Die Chance auf ein Stipendium, das ihre Träume erfüllen könnte: 14 College-Absolvent*innen haben einen der begehrten Plätze im Sommerprogramm der Cliffworth Academy ergattert, wunderschön gelegen in einem altehrwürdigen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert an der Küste von Wales.
Unter ihnen sind auch die ehrgeizige Vada McGowen und die schüchterne Macy Moore, die sich trotz aller Unterschiede zueinander hingezogen fühlen. Doch schon am ersten Tag werden sie in zwei Gruppen eingeteilt und erfahren, dass nur eine Gruppe am Ende des Programms mit Stipendien für die renommierte Cliffworth University belohnt wird.
Ein erbitterter Konkurrenzkampf entbrennt, der mit immer dunkleren Methoden geführt wird. Vada und Macy stehen sich plötzlich als Feindinnen gegenüber – und können ihre Gefühle füreinander doch nicht leugnen. Hat ihre Liebe eine Chance gegen Lügen, Intrigen und skrupellose Machtspiele?
Jennifer Wiley ist studierte Sozialarbeiterin aus der Nähe von Köln. Inzwischen lebt sie ihren Kindheitstraum und widmet sich ganz ihren Liebesgeschichten, mit denen sie gerne zum Nachdenken anregen möchte. Am liebsten sitzt sie dabei in belebten Cafés oder auf ihrer großen Terrasse, auf der sie besonders kreativ sein kann. Insgeheim träumt sie von einem Leben mit Haus und Hund – am besten in der Nähe von malerischen Wanderrouten.
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Jennifer Wiley is a graduate social worker from near Cologne. She is now living her childhood dream and devoting herself entirely to her love stories, with which she would like to inspire reflection. She loves to sit in busy cafés or on her large terrace, where she can be particularly creative. She secretly dreams of a life with a house and a dog – preferably near picturesque hiking trails.
Was wollen wir? LESBIAN SMUT Was bekommen wir? 1,5 überraschend unpräzise Seiten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass dieses Buch das wohl unaufregendste und umspannendeste war das ich je gelesen habe und ich habe mich durch scheiß Faust 2 gequält. Jedes Drama von Euripides hat mehr Spannungskurve als dieses Buch und der Typ ist 406 VOR Christus abgekratzt.
Auf dem Cover und auf der Rückseite wird groß mit Dark-Academia etc. pp. geworben, aber stattdessen bekommt man Teenie-Drama von angeblich Volljährigen die für eine Universität zugelassen werden wollen und dabei ein sechswöchiges Auswahlverfahren durchlaufen. In diesem Verfahren kommen sich Macy und Vada näher, die natürlich in verschiedenen Teams sind, und es hätte eine endgeile Enemies to Lovers Story werden können, es wurde aber einfach nur langweilig. Sie finden sich ab dem ersten Tag toll, sie finden sich immer noch toll, sie finden sich noch toller. Ende des Plots.
Werde ich den zweiten Teil der Reihe trotzdem kaufen? AUF GAR KEINEN FALL, denn warum auch immer, ist Teil zwei einfach inhaltlich über die straighte Mitschülerin der beiden die irgendeinen Typen kennenlernt. Warum, fragen wir uns alle zurecht.
2 Sterne weil wenigstens queer.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ende Oktober habe ich dieses Buch gelesen und wie die anderen Bücher der Autorin sehr geliebt 🫶🏻 die Geschichte war atmosphärisch, fesselnd, mit überraschenden Wendungen, authentischen Charakteren und ich liebte sie sehr ❤️
Das Cover ist sehr minimalistisch gehalten und zeigt nur das Wappen der Cliffworth Academy selbst. Zuerst war ich kein Fan davon, aber wenn man es dann in der Hand hälft, hat es doch was.
Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr gut und leicht zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Macy und Vada, jeweils in der Ich-Perspektive. Dadurch lernt man beide Charaktere besser kennen. Auch die Atmosphäre hat die Autorin sehr gut eingefangen.
Zu Beginn lernt man Vada und Macy kennen, die beide in der engeren Auswahl für ein Stipendium sind. An der Cliffworth Academy werden nochmal alle Kandidaten begutachtet, doch keiner von ihnen hat mit einem Wettbewerb gerechnet. Dies hält Macy und Vada aber nicht davon ab, dass sie sich treffen und dabei näher kommen.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Vada und Macy sind an der Academy und es geht eigentlich auch gleich los. Man merkt schnell, dass die beiden recht unterschiedlich sind, und als es dann die Gruppeneinteilung für den Wettbewerb gibt ist auch schon klar, dass die beiden traurig sind. Als Leser sieht man die Gefühle der beiden schnell, aber es war süß zu lesen, wie sie sich erst langsam näher kommen.
Vada mochte ich sehr gerne. Sie hatte es nicht leicht in ihrer Familie, aber dadurch hat sie herausgefunden, was sie mit ihrem Leben anfangen will. Sie kämpft für das Stipendium und will es auf ehrlichem Wege erlangen. Für mich wirkte sie meist lebensfroh und aufgeweckt, außerdem ist sie klug und lässt sich nicht leicht unterkriegen.
Macy hingegen ist das komplette Gegenteil von Vada. Sie ist ruhig, eher in sich gekehrt und eine Einzelgängerin. Bei Vada taut sie aber auf und erzählt ihr mehr aus ihrem Leben, ich mochte diese Macy. Beim Wettbewerb ist sie so gut es geht für ihre Gruppe da, zieht aber trotzdem noch eher ihr eigenes Ding durch und verbringt viel Zeit alleine. Sie ist ein typisches Mauerblümchen.
Ich habe mich sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut, da mir bereits ihre andere Reihe gut gefallen hat. Das Setting in dem Buch ist genial, eine Academy am Meer und ein Wettbewerb, bei dem nicht alle fair spielen. Allein dadurch hätte das Buch zu einem Highlight werden müssen, aber jetzt, nachdem ich fertig bin, bin ich irgendwie nicht so beeindruckt, wie ich es gerne wäre. Mir fehlte der Unterricht und auch vom Wettbewerb selbst hat man nicht so viel mitbekommen. Außerdem war es zwischendurch nicht ganz so spannend und am Ende war auch schnell klar, wer für alles verantwortlich ist.
Die Liebesgeschichte hingegen war toll. Sie hat sich perfekt in dem Rest des Buches eingefügt. Macy und Vada treffen sich, reden und kommen sich dabei näher. Sind sie zuerst nur Freunde, so entwickelt sich schnell mehr, wobei es keine direkten Berührungen und Szenen gibt, erst recht spät werden beide mutiger und gestehen sich ihre Gefühle. Dass es auch hier Missverständnisse gibt lässt sich nicht vermeiden, denn beide Gruppen spielen in dem Wettbewerb nicht fair und da ist es schwer der anderen zu vertrauen. Das Drama zwischen den beiden passte einfach und hat sich nicht erzwungen agefühlt.
Die anderen Figuren blieben fast alle recht blass, Charlotte mochte ich gerne und Grayson war ein bisschen komisch, aber von den anderen konnte ich mir gerade mal so die Namen merken. Wie schon gesagt war mir vom Wettbewerb auch zu wenig dabei, zwar liest man davon, wie sich die Teams gegenseitig sabotieren und etwas anhängen wollen, aber vom Unterricht selbst und der Bewertung kam recht wenig.
Dark Academia als Setting wurde insgesamt aber sehr gut umgesetzt, da kann man sich nicht beschweren. Das Ende bietet dann nochmals ein bisschen Spannung und die Frage, wer nun ein Stipendium bekommt wird ebenfalsl geklärt. Hier gab es für mich persönlich keine Überraschung, da ich mit vielen Dingen schon von Beginn an gerechnet habe. Der Abschluss war trotzdem ganz schön.
