusammen einfach so süß. Ich habe jetzt schon das Bedürfnis die Geschichte zu rereaden.🥹🥹
Zwei Monate sind vergangen, seit Mabel das überlebenswichtige Artefakt zerstört hat, nichts ahnend, welche schwerwiegende Auswirkungen das haben wird und der Bund der Stare steht vor der Frage, wie es nun weitergehen soll. Als Ashton erfährt, dass es eine Möglichkeit geben könnte, die alles wieder ins Lot bringen kann, zögert er nicht. Auch wenn er dafür Zoes Hilfe braucht, die ihn nachdem, was er ihr im letzten Herbst angetan hat, nie mehr wiedersehen möchte.
"Im Glanz der Ewigkeit" von Merit Niemeitz ist der zweite Band der Starling Nights Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Zoe Haywood und des dreiundzwanzig Jahre alten Ashton Griffin erzählt wird.
Zoe ist die beste Freundin von Mabel, der Protagonistin des ersten Bandes, während Ashton der beste Freund von Cliff ist. Beide lernen wir schon im ersten Band kennen, denn durch Zoe kommt Mabel erst in Kontakt mit dem Bund der Stare, einer Geheimgesellschaft, deren Mitglieder Seelenspringer sind. Dadurch, dass sie ihre Körper wechseln können, sind die Stare fast unsterblich, doch dafür brauchen sie ihr Artefakt, das von Mabel zerstört wurde. Sie wusste jedoch nicht, dass dadurch das restliche Leben der Stare nicht nur sterblich wird, sondern sich dieses auch noch signifikant verkürzt. Um mit Cliff zusammen zu sein, sucht sie nun eine Möglichkeit, wie die Stare ihr Leben wieder verlängern können. Ausgerechnet Ashton erfährt dann, dass es tatsächlich eine Möglichkeit gibt, doch dafür braucht er Zoes Hilfe. Zoe, die nichts mehr mit ihn zu tun haben will, seit sie die Wahrheit über ihn erfahren hat, denn er hat sich wochenlang von ihrer Seele genährt. Nun tritt er wieder in ihr Leben und Zoe muss feststellen, dass sie noch immer stark auf ihn reagiert.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Handlung aus dem ersten Band weitergeführt wird, weil mir das Ende für Mabel und Cliff etwas zu offen war. Nun dürfen wir zwar in die Sichten von Ashton und Zoe eintauchen, aber diese sind ja so eng mit Cliff und Mabel verwoben, dass man auch viel von den beiden mitbekommen hat!
Zoe ist ein sehr spannender und vielschichtiger Charakter, der manchmal launisch und emotional, aber auch sehr sensibel und hilfsbereit ist. Sie ist vielleicht ein wenig naiv, aber hört eigentlich auf ihr Bauchgefühl, dem sie jedoch nicht mehr eingeschränkt vertraut, seit dem das mit Ashton passiert ist. Auf Ashton war ich sehr gespannt, weil wir ihn im ersten Band als charmanten, aber doch sehr rücksichtslosen und zum Teil auch grausamen Charakter kennengelernt haben. In diesem Band entwickelt er sich wirklich weiter und Merit Neimeitz gelingt es tatsächlich aus ihm einen Charakter zu machen, der sich immer weiter in mein Herz schleichen konnte und zum Schluss sogar mein liebster Charakter der Reihe war! Je mehr Zeit er mit Zoe verbringt, desto stärker überdenkt er sein bisheriges Verhalten und sie öffnet ihm ein wenig die Augen, sodass er nun viele Dinge anders betrachtet. Er hat in seinem langen Leben auch schon viel durchmachen müssen, was ihn geprägt hat. Sowohl er als auch Zoe haben Eltern, in deren Augen sie nie genug sind, egal ob sie ihr Bestes geben oder nicht. Ich mochte es, dass Zoe es Ashton nicht leicht gemacht hat. Sie war schlagfertig und vorsichtig, aber Ashton hat nicht locker gelassen. Je mehr Zeit er mit ihr verbracht hat, desto stärker hat er sich auf sie eingelassen und sie ins Herz geschlossen. Er ist immer noch ein moralisch grauer Charakter, aber er war zum Schluss echt liebevoll und beschützend, wobei sein Wandel nicht plötzlich kam, sondern erst nach und nach und dabei immer nachvollziehbar war!
Das Buch ließ sich gut lesen, konnte mich von der Handlung her aber nicht ganz so stark mitreißen, wie es der erste Band konnte. Zwar verfolgen Zoe und Mabel auch hier eine spannende Spur, jedoch ist eher Mabel für die Nachforschungen zuständig, sodass man da leider nicht viel von mitbekommen hat. Die Handlung des ersten Bandes fand ich zwar spannender, aber ich mochte Ashton und Zoe doch ein wenig lieber als Mabel und Cliff! Ich fand es so schön, wie die beiden zueinandergefunden haben und sie sich mit dem jeweils anderen auch weiterentwickelt haben. Zum Schluss haben sich die Ereignisse für meinen Geschmack etwas überschlagen, aber das Ende war sehr spannend und konnte mich sogar überraschen! Mit dem Abschluss bin ich sehr zufrieden!
