4,5 aufgerundet
habe erst auf seite 180 verstanden, dass sich die sehr schnell wechselnden perspektiven an der schriftart erkennen lassen, ups.
die schnellen und teils großen sprünge ohne viel kontext sind aber auch die einzige kritik. eindrücklich geht es in “trotz alledem”
um den partisanenkampf in sloweniens wäldern gegen faschismus und für das bessere leben,
um heldentum, verrücktheit, menschlichkeit und fehler,
um ernüchterung in titos sozialismus und politarbeit als frau und mutter,
um umbrüche und seitenwechsel, um das zusammenfinden und auseinanderbrechen von ländern und menschen,
um freundschaft, familie und generationale traumata. nie einseitig, immer vielschichtig, zweifelnd, über die jahre hinwegspringend und aus bis zu drei perspektiven erzählt maruša krese die lebensgeschichte ihrer eltern und sich selbst.