Fazit:
Mir fehlten bei dem Buch ein wenig die Gefühle und auch mehr Info vom Wettbewerb. Ich weiß, dass die Autorin gefühlvolle Geschichte schreiben kann, aber hier hat mir irgendwas gefehlt. Das Setting und die Idee waren toll, aber zwischendurch hat es sich dann leider doch etwas gezogen und vieles war schon von Beginn an klar, dadurch gab es für mich nicht viele Überraschungen. Band zwei werde ich trotzdem lesen, dieser Band bekommt drei Sterne von mir.
also sorry aber das war mit abstand eins der langweiligsten bücher das ich seit langem gelesen habe. das setting an sich ist eigentlich ganz cool aber jetzt auch nix neues was ja per se erstmal nicht schlimm ist. was aus dieser geschichte gemacht wurde war allerdings schlimm. es wäre so viel potential für ne geile enemies to lovers story da gewesen und die anderen charaktere hätten viel mehr intriegen spannen können. es gab literally keinen höhepunkt und generell war es einfach viel zu unrealistisch??? die side charaktere waren so insanely langweilig man hat halt irgendwie nichts über sie erfahren und es waren halt auch lowkey viel zu viele und idk einfach nicht gut gemacht. ich konnte zu keinem der main charaktere auch nur ansatzweise relaten was es für mich irgendwie auch nicbt so leicht gemacht hat weil ich einfach keine sympathie aufbauen konnte. naja einen stern gibts für die lesbische romance und den anderen stern gibts für das setting und die theoretische idee.
gibt noch ein 2. buch aber i‘m not gonna read that das könnt ihr mir glauben
Insgesamt eine schöne Geschichte, die mich leider nicht hundertprozentig abholen konnte. Das Konzept gefiel mir sehr, genau wie Setting und Atmosphäre, jedoch wirkten die Charaktere auf mich zu konstruiert und teilweise etwas zu unperfekt. Außerdem hätte ich mir mehr Emotionen insbesondere zwischen Vada und Macy gewünscht. Die Dialoge waren mir meist zu reflektiert, weshalb sich nicht so richtig Spannung aufbauen wollte. Der Schreibstil ließ sich sehr angenehm lesen. Insgesamt leider nicht ganz das, was ich mir von der Geschichte erhofft habe, aber wenn man es nicht ganz so dramatisch mag, sicher eine Empfehlung!
Irgendwie konnte mich das Buch an der Mitte kaum noch überzeugen, obwohl der Anfang echt super war. Ich hätte mit mehr gehofft und gebe ehrlich gesagt ungerne ,,schlechte“ Bewertungen, aber hier konnte ich nicht mehr an Sternen geben. Denke das ich den zweiten Teil nicht lesen werde, aber man weiß ja nie! Trotzdem war es ein gutes Buch, aber für mich leider zu wenig für eine vier Sterne Bewertung🙏🏻
3,6 ⭐️ am anfang war es irgendwie so meh und tbh der schreibstil ist im ganzen buch irgendwie bisschen steif. manche sachen sind so “formal“ geschrieben, wo man sich dann so denkt “welche studentin denkt so formal? 💀“
aber macy und vada… PLEASE. ich liebe die beiden. (vor allem macy bitte heirate mich)
Die Lullaby University Reihe von Jennifer Wiley mochte ich unglaublich gerne. Der erste Band der Cliffworth Academy konnte mich jedoch leider nicht überzeugen. An und für sich fand ich die Handlung rund um das Stipendium und den "Wettkampf" um die Plätze gut, was mich jedoch nicht abholen konnte waren unsere beiden Protagonistinnen, vielleicht weil sie mir einfach zu "lieb" waren. Macy ist mehr die Kategorie Mauerblümchen, das keiner Fliege etwas zu leide tun kann. Leider war sie jedoch so lieb, dass sie auch im Wettkampf kaum herausgestochen ist. Mir fehlte der Biss, die Leidenschaft und irgendwie das Durchhaltevermögen. Nebencharaktere wie Greyson oder Charlotte haben mit hier um einiges besser gefallen. Vada dagegen war schon etwas interessanter, weil sie eben nicht nur schwarz und weiß handelte, sondern durchaus auch in der Grauzone agierte. Dadurch bekam sie mehr Tiefe und wurde schon bald zu meiner bevorzugten Perspektive. Auch zu Vadas Hintergrund hat man gefühlt mehr Infos bekommen und konnte so besser nachvollziehen warum sie unbedingt dieses Stipendium haben wollte. Sicher hatte auch Macy Beweggründe, jedoch schien das Studium ihr nicht ganz so wichtig wie Vada zu sein, was mich etwas enttäuscht hat.
Alles in allem muss ich sagen, dass die Autorin einen wirklich schönen Schreibstil hat, der einfühlsam, sanft und hin und wieder etwas melancholisch ist. Besonders letzteres hat in Between Lies and Love wirklich gut ins Setting gepasst, da die Stimmung generell doch etwas düster war. Leider hat mir hier das gewisse Etwas gefehlt. Im Vergleich zur Lullaby University Reihe fehlten mir die großen Emotionen, die Intensität und die Leidenschaft. Das ist allerdings auch einfach Geschmackssache.
Ich würde trotzdem gerne dem zweiten Band eine Chance geben. Zum einen, weil mir Charlotte als Nebencharakter wirklich gut gefallen hat, zum anderen, weil ich das Setting rund um die Academy mochte und gerne mehr über den tatsächlichen Alltag an der Akademie erfahren möchte.
Trotz meiner eher durchwachsenen Rezension möchte ich jedoch betonen, dass Between Lies and Love kein grundsätzlich schlechtes Buch ist. Das Setting ist düster und teils auch etwas unheimlich, was besonders #DarkAcademia Liebhabern gefallen könnte. Obwohl besonders Macy mir nicht zugesprochen hat, haben beide Charaktere eine sehr sanfte Art und sind auf jeden Fall sehr liebenswürdig. Wer es also ruhig, ohne große Dramen und ohne "nervenverzehrende" Tropes wie z.B. miscommunication bevorzugt, für den wird dieses Buch sehr ansprechend sein. Außerdem ist Between Lies and Love handlungsorientiert. Die Romanze fügt sich eher in den Hintergrund ein, ist aber trotzdem mit Bedacht geschrieben.
Daher mein Fazit: Die Charaktere haben hier für mich nicht richtig geklickt. Das heißt aber nicht, dass sie für jemand anderes nicht klicken können. :)
Nachdem mir die letzte Reihe von Jennifer Wiley recht gut gefallen hat, war ich auch total neugierig auf ihre neue Reihe.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und durchaus mitreißend. Die Atmosphäre ist etwas schwermütig und melancholisch angehaucht. Hierbei handelt es sich um eine queere Romance. Dabei geht es um Macy und Vada. Beides sehr verlorene und in sich gekehrte junge Mädchen. Man spürt regelrecht, dass sie eine melancholische, aber tragende Aura haben. Sie sind nicht leicht zu greifen. Verharren immer wieder auf der Stelle und reißen mit ihrer Art immer wieder zu Boden. Sie werfen einen Schatten auf alles und jeden. Die übrigen Charaktere sind nicht schlecht, auf mich wirkten sie jedoch etwas blass und nur schwer greifbar.
Ich brauchte etwas, um in die Story hineinzukommen. Was auch mit an Macy und Vada lag. Sie sind unglaublich sanfte und sensible Protagonisten. Sie schreien förmlich heraus, dass das Schicksal sie schwer gebeutelt hat. Auch wenn die Autorin mit den Hintergründen wirklich mein Interesse wecken konnte. So hätte ich mir doch hinsichtlich dessen etwas mehr Schärfe und Intensität gewünscht. Einfach mehr Feuer, dass alles in Brand setzt. Hier passiert eine ganze Menge und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass es nur schleppend voran ging. Die Dark Academy Vibes kamen richtig gut herüber und es ist gepflastert mit Misstrauen, Intrigen und geschickten Manipulationen. Dabei gerät einfach jeder ins Kreuzfeuer und es wird wild um sich geschossen. Vertrauen und Loyalität ist ein hohes Gut, dass hier jedoch scheinbar überhaupt nicht vorhanden ist.
