Es liegen Welten zwischen uns. Und doch trennt uns nichts. Tagsüber arbeitet Ella als Erzieherin, nachts veranstaltet sie als DJane verbotene Untergrund-Partys in Berlin, bei denen sie unzählige Feierwütige zum Tanzen bringt. Als eine davon hochgenommen wird, trifft Ella das erste Mal seit dem Rockfestival auf Polizist Otis und liefert sich kurzerhand eine heiße Verfolgungsjagd mit ihm. Eigentlich kann sie den ungehobelten Kerl nicht ausstehen – doch je öfter sie ihm anschließend über den Weg läuft, desto mehr entdeckt sie andere Seiten an ihm, die zeigen, dass hinter seinen Sprüchen ein tiefer Schmerz versteckt ist. Stück für Stück verliert Ella ihr Herz an Otis, auch wenn sie nicht sagen kann, auf wen sie sich da eigentlich einlässt. Und vor wie ernst es ihm mit ihr ist.
Ivy Leagh, geboren 1992, braucht bloß drei Dinge: Reisen, Koffein und das Schreiben. Nachdem sie eine Weile als freie Journalistin in Berlin und London kostenlos Konzerte besuchen und Stars interviewen durfte, verbringt sie mittlerweile ihre freie Zeit neben dem Literaturstudium lieber damit, an ihren Geschichten zu feilen. Ihrer Liebe zu Großstädten gibt sie inzwischen nur noch während ihren Reisen nach; sie lebt wieder in ihrer Heimatstadt Würzburg.
Nach dem Auftakt der »Festival«- Reihe, hatten »Where Winter Falls« und ich definitiv nicht die besten Voraussetzungen, aber es wurde damit geworben, dass Tim Bradford die Vorlage für Otis war und da kann ich natürlich nicht nein sagen. Was soll ich sagen? Für mich ist es eine Beleidigung die beiden gleichzusetzen, denn die einzige Gemeinsamkeit, die die beiden haben, ist ihr Beruf.
Eigentlich hat es ganz interessant begonnen, obwohl mich die Raves ehrlich gesagt nicht interessiert haben und auch die „heiße Verfolgungsjagd“, die der Klappentext verspricht, ungefähr so heiß war wie vergessener Kaffee. Naja, ich mochte Ellas Job als Erzieherin und auf mich wirkte es auch authentisch dargestellt. Genauso eigentlich mit Otis als Polizist, die Szenen hab ich also ganz gerne gelesen, aber das war’s dann eigentlich auch schon.
Otis ist grundlos ein Arschloch, noch dazu oft sexistisch und obwohl er sich dessen mehr als bewusst ist, macht er es trotzdem immer wieder, nur um es dann im nächsten Moment gedanklich zu kommentieren. Zu Ella hab ich nicht viel zu sagen, denn scheinbar hab ich drei Tage nach Beenden des Buches schon wieder vergessen was sie ausmacht. Beide zusammen finden sich eigentlich, wie bereits Charlie und Levy in Band 1, die meiste Zeit einfach nur geil und es dreht sich auch ständig darum und plötzlich liebt man sich dann wieder mal, obwohl man sich erst nicht ausstehen konnte. Dazu dann noch die immer wiederkehrende miscommunication, ein Traum.
Den Schreibstil finde ich nach wie vor sehr anstrengend. Es wird sich in Gedanken verloren, die sich noch dazu häufig wiederholen, es wird ständig etwas in anderer Leute Aussagen oder Verhalten hineininterpretiert und noch dazu ist es einfach wirr. Ich hatte so oft das Gefühl nicht zu verstehen was gerade abgeht, weil es einfach nur chaotisch war. Außerdem gibt es oft endlos lange Bandwurmsätze, die ich häufig mehrfach lesen musste, weil ich am Ende schon nicht mehr wusste womit der Satz begonnen hat oder weil es so holprig geschrieben war.
