»Gönn dir einfach mal etwas Spaß, du hast ihn verdient.«
Jayden mag seinen Job als Stripper im Blue Moon, auch wenn er sich nebenbei bereits ein Leben nach der Show aufbaut. Doch dann stolpert Lilly, die gerade eine schwere Zeit durchmacht, in sein Leben. Die beiden verbringen eine heiße Nacht miteinander.
Keine Verpflichtungen, keine Komplikationen.
Als Lilly ihren Job hinwirft, vermittelt er ihr übergangsweise den Job als Garderobiere im Strip-Club. Die Nähe verstärkt ihre Gefühle noch, doch beide sind sich einig, dass es nur eine Freundschaft plus ist.
Ein toller Plan oder entwickelt sich da doch mehr, obwohl keiner von beiden sich seine Gefühle eingestehen will?Einzelband. Jeder Teil der Reihe ist eigenständig lesbar und handelt von einem Paar, aber alle Charaktere tauchen immer wieder auf.
Lillys Beruf ist Tänzerin und durch einen Verletzung musste sie pausieren. Sie will aber wieder ihren Posten einnehmen, doch alles läuft andres als man denkt. Ihr Tanzpartner war auch ihr Freund und hat sie mehr oder weniger im Stich gelassen.
Bei einem Junggesellinnenabschied, der in einem Stripp-Club endet, steht ihr Jayden gegenüber und sie wird Teil der Show, was ihr nicht wirklich gefällt.
Jayden arbeitet als Stripper, und will im Fitness-Studio Pol-Dance anbieten, er tut viel dafür, stößt aber auf Granit. Wird er sich seinen Traum erfüllen können? Und welche Rolle Spielt Lilly dabei?
Die Freundinnen wollen sie wieder auf Kurs bringen und schenken ihr einen Gutschein für ein Fitness-Studio. Dort steht ihr Jayden gegenüber und zwischen den beiden geschieht etwas, was beide so nicht dachten. Jayden will ihr Helfen und beide freunden sich an, die Anziehung die da entsteht, der können sie sich nicht mehr entziehen. Sie beschließen es auf eine Freundschaft + hinauslaufen zulassen.
Ob sich da beide wirklich so sicher sind, das es funktioniert, muss man selber herausfinden.
Aber da gibt es noch ihren Ex und ihre Tanz Karriere, ach und ihre Eltern man nicht zu vergessen.
Ja Lilly und Jayden haben es nicht wirklich leicht.
Mich hat die Idee ganz neugierig gemacht mal eine Liebesgeschichte zu lesen, in welcher ein Part als Stripper arbeitet und wie das an sich umgesetzt wird. Wobei ich in diesem Fall dazu sagen muss, dass dieses Thema nur bedingt beachtet wird. Man liest in der Geschichte eigentlich kaum etwas davon, geschweige denn wie beide Charaktere damit umgehen.
Die Story selber ist kurzweilig, lässt sich aber sehr gut und nachvollziehbar lesen. Die Charaktere sind im Großen und Ganzen greifbar, haben allerdings keine allzu starke Tiefe was aber der Geschichte keinen Abbruch bringt.
Insgesamt lief alles etwas abgehetzt ab, was aber an der Seitenlänge liegen dürfte. Trotz allem hat die Autorin die Geschichte sehr gefühlvoll und schön umgesetzt. Die Szenen am Ende mit der Mutter von Lilly fand ich etwas überzogen, wobei es mit Sicherheit auch solche Eltern gab. Allerdings fand ich es für die Story an sich etwas überladen und hat nicht ganz reingepasst.
Ansonsten aber durchaus eine schöne Geschichte, die für ein paar angenehme Lesestunden sorgt.
Mein Gesamtfazit:
Mit „(K)ein Stripper für eine Nacht“ hat Alina Jipp einen schönen Liebesroman geschaffen, der für ein paar angenehme Lesestunden gesorgt hat.
Ich mag Alina und ihre Bücher wirklich sehr gerne, aber mit der entstehenden Liebe von Jayden und Lilly hat mich noch ein Stück mehr zum Fan gemacht. Ich kann eigentlich nicht genau sagen warum, aber die Geschichte ist einfach der Hammer. Jayden als Stripper, und die damit verbundenen Vorurteile gegenüber dem Ausziehen beim Tanzen. Lilly eine Profitänzerin mit irischen Wurzeln und eine erzkonservative Familie. Also allein damit haben die Beiden schon genug um die Ohren, aber dann kommt noch ein verbitterter Ex dazu und ein Traum der erfüllt werden will... Aber wenn man seine Familie gefunden hat, auch wenn es nur die Wahlfamilie ist, dann schafft mein einfach alles. Alina, finde ich, hat sich mit dem Auftakt dieser Reihe selbst übertroffen, die Geschichte ist sehr tiefgründig aber auch sehr menschlich, absolut aus dem Leben gegriffen. Erotisch passiert hier weniger, aber ich finde das absolut nicht störend, es passt einfach gut zur Thematik - die Beiden haben echt viel um die Ohren, da kann der "Fun" nicht immer im Vordergrund stehen.