Erst gegen Ende der Story kam Licht ins Dunkel und die Autorin hat es geschickt verstanden, mich zu täuschen und schließlich zu überraschen. Die Lovestory ist sehr sanft und leise und fügt sich eher wie von selbst hinein. Mir persönlich waren die Emotionen etwas zu wenig. Da hätte ich mir einfach noch mehr Intensität und Hingabe gewünscht. Insgesamt nicht schlecht, aber so ganz überzeugen konnte es mich leider nicht. Zu schwermütig und anklagend. Ich denke, hier wäre noch einiges mehr möglich gewesen.
Fazit: Nachdem mir ihre letzte Dilogie recht gut gefallen hat, legt Jennifer Wiley jetzt mit dem Auftakt der Cliffworth Academy nach. Sie hat einen sehr markanten Stil. Ist sehr einfühlsam und melancholisch. Mir persönlich war der erste Band einfach zu schwermütig und anklagend. Es fehlt das gewisse Etwas. Die Storyline ist gar nicht mal so schlecht, doch konnte sie mich nicht so wie erhofft begeistern.
Dieses Buch hat mich auf vielen Ebenen neugierig gemacht: Academy Setting, Konkurrenzkampf, Küste von Wales und zwei Protagonistinnen aka queer. Diese vier Punkte sind für mich gefühlt schon einmal ein Jackpot 😍
Es war das erste Buch der Autorin für mich und sie hat sich direkt in mein Herz geschrieben. Ich liebe die Art, wie sie Gefühle beschreibt und rüberbringt, ich liebe, wie sie Wales und die Cliffworth Academy beschreibt und ich liebe vor allem, wie sie den Konkurrenzkampf aufgebaut hat. Denn dieses Dark Academia Buch hält für mich endlich mal, was es verspricht: dunkle Geheimnisse, Spannung und Intrigen. Ich war so fokussiert auf Kampf zwischen den Clover und Roses, wollte unbedingt wissen, was dahintersteckt und wer vor allem am Ende gewinnt, dass ich es dem Buch total verzeihen kann, dass die Gefühle zwischen Vada und Macy nicht zu 100 % bei mir ankamen, sondern eher nur zu 80 %. Aber hier stand das Stipendium auch definitiv im Fokus, von daher absolut okay.
Vada und Macy mochte ich beide unglaublich gern, vor allem mit der zurückhaltenden, ruhigen Macy, die Bücher liebt und lieber im Hintergrund bleibt, kann ich sehr relaten. Vada wäre auch für mich die Person gewesen, die ich interessant finde und zu der ich aufschaue. Die Gefühle der beiden bauen sich langsam und Stück für Stück auf, was ich sehr liebe. Ich konnte das Knistern zwischen den beiden wirklich fühlen und habe immer auf Szenen zwischen den beiden hingefiebert. Der Twist von anfänglicher Anziehung hin zu dem Erkennen der Gefühle war für mich zwar nicht absolut rund, aber dennoch mag ich ihre Beziehung wirklich gern.
Ich bin unglaublich gespannt auf Teil 2, in dem es um Charlotte geht.
Ein Kampf um die heiß begehrten Stipendien beginnt. Jeder gegen jeden oder findet man doch Verbündeten?
Lest selbst, verstrickt euch in den spannenden Verstrickungen und seit bedacht, der Feind könnte mitten unter euch sein.
Ein tolles Werk was mich gut unterhalten, rätseln als auch involviert hat. Die jungen Persönlichkeiten überzeugen schnell von sich
Gesteigert wird das auch noch von dem emotionalen Chaos. Die inbegriffene Liebesgeschichte würzt das ganze noch. Wobei diese für mich nur als Nebeneffekt Bestand hatte, hat mich eher die Frage gereizt, wer Freund oder Feind ist. Natürlich auch, wer einer der Stipendien erlangt und was genau am Ende einem zum Verhängnis wird. Ich bleibe daher gut unterhalten, involviert und vom Ausgang zum Teil überrascht zurück.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
Ich war schon sehr auf das Buch gespannt nachdem ich das Cover unglaublich schön fand und mich auch der Klappentext angesprochen hat. Irgendwie hab ich den Klappentext damals aber wohl nicht so genau gelesen, da an mir total vorbei gegangen ist, dass es sich bei diesem Buch um eine queere Liebesgeschichte handelte. Umso mehr habe ich mich darüber dann gefreut. Dark Academy und eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen? Count me in. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht und es hat Spaß gemacht gemeinsam mit den Protagonisten Macy und Vada die Cliffworth Academy zu erkunden. Beide haben einen der begehrten Plätze in der letzten Runde für ein Stipendium an der Cliffworth University ergattern können. Nun haben sie sechs Wochen Zeit ihr Können unter Beweis zu stellen. Gleich am Anfang finden sie sich sympathisch und vielleicht entwickeln sich sogar schon leichte Gefühle, doch dann platzt ihre zarte Blase recht schnell. Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen geteilt, die gegeneinander antreten. Die Gruppe die gewinnt bekommt sie Stipendien. Und Vada und Macy kommen in verschiedene Gruppen und stehen somit im Wettkampf gegeneinander. Die Idee hinter dem Buch mochte ich richtig gerne und so in dieser Art habe ich auch noch kein Buch gelesen. College Setting kennt man, aber das hier war doch ganz anders. Sie müssen Essays schreiben und Referate halten, aber mit all dem treten die beiden Gruppen gegeneinander an. Die Idee mochte ich echt gerne, da so gleich Spannung in die Geschichte mit eingebaut wird. Die Idee des Buches mochte ich sehr, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz so von sich überzeugen. Es passieren einige Sachen und doch hatte ich das Gefühl das kaum etwas passiert. Die Charaktere sind recht melancholisch und füllen damit die Stimmung des Buches. Die anderen Charaktere blieben für mich leider recht blass. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist sehr zart, wie die Charaktere selbst und plätschert leicht vor sich hin. Sie konnte mich emotional leider nicht erreichen, was ich sehr schade fand. Die spicy Szenen waren für mich teilweise etwas deplatziert und haben für mich nicht richtig gepasst. In meinen Augen hätte man diese weglassen können. Auch wenn mich die Autorin mit der Auflösung am Ende des Buches überraschen konnte, blieb die Geschichte in meinen Augen zu seicht. So konnte mich die Geschichte nicht ganz so mitreißen wie erhofft. Dennoch freue ich mich auf den nächsten Band der Reihe. Was ich an dem Buch sehr mochte war, dass auf die Sexualität der Protagonisten kaum eingefangen wurde. Es wurde kein Drama daraus gemacht und war damit genau so wie es sein sollte. Das fand ich sehr erfrischend.
Dieses Buch hat mich, nachdem es wirklich gut los ging, unglaublich enttäuscht. Wahrscheinlich hätte ich es in dem Moment wissen müssen, als wir Leser erfahren haben, welche Fächer die Protagonisten studieren wollen, bzw. welche Fächer die Uni allgemein anbietet, denn das waren ausnahmslos Studiengänge mit denen man mich jagen kann. Wodurch dann natürlich auch die Themen, um die es in dem Auswahlverfahren ging, und die Aufgaben, die den Charakteren gestellt wurden, überhaupt nicht interessant für mich zu lesen waren. Davon habe ich höchstens noch Flashbacks an ein paar der schlimmsten Momente meiner Schulzeit bekommen, es hat also gar keinen Spaß gemacht, das zu lesen.