Ehrlich gesagt, fand ich auch viele der Überschriften einfach nur unangenehm und cringe zu lesen. Was ich allerdings noch schlimmer fand, war eine Szene in der Otis sich bei Levy entschuldigt hat und das natürlich nicht wie ein normaler 24 jähriger, sondern mit einem umgeschriebenen Lied auf die Melodie von „Willst du einen Schneemann bauen“ von Frozen und dazu „tanzt er seinen Kumpel sexy an“ (S.218ff) I mean?? Bekomme schon wieder Gänsehaut wenn ich an diese Szene denke 😵💫 hab danach erstmal das Buch weggelegt und fassungslos in die Luft gestarrt.
Dazu hatte ich das Gefühl, dass es häufiger Logikfehler gab, z.B. verschwindet Leni von der Party in einem Moment „gähnend in ihrem Zimmer“ und zwei Seiten weiter sitzt sie mit Charlie und Levy auf dem Sofa. Oder Ellas Vater (den sie eigentlich nicht kennt) spricht sie auf ihr DJ Duo „Dirty Feminists“ an, obwohl sie nur illegal und deshalb maskiert auftreten und deshalb auch bei social media immer Masken tragen. Und wenn wir schon dabei sind, finde die Familienprobleme der beiden haben sich viel zu sehr geähnelt und das hat ab der Hälfte eigentlich die ganze Handlung eingenommen, dementsprechend hat es sich ab da auch gezogen wie Kaugummi.
Alles in allem konnte mich auch der 2. Teil der »Festival«-Reihe nicht von sich überzeugen.
Nachdem mir „Where Summer Stays“ leider gar nicht gefallen hat, habe ich sehr auf den 2. Teil gehofft! Ich wusste das Buch spielt in Berlin und da ich Berlin so gerne mag und sehr liebe, dachte ich das passt perfekt. Es musste eben nur gut umgesetzt sein. Genau das war es! Ich mochte Ella und Otis ziemlich schnell, ziemlich gerne. Otis der Polizist und Ella die angehende Erzieherin, die heimlich als DJ bei illegalen Raves auftritt. Das konnte doch nur gefährlich werden. Die beiden harmonieren einfach toll. Beide haben sich auf eine gewisse Art und Weise geholfen und sich gegenseitig unterstützt. Ich bin ein großer Fan des Buches. Vor allem am Ende hat Ivy mich tief mit ihren Worten berührt. Sie hat so schöne und treffende Formulierungen gefunden. Es war so detailreich und wirklich schön. Mir hat die Wendung oder eher gesagt, mir haben die Wendungen am Ende wirklich gut gefallen. Ich fand es gleichzeitig so emotional, das ich beinahe die ganze Zeit über Tränen in den Augen hatte.
Ich hab ja Band 1 schon geliebt, aber Band 2 hat es tatsächlich geschafft, das nochmal zu toppen. Das Setting in Berlin, die Atmosphäre der Raves, die wundervoll authentischen Charaktere und die Lovestory. Über all das und noch mehr kann ich nur schwärmen. Eins meiner liebsten Bücher in dem Genre, weil es mal anders ist, und das auf eine unglaublich schöne Weise. Ganz große Leseempfehlung!
