In March 1985, Mal Duff led a new expedition to conquer Everest by the unclimbed north-east ridge.The last attempt by a Chris Bonington team had ended in failure and tragedy - with the deaths of two great climbers, Joe Tasker and Pete Boardman. Everyone knew the risks as well as the excitement of the challenge. In this extraordinary book, Greig chronicles not only the assault on the peak but also the complex inter-relationships of nineteen very different personalities living together.
Andrew Greig is a Scottish writer who grew up in Anstruther, Fife. He studied philosophy at the University of Edinburgh and is a former Glasgow University Writing Fellow and Scottish Arts Council Scottish/Canadian Exchange Fellow. He lives in Orkney and Edinburgh and is married to author Lesley Glaister.
An account of an attempt to summit Everest from the Northeast, which hadn't been done at the time. Greig does a good job of showing the misery of making such a climb, and how it feels to be there, what you do, how people get along, etc. I read the Kindle version, which suffers from the typical Kindle problem of poor illustrations and renderings of things like maps, which would have been essential for this book. Still, you do get a real sense of the place and the travails of living there.
Meine erste Meinung 1983 versuchte der Brite Chris Bonington den Mount Everest über das North East Ridge zu besteigen. Die Exemtion schlug fehl, zwei Bergsteiger verloren ihr Leben. 1985 versuchte der Schotte Mal Duff einen weiteren Durchstieg über diese Route. Ein Mitglied dieser Expedition war sein Freund, der schottische Schriftsteller Andrew Greig.
Andrew Greig beschreibt, wie eine Idee eine fast schon gefährliche Eigendynamik entwickelt. Vom unverfänglichen Gespräch über das North East Ridge am Ende eines Trecks durch Nepal scheint es nur ein kurzer Weg zu einer komplett gesponserten Expedition, deren Buch- und Photorechte schon verkauft sind, zu sein. Immer wieder fragen sich die einzelnen Teammitglieder ob der von ihnen gewählte Weg der richtige.
Die ständige Beobachtung durch einen Photographen ist für die Teilnehmer nicht leicht: spontane Kommentare und Aktionen werden wieder und wieder nachgestellt bis die perfekte Szene im Kasten ist. Auch die Anreise über China und die Sturheit der dortigen Behörden ist eine zusätzliche Belastung. Nichts geht ohne Bestechung und mehr als einmal ist ihr Plan kurz vor dem Scheitern. In dieser Situation müssen 19 Bergsteiger, die nicht alle die erste Wahl des Expedionsleiters waren zusammenwachsen denn von ihrem Zusammenhalt hängt ihr Leben ab.
Andrew Greig greift nicht nur auf eigene Erinnerungen zurück, er zitiert auch aus den Tagebüchern verschiedener Expedionsteilnehmern. Dadurch wird das Buch zu mehr als nur einer weiteren Beschreibung einer Besteigung des Mount Everest. Es erzählt auch von den Gefühlen und Ängsten der Menschen auf dem Berg und der Angst vor dem Scheitern. Letztendlich fasst es der Arzt des Teams zusammen: "Es gibt nur ein Scheitern am Berg: den Tod."
Meine zweite Meinung Diesmal habe ich Kingdoms of experience direkt hinter Summit Fever gelesen. Mein erster Gedanke war, wie viel besser mir Summit Fever gefallen hat. Aber das stimmt nicht. Kingdoms of experience beschreibt eine andere Art von Expedition. Sie ist besser geplant und besser gesponsert, wodurch der Druck der Druck der Finanzierung zwar genommen wird, aber ein neuer Druck aufgebaut wird. Zusätzlich ist der Berg, den man besteigen will nicht nur ein anderer, sondern der höchste Berg der Welt. Man begibt sich in die Todeszone, wo kein Platz und keine Zeit mehr sind für die Leichtigkeit der vorangegangenen Expedition. Deshalb musste ich meinen ersten Gedanken korrigieren: Die Geschichte ist nicht schlechter, sie ist anders.
Meine dritte Meinung Was kann ich noch mehr zu dem Buch sagen? Nicht mehr viel. Diesmal habe ich mich beim Lesen auf Mal Duff konzentriert. Der ist bei allem, was er tut, hochkonzentriert. Das geht bis zur Unhöflichkeit, aber genau das hat ihn zu dem außergewöhnlichen Bergsteiger gemacht, der er war.
Mich hat überrascht, wie vorsichtig er gegen Ende geworden ist, als er die Expedition zu früh abgebrochen hat. So meinen es zumindest einige seiner Kameraden. Aber trotz dass sie mit ihm nicht einer Meinung waren und es für einige von ihnen die letzte Chance war, einen so hohen Berg zu besteigen, haben sie seine Entscheidung respektiert und es gab keine böses Blut. Der Erfolg einer Expedition hängt nicht davon ab, ob man den Gipfel erreicht. Man muss auch Das Team wieder nach Hause bringen. Typisch für Mal war aber, dass er direkt wieder an die nächste Expedition gedacht hat.
Ich kann das Buch sicher noch drei Mal lesen und würde mich nie dabei langweilen.
Superb poetic account of high altitude climbing. Not the usual blow by blow account of an ascent but ponderings on the spiritual nature of climbing and climbers.