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Gesammelte Werke #1

Der kosmische Schrecken

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Die Ratten im Gemäuer
Das Ding auf der Schwelle
Dagon
Der Flüsterer im Dunkeln
Der Außenseiter
Der Schatten über Innsmouth

Die besten Geschichten vom Altmeister des Horros in neuer Übersetzung! Zusätzlich enthalten sind Lovecrafts Notizen zu ›Der Schatten über Innsmouth‹ und eine verworfene Fassung dieser unheimlichen Novelle.

322 pages, Hardcover

Published January 1, 2005

6 people are currently reading
49 people want to read

About the author

H.P. Lovecraft

6,111 books19.3k followers
Howard Phillips Lovecraft, of Providence, Rhode Island, was an American author of horror, fantasy and science fiction.

Lovecraft's major inspiration and invention was cosmic horror: life is incomprehensible to human minds and the universe is fundamentally alien. Those who genuinely reason, like his protagonists, gamble with sanity. Lovecraft has developed a cult following for his Cthulhu Mythos, a series of loosely interconnected fictions featuring a pantheon of human-nullifying entities, as well as the Necronomicon, a fictional grimoire of magical rites and forbidden lore. His works were deeply pessimistic and cynical, challenging the values of the Enlightenment, Romanticism and Christianity. Lovecraft's protagonists usually achieve the mirror-opposite of traditional gnosis and mysticism by momentarily glimpsing the horror of ultimate reality.

Although Lovecraft's readership was limited during his life, his reputation has grown over the decades. He is now commonly regarded as one of the most influential horror writers of the 20th Century, exerting widespread and indirect influence, and frequently compared to Edgar Allan Poe.
See also Howard Phillips Lovecraft.

Wikipedia

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Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for Sketchy_tunes.
201 reviews6 followers
December 6, 2021
|2.5*|
Das war nichts für mich.

In erster Linie fand ich dieses Buch etwas langweilig. Die Protagonisten (Frauen sind keine dabei, die kommen tatsächlich überhaupt nicht vor) sind sich so ähnlich - mittleren Alters, reich, gebildet - dass Sie genau so gut der selbe hätten sein können. Meist besitzen Sie so gut wie keine Agenz in der Geschichte, stattdessen passiert Ihnen alles einfach nur. Und das was passiert schafft es zwar eine gewisse Atmosphäre zu erzeugen, diese wird für mich aber immer ein wenig zerstört, wenn der Auto einfach dazu schreibt, wie schrecklich das alles sei, aus unerfindlichen Gründen und total unerklärlich und dass nicht mal Edgar Allen Poe das hätte so schreiben können. Naja, der liest sich auf jeden Fall ein bisschen besser, wie ich finde.

Auch wenn das Buch schon den einen oder anderen Tag alt ist, könnte ich mich auch nicht mit der doch sehr diskriminierenden Sprache abfinden. Frauenfeindliche und rassistische Äußerungen sind hier keine Seltenheit und auch wenn das wohl dem gesellschaftlichen Konsens zur Zeit entsprochen haben wird, finde ich es beim Lesen schon ziemlich störend.
Profile Image for PinkAnemone.
254 reviews9 followers
November 14, 2017
Informationen zum Autor:
Howard Phillips Lovecraft ( * 20.08. 1890 in Rhode Island, Vereinigte Staaten / + 15. März 1937 in Rhode Island, Vereinigte Staaten) war ein amerikanischer Schriftsteller. Er gilt als einer der weltweit einflussreichsten Autoren im Bereich der phantastischen und anspruchsvollen Horrorliteratur (Wikipedia)

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Wenn man einen Faible für klassischen Horror und SciFi hat, kommt man an H.P. Lovecraft nicht vorbei. Dieser war seiner Zeit meilenweit voraus, ein Visionär und Phantast der durch seine Worte das Grauen bildhaft werden lässt. Ein Autor der noch heute sowohl Autoren als auch Regisseure inspiriert.
Heutzutage würde man ihn als Nerd bezeichnen, doch zu seiner Zeit war Lovecraft ein Außenseiter der belächelt und oft nicht für voll genommen wurde und sich gerne in die Welt der Bücher zurückzog. In seinen Büchern verarbeitete er seine Ängste, Träume und Phantasien und so entstanden Geschichten des Grauens mit wundersamen Wesen und auch Aliens. Doch wären diese Geschichten auch entstanden, wenn Lovecraft kein belächelter Außenseiter gewesen wäre? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sicher ist, daß er mit genau diesen belächelten Stories in die Geschichte einging.
Ich liebte seine Kurzgeschichten schon als Jugendliche, eben weil sie gruselig, phantastisch und teils sowas von abgedreht sind. Für mich wurde es Zeit sich neue Ausgaben von diesem Autor zu zulegen, denn meine Lovecraft-Bücher aus der Jugendzeit hatte ich schon lange nicht mehr. Mit meiner Entscheidung diese aus dem Festa Verlag zu beziehen war goldrichtig, denn diese hochwertige Aufmachung wird dem Meister des Fantastischen mehr als nur gerecht – Hardcover mit Schutzumschlag in Lederoptik und Lesebändchen. So lässt sich H.P. Lovecraft gebührend lesen.