Ich hatte wirklich die Hoffnung mit Where Winter Falls ein schönes Buch für die Weihnachtszeit gefunden zu haben, doch leider hat es sich als ein Fehlkauf entpuppt 🫣 Das Buch hat mir in vieler Weise nicht zugesagt, obwohl ich den Klappentext sehr vielversprechend fand…. Es war für mich eine Qual weiterzulesen, da ich irgendwann einfach keine Lust mehr auf das gleiche Drama hatte und es unglaublich langweilig, nervig und verwirrend war. Ich stand wirklich oft davor das Buch einfach wegzulegen und abzubrechen, aber tatsächlich war es mir das dann nicht wert, weil ich schließlich dafür Geld bezahlt habe ( Welches ich besser hätte investieren können ) Als ich dann das Buch beendet habe, fühlte ich nur Erleichterung und war glücklich, dass es rum war. Was ich sehr kritisch an dem Buch fand, waren einmal schon die Charaktere, die Story und insgesamt der ganze Verlauf. Und zusätzlich noch, dass es eigentlich nichts mit der Weihnachtszeit zu tun hatte❄️ Zu beiden Charakteren konnte ich keine tiefere Bindung aufbauen, denn mir waren sie einerseits nicht sympathisch oder nur oberflächlich beschrieben. Ella habe ich oft einfach nicht verstanden, da ihre Gedanken ein wirkliches Hin und Her waren und sie selbst ihre Sichtweisen jede Minute gewechselt hat. Sie ist verletzt wegen ihrem Vater, aber mehr habe ich über ihren Charakter nicht mitgenommen, außer dass sie noch auf ✨Bad Boys✨ steht. Otis auf der anderen Seite konnte ich echt nicht zuordnen. Er war das komplette Arschloch, was er auch wusste, aber trotzdem kann er einfach seinen Mund nicht halten, obwohl er checkt, dass sein Gerede verletzend ist. Dann aber wiederum wird er von seinen Gefühlen innerlich aufgefressen und ich kann nicht aufzählen wie oft der Typ geweint hat, was sehr anstrengend war. Manchmal habe ich mich gefragt ob er eine Persönlichkeitsstörung hat😵💫 Richtig fremdgeschämt habe ich mich dann aber für ihn als er vor Levy diesen Song gesungen hat und dabei angetanzt hat WTF💀 Ich habe die Seite zugeschlagen, denn ich wollte nicht weiterlesen, weil was war das. Sind wir im Kindergarten??? Was Ella und Otis beide auch auszeichnet ist dass sie sich Sachen in den Kopf setzen, dann aber wieder zurückziehen. Jedes Einzelne Mal!!!! Dieses Hin und Her hat mir die Nerven gekostet. Die beiden als Paar habe ich nicht verstehen können und meiner Meinung nach war es auch kein Enemies to Lovers. Sie haben sich gestritten und Beleidigungen an den Kopf geworfen, doch dann random fühlen sie sich zueinander hingezogen und lieben sich. Wie, wieeeeee???? Sie hatten keine Chemie für mich und die Streitigkeiten waren nur lächerlich. Aber natürlich verändert der Sex für sie dann alles, sodass sie auch nur noch miteinander schlafen wollen, sogar in der Öffentlichkeit, I mean…🙄 Die Szene mit dem Matsch fand ich auch sehr fragwürdig und in gewisser Weise natürlich auch NICHT gefährlich. Die Probleme der beiden haben mir auch zu sehr geähnelt. Was Otis verbirgt war meiner Meinung nach von Anfang an offensichtlich, denn es wurde ständig indirekt erwähnt. Ellas Geheimnis wurde dafür lange Zeit versucht zurückzuhalten, was mich irgendwann nur noch aufgeregt hat, da jeder wusste was sie meint auch wenn sie es nicht ausspricht. Das Telefonat mit ihrem Vater fand ich sehr suspekt und woher wusste der Typ überhaupt von Ellas geheimen Doppelleben, wenn sie sich nie auf den Raves zeigt und niemand sie erkennt, da die Identität privat gehalten werden soll. Ich glaube der Mann kann einfach hellsehen oder er hat gut geraten🤯 Die Geschichte mit Otis leiblichem Vater fand ich auch schrecklich, denn auf der einen Seite wird er oft als nett beschrieben, bis dann rauskommt was er für ein Arschloch ist. Es ist so ein Hin und Her. Die anderen Nebencharaktere fand ich wie schon erwähnt sehr blass ausgearbeitet. Charlie fand ich noch am ehesten „sympathisch“, aber Leni ist mit