Ein schicksalhafter Schwur, eine verbotene Liebe und ein Meisterwerk der Baukunst 1260 erhält Maurermeister Henri in Reims einen Brief des englischen Kö Er soll nach London kommen, um für Heinrich III. eine Kathedrale zu bauen. Nur gilt die Aufforderung eigentlich nicht dem Maurer Henri, sondern seinem Baumeister. Auf der Fahrt über den Kanal gerät die Fähre in einen heftigen Sturm. Henri sieht darin eine Strafe für seine Lüge und schwört, eine einzigartige Kirche zu schaffen, wenn er nur heil in England ankommt. Doch brüchige Fundamente, eine Rebellion des Adels und die stete Sorge, dass sein falsches Spiel auffliegt, drohen sein Vorhaben zum Scheitern zu bringen. Dann stellt ihn die Liebe zu einer jungen Baronin vor die schwerste Kann er ihre Liebe beschützen, ohne seinen Eid zu brechen? Die Westminster Abbey ist seit dem Jahr 1066 Krönungskirche und letzte Ruhestätte für mehr als 3.000 Briten. Auch heute noch werden in der Kirche die großen Ereignisse Großbritanniens gefeiert, im Mai 2023 die Krönung Charles III.
„Die Kathedrale des Königs“ von Claudius Crönert erzählt vom Bau der Westminster Abbey in England im 13. Jahrhundert. Erschienen ist der Roman im August 2023 bei ullstein im Rahmen einer historischen Romanreihe über Baumeister.
Reims, 1260: Ein Brief erreicht Henri in Reims, der ihn dazu auffordert nach England zu kommen und eine Kathedrale für Heinrich den III zu bauen. Henri entschließt sich seine Chance beim Schopfe zu packen, auch wenn die Einladung eigentlich seinem Dienstherren Henri von Reims galt. Zusammen mit dem Mönch Archibald bricht er nach London auf und gerät auf der Überreise in ein heftiges Unwetter. In seiner Angst gibt er Gott ein Versprechen: Henri schwört eine unverwechselbare Kirche zu bauen, wenn er nur heil am Ziel ankommt und seine Lüge nicht auffliegt. Nichtsahnend, dass seine Entscheidung noch viele weitere Prüfungen für ihn bereit hält. Eine Rebellion zwischen dem König und seinen Baronen bedroht den Fortgang der Bauarbeiten immer wieder und auch die verbotene Liebe zu einer jungen Baronin erschweren sein Leben.
Im Rahmen einer Leserunde und eines Buddyreads habe ich diesen Roman erkundet. Es handelt sich hierbei auch endlich mal wieder um einen Roman, der im Mittelalter spielt und der sich dadurch von der Masse der erscheinenden Familiensagas abhebt. Ich bin zunächst gut in die Geschichte reingekommen und fand es toll, dass es direkt mit den Ereignissen vom Klappentext los geht. Ich konnte mir die Ereignisse gut vorstellen und mochte die Bilder, die dabei in meinem Kopf entstanden sind. Der Spannungsbogen war für mich ok. Es gibt drei unterschiedliche Stränge, die miteinander verbunden sind. Einmal geht es um den Bau der Westminster Abbey und die Herausforderungen, die sich dabei ergeben. Dann geht es um einen Streit zwischen den Baronen und Heinrich III. und die politische Lage insgesamt. Zuletzt haben wir noch eine Liebesgeschichte über Standesgrenzen hinweg, die einen Teil des Geschehens ausmacht. Festhalten kann ich in diesem Zusammenhang, dass mir der historische Part deutlich besser gefallen hat als der fiktive. Ich fand es spannend zu lesen, wie eine Baustelle im Mittelalter organisiert war und welche Probleme in diesem Zusammenhang gelöst werden mussten. Überraschend für mich war, dass dort auch Frauen als Handwerkerinnen angestellt waren. Der fiktive Part hat mich leider so überhaupt nicht bekommen und das obwohl ich verstehe, warum manche Gegebenheiten so konstruiert wurden. Die Liebesgeschichte habe ich überhaupt nicht gefühlt. Die