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Die Feen

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Das große Epos über die geheimnisvollsten Wesen der Fantastik

Begeistert ist Benny nicht gerade, als er von seinem Vater in das Eliteinternat Glenshee Castle an der schottischen Küste gesteckt wird. Irgendetwas geht in Glenshee Castle nicht mit rechten Dingen zu, dessen ist er sich sicher. Als eines Tages einer seiner Mitschüler spurlos verschwindet, stellt Benny Nachforschungen an und stößt dabei auf ein Geheimnis, das bislang vor den Augen der Welt verborgen blieb: In Glenshee Castle erscheinen Wesen aus der Welt der Feen, und die Schatten werden lebendig…

592 pages, Paperback

First published October 11, 2011

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About the author

Maike Hallmann

71 books4 followers
Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtsstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u. a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit Die Feen ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem gemeinsamen Kind in Hamburg.

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1 star
2 (8%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Nazurka.
191 reviews10 followers
November 4, 2015
Die Feen - Maike Hallmann
Ein Roman, über den man sich einfach nur ärgern kann.

Die Feen

Klappentext:

"Magisch, geheimnisvoll und gefährlich!

Als der vierzehnjährige Benny von seinem Vater in ein schottisches Internat im abgelegenen Glenshee gesteckt wird, will er am liebsten sofort wieder weg. Erst nach und nach freundet er sich mit seinen Mitschülern und der neuen Umgebung an - einem wilden, sturmumtosten Land, in dem die Bäume zu sprechen scheinen. Als Benny die geheimnisvolle Leslie kennenlernt, bleibt kein Zweifel mehr: die Feen gibt es wirklich, und ein dunkles Geheimnis verbindet ihre Welt mit Glenshee. Dann verschwindet ein Schüler - und für Benny beginnt ein unglaubliches Abenteuer..."

Zur Autorin:

Maike Hallmann wurde 1979 in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik und begann nach ihrem Abschluss als freie Autorin in ihrer Geburtstadt Hamburg zu arbeiten. Sie hat u.a. einen Jugendkrimi, diverse Kurzgeschichten und mehrere Shadowrun-Romane veröffentlicht, bevor sie mit "Die Feen" ihr erstes großes Fantasy-Epos schrieb. Maike Hallmann lebt mit ihrem Mann und ihrem Kind in Hamburg.

Informationen zur Autorin/Autorenhomepage: www.randomhouse.de/Autor/MaikeHallmann

(Aus: Die Feen, Informationen zur Autorin)

Rezension

Seit der Entscheidung seines Vaters, Benny in ein schottisches Internat nach Glenshee zu schicken, fristet Benny an jenem Ort sein Dasein. Nur schwer schafft er es, den Anschluss an die fortgeschrittenen Kurse zu finden und die Arbeit und das Lernen drücken zutiefst seine Stimmung. Alpträume suchen ihn heim und Wutanfälle sowie Agressionen seinerseits häufen sich - bis Benny die Konsequenzen zu spüren bekommt. Beim gemeinsamen Stalldienst mit einem Schüler, als Strafe für die vorangegangene Prügelei, entwickelt sich sein ödes Internatsleben in grausame Richtungen: Schüler begehen Selbstmord oder verlieren den Verstand und Benny ahnt, dass diese Dinge etwas mit Leslie und Alasdair MacGregor zu tun haben, die das Internat leiten.

