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Nur 300 km: Ein Roadmovie zum wichtigen Thema Inklusion

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Nur 300 Kilometer – ein Roadmovie der besonderen Art

Ein Flip-Flop verändert Carls Leben. Der Schuh triff ihn am Kopf, als er in einem hässlichen Strandrolli an der Ostsee steht. Carl verbringt dort mit seiner Mutter die Sommerferien, obwohl er lieber in einem Rollstuhlskater-Camp wäre. Der Flip-Flop gehört der gleichaltrigen Fee. Sie stürmt in Carls Leben wie ein Taifun, ein Orkan, ein Tornado. Alles auf einmal. Als Fee erfährt, dass Carls Verhältnis zu seinem Vater seit seinem Unfall gestört ist, überredet sie Carl, ihn in Berlin zu besuchen … sind ja nur 300 Kilometer. Unterwegs wird Carl klar, dass Fee noch ein ganz anderes Ziel verfolgt und in eigener Mission eigentlich nur die Ex-Kanzlerin treffen will. Die kennt sein Vater, weil er früher ihr Chauffeur war. Aber da sind die beiden schon mittendrin in ihrem Rolli-Roadtrip in Richtung Hauptstadt ...

Ein Roadmovie der besonderen Art mit dem starken Thema Inklusion – feinfühlig, unterhaltsam und mit viel Leichtigkeit erzählt

257 pages, Kindle Edition

Published August 30, 2023

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Rüdiger Bertram

157 books4 followers

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185 reviews3 followers
September 10, 2023
•Buchrezi• 🙃

Zum Inhalt:
Carl muss die Sommerferien an der Ostsee verbringen, am Strand… und das ist noch nicht mal das Schlimmste. Denn um an den Strand zu kommen, muss er sich in den furchtbar hässlichen Strandrollstuhl setzen. Carl wäre viel lieber ins Skater-Camp gefahren. Doch plötzlich trifft ihn ein Flip Flop am Kopf und so lernt er Fee kennen. Die beiden fangen nicht nur an, die Tage zusammen an der Ostsee zu verbringen, sondern Fee beginnt auch einen Plan zu schmieden. Denn seitdem Carl und sein Vater einen schweren Unfall mit dem Auto hatten, ist das Verhältnis schwierig geworden. Carls Vater lebt in Berlin, arbeitet für die Ex-Kanzlerin und bis nach Berlin, sind es „nur 300 km“. Doch Fee hat noch einen anderen Plan… kann Carl ihr dabei helfen? Und warum verhält Fee sich eigentlich so, als hätte sie vor nichts Angst?

Mein Fazit:
Carl ist mir direkt ans Herz gewachsen, toller Protagonist und echt sympathisch. Mit Fee hatte ich so meine Probleme, die katapultiert Carl von einer Katastrophe, in die nächste. Dabei macht sie sich so überhaupt keine Gedanken, was ihr Handeln anrichten könnte. Lügen, Zerstören, unangenehme Fragen stellen, vor nichts schreckt sie zurück. Ohne Fee wäre die Geschichte ziemlich langatmig geworden, klar. Aber ich fand sie ziemlich anstrengend und auch übergriffig. Irgendwie habe ich erwartet, dass irgendwann eine Erklärung kommen wird, warum Fee sich so verhält. Die kam aber nicht. Es wäre einfach cool gewesen, wenn sich Carls Behinderung natürlich in die Geschichte integriert hätte, ohne dämliche Fragen, wie „Kannst du Sex haben?“. Carl macht zwar klar, dass solche Fragen gar nicht gehen, beantwortet sie aber trotzdem. Und dann noch eine Story mit einem Rollstuhlverleih, damit man nicht anstehen muss 🙄… Ich habe nicht vergessen, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt. Themen müssen hier anders angegangen und erklärt werden. Ein wichtiges Buch, mit einem tollem Protagonisten. Aber leider ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. Von mir gibt es ⭐️⭐️1/2 von fünf Sternen.
283 reviews
October 12, 2023
Zwei Jugendliche, ein Rollstuhl, ein Ziel
Bisher habe ich eher lustige Bücher aus der Feder von Rüdiger BErtram gelesen. Dies ist nun also das erste Jugendbuch mit ernsterem Thema, an das ich mich rantraue.

Das Cover ist eher schlicht gehalten, mit blassen Farben. Unsere Große (12) hätte das Buch aufgrund des Covers wahrscheinlich leider nicht aus dem Bücherregal gezogen.

Und das wäre tatsächlich sehr schade, da die Geschichte wirklich gelungen ist.

Protagonist Carl sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl. Während eines gemeinsamen Ostseeurlaubs mit seiner Mutter, lernt er Fee kennen. Ein impulsives, phantasievolles Mädchen, dass es mit Grenzen und Regeln nicht immer so genau nimmt.

Gemeinsam machen Sie sich auf den Weg zu Carls Vater, 300km bis nach Berlin.

Unterwegs erleben sie kurioses, bedrohliches, erfreuliches und vor allem eine neue Freundschaft, die immer wieder Herausforderungen aushalten muss.

Uns hat besonders Gefallen, dass das Thema Behinderung zwar präsent, aber nicht beherrschend war. So hat man ein gutes Gefühl dafür bekommen wo die Grenzen und Hindernisse für Menschen mit Behinderungen liegen ohne Carl auf sein Defizit zu reduzieren.

Fazit: Ein tolles Jugendbuch mit ernstem Thema.
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