Mitte des 23. Jahrhunderts hat sich die Menschheit über die Grenzen der Erde hinaus entwickelt. Viele Planeten und Monde des Sonnensystems sind besiedelt, wenn auch oft nur von kleinen Bergbaukolonien oder Industrieanlagen. Bis weit hinein in die Oortsche Wolke sind Außenposten bereits vorgedrungen.
Selbst der interstellare Raum bleibt nicht unberührt. Auch wenn die überlichtschnelle Raumfahrt ein Wunschtraum bleibt, dem die unumstößlichen physikalischen Gesetze entgegenstehen. Davon lassen sich jene Mutigen nicht abschrecken, die sich aufmachen, um neue Sonnensysteme zu erobern. Mithilfe von Generationsschiffen versuchen sie die schier unvorstellbaren Abgründe zwischen den Welten zu überbrücken.
Während diese Abenteurer Jahrzehnte im Tiefschlaf verbringen, um ihr ersehntes Ziel zu erreichen, sorgen die Crews tausender Schiffe dafür, dass sich das Leben im irdischen Sonnensystem weiterbewegt. Unter ihnen die Crew der Gutabara , die im Jahr 2254 ihren Dienst in den äußersten Regionen der menschlichen Einflusssphäre versieht.
Michael Hirtzy, 1976 in Graz geboren, absolvierte die Lehre zum Buchhändler bevor er eine Expedition in die bunte Arbeitswelt unternahm. Berufssoldat, Anzeigenkeiler, Verlagsvertreter und IT Consultant waren einige Stationen. Er gründete eine Metal Konzertagentur die er 5 Jahre lang leitete. Heute verdient er Geld als Vertriebsleiter. Ein WU Studium motivierte ihn, sich wieder mit realistischen Themen zu befassen. So schreibt er Science Fiction, Fantasy und Horrorgeschichten. Sein erster Roman "Vor dem Abgrund – Bilder der Apokalypse Teil 1 ist bereits veröffentlicht und er arbeitet aktuell an 3 weiteren Projekten. Er lebt mit seiner Frau und zwei Katzen in Wien.
Auf der BuCon in Dreieich traf ich den Autoren und ließ mir die ersten acht Bände signieren. Viel positives hatte ich zuvor über die Serie gehört und wollte zumindest mal kurz rein lesen. Daraus wurde nichts. Aus mal kurz rein lesen wurde gleich fertig lesen. Ein paar erzählerische Unsauberkeiten gilt es noch abzustellen. Beispielsweise wurden manchen Charakteren die Folgedialoge bereits vorab in den Mund gelegt. Solche Wiederholungen in der eigentlichen, anschließenden Konversation, wirken dann deplatziert. Ansonsten platzte ich dermaßen vor Spannung, dass ich Teil 1 unbedingt zeitnah beenden wollte. Macht richtig Lust auf die Fortsetzung!