"Die Feen" beginnt als normale Internatsgeschichte in Glenshee. Benny, einer der Protagonisten des Romans, wird als Sonderling aufgenommen, was für Unruhen sorgt. Denn es entspricht nicht der Norm, Schüler innerhalb höherer Jahrgänge noch eine Aufnahme zu gestatten. Dort ankommend erweist er sich als stiller und in sich gekehrter Charakter, der viele Gedankengänge hegt und diese kaum mit jemandem teilt. Man erfährt wenig von Bennys Persönlichkeit, bisweilen nur tragende Details aus seiner Vergangenheit, die für den fortlaufenden Handlungsstrang zum Verständnis des Lesers vorausgesetzt werden. Neben Benny stehen auch die Geschwister Alasdaier MacGregor, eine eher unsympathische Figur gezeichnet von Kontrollsucht und Hass, sowie Leslie MacGregor im Mittelpunkt. Letztgenannter trägt im späteren Verlauf Wesentliches zur Handlung bei. Doch weder die Protagonisten, noch Antagonisten erfahren eine wirklich klare Zeichnung und so erhält der Leser kaum die Möglichkeit (bis auf wenige Ausnahmen) Sympathien oder Antipathien auszubilden. Alle Charaktere bleiben somit austauschbar und werden, ebenso leicht wie sie aufgetaucht sind, wieder beseitigt, sofern sie nicht der fortschreitenden Handlung Genüge tun. Misstrauen sowie Kälte dominieren; auch auf nachvollziehbare Entwicklungen muss der Leser verzichten. Die Sturheit der einzelnen Charaktere blockiert und durch das Fortbleiben einer Liebesgeschichte oder eines mitreissenden Konflikts wird auch die emotionale Ebene des Lesers kaum angesprochen.

Ebenso lässt leider auch die Handlung zu wünschen übrig. Scheint der Beginn der Geschichte noch sehr vielversprechend, verliert dieser sich in völliger Strukturlosigkeit. Lange Zeit erhält der Leser unnötige Informationen und wird mit Lückenfüller hingehalten, die langatmig den Verlauf der Handlung dominieren. Ebenso wenig wie Titel und Cover zum Inhalt passen, kann man von einer bestimmten Thematik innerhalb des Romans sprechen. Es scheint, als hätte die Autorin sich selbst nicht zwischen verschiedenen Schwerpunkten entscheiden können. Internatsgeschichte, Parallelwelten, Feen? Auch mit fortschreitender Seitenzahl ändert sich daran nichts und die eigentlich zu Beginn noch interessante Geschichte tröpfelt vor sich hin. Zwar baut die Autorin handlungstragende, durchaus auch interessante Ereignisse in das Geschehen ein, versucht jedoch zum Schluss die Gesamtheit der vorangegangenen Langatmigkeit mit völlig absurden Szenen zu kompensieren. Ebenso ärgerlich: Dinge, die innerhalb der Geschichte erwähnt wurden, werden nicht wieder aufgegriffen oder geklärt. Auch der namengebende Feenaspekt wurde beinahe völlig übergangen.

Fazit

Die Feen von Maike Hallmann bietet dem Leser eine eigentlich vielversprechende Idee mit kaum bemerkbaren Höhepunkten. Der Feenaspekt wird komplett unterschlagen und auch die Charaktere können über längere Zeit nicht überzeugen. Strukturschwächen, viel Düsternis und wenig emotionale Momente lassen diesen Roman, mit vielen offenen Fragen und einem eher unbefriedigendem Ende, leider zu einer Enttäuschung werden.

Pro & Contra

+ Erleichterung, wenn man den Roman zu Ende gelesen hat
+ vielversprechender Beginn
+ Wunderschönes Cover

o Einfacher, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

- Blasse Progatonisten & Nebencharaktere
- Strukturlosigkeit innerhalb der Handlung
- Titel und Cover passen nicht zum Inhalt der Geschichte
- Feenaspekt wird komplett unterschlagen
- Unbefriedigendes Ende mit vielen offenen Fragen
- Keine Spannung

Bewertung:

Handlung: 1 / 5
Charaktere: 1,5 / 5
Lesespaß: 1 / 5
Preis/Leistung: 1 / 5

Insgesamt:

Autor: Maike Hallmann
Einzelband
Verlag: Heyne; Taschenbuch
Genre: Fantasy; Roman
Originaltitel: Die Feen
E.termin: 11. Oktober 2011 (Ausgabe von Heyne)
ASIN: 3453528514
ISBN: 978-3453528512
Preis: 13,99 €, 592 Seiten
Profile Image for Sasha.
20 reviews
October 27, 2024
"Bist du nicht müde?"

