1. Eine tiefe Einsicht in die Evolutionstheorie offenbart, dass die natürliche Selektion auch Überlebensfähigkeit von Arten schwächen, wenn das Konkurrenzverhalten zwischen Artgenossen überhand gewinnt. Beispiel: Große Geweihe sind für Elche ein Fortpflanzungsvorteil, durch den Selektionsdruck werden die Geweihe zu groß zum Überleben, Elch ist in Gefahr. Problem der Überspezialisierung (Anderes Beispiel: Säbelzahntiger)
2. Zusammenfassung des Darwinismus nach Gerard Radnitzky: "Lebewesen stammen von einer oder einigen primitiven Formen ab. Ein Lebewesen wird daebi aufgefaßt als ein offenes und rückgekoppeltes System, das ein genetisches Programm, biologische Information besitzt, welches entwicklungsgeschichtlichen Ursprungs ist. Da es im ständigen Austausch begriffen ist, liegt seine Permanenz eher in der Gestalt als in der Materie. Lebendig sein ist eine emergente Eigenschaft solcher informations-reproduzierenden und -verarbeitenden, und das heißt problemlösender, entwicklungsfähiger Systeme.
3. Der sogenannte Fortschritt. Auf amerikanisch "to develop an area" = Zerstörung der natürlichen Vegetation. Fortschritt? Gebot der technokratischen Religion: Alles, was irgend machbar ist, muss gemacht werden.
4. Pragmatischer Positivismus nach Hoimar v. Ditfurth: "Der pragmatische Positivist wird Wissenschaft daher auch weiterhin ausschließlich im Rahmen des objektiv Wägbaren und Meßbaren betreiben. Es geht nicht anders! Er wird jedoch nicht bestreiten, daß die Wirklichkeit den Horizont seiner Methode unausdenkbar überschreitet."
5. Gedanken über die Evolution. Durch das Wachsen des Gehirns kann der Mensch mehr Facetten des Erlebbaren wahrnehmen, in Worte fassen, und bedenken. Durch die Evolution wurde eine Erweiterung der Dimensionen möglich. Das zeigt, dass das was wir momentan wahrnehmen auch noch nicht das Ganze darstellt und ein "Darüberhinaus" nicht nur denkbar ist sondern auch zwangsläufig.