Aber ich habe eben immer ein Problem damit, queere Bücher abzubrechen, weil ich einfach jedes Mal so sehr hoffe, dass sie doch noch gut werden, deshalb habe ich dann doch immer weiter gelesen, war aber auch von der Liebesgeschichte selbst echt enttäuscht. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zwischen den beiden Protagonistinnen sehen, die ganze Romanze hat sich dadurch ziemlich trocken angefühlt, uns wurde gesagt, dass die zwei sich mögen, viel zu zeitig im Buch auch schon, dass sie verliebt seien, aber wirklich gefühlt hat man davon nichts. Macy hat auch jemand Besseres verdient als Vada, die im Allgemeinen eine ziemlich furchtbare Person war. Macy mochte ich wesentlich mehr, auch wenn ich gegen Ende des Buches das Gefühl bekommen habe, sie immer weniger zu kennen, obwohl doch das Gegenteil hätte der Fall sein sollen, je mehr ich über sie gelesen habe, desto mehr hätte ich ihren Charakter doch verstehen sollen.
Auch hat es nicht viel Sinn gemacht, in einem Buch, dass aus der Ich-Perspektive der Protagonistinnen geschrieben ist, einfach Dinge, die sie taten, mit keinem Wort zu erwähnen, und diese dann am Ende des Buches als Twists zu verwenden.
Aber am schlimmsten waren die Moralvorstellungen, die teilweise von den Charakteren durchkamen, und auch die, die das Buch insgesamt zu vermitteln schien. Es hat so viele verschiedenen Normen und Institutionen verteidigt, die ich moralisch absolut nicht vertreten kann. Auch die Uni selber am Ende immer noch in einem so guten Licht dastehen zu lassen, nachdem schon einiges an der Organisation der Academy ziemlich schrecklich war, mochte ich gar nicht. Hier wäre schon eine größere Kritik an Bildungeinrichtungen wie dieser (und leider auch dem Großteil der in Wirklichkeit existierenden) angebracht gewesen. Und wie Macy, die erst als sehr schüchtern dargestellt wurde, am Ende doch immer aktiv am Unterricht mitgemacht hat, weil sie even die Motivation mit dem Stipendium hatte, war meiner Meinung nach eine ziemlich problematische Message. Ich war in damals in der Schule aufgrund von Kindheitstrauma und der furchtbaren Organisation des Schulsystems viele Jahre lang so gut wie gar nicht in der Lage zu kommunizieren oder mich in Gruppenarbeiten einzubringen, und die Idee, dass man so etwas mit der richtigen Motivation einfach hinter sich lassen kann, ist Schwachsinn, und das Ausschließen von Menschen aus Bildungsmöglichkeiten wie dem Stipendium im Buch nur aufgrund dessen, dass ihre Arbeitsweise weniger laut und sich in den Vordergrund drängend ist, ebenfalls.
Auch die Enthüllung, wer mehr oder weniger der "Villain" in dem Buch war, fand ich gar nicht gut, einfach weil sein Charakter danach überhaupt keinen Sinn gemacht hat, es hat sich dann doch zu sehr wie "Mann-der-eindeutig-von-einer-Frau-geschrieben-wurde" angefühlt, was eins meiner größten Pet Peeves ist. Nicht, dass es keine Männer gäbe, die sich so verhalten würden wie er, oder schlimmer, aber die Art und Weise, wie es in diesem Buch umgesetzt wurde, hat ihn zu einem richtigen Cliche statt einem glaubhaften Charakter gemacht, und das konnte ich gar nicht leiden.
Ein weiteres meiner größten Pet Peeves sind Jugendbücher, bei denen es am Ende dann um Konsequenzen für das Verhalten der Charaktere während des Buches geht, weil wenn ich als Teenager so etwas gelesen habe (was zum Glück nicht oft vorkam, damals war Paranormal und Dystopien in, und das scheint eher ein Contemporary Ding zu sein), hat das sofort die sämtliche Connection, die ich vielleicht vorher noch zum Buch hatte, zerstört. Das fühlt sich für mich immer an, als würde die Autorin den Lesern ihre Fähigkeit zum kritischen Denken und Bilden eigener Fazits aus der Geschichte absprechen.
Insgesamt war dieses Buch also ein kompletter Reinfall für mich, und hat mich an vielen Stellen auch sehr wütend gemacht. Auch das Settings, was zugegebendermaßen doch sehr gut umgesetzt war, konnte das Buch nicht retten. Um Band zwei werde ich definitiv einen Bogen machen.
Macy und Vada sind beide in der engeren auswahl für ein Vollstipendium an der exklusiven Cliffworth Universität. In der sechswöchigen Akademie kämpfen sie und zwölf weitere Kandidaten um die Sieben zu vergebenen Stipendien. Macy und Vada waren sich auf den ersen Blick sympathisch und ein gewisses Knistern war schnell zu spüren. Doch ausgerechnet sie beide stehen sich in diesem Wettbewerb als Konkurrentinen entgegen. Die Zwei Gruppe à 7 Kandidaten kämpfen in dem Wettbewerb von Wissen und Ehrgeiz um die Stipendien. Und nur eine Gruppe geht als Gewinner hervor. Das heißt für nur eine der beiden kann ihr Traum in erfüllung gehen. In all dem Druck und Stress des Wettbewerbs schaffen die beiden es dennoch sich näher zu kommen. Es steht also nicht nur ihre Zukunfts, sondern auch die aufkommenden Gefühle für einander auf dem Spiel.
Wie mir »Cliffworth Academy« gefallen hat
Das Buch lag eindeutig zu lange auf dem SUB. Ein toller Roman für zwischendurch.
Über die Cover Gestaltung
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht, minimalistsich gehalten und doch ausdruckstark. Auf der Mitte prangt das Wappen der Akademie, darunter in sehr passender Font der Titel des Buch. Die Schriftmischung hat mir hier auch sehr gut gefallen. Was ich sehr liebe sind die feinen, goldenen Sprenkel, die dem Cover noch etwas magisches Verleihen.
Über den Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich mich richtig in die Story hineinfallen lassen konnte. Sie schreibt bildgewaltig und lebendig. Was bei dem Setting sehr atemberaubend war. Ganz wundervoll und vor allem auch gefühlvoll hat sie die Geschichte von Macy und Vada erzählt.
„Mit dir sind wir vierzehn“, verkündet Ruby, deren Blick aufmerksam umher huscht, während meiner an einer kleinen Steinmauer im Innenhof hängenbleibt. Darauf sitzt eine einzelne lesende Person, vertieft in einem Buch, als würdest sie das geschäftige Treiben, um sie herum nichts angehen. – Seite 15
Über die Charaktere
Die Protagonisten von »Cliffworth Academy«
Macy und Vada konnten mich von vornherein für sich einnehmen. Besonders die introvertierte Macy mit ihrer Liebe zu Büchern hat mich total begeistert. Allein die erste Beschreibung vn ihr, hat sie bereits in mein Herz geschlossen.
Aber auch Vada mit ihrer Leidenschaft und ihrem Lebenstraum hat mich total für sich eingenommen. Es war unfassbar schön, die Entwicklung ihrer Beziehung zu lesen.
Die Nebenfiguren von »Cliffworth Academy«
Aber auch die Nebenfiguren waren grandios und haben dafür gesorgt, dass diese Geschichte so lebendig wurde. Besonders Charlotte und auch Lennox konnten mich hier begeistern. Beides ganz wundervolle Figuren, die ihren Teil zur Geschichte beitragen. Aber noch mehr begeistern konnte mich Mrs. Walsh, die geheimnisvolle, strenge Leiterin der Akademie. Diese Figur hat für viel Spannung in der Geschichte gesorgt und hat vor allem am Ende mein Herz berührt.
Über die Handlung
Ich mochte den Plot des Buchs sehr. Die Idee war super interessant und geheimnisvoll. Sie lud einfach zum miträtseln und mitfiebern ein. Grade der Konkurrenzkampf und die Liebesgeschichte, die trotz dessen entsteht haben mir sehr gefallen.
Auch die Geheimnissvolle Note, die durch die Erpressungsbriefe und die Geheimgang-Ausflüge der Figuren entstand hat ihren Teil dazu beigetragen, dass ich dieses Buch genossen habe.