Fazit: "Im Glanz der Ewigkeit" von Merit Niemeitz ist ein großartiger zweiter Band der Starling Nights Dilogie! Ich fand die Handlung im ersten Band etwas spannender, dafür haben mir Ashton und Zoe doch ein wenig besser gefallen als Mabel und Cliff! Besonders auf Ashton war ich gespannt, denn er war im ersten Band ja alles andere als ein Sympathieträger, aber Merit Niemeitz ist es gelungen, dass er sich immer weiter in mein Herz geschlichen hat und zu meinem Lieblingscharakter wurde, wobei sein Wandel immer nachvollziehbar war! Ich mochte ihn und Zoe richtig gerne und auch mit dem Ende bin ich sehr zufrieden, auch wenn sich die Ereignisse etwas überschlagen haben. Ich vergebe vier Kleeblätter!
"Unsere Leben waren an die Ewigkeit gebunden. Es würde mich nicht wundern, wenn unser Ende ebenfalls endlos wäre."
Inhalt:
Nach den sich überschlagenden Ereignissen stehen die Stare vor der Frage, wie es weitergehen soll. Im Gegensatz zu Cliff möchte Ashton sich nicht damit abfinden, sein Dasein voll uneingeschränkter Möglichkeiten einfach aufzugeben.
Umso erleichterter ist er, als er herausfindet, dass es einen Weg gibt, die alte Ordnung wiederherzustellen. Als sich jedoch herausstellt, dass er dafür ausgerechnet Zoes Hilfe benötigt, steht er vor einem Problem. Denn seit Zoe die Wahrheit über Ashton und die Stare erfahren hat, möchte sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Doch Ashton gibt nicht auf: Um sich und seine Freunde zu retten, muss er dafür sorgen, dass sich Zoe in ihn verliebt. Auch wenn das bedeutet, sich Gefühlen zu stellen, die er sich bereits vor langer Zeit verboten hat …
Meinung:
Die Bücher von Merit Niemeitz zu lesen fühlt sich an, als würde man in einem Poesie-Buch blättern und so viele wundervolle Momente entdecken!
Die Gestaltung an sich ist ein absoluter Hingucker. Ich liebe die Farbe und die Schrift in Kombination mit den Staren, die natürlich auch in diesem Band wieder unheimlich wichtig sind. So entsteht in meinen Augen ein traumhaft schönes Gesamtbild, das mir direkt unheimlich gut gefällt.
Ich würde mir als Leserin das Buch also auch nur aufgrund der wunderschönen Gestaltung kaufen. Zudem harmonieren die Bände einfach perfekt miteinander und ergänzen sich farblich ideal.
Aber auch Merit Niemeitz Schreibstil ist für mich der absolute Wahnsinn. Ich liebe einfach ihre detailreiche Art zu schreiben sehr. Aber auch die Dialoge waren fabelhaft und konnten mich direkt in ihren Bann ziehen. Aus diesem Grund sind die Seiten aber auch nur so verflogen und ich wollte gar nicht mehr aufhören dieses Buch zu lesen.
Zudem habe ich die Fantasy-Elemente und die Geschichte dahinter sehr geliebt. Ich würde sagen, man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen, jedoch geht es vor allem in diesem Band “weiter”, wenn auch aus der Perspektive von Zoe und Ashton, weshalb es doch nicht so zu empfehlen wäre.
Durch die wechselnden Perspektiven kann man sich als Leser gut in beide Gedankenwelten der Protagonisten hineinversetzen und sie so auch aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen.
Dabei fand ich Zoe in Band eins unheimlich offen, auch wenn sie durch Ashton neben sich stand und entsprechend nicht mehr die Person war, die sie eigentlich sein sollte. Jetzt jedoch schien sie schlagfertig und auf der Suche nach der Wahrheit. Ich mochte sie sehr, weil sie eben nicht naiv war, alles zu glauben.
Zudem ist sie neugierig, aufgeschlossen und eine tolle Freundin. Zusammen fand ich sie mit Mabel wirklich toll, weil ich die Freundschaft der beiden sehr authentisch fand. Auch dann, wenn sie eben vielleicht nicht immer der gleichen Meinung waren.
Ashton auf der anderen Seite hat für mich jetzt mehr Tiefgang erhalten. Ich verstand vielmehr, warum er derjenige war, der er war und warum ihn sein Kummer antrieb. So konnte ich sein Verhalten zwar nicht immer verstehen, seine Gedanken jedoch umso besser greifen.
Er hat jemanden, den er liebte verloren. Und auch wenn das schon sehr lange in der Vergangenheit liegt, konnte er sich dennoch nie von ihr lösen. Was er jedoch damals mit Zoe gemacht hat, war wirklich unglaublich, wobei ich es auch sehr spannend fand, nun einen Blick hinter die Fassade durch ihn werfen zu können.
Auch ihre Liebesgeschichte war sehr nachvollziehbar erzählt, weil sie einander erst die vergangenen Fehler verziehen mussten, um in ihre gemeinsame Zukunft blicken zu können.