einer Aussage bei mir unten durch gerutscht, als es darum ging wie sie ihr Date einfach stehen gelassen hat, weil er anders aussah wie gedacht. Natürlich nur auf das Äußere geachtet und die nette Unterhaltungen komplett vergessen. Damit hat sie sich sehr oberflächlich verhalten😑 Den Plot mit den Raves fand ich irgendwie immer reingequetscht und sehr nebensächlich. Wie auch schon von Anfang an erwartet kamen Ella und Juan natürlich ins Finale und wurden von den Veranstaltern persönlich bemerkt…was für ein Wunder. Der „Epilog“ wenn es überhaupt einer war, hat mir nicht gefallen. Der fast Sex in der Öffentlichkeit und der Rückzieher ihres Vaters waren sehr unnötig. Ganz ehrlich, hätte dieses ewige Hin und Her nicht einfach hier einmal aufhören können?? Ich bin erleichtert das Buch beendet zu haben und werde die anderen Bücher auch nicht weiter lesen, weil ich mir das nicht nochmal antun kann. Sehr oft sind mir fast die Augen zu gefallen, weil manche Sätze einfach unglaublich lang waren und ich Sekunden später vergessen hatte was dort stand und sie nochmal wiederholen musste🍃 Wie man wohl nun bestens erkennen kann, war das Buch nichts für meinen Geschmack, weshalb ich es nicht wieder in die Hand nehmen werde. Was mir aber gefallen hat, war der Farbschnitt, das Lesezeichen und die Charakterkarte. Wirklich sehr schön🤍
Nachdem ich Band 1 doch sehr gerne mochte, konnte mich Band 2 leider gar nicht von sich überzeugen. :( Leider hat mir in "Where Winter Falls" das gewisse Etwas gefehlt. Weder Ella noch Otis konnten mich wirklich von sich überzeugen und irgendwie fehlte mir zwischen den beiden das Knistern. Obwohl die beiden durchaus einiges an verbalem Sparring zu bieten hatten, fehlte mir der Spark in den Dialogen. Besonders bei Otis wirkte es auf mich eher wie ganz viel Gelaber ohne wirklich etwas dahinter. Mir hat das Echte gefehlt, das verletzliche hinter der Fassade war für mich leider nicht glaubwürdig genug und so wirkte Otis auf mich leider wirklich nur wie der 🍑 der vor seinen Kollegen und seinem Chef mit seinen Frauengeschichten prahlt. Und Ella? Nun, ehrlich gesagt fehlte mir auch hier die Persönlichkeit, denn auch ihre offene und lebendige Art wirkte nicht ganz echt.
Hätte das Buch zumindest noch ein schönes Ende gehabt, hätte ich mich trotzdem für die beiden gefreut, doch leider war das Ende in meinen Augen eher bittersüß. Tatsächlich ist das Ende dieses Buches sehr realistisch gestaltet, denn natürlich kann es nicht immer ein Happy End geben in dem alles reibungslos verläuft und alle Charaktere glücklich sind und das finde ich auch einen guten Ansatz. In diesem Fall hätte mir jedoch ein wenig mehr Glück am Ende durchaus geholfen.
Leider war "Where Winter Falls" nicht für mich, es hat einfach nicht richtig geklickt. Da mir Band 1 jedoch so gefallen hat, werde ich den weiteren Büchern der Reihe noch eine Chance geben. :)
Schon mit dem ersten Teil hatte ich meine Probleme, aber hier war es leider ebenso. Ich tat mir echt schwer in die Geschichte zu kommen und richtig fesseln konnte es mich leider auch nicht. Daher werde ich den dritten Teil leider nicht mehr lesen. Vielleicht liegt es auch hier wieder an meiner Leseflaute, dass ich es daher anders wahrgenommen habe. Möglicherweise war aber auch nicht die richtige Zeit für diese Geschichte. 3 Sterne
Weiß nicht was ich dazu sagen soll. Die Anfänge und Zitate der Kapitel fand ich ganz cool. Das Ende war auch ganz okay. Aber ich konnte die Charaktere nicht fühlen. Die Story war nicht sehr innig und warum sich die beiden am Ende verliebt haben, verstehe ich auch nicht. War leider ein langweiliges Buch.
Ich frag mich ehrlich, ob das Buch sich an Erwachsene oder Kinder richtet? Die Charaktere benehmen sich auf jeden Fall wie zwei 13-Jährige. Wer das und ganz viel unnötige miscommunication ohne jegliche Chemie mag, wird dieses Buch lieben!