Und noch ein Punkt, der dieses Buch so schön machte: Das atemberaubende Setting.
Allem in einem kann ich das Buch definitiv an alle, die Dark Academia Vibes Lieben, weiterempfehlen. Dieses Buch war keines, dass mich absolut eingenommen und begeistert hat. Es war keins, dass mich einfach nicht mehr aufhören ließ, darüber zu sprechen. Doch es war eins, dass ich einfach genossen habe zu lesen. Ein wundervoller Roman für zwischendurch. Daher gibt es auch nur 4 Sterne.
Fazit
Es ist kein Buch, dass mich absolut begeistert hat und über das ich nicht aufhören konnte zu reden, doch es ist ein Buch, dass mich berührt hat, dass mich unterhalten hat und dass ich einfach genossen habe.
*Inhalt* Wer ein Stipendium an der Cliffworth University ergattern möchte, muss das Sommerprogramm der Cliffworth Academy durchlaufen, doch die Plätze sind heiß begehrt. 14 Personen erhalten schließlich die Chance auf ein Stipendium, darunter Vada und Macy. Die beiden lernen sich dort kennen und fühlen sich direkt zueinander hingezogen, doch bereits am ersten Tag werden sie zu Konkurrentinnen: die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt und nur eine Gruppe erhält ein Stipendium.
Der Konkurrenzkampf, der darauf entbrennt, ist katastrophal und die Mittel werden immer dramatischer…
Bleibt die Anziehung zwischen den beiden bestehen oder verlieren sie sich im erbitterten Kampf um das heiß ersehnte Stipendium?
*Erster Satz des Buches* „Zweifel sind hartnäckig und kennen keine Gnade.“ - Wiley, J. (2023) - Cliffworth Academy: Between Lies and Love -
*Meine Meinung* Die Cliffworth Academy ist eine Akademie, die mich von Anfang an in ihren Bann ziehen konnte, denn nicht nur die Idee dahinter, sondern auch der erbitterte Konkurrenzkampf der Teilnehmenden überzeugte mich auf ganzer Linie.
Während wir vorwiegend Macy und Vada begleiten, die abwechselnd aus ihrer Perspektive erzählen, lernen wir sowohl die Akademie, als auch die übrigen Teilnehmenden kennen. Dabei gab es mal mehr, mal weniger sympathische Charaktere, eines hatten sie jedoch alle gemeinsam: sie brennen für ihr Ziel! Und genau das machte das Ganze so faszinierend, mitreißend und fesselnd. Gerade weil der ein oder andere kaum eine Grenze zu kennen schient bereitete das Lesen besonders viel Spaß und die Anspannung und der Druck, unter dem die Bewerber und Bewerberinnen standen, waren förmlich zu spüren.
Durch die tollen und sehr bildlichen Beschreibungen der Autorin hat man das Gefühl, direkt überall dabei zu sein und kann sich die Akademie richtig gut vorstellen… vor allem die Bibliothek hätte ich wirklich gerne mal gesehen!
Der Plot an sich, aber auch die Idee der Akademie vor dem Studium an der Universität gefiel mir unfassbar gut und die Liebesgeschichte zwischen Vada und Macy mochte ich sehr. Sie ist echt, sie ist greifbar und man fühlt die Anziehung zwischen den beiden regelrecht.
Der Schreibstil ist fesselnd und lässt sich wunderbar lesen, die Kapitel haben eine tolle Länge.
Das Ende ist zwar zumindest in Teilen vorhersehbar, aber ich mochte es dennoch wirklich gerne.
Reihe: Cliffworth Academy - Between Lies and Love Cliffworth Academy - Between Shadows and Light
*Infos zur Autorin* "Jennifer Wiley arbeitet als Sozialarbeiterin in Köln, ist aber kein Großstadtmensch. Am liebsten sitzt sie auf ihrer großen Terrasse, beobachtet dort Blaumeisen und schreibt an ihren Geschichten, mit denen sie Ruhepole erschaffen und zum Nachdenken anregen möchte. Insgeheim träumt sie von einem Leben mit Haus und Hund – am besten in der Nähe von malerischen Wanderrouten.“ (Quelle: Verlagshomepage)
*Fazit* Ein wirklich tolles Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!
„Cliffworth Academy – Between Lies and Love“ von Jennifer Wiley ist ein Roman des Genres New Adult mit Dark Academia Vibes. In diesem Buch begleiten wir Vada und Macy, zwei junge Frauen, die sich um ein Stipendium an der renommierten Cliffworth Academy in Wales bewerben. Doch die Aufnahmeprüfung ist alles andere als ein Zuckerschlecken: Die 14 Bewerber werden in zwei rivalisierende Gruppen aufgeteilt, die in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten müssen. Nur sieben von ihnen werden am Ende das begehrte Stipendium erhalten. Auf Anhieb fühlen sich Vada und Macy zueinander hingezogen, doch sie gehören unterschiedlichen Teams an. Können sie ihre Liebe allen Widrigkeiten zum Trotz bewahren? Oder wird sie durch Lügen, Intrigen und Machtkämpfe zerbrechen?
New Adult ist eigentlich nicht so mein Ding, vor allem wenn die Liebesgeschichte im Mittelpunkt steht. Wahrscheinlich hätte ich das Buch auch nicht gekauft oder gelesen, wenn es nicht in meinem Adventskalender gewesen wäre. Da ich aber Akademiegeschichten und queere Charaktere mag, habe ich dem Buch dann doch eine Chance gegeben. Ich muss sagen, es hat mich wirklich positiv überrascht.
Der Stil der Autorin Jennifer Wiley ist wirklich sehr angenehm. Sie beschreibt die Geschehnisse an der Cliffworth Academy sehr bildhaft, so dass man als Leser das Gefühl hat, mittendrin statt nur dabei zu sein. Dabei stolpert das Buch an keiner Stelle, im Gegenteil, es liest sich wirklich sehr flüssig.
Das Setting und auch der Aspekt der Gruppen und Aufgaben, um das Stipendium zu bekommen, fand ich sehr spannend. Das führte unweigerlich dazu, dass ich immer mehr wissen wollte, wie es weitergeht. Mit unerwarteten Wendungen und Enthüllungen schafft es die Autorin immer wieder, den Leser zu fesseln.
Besonders gut gefallen mir auch die Charaktere, die sehr vielschichtig und glaubwürdig ausgearbeitet worden sind. Jeder hat seine eigenen Schwächen und Stärken, seinen eigenen Hintergrund, warum er so ist, wie er ist und wie er mit anderen umgeht. Ganz unterschiedliche Motive, warum sie eigentlich ein Stipendium an der renommierten Akademie haben wollen. Besonders hervorzuheben ist die Dynamik zwischen allen Charakteren. Trotz der Rivalität war es größtenteils wohltuend, wie sie miteinander umgegangen sind. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es dadurch nicht an Spannung verliert.
Sehr schön ist auch die Liebesgeschichte zwischen Vada und Macy. Die Beziehung entwickelt sich langsam und authentisch, trotz der Hindernisse, die ihnen in den Weg gelegt werden. Die beiden sind sehr sympathisch und haben eine tolle Chemie. Sie unterstützen sich gegenseitig und zeigen, wie stark ihre Gefühle sind. Die Autorin beschreibt ihre romantischen Momente mit viel Gefühl und Leidenschaft, die selbst mich als Romance-Muffel mitgerissen haben.
„Cliffworth Academy – Between Lies and Love“ ist eine schöne Liebesgeschichte mit Dark Academia Touch, die nicht nur NA-Fans, sondern auch diejenigen, die nicht so viel mit dem Genre am Hut haben, zu überzeugen weiß. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der gerne Akademiegeschichten liest.
