Weiß wie Schnee und rot wie Blut. Die packende Fortsetzung des All Age-Romans von SPIEGEL-Bestsellerautorin Elisabeth Herrmann
Ravnas Heimat liegt hoch im Norden Norwegens bei ihrer Mutter Hedda und deren Rentieren, auch wenn sie mittlerweile Studentin der Polizeihochschule in Oslo ist. Als ihr leiblicher Vater, den sie kaum kennt, ein Treffen in der Hauptstadt vorschlägt, willigt sie überrascht ein. Doch bevor sie miteinander sprechen können, stürzt er ihr mit einem Messer im Rücken vor die Füße. Einem samischen Messer, das ihre Mutter geschnitzt hat. Schwer verletzt wird er ins Krankenhaus eingeliefert und die Polizei nimmt ihre Ermittlungen gegen Hedda auf. Ravna ist die Einzige, die an Heddas Unschuld glaubt. Doch ihre Mutter verschweigt ihr etwas ... Elisabeth Herrmann fesselt mit ihren mitreißenden und atmosphärischen Thrillern ein großes Publikum. Die Leser*innen erwarten starke Heldinnen, dunkle und mystische Fälle und intelligente Hochspannung. Alle Bände der Tod in der Arktis (Band 1) Die Tote in den Nachtbergen (Band 2) Arktische Rache (Band 3)
Elisabeth Herrmann ist eine der aufregendsten Stimmen unserer Zeit. Lebendig, abgründig, atmosphärisch – ihr Stil begeistert Krimileser seit der Veröffentlichung von Das Kindermädchen. (In der Verfilmung für das ZDF wird Jan Josef Liefers in der Hauptrolle zu sehen sein.) Mit Zeugin der Toten legt Elisabeth Herrmann nun einen Spannungsroman vor, der eine ganz ungewöhnliche Heldin vorstellt. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
Okay. Ich meine es ist halt ein krimi, die Charaktere kennt man schon größtenteils aus den vorherigen Bänden, die Grundproblematik (Diskriminierung der Samen in Norwegen)bleibt die gleiche. Aber wie immer gut geschrieben, macht Spaß zu lesen.
Klappentext: Ravnas Heimat liegt hoch im Norden Norwegens bei ihrer Mutter Hedda und deren Rentieren, auch wenn sie mittlerweile Studentin der Polizeihochschule in Oslo ist. Als ihr leiblicher Vater, den sie kaum kennt, ein Treffen in der Hauptstadt vorschlägt, willigt sie überrascht ein. Doch bevor sie miteinander sprechen können, stürzt er ihr mit einem Messer im Rücken vor die Füße. Einem samischen Messer, das ihre Mutter geschnitzt hat. Schwer verletzt wird er ins Krankenhaus eingeliefert und die Polizei nimmt ihre Ermittlungen gegen Hedda auf. Ravna ist die Einzige, die an Heddas Unschuld glaubt. Doch ihre Mutter verschweigt ihr etwas.
„Ravna-Arktische Rache“ ist der 3. Band der Jugendbuchreihe von Elisabeth Herrmann. Bezeichnet ist das Buch als All Age-Roman und empfohlen ab einem Alter von 14 Jahren.
Mit Ravna hat die Autorin eine einzigartige Protagonistin geschaffen. Ravna ist neugierig, mutig und auch etwas aufmüpfig und mit schon im ersten Band gleich sympathisch gewesen. Ravna ist Samin und mit den Gepflogenheiten und Traditionen der Samen die meist Rentierzüchter sind vertraut. Mittlerweile besucht sie Polizeihochschule in Oslo.
Der Fall ist sehr spannend und für Ravna ein sehr persönlicher Fall. Als sie sich mit ihrem Vater in Oslo trifft stürzt er mit einem Messer im Rücken vor ihr zusammen. Schwer verletzt kommt er ins Krankenhaus. Bei dem Messer handelt es sich um ein samischen Messer, dass ihre Mutter Hedda geschnitzt hat. Gegen Hedda wird ermittelt und sie kommt in Untersuchungshaft. Doch Ravna glaubt an die Unschuld ihrer Mutter.
Elisabeth Herrmann hat mir mit ihren Büchern schon viele schöne Lesestunden geschenkt. Auch die Ravna Reihe liebe ich seit dem 1. Band. Der 3. Band „Ravna-Arktische Rache“ ist wieder fesselnd geschrieben. Die Beschreibung der Landschaft und der Mythen um die samische Bevölkerung Norwegens ist sehr interessant. Der gut verständliche und flüssigen Schreibstil lässt die Seiten nur so dahinfliegen.