Leider muss ich einfach sagen, dass mich lange kein Buch mehr so sehr enttäuscht hat wie dieses hier. Dabei klang so toll und ich habe mich so darauf gefreut aber das ganze war einfach nichts und es ist so schade… Ich würde so gerne etwas Positives sagen aber nach der tollen Grundidee hört es damit auch schon auf. Die Geschichte war platt, der Schreibstil oberflächlich und langweilig und ich habe selten so unfassbar unsympathische Charaktere in einer Geschichte erlebt. Ella war für mich blass und super naiv und über Ots könnte ich hier wirklich einen halben Roman schreiben. Ich halte mich aber kurz. Er war nervig, abgehoben, unfassbar kindisch und vor allem einfach ein absolutes Arschloch. Und letzteres meine ich nicht auf die gute Romance Bad Boy Art. Er hat ständig komplett semitische und abwertende Kommentare und Sprüche von sich gegeben und war sich dem sogar bewusst (!) geändert hat er sich aber trotzdem bis zum Ende nicht und es ist mir wirklich schleierhaft wie irgendeine Frau mit auch nur einem Funken Selbstachtung und Verstand sich je in einen solchen Mann verlieben soll! Außerdem gab es auch nicht nur einen Moment in welchem ich am liebsten vor Fremdscham im Boden versunken wäre. Insgesamt also einfach eine absolute Enttäuschung und für mich eindeutig das letzt Buch welches ich von der Autorin lesen werde.
Ansich schöne Idee mit den Alltagsberufen und der Illegalen Rave Szene in Berlin. Der Inhalt hat mich leider überhaupt nicht abgeholt. Es wurde für mich zu oft auf Geheimnissen und Traumatas rumgekaut und in unsinnigen Momenten daran erinnert. Die Hauptprotagonistin hat mich genervt, da sie nicht sonderlich entscheidungsfreudig war was den Loveintrest anging. "Möchte ich ihn mögen? Ja, aber er ist ja sooo n sexistisches A********" Auch der Loveinterest konnte sich nicht entscheiden ober er nun das sexistische A******* sein möchte oder doch der gebildete Feminist.
Es kamen immerwieder neue Namen mit neunen Geschichten dazu, was das Buch sehr unübersichtlich gemacht hat.
Am meisten fand ich es schade, dass es von der Autorin hieß man könne die Bücher unabhängig voneinander lesen. "Where Winter Falls" war mein erstes Buch von ihr, da mich der Trope interessierte. Jedoch ist mir im lesen aufgefallen, dass oft Bezug zum Ersten Buch der Reihe genommen wird ohne dies weiter zu erklären. Alla "weisst du noch da auf diesem Fastival?" "Jaaa, stimmt da war ja diese Situatuon" und das wars dann auch.... Ich hätte mir gewünscht, dass wenn es so von der Autorin deklariert wird, man die Bücher unabhängig von einander lesen kann. Dies dann auch so ist und solche Situationen aufgeklärt werden.
Alles in allem: schönes cover, schöner Farbschnitt, interessante Idee... jedoch hat mich der Inhalt nicht abgeholt und äusserst entäuscht Pluspunkt: schönses Lesezeichen :)
Mir hat ja Band 1 schon wirklich gefallen, aber diesen zweiten Band finde ich um einiges besser und er gefällt mir wirklich unheimlich gut. Naja vielleicht muss ich dazu sagen, dass ich Otis und Ella schon im 1. Band gerne mochte. Zugegeben ist mir im 1 Band einwenig zu viel durcheinander passiert, hier im zweiten Band hat sich alles super gut aufeinander aufgebaut und war stimmig und logisch. Die beiden Hauptprotagonisten habe ich jetzt tatsächlich noch mehr ins Herz geschlossen. Es ist doch auch ergreifend wie sehr die beiden unter ihren Ängsten leiden und wie schmerzhaft es sein kann, wenn die Familie kaputt ist und man die Wahrheit in seinem tiefsten inneren vergräbt und fast an den Lügen erstickt. Denn so hat es sich vorallem bei Otis angefühlt. Man kann seine Angst wirklich gut nachvollziehen und auch seine Gedanken und daraus dann wie er reagiert sind absolut verständlich. Ella finde ich auch eine sehr interessante Person, die trotz alle dem sehr stark ist und weiß was sie will. Das Ende fand ich sehr schön geschrieben, denn manchmal findet man auch in anderen Personen seine ganz eigene Familie. Ein wirklich gutes Buch, bei dem man mit fühlen kann und es einen doch auch zum nachdenken bringt. Ich bin jetzt echt gespannt auf Lenis Geschichte. Die letzte der drei Freundinnen. Denn zu ihr hab ich tatsächlich den wenigsten Bezug und durch Band 2 ist sie einem schon gut näher gebracht worden. Ich hoffe doch stark das auch sie ihr Happy End findet. Kann denn 2 Band hier wirklich empfehlen!