Eine Queere Lovestory mit Intrigen und einem tollen Setting in Wales ✨Nur weil es meine Gabe ist, mich unsichtbar zu machen, heißt das ja nicht, dass mich die richtigen Menschen nicht sehen können.✨
In Cliffworth Academy geht es um Vada und die schüchterne Macy, die beide aus verschiedenen Gründen den Traum haben an der Cliffworth Academy zu studieren. Beide erhalten mit 12 weiteren Teilnehmern die Chance für 6 Wochen am begehrten Sommerprogramm teilzunehmen. Wäre da nicht der Konkurrenzkrampf, die Intrigen und die Geheimnisse. Denn alle 14 werden in je 2 Gruppen eingeteilt und nur eine Gruppe je 7 Teilnehmer wird die Chance auf ein Stipendium erhalten. Kann der Konkurrenzkampf beider Gefühle standhalten ? Denn beide sind im Gegnerischen Team.
Das neue Buch von Jennifer Wiley hat mich sofort angesprochen. Ich bin ja ein großer Fan von Academy Büchern, besonders mit einem düsteren Setting. Das Setting der Academy an der Küste von Wales, 2 Queere Protagonisten, sowie der ganzen Intrigen und dem Konzept des Auswahlverfahrens haben es mir total angetan.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der Roses ( Macy) und der Covers (Vada) beschrieben. Ich finde das Detail bei jeder Kapitelüberschrift mit der Rose oder dem Kleeblatt total toll, es sieht nicht nur schön aus sondern hat mir auch total dabei geholfen nicht zu vergessen wer noch mal zu welchem Team gehört. Jennifers Schreibstil fand ich flüssig und angenehm zu lesen. Durch die detaillierte Beschreibung der Academy, sowie dem Küstenort Wales konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.
Vada und Macy sind sich auf Anhieb direkt sympathisch, ich fand es total schade das sie genau im gegnerischen Team sind, was mir aber schon von Anfang an klar wurde. Aber genau das hat es alles für mich spannender gemacht. Macy ist total unsicher und steht nicht gern im Mittelpunkt oder im Blickfeld anderer Leute. Sie versteckt sich gerne hinter ihren Büchern um unauffällig am Geschehen zu lauschen. Vada ist das Gegenteil zu ihr, sie ist gerne unter Leuten und nicht auf den Mund gefallen. Beide haben auch mit einem Schicksal aus der Vergangenheit zu kämpfen was beiden Protagonisten sowie der Story noch mehr tiefe gibt.
Die Gefühle der beiden haben sich langsam aufgebaut und ich konnte das knistern zwischen den beiden fühlen. Der Twist von der Anziehung bis hin zum Geständnis der Gefühle war für mich nicht richtig rund und ihre Gefühle kamen bei mir nicht immer zu 100% rüber, aber bei mir lag der Fokus auch eher auf der Academy, den Intrigen und dem Wettkampf welche Gruppe nun gewinnen wird.
Manchmal fand ich es auch etwas langatmig und bei manchen Scenen die ich wirklich sehr spannend fand, war es dann meiner Meinung nach sehr schnell zu Ende oder zu kurz gehalten. Ich hätte mir daher evtl noch mehr Spannung und mehr Plottwists gewünscht.
Trotzdem war es total spannend und ich war dauerhaft am mitfiebern und mit rätseln wer hinter den Intrigen wohl stecken könnte und wer nun das Rennen macht. Ich freue mich auch schon sehr auf den 2 Band, da ich wirklich gerne wissen möchte wie es nun für die Gewinner auf der Academy abläuft.
Ein neues Buch von der Autorin Jennifer Wiley, da bin ich doch dabei. Vorallem war ich gespannt, was sie diesesmal geschrieben hat und ob es genauso gefühlvoll wird, wie ihre "Lullaby University" Dilogie. Ich muss tatsächlich sagen, dass sich die Autorin hier übertroffen hat. Zu Anfang lernt man schon direkt die zwei Protagonisten Vada und Macy kennen. Beide kämpfen für ein Stipendium auf der Cliffworth Academy. 14 junge College Absolventen haben sich beworben, um eines der heißbegehrten Stipendium, aber nur wenige haben auch die Chance dazu. Die 14 werden zu zwei Gruppen aufgeteilt und nur eine Gruppe wird es schaffen. Dabei beginnt ein Konkurrenzkampf und die Methoden werden immer böser. Da es am Anfang zwischen Vada und Macy schon gefunkt hat, können die beiden nicht die Finger voneinander lassen, obwohl sie in unterschiedlichen Gruppen sind.
Ich mochte beide Charakter schon von Anfang an gerne. Vada und Macy sind von den Eigenschaften eher gleich. Sie sind beide zurückgezogen, schüchtern und dennoch freundlich. Gleichzeitig stehen sie auch für ihre eigene Sache und halten nichts von dem Konkurrenzkampf. Sie tragen nichts auf den Rücken der anderen aus. Das hat sie mir deutlich sympathischer gemacht. Ich finde aber auch das beide faszinierend sind. Ihre Gefühle sind greifbar und auch ihre Gedanken absolut nachvollziehbar. Das Knistern von Vada und Macy spürt man auch schon direkt, da beide sich beim ersten Blick nicht voneinander losreißen können. Neben den beiden gibt es allerdings noch einige Nebencharakter. Diese haben auch ihren Platz in der Story und sie kommen sogar öfters vor. Manche gut, manche aber auch Böse.
Der Schreibstil der Autorin war leicht zu lesen und es wurde sogar spannend. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Vada und Macy. Dadurch bekommt man so einiges mit. Die Handlung selbst wirkt düster und so ist auch die Kulisse beschrieben. Das Cliffworth Gebäude wurde detailliert beschrieben, da hab ich selbst sogar ein bisschen Angst vor dem Gebäude bekommen. Die Regeln dort sind auch knallhart. Was in der Academy geschieht, bleibt in der Academy. Kontakt zur Außenwelt ist so gut wie unmöglich, es herrscht sogar striktes Handyverbot. Als dann noch diese Macht Spielchen und Intrigen dazu kamen, wurde die Story umso spannender. Zwischendrin war noch die Lovestory von Vada und Macy, die auch etwas Ruhe in die Spannungsgeladene Story gebracht hat. Das Buch endet tatsächlich auch mit einem Cliffhanger, der mich schier wahnsinnig gemacht hat, allerdings auf gute Art. Es wirft einige Fragen auf, die hoffentlich beantwortet werden und gleichzeitig ist man absolut neugierig, was in Band zwei noch passieren wird. Mich konnte das Buch definitiv in den Bann ziehen und nicht mehr so schnell loslassen. Obwohl ich versucht habe, das Ende von Band eins hinauszuzögern, war das Buch tatsächlich schnell durchgelesen ohne das ich es bemerkt habe. Daher hat das Buch von mir eine klare Leseempfehlung verdient.
Stellt euch einmal vor, ihr habt euch fest vorgenommen, an einer ganz bestimmten Universität zu studieren und werdet von genau dieser Uni zu einem Auswahlverfahren für ein Stipendium eingeladen. Ihr freundet euch schnell mit einer der Teilnehmenden an, doch plötzlich stellt sich heraus, dass alle Teilnehmer in 2 Gruppen á 7 Personen aufgeteilt werden. 7 bekommen ein Stipendium, 7 nicht. Was glaubt ihr wird passieren?
Inmitten dieser Situation finden sich Vada und Macy wieder. Zwei junge Menschen unterschiedlichen Antriebs und doch mit einer großen Gemeinsamkeit: Sie wollen an der Cliffworth Academy studieren, ihr ganz eigenes Glück finden und noch so viel mehr.
Doch es scheint unmöglich, dass alle beide eines der begehrten und von nun an heiß umkämpften Stipendien bekommen, denn die Uni hat ihre ganz eigenen Regeln. Und so werden, in zwei Gruppen aufgeteilt, aus Freunden, Feinde. Oder vielleicht doch nicht?