Die Ravna Reihe wird als All Age Roman bezeichnet und ab 14 Jahren empfohlen. Ich finde auch, es ist ein Roman für alle Altersklassen. Jugendlich werden die Geschichte genauso lieben wie Erwachsene jeden Alters.
„Ravna-Arktische Rache“ ist ein spannender Thriller mit einem interessanten Hintergrund. Auf jeden Fall wird dieses Buch zu meinen Highlights des Jahres gehören.
Es war wirklich spannend und aufregend, ich habe die ganze Zeit über mitgefiebert und habe das Buch kaum aus der Hand gelekt. Zugegeben, es hat ein wenig gedauert da reinzukommen, es hat sich wirklich gelohnt. Ravnas Handlungsweise und ihre Emotionen sind sehr nachvollziehbar und man kann sie förmlich spüren, vor allem die Verzweiflung habe ich in dem Buch gespürt. Die Romanze hat sich wirklich angefühlt wie ein Teil ihres Lebens und nicht wie eine traditionelle Romanze, was sehr positiv hervorzuheben ist bei einem Krimi. Es hat nicht von der eigentlichen Handlung abgelenkt und hat positiv dazu beigetragen. Es ist schön die Charakterentwicklung von Ravna über der Serie hinweg anzusehen und wie es sich jetzt, in diesem Buch, sehr befriedigend abschließt. Die eigentliche Handlung wurde sehr gut geschrieben und die anfängliche Verzweiflung und Angst von Ravna bei der vermeintlichen Täterin ist sehr gut nachvollziehbar und man kann sich sehr gut da hineinversetzen. Die Täterin und ihre Motive und wie das ganze aufgedeckt wird durch Rückblenden sind wirklich gut umgesetzt. Insgesamt ein sehr gutes Buch, vielleicht sogar das Beste aus dieser Serie (das erste ist schwer zu schlagen) und ich habe gar keine Kritik anzusetzen.
Arktische Rache ist der (vorläufig?) letzte Band der Ravna-Reihe. Mir hat er leider nicht so sehr wie die vorherigen Bände gefallen, aber dennoch sind es noch 3,5 Sterne.
Wie im vorherigen Band lebt Ravna mittlerweile in Oslo und geht an die Polizeischule, wo sie eines Tages eine Nachricht ihres Vaters erhält, der sich mit ihr treffen will. Bei dem Treffen wird ihr Vater jedoch abgestochen und Ravna unternimmt wieder eigene Ermittlungen, um herauszufinden, was passiert ist – obwohl es etwas unglaubwürdig ist, dass schon wieder einem ihrer Familienmitglieder*innen etwas passiert und dass ihre Mutter schon wieder irgendwie involviert ist. Insgesamt ist die Geschichte aber gut erzählt; der Fall ist sehr spannend und das Erzähltempo sehr gut. Soziale Themen werden wieder auf eine gute Weise angesprochen, wie Rassismus oder Umweltschutz. Dabei nur der Hinweis, dass in dem Buch sehr graphische Tierquälerei vorkommt, die mich ziemlich mitgenommen hat. Wie auch zuvor ist der Schreibstil sehr atmosphärisch und flüssig. Meine Probleme hatte ich aber mit den Actionszenen, in denen manchmal etwas schwer zu verstehen war, was gerade passiert.
Zum Ende hin wird es noch einmal sehr spannend, aber die Auflösung hat mir nicht so gut gefallen. Ich fand es etwas billig, dass es am Ende (allein dieses Framing hat mich gestört) gewesen ist. Wo wir schon bei dem Thema sind: Mich hat auch das Aufgreifen von kriminologischen Trendthemen genervt, wenn man es so nennen kann. Dazu gehört dieses pseudowissenschaftliche Profiler-Getue, aber auch die Pathologisierung von Narzissmus bzw. jede Person wird Narzisst genannt, die irgendwie „anders“ ist.
Die Charaktere konnten mich diesmal leider nicht so überzeugen. Ich liebe immer noch, was für eine starke Hauptfigur Ravna ist und Thor mag ich sehr gerne; ich fand es nur schade, dass er . Daneben gab es ein wirklich klischeehaftes Liebesdrama und random Girl Hate wegen Ravnas Freundes. Auch fand ich Darstellung der neuen Freundin ihres Vaters unangenehm, weil sie sehr übertrieben hysterisch dargestellt wird. Außerdem weiß ich nicht, ob die Sicht eines Rassisten gebraucht hätte, das Buch hätte es auch ohne getan.
Insgesamt hatte ich aber meinen Spaß mit der Ravna-Reihe. Die Charaktere sind toll und liebenswürdig, die Settings interessant und die Reihe hält eine gute Balance zwischen einer Geschichte für Jugendliche und für Erwachsene.