sehen sich dreimal flüchtig und es ist DIE große Liebe. Das weitere Drama im Zusammenhang hiermit hat mich nur dazu veranlasst, mit den Augen zu rollen. Da kam ich mit Archies fiktiver Geschichte noch besser zurecht, auch wenn mir nicht alle Entwicklungen gefallen haben. Den Personen bin ich insgesamt interessiert gefolgt, aber niemand konnte mich so ganz für sich einnehmen. Henri war ein fähiger Baumeister, der bei der Führung der Baustelle seine Stärken ausspielen konnte. Bei seinen privaten Problemen hat er nicht so viel Geschick und Durchsetzungsvermögen gezeigt. Carol soll als starke, selbstbewusste Frau rüberkommen, was in Teilen durchaus klappt. Entgegen der Beschreibung im Buch habe ich sie aber nicht als Frau empfunden, die weiß, wo ihr Platz ist, wenn es drauf ankommt. Am sympathischsten von allen war mir glaube ich noch Archie. Sein Vertrauen in die Welt und den Verlauf der Dinge, gibt ihm eine gewisse Gelassenheit. Er ist fest in seinem Glauben, vertraut bei seinen Handlungen allerdings auch auf seinen Verstand. Carols Bruder Oliver fand ich sehr widersprüchlich. Diese haben am Anfang noch ein enges Verhältnis, doch dann ändert er sich von heute auf morgen und stellt seine Bedürfnisse rücksichtslos vor die seiner Schwester. Die beiden haben von heute auf morgen einfach gar keinen Zugang mehr zueinander. Das hier viel Recherche im Buch steckt zu den historischen Gegegebenheiten habe ich auf vielen Seiten gemerkt. Im Nachwort wird darüber hinaus Fiktion von Wahrheit getrennt. Durch die Leserunde, die Claudius Crönert begleitet hat, haben wir noch einige Zusatzinformationen zur Recherche und der Herangehensweise des Autors erfahren.
Fazit: Ein solider historischer Roman über den Bau der Westminster Abbey, bei dem die Herausforderungen einer mittelalterlichen Baustelle herausgearbeitet werden. Mir hat der historische Part deutlich besser gefallen. Die Liebesgeschichte konnte mich leider absolut gar nicht erreichen. Fans von Mittelalterromanen können hier nicht viel falsch machen und werden mit Sicherheit ganz gut unterhalten.
Spannende Geschichte über einen Teil des Baus von Westminster Abbey
*Meine Meinung* Henri, ein erfahrener Maurermeister aus Reims, hätte nie gedacht, dass ein falsch adressierter Brief sein ganzes Leben auf den Kopf stellen würde. Als er 1260 den königlichen Brief vom Mönch Archie erhält, der ihn nach London ruft, um für Heinrich III. eine majestätische Kathedrale zu bauen, nimmt er die Gelegenheit sofort wahr. Doch die Einladung gilt eigentlich dem Baumeister Henri, einem hochgeschätzten Meister seines Fachs. Henri kann sein Glück kaum fassen und entscheidet, diese Verwechslung nicht richtigzustellen.
Auf der stürmischen Fahrt über den Kanal gerät die Fähre in einen gefährlichen Sturm. Die Wellen prallen gegen das Schiff und toben um die Masten. Inmitten des Chaos erkennt Henri dies als Strafe für seine Lüge. Er fühlt sich schuldig und verspricht dem höheren Mächten, dass er, sofern er heil in England ankommt, eine Kathedrale erschaffen wird, die alle bisherigen Werke in den Schatten stellen wird.
Angekommen in London stellt Henri jedoch schnell fest, dass sein Vorhaben nicht ohne Schwierigkeiten vonstattengehen wird. Die Fundamente des geplanten Bauwerks sind brüchig und instabil, was eine enorme Herausforderung darstellt. Zugleich kämpft er gegen die Rebellion des Adels, der seine Autorität anzweifelt und versucht, ihn zu stürzen. Henri muss geschickt vorgehen, um seine Baukünste zu beweisen und gleichzeitig sein falsches Spiel nicht aufzudecken.