Für mich hatte die Handlung dabei alles, was eine Romantasy-Geschichte ausmachen sollte. Spannung, Liebe und Wendungen, die mich den Atem anhalten ließen. So viele wundervolle Momente sind mir dabei total im Kopf hängen geblieben, die ich einfach nicht vergessen kann.
Und das alles vor der wundervollen Kulisse von Cambridge. Einem für mich vollkommen detailreicher Handlungsort, der es mir auch total angetan hat. Besonders, weil dadurch die Dark Academia Vibes noch stärker in den Mittelpunkt gerückt sind und ich mich während des Lesens einfach vollkommen an den Ort träumen konnte.
Ich fand es einfach mehr als magisch, diese Seiten zu lesen. Für mich ist das Buch aus diesem Grund auf jeden Fall ein totales Jahreshighlight und ich freue mich umso mehr auf jede weitere Geschichte aus der Feder der Autorin!
Falls ihr also noch auf der Suche nach ganz besonderen Büchern seid, kann ich euch die Titel diese Dilogie der Autorin auf jeden Fall nur ans Herz legen und so so sehr empfehlen.
Das Cover finde ich wunderschön. Farblich und auch von den Motiven passt es hervorragend zu dieser Geschichte.
Nachdem Mable das Artefakt zerstört hat, müssen sich die Mitglieder des Bunds der Stare damit abfinden, dass sie sterblich sind. Doch kann Ashton sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden und auch sein Vater Henry nicht. Henry hat eine Idee, doch die Lösung ist Zoe und Ashton soll ihr Vertrauen und ihre Liebe zurückgewinnen. Wird er Zoe nochmal nochmal ausnutzen und enttäuschen?
Zoe ist endlich wieder die Alte. Sie hasst Ashton dafür, was er mit ihr gemacht hat, trotzdem muss sie immer wieder an ihn denken und fühlt sich auch zu ihm hingezogen. Durch ein Projekt müssen die beiden zusammenarbeiten und so kommen sie sich wieder etwas näher. Zoe ist aber sehr vorsichtig und auch sehr skeptisch. Dieses Verhalten und ihre Reaktionen fand ich super nachvollziehbar und auch super gelungen. Ashton muss sich wirklich mühen, um nach und nach ihr Vertrauen zurückzugewinnen. Und er macht alles dafür. Anfänglich aus anderen Motiven, aber es ist so schön, Zoe mit der Zeit auch an Ashton wachsen zu sehen. Er steht ihr bei, stärkt ihr den Rücken im Umgang mit ihrer Familie und macht ihr deutlich, wie besonders sie ist.
Mit Ashton musste ich mich erstmal anfreunden, nachdem er in Band 1 einfach nur ein Ekelpaket war. Der Autorin gelingt es aber recht schnell, zu zeigen, wie besonders auch er ist und dass er ein großes Herz hat. Und auch wenn er sich Zoe anfänglich wegen anderer Motive nähert, war es so schön, wie er nach und nach erkannt hat, wie großartig sie ist und sie es schafft, in ihm Gefühle hervorzurufen, die er tot glaubte. Er wächst an dieser großen Herausforderung, die sein Vater ihm gestellt hat bzw. an den Entscheidungen die er in diesem Zusammenhang immer wieder treffen muss und es hat ihn mir Stück für Stück sympathischer gemacht.
Alle anderen Figuren haben mir auch gut gefallen, allen voran Mable und Cliff. Schön, sie nochmal zu treffen. Aber auch Nox und Norah fand ich großartig, die ebenfalls etwas zu verarbeiten haben. Henry ist so gar nicht sympathisch, aber das war auch nicht seine Aufgabe. Trotzdem hat er mir als Figur sehr gut gefallen.
Die Handlung fand ich toll. Es wurde eine ansteigende Spannungskurve mit vielen kleineren und größeren Konflikten und kleinen überraschenden Wendungen entwickelt. Mich hat es durchweg im Buch gehalten und ich habe auch keine Längen empfunden. Band 1 war von der Stimmung her etwas düsterer. Dafür fand ich Band 2 etwas emotionaler und Band 2 hat mir auch ein bisschen besser gefallen. Die Entwicklung der Liebesgeschichte hatte das richtige Tempo und war in den Höhen und Tiefen für mich auch nachvollziehbar. Die gewählten Themen fand ich interessant und gut bearbeitet, v.a. das Thema „Vergebung“. Und das Ende war ganz nach meinem Geschmack und hat mich wirklich zufrieden zurückgelassen. Es hat die Dilogie rund gemacht und war ein gelungener Abschluss.
Der Schreibstil ist einfach wundervoll. Alles liest sehr angenehm und flüssig und es strahlt so eine Harmonie aus. Mit recht poetischen Formulierungen zaubert die Autorin Bilder vor mein inneres Auge. Die Dialoge sind unterhaltsam und authentisch und lassen die Figuren nochmal lebendiger werden. Die Darstellungen der Settings und atmosphärischen Beschreibungen sind für mich perfekt. Und die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich auch total abgeholt. Ich konnte mich wunderbar in die Figuren hineinversetzen und habe mit ihnen mitgelitten und mitgefiebert. Besser geht es aus meiner Sicht nicht.