Bester Satz aller Zeiten. Dumm nur, dass er von einem Monster gesagt wurde. Aber irgendwie macht es das nur noch besser. Ich habe das Buch vor ca 5 Jahren gelesen und es ist das einzige, was mir aus diesem Buch lebhaft in Erinnerung geblieben ist.

Spricht vielleicht nicht für den Rest der Geschichte, aber sie war interessant genug, um das Buch zu beenden.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Wintermute.
10 reviews
October 17, 2023
Eine düstere Geschichte ohne happy end. Mir hat sie gut gefallen. Liest sich angenehm runter.
Wer auch immer das Cover entworfen hat, kennt das Buch jedenfalls nicht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Seychella.
173 reviews16 followers
December 27, 2011
Benny ist 14 Jahre alt und macht nach dem Tod seiner Mutter eine schwierige Zeit durch, er ist wütend auf die Welt und verliert bei Wutanfällen die Kontrolle über sich. Sein Vater steckt ihn in ein schottisches Internat im abgelegenen Glenshee, das er nach der Begegnung mit dem blasierten Alasdair MacGregor am liebsten sofort wieder verlassen würde. Es passieren seltsame Dinge und nach dem spurlosen Verschwinden eines Mitschülers findet Benny heraus, dass in Glenshee Wesen aus der Welt der Feen erscheinen…

Bei diesem Roman sind mir als erstes die stimmigen Landschaftsbeschreibungen aufgefallen, in denen die Natur beseelt und nicht einfach nur “da” ist – so fühlt sich Schottland für mich an! Da hatte ich tolle Bilder im Kopf, spürte den Wind und die anderen Elemente. Dazu kommt die schöne Sprache, die klar und doch oft poetisch ist. Die Geschichte beginnt wie eine “typische” Internatsgeschichte, wird aber mit jeder Seite rätselhafter und mystischer.

Mich hat die geheimnisvolle, langsam düsterer werdende Atmosphäre gefesselt und einfach nicht mehr losgelassen. Zudem habe ich viel über den Hintergrund und einige spannende Figuren nachgedacht, am meisten hat mich da Leslie beschäftigt. Sie ist ein rätselhafter Charakter, den ich von Anfang an mochte und der immer mehr ins Zentrum der Geschichte rückt. Man muss allerdings damit klarkommen, dass sie nicht immer nachvollziehbar handelt – für mich passt dies jedoch wunderbar zu ihrer Figur.

Anders als der Titel vermuten lässt, geht es hier nicht einzig um Feen – sondern um verschiedene Feenwesen. So tauchen unter anderem Morgenlichtelfen, Windgeister, Dämmerungskobolde, Banshees, Herdgeister und ein Kelpie auf. Sie spielen nicht die Hauptrolle, auch wenn sie ein wichtiger Teil der Geschichte sind. Es geht mehr um das Geheimnis des Tals und der Familie MacGregor. Alles ist miteinander verbunden und doch anders, als ich aufgrund des Titels und des Klappentextes vermutet hatte. Die Darstellung der Feenwesen gefällt mir, ihre große Bandbreite und das Verborgene bzw. Sichtbare kommt meiner Vorstellung schon sehr nah…

Das Ende beantwortet nicht alle Fragen, einiges bleibt offen und der Phantasie des Lesers überlassen. Das mag nicht jedem gefallen, für mich passt es jedoch sehr gut zu diesem geheimnisvollen Roman und seiner besonderen Stimmung. Ich kann mir sogar vorstellen, dass es so ein Tal irgendwo gibt… Unbedingt erwähnen muss ich auch noch das für mich einzigartige Glossar – zu den einzelnen Begriffen sind dort kurze Unterhaltungen zwischen Miss Leslie und Mister Kerrigan zu finden. Wunderschön! Ein besonderer Abschluss für ein besonderes Buch, das mich berührt und verzaubert hat.
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