Inmitten all dieser Hindernisse findet Henri Liebe und Trost in den Armen der jungen Baronin Carol. Doch ihre verbotene Liebe stellt ihn vor die größte Herausforderung. Er will sie beschützen und glücklich machen, doch gleichzeitig kann er seinen Eid nicht brechen und seine wahre Identität nicht enthüllen. Die innere Zerrissenheit zehrt an ihm und stellt seine Loyalität und Ehrlichkeit auf die Probe.
Claudius Crönert beschreibt in seinem neuen Roman "Die Kathedrale des Königs" einen Teil des Baus von Westminster Abbey über 5 Jahre. Da nicht alles genauestens dokumentiert wurde, kann der Autor seiner Fantasie freien Lauf lassen. Was mich sehr verwundert aber auch gefreut hat, dass sogar Frauen dort auf dem Bau gearbeitet haben. Es hat mich sehr fasziniert, an was man bei solch einem großen Bau alles denken muss. Vor allen, weil es ja auch in die Höhe geht und ohne den heutigen Maschinen.
Der Aufstand des Adels behindert auch den Bau, da in dieser Zeit kein Geld fließt. Er wird von Simon de Montfort angeführt, der mir von Anfang an unsympathisch ist. Genau wie Oliver Farnham, ein glühender Anhänger von Simon. Oliver möchte unbedingt zu Simons Familie gehören und seine Schwester Carol mit Simons Sohn Guy vermählen. Beide Männer haben etwas an sich, was mich zur Weißglut bringt. Carol dagegen hat einen starken Willen und möchte lieber mit Henri zusammen sein.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und spannend, kaum hatte ich angefangen zu lesen, musste ich mich bremsen, nicht über den Leseabschnitt hinaus zu lesen. Ich habe dieses Buch nämlich in einem Buddy-Read gelesen.
*Fazit* "Die Kathedrale des Königs" ist ein spannender Roman, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Claudius Crönert hat es geschafft, historische Begebenheiten mit frei erfundenen Geschichten mit einander zu verbinden, ohne das es den Leser auffällt. Hier gibt es einen wunderbaren Einblick in den Bau einer der berühmtesten Kirchen Englands. Manchmal hätte ich mir mehr tiefergehende Beschreibungen dazu gewünscht.
Ich lese immer wieder gerne historische Romane, in denen es um den Bau von Kathedralen und Kirchen geht. Oft steht man noch heute ehrfürchtig davor und kann es kaum fassen, daß Bauherren vor Jahrhunderten und mit wenigen Hilfsmitteln diese tollen Bauwerke geschaffen haben! Ich fand schon das erste Buch des Autors "Das Licht von Notre Dame" ganz wunderbar und wollte daher auch unbedingt über den Bau der Westminster Abbey lesen!
Inhaltlich geht es ins Jahr 1260, dort erhält Maurermeister Henri in Reims einen Brief des englischen Königs: Er soll nach London kommen, um für Heinrich III. eine Kathedrale zu bauen. Nur gilt die Aufforderung eigentlich nicht dem Maurer Henri, sondern seinem Baumeister. Auf der Fahrt über den Kanal gerät die Fähre in einen heftigen Sturm. Henri sieht darin eine Strafe für seine Lüge und schwört, eine einzigartige Kirche zu schaffen, wenn er nur heil in England ankommt. Doch brüchige Fundamente, eine Rebellion des Adels und die stete Sorge, dass sein falsches Spiel auffliegt, drohen sein Vorhaben zum Scheitern zu bringen. Dann stellt ihn die Liebe zu einer jungen Baronin vor die schwerste Herausforderung: Kann er ihre Liebe beschützen, ohne seinen Eid zu brechen?
Der Schreibstil war von Beginn an wieder sehr locker und leicht zu lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogeflogen und die Geschichte wurde sehr mitreißend beschrieben!