Von mir erhält dieses Buch eine ganz klare Kaufempfehlung (5/5 Sterne), weil Zoe und Ashton sympathisch sind und eine tolle Entwicklung durchmachen, auch wenn ich mir das bei Ashton nach Band 1 überhaupt nicht vorstellen konnte, weil die Handlung spannend ist bis zum Schluss und weil der Schreibstil einzigartig ist. Kritikpunkte habe ich keine.
Vielen Dank an Merit Niemeitz und den Reverte-Verlag für diese Geschichte.
Mit „Starling Nights“ hat Merit Niemeitz einen atmosphärischen und spannenden Reihenauftakt geschaffen, der mich begeistern konnte. Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt. Daher hatte ich den Finalband sehnlichst erwartet. Doch leider konnte dieser mich nicht so begeistern, wie ich es mir gewünscht hätte.
„Im Glanz der Ewigkeit“ ist der zweite und zugleich finale Band der Reihe „Starling Nights“ von Merit Niemeitz. Die Autorin konnte mich mit dem Reihenauftakt rundum begeistern. Es passte einfach alles. Daher hatte ich hohe Erwartungen an das große Finale.
In diesem Band begleitet der Leser Zoe und Ashton. Von Ashton war ich positiv überrascht. Seine Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin gibt dem Leser tiefe Einblicke in Ashtons Vergangenheit und nimmt sich dabei ausreichend Raum für viele Details. Insgesamt hat es mich sehr überrascht, wie Merit Niemeitz dem Leser nach und nach mehr Sympathie für den jungen Mann entlockt. Ich wollte Aston nach dem ersten Band nicht mögen, doch irgendwann konnte ich mich viel mehr in ihn einfühlen. Dadurch hat sich mein Blick auf ihn mit der Zeit geändert. Zoe ist mir leider auch in diesem Band zu blass geblieben. Mabel mochte ich unglaublich gerne. Sie ist eine wirklich faszinierende und vielschichtige Protagonistin. Zoe, Mabels beste Freundin, hat leider nicht so eine ausgeprägte Persönlichkeit. Ich hätte mir an dieser Stelle tiefere Einblicke gewünscht. Für mich war Zoe als Figur leider recht austauschbar und ich konnte nicht richtig mit ihr mitfühlen. Sie hatte mir einfach zu wenig Ecken und Kanten. Die Tatsache, dass sie sich ständig für „nicht gut genug“ hält, hat mich schon etwas genervt, nachdem man die intelligente und starke Mabel so lange begleitet hat.
Den ersten Band mochte ich aufgrund der tiefgründigen Liebesgeschichte und den Mystery-Elementen unglaublich gerne. Merit Niemeitz konnte im Reihenauftakt durchgängig die Spannung halten und es ist auch immer irgendetwas passiert, das für neue Überraschungen gesorgt hat. In dieser Hinsicht hat der Finalband mich leider sehr enttäuscht. Der Fokus liegt ganz deutlich auf der Liebesgeschichte. Zwischendurch hatte ich immer wieder das Gefühl, ein reines New Adult Romance Buch zu lesen. Das war so gar nicht das, was ich nach dem ersten Band erwartet hatte. Da ich New Adult Bücher ohne Fantasy-Elemente oder Suspense-Aspekte einfach nicht mag, konnte mich das Finale leider nicht begeistern. Dafür gab es einfach zu wenig Spannung. Eine fesselnde Handlung abseits der Liebesgeschichte war lange Zeit nicht vorhanden. In diesem Band setzt die Autorin vorwiegend auf Gedankengänge und Dialoge. Die Geschichte plätschert lange vor sich hin. Zum Ende hin wird das Tempo angezogen, doch mitreißende Szenen oder überraschende Momente gab es für mich nicht wirklich. Auch das Ende hatte ich leider schon vorhergesehen.
Positiv kann ich den wirklich schönen Schreibstil der Autorin hervorheben. Es macht einfach Spaß, ihre Bücher zu lesen. Merit Niemeitz hat ein Talent dafür, Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Auch findet man viele schöne Sätze in ihren Büchern. Wer Buchzitate liebt, sollte sich vor dem Lesen Klebezettel bereitlegen. Gerade am Ende fand ich einige Aussagen wirklich wunderschön.
FAZIT: Leider konnte mich der Finalband der Reihe „Starling Nights“ insgesamt nicht so sehr begeistern, wie ich gehofft hatte. Die Geschichte liest sich lange Zeit wie ein reines New Adult Romance Buch. Da der Fokus stark auf der Liebesgeschichte liegt, habe ich einfach die Suspense-Elemente vermisst, die den ersten Band so spannend gemacht haben. Leider habe ich dieses Buch daher als sehr langatmig empfunden. Trotzdem wird dieser Band bestimmt vielen Lesern gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich klasse und wer ruhige New Adult Liebesgeschichten mag, wird mit diesem Buch viel Freude haben.
Ich war vom ersten Band der Reihe schon nicht total angetan, aber immer noch neugierig genug, wie die Geschichte rund um Mabel und Cliff weitergeht. Außerdem mag ich dark academia einfach total gerne und bin bei Dilogien doch schneller bereit weiterzulesen. Wäre dies eine Trilogie, so hätte ich die Reihe eher nicht weiterverfolgt.