Das vorliegende Buch ist der 1. von 6 Bänden und beinhaltet diese Geschichten:

„Ratten im Gemäuer“ – Old-School-Grusel vom Feinsten, welcher in einem uralten Herrenhaus Englands spielt unter dem sich Unaussprechliches befindet.
„Das Ding auf der Schwelle“ – manipulatives Hexenwerk und ein Geheimbund sind hier am Start und beschert dem Leser feinste Gänsehaut
„Dagon“ – Die Horrorversion der kleinen Meerjungfrau oder war es doch nur ein wahnsinniger Traum eines dehydrierten Schiffsbrüchigen?
„Der Flüsterer im Dunkeln“ – ein SciFi mit einer ganz anderen Art von Aliens und wie es dazu kam, dass Pluto entdeckt wurde. Vorlage für den Film „Das Ding aus einer anderen Welt“.
„Der Außenseiter“ – eine gruselige Selbsterkenntnis in einem düsteren und unheimlichen Setting. Die Vorlage für den Film „Castle Freak“
„Der Schatten über Innsmouth“ – eines seiner Meisterwerke und in gewisser Weise der 2. Teil von „Dagon“

Weiters beinhaltet dieser Band:

Anmerkungen zu „Der Schatten über Innsmouth“
Lovecrafts Notizen zu „Der Schatten über Innsmouth“
Verworfene Fassung von „Der Schatten über Innsmouth“

Dadurch erhält man kleine und interessante Einblicke in Lovecraft’s Leben, die Entstehung und auch die Veröffentlichung eines seiner Werke.

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Der Schreibstil ist typisch für die damalige Zeit – lange Schachtelsätze und auch ebenso lange und ausführliche Dialoge mit eingearbeiteten Dialekten. Doch auch hier hebt sich Lovecraft bereits von anderen Autoren seiner Zeit ab, indem er Dinge, die keinerlei Einfluss auf die Handlung haben, einfach nicht in seine Geschichte einbaut. Das hat den Vorteil, daß keinerlei Längen aufkommen, ja erst überhaupt nicht entstehen können. Dazumal war das jedoch ein regelrechter literarischer Fauxpas. Hat man sich also erstmal an die langen Schachtelsätze gewöhnt, beginnt der pure Genuß des Eintauchens in die fantastische, gruselige und groteske Welt H.P. Lovecrafts.

Der Erzählstil ist immer gleich und ebenso ein Merkmal damaliger Zeit und zwar in der Form des Ich-Erzählers. Dadurch bekommt man das Gefühl, daß einem die Geschichten von jemandem erzählt werden, der dies wahrlich alles selbst erlebt und durchgemacht hat. Alleine diese Erzählweise steigert die gruselige Atmosphäre. Die unheimliche Atmosphäre wird aber auch durch Lovecrafts Eigenschaft das innere, sowie auch das äußere Grauen zu verknüpfen und dies so bildhaft zu beschreiben, um beim Leser Bilder entstehen zu lassen – grauenhafte Bilder.
Die Spannung kommt dabei ebenfalls nicht zu kurz, wobei auch die Neugierde des Lesers immerzu angestachelt wird.
Manche seiner Geschichten beinhalten Anspielungen und/oder Verknüpfungen zu anderen seiner Werke und er baut diese geschickt in die Handlung mit ein, wie z.B.: Personen und Städte. Manche von Euch werden dies auch von Stephen King kennen. Dies erhöht in gewisser Weise den Reiz die Geschichten zu lesen, ja sie sogar mehrmals zu lesen.

Man erkennt auch, daß Lovecraft ein wahrer Fan von E.A. Poe war, da dieser, in welcher Weise auch immer, mehrmals in den Stories erwähnt wird. Auch andere Autoren des Grusel-Genres wie Bulwer, Baudelaire, Milton, Dante, etc., finden in seinen Geschichten Anerkennung.