Auch die Charaktere konnten mich absolut begeistern und überzeugen, Henri ist ein sympathischer junger Mann, der die Chance seines Lebens erhält und dabei über sich hinaus wachsen möchte. Ich konnte seine Gedanken und sein Handeln nachvollziehen und er ist mir immer mehr ans Herz gewachsen. Es gab im Buch Charaktere die mochte man gern, andere konnte man weniger leiden aber jeder war auf seine Weise authentisch und wichtig für die Geschichte.
Die Handlung war interessant und man hat viel politischen Input dieser Zeit mitbekommen. Ich habe neues lernen dürfen und wurde von der Geschichte mitgerissen, auch wenn diesmal der Bau der Kathedrale etwas kurz kam.
Fazit: Wieder ein sehr gelungener und informativer historischer Roman, auch wenn der Bau selbst diesmal etwas wenig Raum einnimmt.
Als Henri in Reims von einem englischen Mönch angesprochen wird, ob er der Baumeister von Reims ist, ergreift er die Gelegenheit und lässt sich anwerben für den englischen König Heinrich III. in England die Westminster Abbey zu bauen. Schon auf der Überfahrt kommen ihm während eines Sturms Zweifel, ob seine Täuschung richtig war und er schwört der heiligen Jungfrau Maria eine Kathedrale zu erbauen.
In England angekommen trifft er zunächst auf Heinrich und auch auf Carol, eine Baroness, die seine Pläne auf der Überfahrt gerettet hat. Zwischen den beiden entsteht eine Anziehung die dank des Standesunterschieds nicht sein darf.
Claudius Crönert nutzt die Lücken in der Chronik von Westminster Abbey geschickt um sie mit seinen Charakteren zu füllen. Über Henri von Reims ist nicht viel bekannt, außer dass er der Baumeister war der den ersten großen Bauabschnitt zu Ende brachte. Ihm zur Seite stellt der Autor den Mönch Archibald, der ihn anwirbt und auch in England an seiner Seite bleibt. Daneben gibt es noch Maud, Henris Wirtin die im Hintergrund wirkt und beiden eine gute Freundin ist. Lady Carol ist sehr eigensinnig und stellt sich ihrem Bruder Oliver entgegen, als dieser sie mit einem Sohn Simons von Montfort verheiraten will.
Hier kommt auch die zweite geschichtliche Ebene ins Spiel, die deutlich besser dokumentiert ist, der Aufstand der Barone gegen Heinrich und am Ende das Montfortsche Parlament, an dem zum ersten Mal auch Bürgerliche und Kleriker über die Geschicke des Landes bestimmten sollten. Hier erleben wir einen Meilenstein in der englischen Geschichte. Allerdings muss ich sagen, dass mir weder Oliver noch Montforts Sohn sonderlich sympathisch waren. Die Ziele waren vielleicht ehrenhaft formuliert, am Ende ging es aber den meisten nur um die persönliche Macht.
Das Buch lies sich gut und flüssig lesen und ich hatte das Setting vor Augen. Trotzdem hat es mich nicht komplett gepackt, irgendwie waren mir manche Dinge zu konstruiert. Trotzdem kann ich das Buch Geschichtsinteressierten empfehlen.
"Die Kathedrale des Königs" habe ich bei einer Leserunde entdeckt. Als ich dieses Cover entdeckt habe, war ich sofort neugierig. Als ich dann den Klapptext gelesen habe, stand für mich sofort fest, das ich mich unbedingt dafür bewerben muss. Ich lese historische Bücher einfach unheimlich gerne lese.
Ich habe es mir mit dem Buch nachmittags auf meinem Sofa gemütlich gemacht. Ein paar Probleme hatte ich allerdings doch, so richtig in das Buch hineinzukommen, woran das aber lag, könnte ich gar nicht so richtig sagen. Es hat aber auch nicht wirklich lange gedauert und ich war an das Buch gefesselt und konnte kaum wieder aufhören zu lesen. Wie gut das ich mir die einzelnen Leseabschnitte von vorneherein markiert hatte, ansonsten hätte ich immer weiter gelesen.
