Als am Morgen des 24. Februar 2022 die russische Armee in das Nachbarland Ukraine einmarschiert, steht die gesamte westliche Welt unter Schock. Bewegt von den Bildern des Angriffskriegs, beschließt der ausgebildete Panzergrenadier Jonas Kratzenberg, das ukrainische Volk in seinem Ringen um Freiheit zu unterstützen – als Soldat, im bewaffneten Kampf.
Entschlossen zieht der junge Deutsche in den Krieg. Er kommt nach Irpin und Butscha, erlebt Artilleriebeschuss, sieht Kriegsverbrechen und kämpft als Richtschütze an der Front – bis zu dem Tag, als nach einem Angriff auf ein vom russischen Militär besetztes Dorf in der Nähe von Mykolajiw plötzlich eine Drohne über ihm auftaucht ...
Bewegend und aus nächster Nähe erzählt Jonas Kratzenberg mit Spiegel-Bestseller-Autor Fred Sellin von seinen Erlebnissen im Ukrainekrieg, wo Hoffnung und Zerstörung, Liebe und Tod oft nur Augenblicke auseinanderliegen.
fertig gelesen. die 202 seiten sind recht kurzweilig. liest sich fluessig, hat alle paar seiten auch mal etwas gehalt. liest sich sonst so wie die ganzen geschichten aus dem riva verlag. da er seinen einsatz bis zur verwundung im november beschreibt, auch alles noch recht frisch.
The author, a former German Bundeswehr soldier, shares his experience as a volunteer foreign fighter on the Ukraine front. The author appears frustrated that, as a foreign fighter, he initially can participate only in relative safe missions. He keeps pushing for more dangerous missions until eventually he is permitted to join the normal Ukraine forces. In one of his first missions on the front line, he is wounded by a drone that targets him and he returns to Germany for good. I found it interesting to hear about the conditions at the front and the motivation of soldiers to participate. The author takes a rather balanced view, describing both Russian and Ukraine war crimes.
Ich habe das Hörbuch "Schützenhilfe" von Jonas Kratzenberg und Fred Sellin gehört und war sehr beeindruckt. Die Geschichte eines deutschen Soldaten, der sich entschließt, im Krieg in der Ukraine zu kämpfen, ist bewegend und fesselnd erzählt. Der Sprecher Sebastian Pappenberger hat eine angenehme Stimme und verleiht der Geschichte Leben. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Hörbuch, das ich mit 5 von 5 Sternen bewerte.
Jonas Katzenberg kämpfte, bis zu seiner schweren Verletzung, als Freiwilliger in der Ukraine gegen den russischen Aggressor. Hier schildert er seine Beweggründe. Man erfährt wie er sich freiwillig meldete, wie er zu seinen Kameraden kam und wie er schließlich im Einsatz war. Ich muss sagen das ich sehr beeindruckt von seiner Geschichte bin. Ich habe großen Respekt für Jonas Katzenberg, selber wäre ich niemals so mutig mich freiwillig zu melden.
Interessante Story des Autors über seinen freiwilligen Einsatz in der Ukraine. Buch lässt sich flüssig lesen und liefert recht simpel gute Einblicke in seinen Einsatz. Hätte gerne auch noch detaillierter sein können. Aber alles in allem gut.
Schützenhilfe von Jonas Kratzenberg fand ich insgesamt ziemlich gut.
Über die Frage, warum Kratzenberg überhaupt in den Krieg gezogen ist, kann man sicherlich diskutieren. Persönlich kann ich seine Entscheidung nur bedingt nachvollziehen. Aber genau darum geht es in dem Buch für mich auch gar nicht hauptsächlich. Interessanter ist vielmehr, dass er aus erster Hand beschreibt, wie sich der Krieg für jemanden anfühlt, der tatsächlich vor Ort dabei war.
Gerade zu der Zeit, als das Buch erschienen ist, war das etwas Besonderes. Es gab nur wenige Bücher, die einen so unmittelbaren First-Person-Einblick in den Ukraine-Krieg gegeben haben. Dadurch wirkt das Buch originell und gleichzeitig dokumentarisch interessant. Man bekommt einen Eindruck von Alltag, Chaos, Gefahr und den Umständen, unter denen dort gekämpft wurde – nicht aus der Perspektive eines Journalisten oder Historikers, sondern aus der eines Beteiligten.
Literarisch ist das natürlich kein Meisterwerk. Stilistisch ist das Buch eher direkt und funktional. Aber das finde ich vollkommen in Ordnung.
Für mich ist Schützenhilfe deshalb vor allem wegen seiner Perspektive interessant. Man muss Kratzenbergs persönliche Entscheidungen nicht teilen, um das Buch lesenswert zu finden.