Etwas erstaunt war ich, als ich im Klappentext las, dass sich die Geschichte dieses Bandes gar nicht primär um Mabel und Cliff drehen würde, sondern Zoe und Ashton im Fokus der Geschehnisse stehen. Und das machte mich dann doch wieder sehr neugierig. Denn Ashton kommt im ersten Band gar nicht gut an. Ich war also gespannt darauf, wie Merit Niemeitz den Spagat zwischen Ashton aus Band 1 und Ashton als Hauptcharakter in diesem Band hinbekommen würde. Denn es ist wirklich interessant, wie Autor:innen es schaffen, vormals unbeliebte Charaktere so darzustellen, dass man sie als Leser:in entweder erträglich findet oder sogar anfängt sie zu mögen. (Das ist auch der Grund, weshalb ich die Geschichte von Snow aus Panem echt gut fand.) Zugegeben, Ashton ist auf der Unbeliebtheits-Skala sehr viel weiter an der Grenze als Snow, sympathisch fand ich ihn nach dem Lesen vom ersten Band hingegen trotzdem nicht. Obwohl ich den ersten Band sogar dieses Jahr schon gehört habe, kann ich mich nicht mehr en detail an diesen erinnern. Ich weiß also noch, dass ich Ashton unsympathisch fand, kann dies aber nicht mehr genau begründen. Ich finde es mutig von der Autorin, einen solchen Nebencharakter als Hauptcharakter umzuschreiben, und finde, dass ihr der Spagat irgendwo schon gelungen ist. Ashton fand ich auch in diesem Buch nicht sonderlich sympathisch, aber es wurden nochmals andere Seiten an ihm gezeigt und mehr Hintergrund über ihn geliefert. Diese Bemühungen muss ich also dennoch anerkennen. Generell aber sprang der Funke zwischen Zoe, Ashton und mir nicht vollkommen über. Ich fand die Geschichte um die beiden interessanter als die von Mabel und Cliff. Deren Buch hat aber immerhin noch das Geheimnis um die Stare, was das ganze deutlich spannender machte.
Mir war das Ende um ehrlich zu sein zu rosarot. Während die Atmosphäre im ersten Band wenigstens ein bisschen zum beworbenen dark academia Thema passt, wandelt sie sich in diesem Band sehr schnell in eine pastellige Bibi-und-Tina-Butterkuchen-Welt. Es werden immerhin mal Kurse erwähnt, zu denen Zoe geht (oder auch nicht geht), aber auch academia ist bei diesem Buch eher auf der Strecke geblieben. Ich mag es einfach nicht, wenn Bücher falsch vermarktet werden. Den Zusatz „dark academia“ hätte das Buch nicht gebraucht, denn er entspricht meiner Meinung nach nicht der Wahrheit. Es gehört schon etwas mehr dazu, als sich eine Universität als Setting auszusuchen. Mini Rant over.
Ich bin froh, dass ich das Buch als Hörbuch gehört habe. So konnte ich mich bei all den alltäglichen Pflichten immerhin etwas unterhalten lassen. Da ich das Buch aber irgendwann einfach nur durchhaben wollte, spielte ich es auf anderthalbfacher Geschwindigkeit ab und das muss schon was heißen bei mir, denn das mache ich sonst nie. Wirklich genussvolle Zeiten hatte ich also nicht mit diesem Band, Abbrechen ging aber auch nicht, weil ich das meist aus Prinzip nicht tue. Ich fand es toll, dass auch hier wieder zwei Sprecher:innen am Hörbuch beteiligt waren. Alexander Pensel für Ashton fand ich echt super, Martha Kindermann für Zoe manchmal etwas zu viel. Ich mag ihre Stimme bei anderen Hörbüchern echt ganz gerne, aber hier war es teilweise ein etwas zu leidender Ton in der Stimme. Gut fand ich, dass zu Beginn des Hörbuches eine Triggerwarnung ausgesprochen wurde, die man auch hätte überspringen können.
Alles in allem konnte mich auch dieser Band nicht überzeugen, obwohl ich ihn einen Ticken besser als den ersten Band fand. Schade!
"Er hätte mich anlügen können, natürlich – ich wusste, dass er das am besten konnte. Aber ich fühlte, dass er nicht log. Ich fühlte es, ich fühlte ihn, ich fühlte mich, ich fühlte … so viel, einfach nur, weil er vor mir stand." - STARLING NIGHTS 2 | MERIT NIEMEITZ | REVERIE | REZENSIONSEXEMPLAR -
Allgemeines Details zum Buch Titel: „Starling Nights – Im Glanz der Ewigkeit“ Autorin: Merit Niemeitz Verlag: reverie Umfang: 416 Seiten (Printausgabe)
Details zur Buchreihe #1 – „Starling Nights – Im Schatten der Wahrheit“ #2 – „Starling Nights – Im Glanz der Ewigkeit“
Klappentext Nach den sich überschlagenden Ereignissen stehen die Stare vor der Frage, wie es weitergehen soll. Im Gegensatz zu Cliff möchte Ashton sich nicht damit abfinden, sein Dasein voll uneingeschränkter Möglichkeiten einfach aufzugeben. Umso erleichterter ist er, als er herausfindet, dass es einen Weg gibt, die alte Ordnung wiederherzustellen. Als sich jedoch herausstellt, dass er dafür ausgerechnet Zoes Hilfe benötigt, steht er vor einem Problem. Denn seit Zoe die Wahrheit über Ashton und die Stare erfahren hat, möchte sie nichts mehr mit ihm zu tun haben. Doch Ashton gibt nicht auf: Um sich und seine Freunde zu retten, muss er dafür sorgen, dass sich Zoe in ihn verliebt. Auch wenn das bedeutet, sich Gefühlen zu stellen, die er sich bereits vor langer Zeit verboten hat …
Über die Autorin Merit Niemeitz wurde 1995 in Berlin geboren. Seit ihrer Kindheit liebt sie Worte und schreibt ihre eigenen Geschichten. Sie arbeitet in der Buchbranche und möchte eigentlich auch nie etwas anderes tun.