Das Setting hat mir sehr gut gefallen. Ich liebe Bücher bei denen ich noch etwas lernen kann und das habe ich hier definitiv. Ich habe einige Personen und Ereignisse noch einmal genau auf Wikipedia nachgelesen. Schade fang ich es aber das der Bau der Kathedrale doch eher zweitrangig war, ich hätte sehr gerne noch mehr oder ausführlicher darüber gelesen und meiner Meinung nach sind hier auch noch ein oder zwei Fragen, für mich zumindestens offen geblieben. Trotzdem hat mir das Lesen sehr großen Spaß gemacht und ich kann Euch das Buch wirklich empfehlen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er ist spannend und so mitreißend. Dankeschön das ich mitlesen durfte.
Durch ein Missverständnis erhält Henri aus Reims den Auftrag für den englischen König eine Kathedrale zu bauen. Eine heftige Überfahrt und ein Aufstand des Adels machen seine Arbeit nicht wirklich leicht und dann ist da noch eine Liebe die nicht sein darf.
Wer London in der heutigen Zeit einmal besucht hat, hat wahrscheinlich auch Westminster Abbey angeschaut. Diese beeindruckende Kirche zu sehen ist schon ein unglaubliches Ereignis. In dem Buch von Claudius Crönert begleiten wir den Baumeister Henri bei der Arbeit an diesem eindrucksvollen Bauwerk. Wir begegnen historischen Figuren wie König Heinrich dem III. und Simon de Montfort und erleben die Entstehung des britischen Parlaments in seinen Anfängen. Nebenbei entspinnt sich eine Lovestory die über Standesunterschiede hinaus geht. Mich hat dieses Buch gut unterhalten. Der Schreibstil war sehr klar und flüssig und somit leicht lesbar. Die historischen Begebenheiten sind sehr schön in die Geschichte eingebunden und der Leser erfährt einiges über die Lebensweise und die politische Entwicklung von England im 13. Jahrhundert. Dies verleitet an der einen oder anderen Stelle über diese Begebenheiten weiter zu recherchieren. Ich hätte sehr gerne noch mehr über den Bau der Kathedrale erfahren, doch viel Platz in diesem Buch nimmt auch die Liebesgeschichte ein. Hier erfährt der Leser einiges über das Verhältnis zwischen Adel, gemeinem Volk und der Kirche. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der gerne historische Roman auf Grundlage wahrer Begebenheiten liest und sich für die englische Geschichte interessiert. Mir hat dieses Buch viele schöne Stunden bereitet.
Westminster Abbey kennt mittlerweile jeder zu mindestens seit dem Tod der Queen und der Krönung von King Charles. aus dem TV.. Eine? gewaltige Kathedrale und wenn man sich vorstellt das sie schon über 750 Jahre alt ist diese Kirche noch wunderschön anzusehen. Der Gedanke das man ohne die Hilfsmittel von heute damals schon so etwas bauen konnte. Dann sehen wir heute alt aus. Die Statik, die hohen Türme, die vielen großen Fenster wie haben sie es geschafft? Diese Frage versucht das Buch zu beantworten., für meinen Geschmack zu wenig Details über den Bau an sich aber sehr viel über die Zeit und die Menschen und ihre Ansichten um 1260.
Henri hat in Frankreich als Maurer gearbeitet unter dem Baumeister Henri. Die Aufforderung nach England zu kommen gilt also nicht ihm Aber er ergreift die Chance. Denn er ist zu mindestens genau so gut wie sein Chef. Als Hauptfigur ist er der rote Faden in diesem Buch, sein Kampf um Geld, Steine und gute Arbeiter, sein Leben mit viel Verantwortung und eine Liebe die nicht sein darf vermitteln einen tiefen Einblick in das Leben damals. Gleichzeitig wird uns ein Eindruck von den politischen Verhältnissen vermittelt die dazu geführt haben das es schon so lange in England ein Parlament und einen König gibt.