Fazit:
Für Lovecraft-Fans und Liebhaber literarischer Klassiker ist diese hochwertige und schöne Ausgabe aus dem Festa-Verlag ein Muss.
Eine regelrechte Hommage an den Meister des Fantastischen und Grotesken aus dem frühen 20. Jahrhundert. Von daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung und auch die weiteren Teile dieser Reihe werden mit Sicherheit noch den Weg in mein Regal finden.

© Pink Anemone
Profile Image for Nik.
63 reviews8 followers
October 21, 2017
Ich bin bei Klassikern mittlerweile etwas vorsichtig geworden, bei H.P. Lovecraft war das gar nicht in dem Maße notwendig. "Der kosmische Schrecken" versammelt 5 Kurzgeschichten des Großmeisters der phantastischen Horrorliteratur, darunter eine seiner renommiertesten, "Schatten über Innsmouth". Zusätzlich erläutern S.T. Joshi (Biograph von Lovecraft) und David E. Schultz (wirkte maßgeblich an einer Enzyklopädie zu Lovecrafts mit) in einem Kapitel kurz die Hintergründe, Einflüsse und Meta-Inhalte zur problembehafteten "Innsmouth"-Geschichte, was das Verständnis für diese und vor allem für den Autor und dessen Denke aus meiner Sicht deutlich steigert. Mir hat es Spaß gemacht, den verschiedenen Erzählern durch ihre Geschichten zu folgen, in denen diese stets mit "widerwärtigem" Grauen konfrontiert und an den Rande ihres Verstandes und darüber hinaus gebracht werden. Lovecraft hat es wirklich verstanden, den langsamen, schleichenden Horror umzusetzen, den man in dieser Form heute kaum findet (zumindest ich tue das nicht). Besonders stark fällt ein Kontrast auf, da ich kürzlich "Die Überfahrt" von Mats Strandberg gelesen habe, quasi der methodische Gegenentwurf innerhalb des Genres, der hauptsächlich durch die explizite Beschreibung von Gewalt und Brutalität zu punkten versucht. Sicher kann man argumentieren, dass die Aufgabenstellung da eine andere war (und auch wenn mir das Buch nicht gefiel, kann Horror auch gut und sehr blutig sein), aber ohne Wertung beweist Lovecraft, wie wunderbar subtil, atmosphärisch und effizient getaktet das Gefühl von Grusel und Unheimlichkeit erzeugt werden kann. Am Ende war "Schatten über Innsmouth" mit gerade mal 90 Seiten wesentlich gehaltvoller als Strandbergs 500-Seiten-Wälzer.

Wahrscheinlich ist Lovercraft nicht jedermanns Sache. Die Geschichten sind aus der Ich-Erzählperspektive geschrieben und lesen sich wie Berichte, in denen die Protagonisten das Erlebte schildern. Lovercraft treibt die Handlung sehr konsequent voran und spart Nebensächlichkeiten/Details aus, wenn sie nicht zweckdienlich sind. Es geht auch nicht in den Geschichten nie vordergründig um komplexe Persönlichkeiten, sondern um die Idee eines "Schreckens" und dessen möglichst unheimliche Umsetzung. Ich finde diese Herangehensweise, ich nannte das Wort bereits, sehr effizient und sehe es als gelungene Abwechslung zu Geschichten in klassische Romanlänge von 300+ Seiten. Rückblickend stelle ich sogar fest, dass mir das Format der Kurzgeschichte mittlerweile deutlich mehr zusagt als früher, was mich sicher zu weiteren Sammlungen greifen lassen wird.
49 reviews2 followers
November 7, 2013
eeeeennnndlliccchhh!!! an sich war es nicht schlecht...die langen Geschichten haben mir besser als die kurzen gefallen. aber diese Art von Horror löst bei mir nicht sie Gefühle aus, die ich beim Lesen von Horrorgeschichten haben möchte! Frustriert hat es mich auch...da ich durch die nicht durchweg währende Begeisterung so langsam(!!!) voran gekommen bin...vom 22.10-07.11 ist für ein Buch mit nur 315 Seiten schon arg lang. Vor allem die letzten Seiten, auf denen es um die Entstehung der letzten Geschichte geht, haben mich ein wenig gequält:( trotz allem werde ich nochmal irgendwann was von Lovecraft lesen wollen.
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