Meine Meinung Handlung ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung: 5 von 5. Starling Nights 2 setzt am Ende von Band 1 an, nur dass wir die Geschichte diesmal aus der Sicht von Zoe und Ashton erleben.
Die Handlung ist auch hier wieder sehr fesselnd, spannend und geheimnisvoll – auch wenn das große Geheimnis bereits gelüftet wurde.
Schreibstil ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung: 5 von 5. Mit Starling Nights konnte mich Merit Niemeitz restlos von sich und ihrem Schreibtalent überzeugen. Band 2 steht dem in nichts nach. Ich liebe diese ganz persönliche Note, die den Erzählstil so besonders macht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Charaktere ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung: 5 von 5. Zoe und Ashton kennen wir bereits aus Band 1. Sie ist Mabels beste Freundin, er Cliffs bester Freund. Doch nicht nur das – auch die beiden haben eine Vergangenheit.
Ashton hat sich an Zoes Seele bedient. Seitdem sie das weiß und die ganze Wahrheit rund um die Stare kennt, will sie nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Zoe kam mir von Anfang an wie eine lebensfrohe, junge Studentin vor. Ich fand sie sehr sympathisch und konnte mich gut mit ihr identifizieren.
Ashton war mir in Band 1 sehr unsympathisch. Ich mochte ihn nicht und war deshalb sehr skeptisch, seine Sichtweise zu lesen. Doch nach und nach habe ich ihn ins Herz geschlossen und mich in ihn verliebt. Er ist ein großartiger Charakter, den man am Ende einfach gernhaben muss.
Die Dynamik zwischen den beiden hat mir unglaublich gut gefallen.
Cover ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung: 5 von 5. Was soll ich sagen? Absolute Cover-Liebe! Die Gestaltung passt, meiner Meinung nach, in ihrer Schlichtheit und doch Besonderheit sehr gut zum Inhalt des Buches. Die Ähnlichkeit zur Gestaltung von Band 1 gefällt mir auch sehr gut.
Fazit ⭐⭐⭐⭐⭐ Bewertung: 5 von 5. Merit Niemeitz hat mit Starling Nights 2 einen würdigen Nachfolger und einen schönen Abschluss der Reihe geschaffen. Ich habe es geliebt, mit Zoe und Ashton mitzufiebern und durch den federleichten Schreibstil vollkommen in der Geschichte zu versinken.
Vielen Dank an Netgalley für das Rezensionsexemplar! Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.
Endlich geht es spannend weiter! Nachdem wir erst Mabel und Cliff kennen und lieben gelernt haben, widmen wir uns in Band 2 Ashton und Zoe. Tatsächlich mochte ich Ash nicht wirklich, aber während dem Lesen von diesem Buch ist mir immer wieder klar geworden, wieso er so handelt, wie er es eben tut. Und auch insgesamt ist dieses Buch voller Spannung, Hoffnung und Drama, dass ich es nur so in einem Rutsch weggelesen habe. Hier haben wir ein tolles Romantasy Buch, mit dem Merit Niemeitz gezeigt hat, dass sie nicht nur eine Queen of New Adult, sondern auch eine Queen of Romantasy ist!
Auch hier begegnet uns die wechselnde Ich-Perspektive der beiden Hauptpersonen, sodass man sich in beide Leben ganz gut hineinversetzen kann. Und auch der Schreibstil der Autorin war wieder schön flüssig, spannungsgeladen und bildgewaltig. Ihre erschaffene Welt ist voller Geheimnisse und Mystik und es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, in ihr abzutauchen. Die Handlung rund um den Bund der Stare nimmt ordentlich an Fahrt auf und auch Ashton und Zoe müssen notgedrungen zusammenarbeiten - trotz ihrer.. sagen wir besonderen Vergangenheit. Mit 412 Seiten, die sich auf 28 Kapitel verteilen, haben wir hier auch eine angenehme Leselänge pro Abschnitt, aber wenn wir ehrlich sind, habe ich sowieso Seite an Seite aneinandergereiht, bis das Buch plötzlich zu Ende war.