„Cliffworth Academy - Between Lies and Love“ hat mich absolut begeistern können. Die Idee, einen Wettstreit aus dem Auswahlverfahren zu machen und die Bewerber somit erst einmal auf Herz und Nieren zu prüfen, fand ich richtig spannend. Vor allem aber hat es mich fasziniert, wie doch jeder einzelne diesen Wettstreit für sich interpretiert hat, welche Verhaltenweisen, welche Gedanken, Befürchtungen, ja sogar Ängste zum Vorschein gekommen sind. Durch einen, für mich sehr bildhaften und lebendigen Schreibstil, habe ich mich sehr schnell in dem Setting eingewöhnt und mich zwischen den Seiten zurechtgefunden. Als wäre man mittendrin im Geschehen habe ich jede Zeile wirklich genossen und stellenweise echt mitgefiebert!
Nun bin ich gespannt, wen von den Teilnehmern wir in Band 2 wieder treffen werden. Vielleicht Vada? Vielleicht Macy, vielleicht Penelope oder Charlotte? Grayson, Jacob, Ruby, Alfie, Dahlia, Poppy, Lennox oder Ian? Sie alle, und jeder auf seine ganz eigene Art, sind einzigartig und mir während des Lesens ans Herz gewachsen. Ich würde so gern mehr von ihnen lesen und erfahren, welchen Weg jeder einzelne geht. Bis dahin wünsche ich euch aber ganz viel Spaß beim Entdecken von Band 1.
Review: „Cliffworth Academy - between lies and Love“ Series ✔️ 1/2 Genre: Queer Young Adult academia novel Werbung, danke schön
Inhalt und Meinung ohne Spoiler
Vada und Macy wollen beide ein Stipendium für die Cliffworth University ergattern und dazu müssen sie 6 Wochen lang an der Cliffworth Academy beweisen, dass sie das Zeug dazu haben. Die Mädchen gehören 2 konkurrierenden Gruppen an und nur eine Gruppe erhält am Ende die Stipendien. Allen Widrigkeiten zum Trotz entstehen Gefühle zwischen Vada und Macy…
Das Buch hat ein wunderschönes Setting an der Küste von Wales. Die Sprache der Autorin hat dafür gesorgt, dass ich mir alles mehr als bildlich vorstellen konnte. Ich, die neuerdings so viel Fantasy liest, hab drauf gewartet, dass es magisch wird 😂, weil die Kulisse einfach fantastisch ist. Aber das ist ein Buch, welches das echte Leben widerspiegeln soll. Es hat mich etwas an Dunbridge Academy erinnert, nur eben queer, nicht nur wegen des Titels, sondern einfach von der Art her.
Wir lesen abwechseln aus Vadas und Macys Sicht, die Mädchen sind sehr unterschiedlich und was ich angenehm fand war, dass an keiner Stelle ihre Sexualität diskutiert wurde. Es war dann so und gut. Hab das als sehr frisch und modern empfunden.
Insgesamt war das Buch in meinen Augen sehr jugendlich und eher vorsichtig und korrekt. Die Charaktere haben stets das Richtige gesagt und getan und auch die im Klappentext erwähnten „Konkurrenzkämpfe“ waren nicht wirklich schlimm. Also etwas toxische Action hat mir gefehlt, da bin ich ehrlich. Es ging nicht so richtig zur Sache, wie ich es erwartet hätte, sondern blieb brav und ordentlich. Also eigentlich gut, aber für mich fehlte etwas.
Positiv fand ich noch, dass an der Cliffworth Academy tatsächlich auch viel gelernt wurde, also bestimmt 30% vom Buch nehmen die Referate und die Themen der jeweiligen Studiengänge ein…. Also auch das passt zum Buch und vor allem für jüngere Leser finde ich das echt gut.
"Cliffworth Academy – Between Lies and Love" von Jennifer Wiley hat mich wirklich in seinen Bann gezogen. Das Sommerprogramm der Cliffworth Academy spiegelt perfekt die aufgeladene Stimmung wider, die sich zwischen den Seiten entfaltet. Hier treffen wir auf Vada McGowen, die mit ihrem ehrgeizigen Wesen sofort Eindruck hinterlässt, und Macy Moore, deren schüchternes Auftreten eine charmante Ergänzung bildet. Schon bald spürt man, dass hinter der idyllischen Fassade der Akademie dunkle Geheimnisse lauern.
Kennst du das Gefühl, wenn du von Anfang an weißt, dass etwas nicht stimmt, aber du kannst einfach nicht deinen Finger darauf legen? Genau so fühlt es sich an, wenn Vada und Macy uns in ihre Welt ziehen. Man kann gar nicht anders, als mit ihnen mitzufühlen und sich zu fragen, auf welcher Seite sie wirklich stehen. Sind sie Verbündete oder doch eher Rivalinnen in einem Spiel, dessen Regeln nicht ganz klar sind?
Die Art und Weise, wie die Autorin mit Wahrnehmung spielt, hat mich wirklich beeindruckt. Während ich las, fühlte ich mich oft, als ob ich selbst Teil dieser Intrigen wäre, gefangen zwischen den Lügen und der sich anbahnenden Liebe. Es ist erstaunlich, wie eine Geschichte so viel Spannung und Emotionen transportieren kann. Und gerade, als ich dachte, ich hätte alles durchschaut, kam dieses schockierende Ende. Ich fühlte mich ein wenig betrogen – aber auf die beste Weise. Denn das Unerwartete, das einen völlig aus der Bahn wirft, macht das Leseerlebnis doch erst richtig spannend, oder nicht?
Wenn du auf der Suche nach einer Geschichte bist, die dich emotional fordert und überrascht, dann könntest du von dieser Mischung aus Intrigen und Herzklopfen genauso begeistert sein wie ich. Hast du schon mal ein Buch gelesen, das dich so sehr in seinen Bann gezogen hat, dass du bis spät in die Nacht wach geblieben bist, um herauszufinden, wie es endet? So war es bei mir mit "Between Lies and Love". Vielleicht geht es dir genauso.
In Cliffworth Academy geht es um Vada und Macy, die sich beide aus unterschiedlichen Gründen an der Cliffworth Academy auf ein Stipendium bewerben. Um dieses zu bekommen, müssen sie jedoch noch einige Aufgaben erledigen und die Hälfte der Ausgewählten ausstechen. Macy und Vada spüren direkt, dass sie Freundinnen oder vielleicht sogar mehr sein könnten, doch plötzlich finden sie sich in unterschiedlichen Teams wieder und wissen nicht mehr, was wichtiger ist. Die Liebe oder das Stipendium.
Ich würde sagen, mir hat die Geschichte ganz okay gefallen. Die Geschichte war zwar einerseits spannend, da das ganze Spiel nicht immer fair abläuft und es einige Intrigen gibt, aber für mich waren viele Sachen sehr vorhersehbar.
Außerdem mochte ich die zwei Protagonistinnen, allerdings muss ich sagen, dass ich sie nie so richtig auseinander halten konnte. Oft wenn die Perspektive gewechselt wurde, musste ich erstmal nochmal am Klappentext nachlesen, um welche Protagonistin es sich handelt. Es hat für mich also etwas länger gebraucht, bis ich in der Geschichte angekommen war, vielleicht auch, weil die Protagonistinnen mir einfach nicht unterschiedlich genug waren. Auch die Liebesgeschichte war für mich zwar nachvollziehbar, aber zu Slow burn. Es ist zwischendrin einfach zu wenig passiert, sodass ich es trotzdem nicht so ganz fühlen konnte.
Die Geschichte hatte zwar ihre Schwächen, aber an sich mochte ich die ganze Idee dahinter, dass sich die Protagonisten in einem Spiel befinden, wo sie am Ende für das Stipendium kämpfen. Auch das Academia Setting war schön und die Ausflüge, waren toll. Solche Szenen hätte ich mir gerne etwas ausführlicher gewünscht.
Insgesamt war die Geschichte also nicht schlecht, aber für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar und die Liebesbeziehung zu Slow burn, sodass mich die Geschichte nicht vollständig in den Bann ziehen konnte.
