Wie findet man im Labyrinth der Möglichkeiten den Weg ins eigene Leben? Antonia Baums junge Heldin erzählt in furiosem Stakkato von der Enge der Freiheit und der Bedrohlichkeit des Glücks. Eine junge Frau bricht auf, aus der Provinz in die Stadt, die Hoffnung auf Veränderung ist groß. Aber schnell stellt sie fest, dass sie nicht frei nicht frei vom Unglück ihrer Eltern, nicht frei von der Angst, die sie in Ketten legt, nicht einmal frei in der Liebe, die sich als Farce entpuppt. Wer nur die Geborgenheit eines Gefängnisses kennt, dem erscheint jede Bewegung als Gefahr. Antonia Baums Heldin gibt jener Generation eine Stimme, die in den unendlichen Möglichkeiten des Glücks und der Selbstverwirklichung verloren ist. Ein erstaunliches Debüt, eine tragikomische Suada und ein ebenso emotionaler wie kühl sezierender Blick auf eine kaputte Gesellschaft.
Geboren 1984 in Borken, lebt in Berlin. Studium der Literaturwissenschaft und Geschichte. Veröffentlichung verschiedener Kurzgeschichten in der Wochenzeitung Der Freitag und bei Zeitonline.
Ich vermisse die Person, die ich war, bevor ich dieses Buch lesen musste.
Hätte ich es nicht für meinen Buchclub fertig lesen müssen, hätte ich es ohne Vorbehalte aus dem Fenster geworfen. Diese Lebenszeit bekomme ich nie wieder zurück.
Folgende Dinge die ich von dieser Papierverschwendung gelernt habe:
1) Die Protagonistin hat die Welt durchschaut und steht erleuchtet über allen Anderen
2) Jeder Mensch ist schlecht und die Protagonistin hat die Schlechtigkeit der Welt verstanden und referiert ENDLOS darüber
3) Sätze und Texte werden nicht besser indem man einzelne Wörter und ganze Themen bis zum Erbrechen wiederholt.
Mir ist klar, dass der Schreibstil eine Metapher für die Rastlosigkeit und den mentalen Zustand der Protagonistin darstellt und viele Stilmittel gezielt eingesetzt wurden, aber ich frage mich ernsthaft wer oder was die Zielgruppe sein soll? Wer möchte 238 Seiten eines pseudophilosophischen Monologes lesen der nur aus Fließtext-Beschwerden besteht? Wer dachte sich ursprünglich, dass das ein tolles Manuskript ist???? Irgendwer hat das ja zum Verlegen freigegeben, ich versteh es nicht, es trieft praktisch vor vorgetäuschter literarischer Finesse. Es fühlte sich so an als wäre die Autorin überzeugt, das Werk des Jahrhunderts geschrieben zu haben mit nie dagewesem Verständnis des menschlichen Wesens und der Gesellschaft allgemein. Ich hätte hellhörig werden müssen als ich gesehen habe, dass es das Buch nurnoch gebraucht zu kaufen gibt und nicht mehr neu aufgelegt wird.
Und das allerschlimmste: Einige Themen sind superwichtig und wären sehr interessant gewesen, wenn die Erzählweise eine andere gewesen wäre.
There's quite a few successful formulations, and some of the passages do get captivating, but overall the mixture of catcher-in-the-rye-complaints and American-psycho-gore doesn't work for me and feels repetitive.
Der Roman beschreibt sehr gut, wie ein paar Menschen die Welt sehen. zu welcher Gruppe gehoeren diese Menschen, weiss ich nicht.
War das aber die Wirklichkeit oder was sie sehen wollte? Ich ueberlege es mir noch. wenn die Menschen das so schlimm sehen koennen und an diesen negativen Sicht festglauben koennen.. waere es mit den postiven Sichten genauso? warum ist es manchmal angenehmer so negativ zu denken? und warum nicht die Situationen so wie sie sind zu akzeptieren?
Die Widerholdung von Worten hat mir nicht immer gefallen. bestimmt habe ich nicht alles verstanden,aber der Roman war interessant. allerdings nicht was ich erwartet habe.
Dit boek is aan mij niet besteed. De eerste twee hoofdstukken kon ik nog wel volgen, als het over haar ruziënde ouders gaat. Maar daarna raakte ik het spoor bijster. Ze heeft een hekel aan de man met wie ze samenwoont, want dat is een snob, en opeens is ze met hem getrouwd. Of toch niet en gaan ze naar Las Vegas.