Am Ende von Band 1 sind ja so einige Sachen passiert, mit denen die Protagonisten des ersten Bands Mabel und Cliff auch voll einverstanden waren.. Ash eher nicht. Und wisst ihr, wer noch mehr gegen die Ereignisse und die daraus resultierenden Konsequenzen ist? Ashtons Vater Henry. Dieser sieht die Lösung für ihr Dilemma in Zoe, weswegen Ashton notgedrungen ihre Gunst zurückgewinnen muss.. Wie das Ganze ausgeht? Das müsst ihr selbst lesen, aber ich verspreche euch: Es lohnt sich.
Übrigens habe ich auch mal kurz ins Hörbuch hinein gehört und das kann ich auch sehr empfehlen! Die beiden Sprecher haben die Emotionen wirklich toll herübergebracht.
Das Cover gefällt mir auch richtig gut und da es diesmal wirklich ordentlich glänzt und schimmert, fällt es im Regal auch sofort ins Auge. Vom Stil her passt es perfekt zum Ersten und obwohl die Bücher an sich mit unterschiedlichen Materialen eingedeckt sind, passen sie doch ideal im Regal zusammen.
Ashton und Zoe haben sich ja schon kennengelernt und nachdem sie eine zeitlang abhängig von ihm war, hat Zoe endlich wieder zu sich zurückgefunden. Sie ist verletzt, natürlich, aber auch unglaublich stark und man merkt ihr an, wie sehr sie ihr jetziges Leben wieder liebt. Mit den Staren hat sie übrigens komplett abgeschlossen, weswegen sie Ashton mit der kalten Schulter straft. Das machte es für ihn nicht gerade einfach, aber dadurch konnte ich Ash gleich viel besser kennenlernen. Er hat sich schon mit seiner Vergangenheit und seinen Fehlern auseinander gesetzt und nach und nach erkennt auch Zoe, dass er gar nicht so ein schlechter Mensch ist, wie sie aufgrund ihrer Vorgeschichte dachte. Ihre Beziehung ist alles andere als einfach aber ich stelle es mir gerne wie Schicksal vor: Die Beiden gehören einfach zusammen.
Mit „Starling Nights - Im Glanz der Ewigkeit“ beendet Merit Niemeitz diese mitreißende Dilogie, die mir ein tolles Lesevergnügen geschenkt hat. Die Bücher behandeln übrigens verschiedene Pärchen, sind aber nicht voneinander unabhängig zu lesen, deswegen lest unbedingt erst den ersten Teil. Du wirst es nicht bereuen!
Ich danke Harper Collins und dem Reverie Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!
Nachdem es Mabel und Cliff gelungen ist, das Artefakt des Bunds der Stare zu zerstören, weiß noch niemand, wie es weitergehen soll. Doch dann eröffnet Ashtons Vater Ashton eine Möglichkeit, den Bund fortzusetzen. Dummerweise benötigt er dafür ausgerechnet Zoes Hilfe. Doch diese ist alles andere als gut auf Ashton zu sprechen, seitdem sie die Wahrheit über ich weiß. Nun muss Ashton all sein Charme aufbringen, damit sich Zoe in ihn verliebt. Nur dumm, dass auch Zoe ihn nicht kalt lässt und seit langem verloren geglaubte Gefühle in ihm weckt.
Mit dem ersten Band von Starling Nights hat sich Merit Niemeitz im letzten Jahr ganz tief in mein Herz geschrieben und dieses Buch war ein absolutes Highlight, da es einfach mit der düsteren Atmosphäre und dem Geheimnis rund um den Bund der Stare absolut atmosphärisch wirkte. Auch im zweiten Teil weiß die Autorin mit ihrem Schreibstil zu überzeugen und versetzt den Leser gleich wieder an die Cambridge Academy.
Allerdings wird in diesem zweiten Band das Augenmerk weg von den Geheimnissen, die ja auch zuvor zum großen Teil gelöst worden sind, hin zu der Liebesgeschichte zwischen Ashton und Zoe gelenkt. Ich muss sagen, dass ich Ashton im ersten Band nicht allzu gut leiden konnte und war hier gespannt, wie es die Autorin schaffen wollte, einen zunächst doch sehr unsympathischen Charaktere zum Love Interest der Protagonistin werden zu lassen. Das ist Merit Niemeitz absolut gelungen, denn auch wenn Ashton ein komplizierter Charakter ist, wird hier so einiges klar, warum.
Die Geschichte wird wieder in der Ich-Perspektive abwechselnd von Ashton und Zoe erzählt. Gerade Ashton bekommt zu Beginn des Buches etwas mehr Handlungsspielraum, auch auf seine Vergangenheit bezogen und gerade da wird noch einmal verständlich, mit welchen Verlusten er zu leben gelernt hat. Auch die Anerkennung durch seinen Vater ist ihm nie gelungen und die Kälte, die Ashton erfahren hat, haben auch ihn kalt werden lassen. Aber da kommt dann auch Zoe mit ins Spiel, mit der Ashton zunächst eigentlich wieder ganz egoistische Pläne hat, die ihm aber schneller ans Herz wächst, als Ashton je angenommen hat. Zoe ist eine tolle Protagonistin, sie ist sensibel, aber auch loyal und hinter ihrer Fassade steckt ein sehr verletzlicher Mensch, der mehr als unsicher ist. Ashton und Zoe ergänzen sich hier absolut, aber ob es wirklich gut gehen wird, wenn Ashton sich entscheiden muss?!