Rivalisierenden. Einstehend. Verbindend. Leseerlebnis : "Cliffworth Academy - between lies and love" ist der Auftaktband der gleichnamigen New Adult Dilogie von Jennifer Wiley und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonistinnen Vada und Macy in der Ich-Form erzählt. Die Geschichte beginnt mit der Ankunft in der Cliffworth Academy, an der sich 14 Bewerber:innen beweisen müssen, um einen der sieben möglichen Stipendienplätze zu ergattern und obwohl Macy und Vada sich direkt sympathisch sind, landen sie in zwei unterschiedlichen Gruppen, die im Wettstreit zueinander stehen. Die Voraussetzungen sind also eigentlich schon mal schlecht - sie stehen zwischen Konkurrenz und der Faszination füreinander. Beide werden wundervoll und sehr tiefgründig gezeichnet. Ihre Hintergründe werden ebenfalls gut skizziert und somit versteht man, was sie bewegt und aus welchen Gründen sie entsprechend handeln. Der Wettkampf ist sehr interessant dargestellt und auch die Akademie wird besonders atmosphärisch beschrieben. Als "Dark Academia" würde ich es jetzt weniger beschreiben, da es mir persönlich dafür nicht dunkel genug ist und zu viele, schöne Herzensmomente liefert. Natürlich gibt es eine Vielzahl an Intrigen, Lügen und Geheimnisse, aber das gehört meines Erachtens auch irgendwie zu so einem Auswahlverfahren dazu. Für mich ist dies auch absolut keine Kritik, sondern eine Äußerung zur Kategorisierung des Buches. Die Handlung ist durchweg spannend, fesselnd und enthält einige interessante Wendungen. Fazit: Eine mitreißende und unfassbar fesselnde Geschichte über den Kampf um die begehrten Stipendienplätze der Eliteuniversität und die Kraft sich dabei nicht selbst zu verlieren.
Wo fange ich an, von diesem absoluten Highlight zu schwärmen? Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte nach dem Ende einen absoluten Bookhangover, die Geschichte hat mich auch nach dem letzten Satz noch so gefesselt.
Ich fange mal beim Setting an. Die alten Gemäuer der Cliffworth Academy an der Küste von Wales waren einfach zauberhaft. Obwohl die Geschichte in den Sommermonaten spielt, war das Buch perfekt für den Herbst geeignet. Der Kälte in dem alten Gebäude wurde durch prasselnde Kaminfeuer eingeheizt und auch die Regenschauer sorgten für Herbststimmung.
Der Schreibstil war angenehm flüssig und bildlich, die Geschichte lief wie eine Serie vor meinem inneren Auge ab, es wäre einfach wundervoll, wenn sie tatsächlich verfilmt würde.
Mit den 14 Teilnehmern der Academy hat man eine Menge Charaktere, die man erst mal auseinanderhalten können muss. Das fiel mir aber nicht weiter schwer, man lernt alle Charaktere nach und nach besser kennen. Ich freue mich schon auf das Wiedersehen mit Charlotte und all den anderen in Band 2.
Macy und Vada sind zwei großartige Protagonistinnen. So unterschiedlich wie sie sind, so perfekt ergänzen sie sich. Es war war schön zu lesen, wie sich die Puzzleteile ihrer Vergangenheit immer weiter zusammensetzten und schließlich ein Gesamtbild ergaben. Ich bin immer sehr ungeduldig beim Lesen und möchte am liebsten immer sofort wissen, was passiert und im Beispiel von Vada, was genau mit ihrem Bruder vorgefallen war, aber in diesem Buch hatte ich gar keine Zeit für Ungeduld, denn es passierte immer wieder etwas, das meine Aufmerksamkeit fesselte.
Mit Spannung habe ich den Wettkampf um die begehrten Stipendiumsplätze verfolgt, hier jagte wirklich ein Spannungsmomemt den nächsten. Immer wenn es anfing, ein bisschen ruhiger zu werden, sorgte sofort die nächste Wendung für Aufregung, dadurch war das Buch ein absoluter Pageturner.
Die Geschichte war einerseits durchweg spannend und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Genau wie Vada war da eine Leidenschaft, die mich an die Seiten gefesselt hat. Andererseits strahlte sie wie Macy eine Ruhe aus, die sehr angenehm war. Eine wirklich gelungene Mischung und perfekt passend zu den Protagonistinnen.
Fazit
Absolutes Jahres-Highlight! Fesselnd von der ersten Seite bis über das Ende hinaus. Ich kann es nicht erwarten, bis Band 2 erscheint!
Allgemeines zum Buch
Autor: Jennifer Wiley Verlag: Knaur Erscheinungsdatum: 02.10.2023 Seiten: 368 Genre: New Adult, Darc Academia Erster Band einer Companion-Dilogie Meine Bewertung: 5/5 Sterne
Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!
Ich habe mich sehr auf diesen Auftakt gefreut, weil ich das Dark Academia-Setting liebe. Die Geschichte in diesem Band geht um Vada & Macy, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken. Doch es geht bei dem ganzen um ein Stipendium, das nur 7 von den 14 Personen bekommen …
Vada & Macy
Beide haben keine leichte Vorgeschichte hinter sich und tragen ihre Päckchen mit sich. Jede von ihnen hat einen anderen Antrieb, um ein Stipendium zu erhalten. Ich habe diese Verbindung zwischen den beiden gespürt.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Vada und Macy erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennenlernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren. Die Nebenfiguren wie die anderen Teilnehmer sind ebenso authentisch.
Die Geschichte hat etwas gebraucht, um mich mitnehmen zu können. Ich lese gerne queere Geschichten und diese hier hat mich durch den Klappentext mit den beiden. Vade ist auf den ersten Blick ehrgeizig und Macy dagegen schüchtern. Beide wollen unbedingt die Chance auf ein Stipendium und nur durch das Auswahlverfahren an der Cliffworth Academy haben sie eine Chance. Ein Konkurrenzkampf entsteht und man spürt, dass die Gefühle von beiden mit vielem zu kämpfen haben…
Wird es für sie beide eine Chance geben auf eine Zukunft?
Drama, Gefühle, wunderschönes Setting, was dieses Buch mit abgerundet hat.
Das Cover sieht wunderschön aus und ich liebe die Farben.
FAZIT :
Ein aufregender Auftakt dieser Geschichte, ich freue mich schon weiterlesen zu können.
Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm. Die Beschreibungen waren bildhaft, sodass ich mir die verschiedenen Situationen und Orte bildlich vorstellen konnte.
Die Geschichte dreht sich um Macy und Vada, die sich von Anfang an zu einander hingezogen fühlen, obwohl sie in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden, die miteinander konkurrieren sollen. Die Dynamik zwischen den Gruppenmitgliedern war interessant zu beobachten. Es gab Misstrauen, Intrigen und Verrat, was immer wieder für Spannung gesorgt hat.
Die Liebesgeschichte zwischen Macy und Vada war süß und ich habe ihre Entwicklung gerne verfolgt. Trotz des jugendlichen Charakters der College-AbsolventInnen gelang es der Autorin, eine spürbare Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren zu schaffen.
Besonders schön finde ich die Beschreibungen der Cliffworth Academy selbst. Sie wirkt auf mich fast schon mystisch, und ich konnte mir gut vorstellen, wie die Schule aussieht und wie sie auf die Charaktere gewirkt haben muss.
Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist jedoch, dass die Geschichte an manchen Stellen etwas langatmig erscheint und mich dann manchmal aus dem Lesefluss gerissen hat. Auch am Anfang brauchte ich einige Zeit, um mich vollständig auf die Geschichte einzulassen.
Fazit: Die süße Liebesgeschichte und die geheimnisvolle Atmosphäre der Cliffworth Academy machen dieses Buch interessant, auch wenn es manchmal etwas langatmig erscheint.