Während des Buches trifft man natürlich auch auf alte Bekannte aus Band 1, von denen mir gerade auch Mabel und Cliff ans Herz gewachsen sind. Insgesamt bleiben aber die Nebencharaktere recht im Hintergrund und dienen oftmals zur Weiterentwicklung der Protagonisten.
Durch das Problem, was bei der Zerstörung des Artefaktes entstanden ist, wird die Geschichte dann auch etwas spannender und man hofft einfach, dass es für alle Beteiligten noch gut ausgehen wird. Ansonsten ist dieser Band nicht so düster wie Band eins und auch diese Atmosphäre fehlt ein wenig. Ich persönlich mochte genau das besonders gerne, habe aber auch die Liebesgeschichte gerne verfolgt.
Mein Fazit: Auch der zweite Band der Starling Nights Reihe konnte mich durchaus überzeugen und gut unterhalten. Da die Liebesgeschichte hier in den Vordergrund rückt und die düstere Atmosphäre und das Geheimnisvolle dadurch zurückgesetzt werden, fehlte mir hier aber einfach etwas, das dem Buch das Besondere verleiht. Trotzdem eine schöne Geschichte, die Spaß macht.
Nach den dramatischen Ereignissen des ersten Teils, entscheidet sich in „Starling Night’s: Im Glanz der Ewigkeit“ das endgültige Schicksal der Stare. Der unvermeidbare Tod innerhalb von Monaten oder die Aussicht auf ewiges Leben – nicht weniger steht für sie auf dem Spiel. Ganz besonders Ashton ist nicht gewillt die Vorzüge und Privilegien seines bisherigen Lebens aufzugeben und zeigt sich fest entschlossen, einen Ausweg zu finden. Doch als sich endlich einer auftut, steht und fällt alles ausgerechnet mit der Unterstützung von Zoe. Zoe, die Ashton im vergangenen Jahr mehr als jeden anderen Menschen manipuliert, verletzt und ausgenutzt hat. Zoe, die fest entschlossen ist nie wieder auch nur einen Millimeter auf Ashton zuzugehen. In diesem zweiten Teil der spannenden Dark Academia Reihe von Bestsellerautorin Merit Niemeitz steckt wieder eine Menge Gefühl und Wortkunst. Der Schreibstil ist von der ersten Seite an fesselnd und nimmt einen mit auf diese Reise durch alte Gassen, historische Gemäuer und geheime Keller, vor allem aber entführt er seine Leserschaft in die Gefühlswelt seiner beiden Protagonisten. Und da gibt es eine Menge zu ergründen, denn nach den Ereignissen des ersten Teils, konnte ich mir nur schwer vorstellen, dass Ashton und Zoe nochmal auf einen grünen Zweig kommen. Das große Kunststück sollte auf jeden Fall werden den sehr schlechten Eindruck von ihm aufzuheben und ihn in seiner Entwicklung so überzeugend auszugestalten, dass man ihn doch noch gernhaben kann. Leider muss ich sagen, dass das in meinen Augen nur bedingt gut gelungen ist. Ich fand Ashton während der ersten hundert Seiten nach wie vor recht unsympathisch und auch sein Umgang mit seinem „geheimen Plan“ hat nicht gerade für seine Charakterentwicklung gesprochen. Und obwohl ich es spannend fand, seine Gefühle und Beweggründe kennenzulernen, kam mir der Umschwung in seiner Figur insgesamt zu geplant und erzwungen vor, als dass er mich im Sturm erobern konnte. Ähnliches empfand ich im Hinblick auf Zoes Haltung ihm gegenüber. Nach allem, was sie wegen Ashton durchgemacht hat, wirkte sie auf mich unerwartet Nachgiebig, sodass die Wiederannäherung zwischen ihnen mir persönlich etwas zu schnell und zu einfach vonstattenging. Dafür, dass ich hie und da nicht ganz zufrieden mit der Entwicklung war, lies sich ihre Geschichte aber dennoch wunderschön lesen und ich konnte auf jeden Fall mit ihnen mitfühlen.
Die Handlung konnte meiner Meinung nach ebenfalls nicht ganz an den ersten Teil heranreichen. Zwar gibt es immer noch das ein oder andere Geheimnis zu entdecken und Mysterium aufzuklären, aber das Tempo bleibt insgesamt eher gemächlich. Als dann am Ende mal etwas Aufregung ins Geschehen eingestreut wird, ist das wie schon im ersten Teil nach wenigen Seiten abgehandelt. Zwischendurch passiert genug, dass man dranbleiben möchte, und ansonsten wird die Geschichte gut von der Entwicklung zwischen Zoe und Ashton getragen, aber ein etwas ausgeglicheneres Tempo hätte der Handlung denke ich trotzdem nicht geschadet. Alles in allem und trotz meiner Kritikpunkte war Starling Nights 2 ein sehr unterhaltsames, vor allem aber wieder sehr schön geschriebenes Buch, das mich gut unterhalten konnte.