Es geht weiter für mich mit der Festival Clique und dieses mal folgen wir die Geschichte von Ella & Otis. Die wir beide bereits seit Band 1 kennen. Auch hier folgen wir wieder beide Sichten aus der Ich Perspektive. Ich war bereits gespannt auf die Geschichte und besonders fand ich die Thematik wieder wichtig und Interessant. Besonders da es um Eltern geht besonders Vater und da konnte ich mich gut in beide hineinversetzten. Ich mochte die beiden zusammen und einzeln und war auch gespannt auf ihre Storyline. Und besonders wie beide dadurch zu einander finden. Es war auch schön die anderen wieder zu sehen und Einblick zu bekommen wie es verlaufen ist. Außerdem gefällt mir das Setting. Im ganzen mochte ich diese Geschichte und konnte nicht anderes als in zwei Tagen durch zu lesen und freue mich bereits auf Band 3.
Ich bin froh, dass es vorbei ist 🫣🫣 Ahhh was war das denn? 😩 Oh man 🙈🫣 Band 1 „Where Summer Stays“ mochte ich sehr gerne aber die Geschichte von Otis und Ella hat mir leider gar nicht gefallen. Ich konnte das Verliebtsein der beiden absolut nicht fühlen, für mich kam es so rüber als finden sie sich gegenseitig einfach nur scharf. Aber wieso sie sich verliebt haben kann ich nach beenden des Buches nicht sagen, ist wohl an mir vorbeigegangen. Zudem hat mich an manchen Stellen die Ausdrucksweise der Protagonisten sehr gestört, was sie nicht gerade sympathisch gemacht hat. Und dann die Dramen/Probleme die sich herauskristallisiert habe, waren mir bei beiden zu ähnlich. 🫠 Die Kapitelanfänge, Zitate und die optische Gestaltung des Buches hat mir sehr gut gefallen aber das war es leider auch schon 😭 sooo schade ich hätte es so gern geliebt! 🥲😔
Das Buch hat mir leider gar nicht gefallen, somit habe ich es jetzt abgebrochen. Ich habe mich lange auf die Geschichte gefreut und war voller Vorfreude als ich sie endlich begonnen habe. Leider war der Schreibstil überhaupt nicht meins, es hat sich so unfassbar in die Länge gezogen, es wurden nicht alle Details beschrieben bzw manche Dinge ausgelassen was es mir manchmal unmöglich gemacht hat zu folgen. Auch der Humor klang einfach zu gewollt und generell hatte die Story sehr viel schwere, als wollte man unbedingt etwas gutes schreiben, so fehlt dem ganzen nur leider die Leichtigkeit. Nachdem ich das Buch ein bisschen pausiert hatte wollte ich dem Ganzen nochmal eine Chance geben, doch die für mich völlig unrealistische und nicht zugängliche Geschichte hat es mir sehr schnell wieder unmöglich gemacht mich mit dem Buch anzufreunden. Ich freue mich für alle, denen dieses Buch gefallen hat und die Erwartungen erfüllt wurden. Für mich war es leider nichts.
"Die schönsten Geschichten sind jene, die mit einem Kuss enden." Ella wird bei einem illegalen Auftritt als DJane fast verhaftet, und das ausgerechnet von Otis, den sie im Sommer auf dem Rockfestival nicht unter den besten Umständen kennengelernt hat. Woher kommt nur diese Anziehung zwischen den Beiden?
Ella und Otis kennt man bereits aus dem ersten Band der Festival Reihe. Ich mag die beiden Charaktere und vor Allem ihre Entwicklung in dieser Geschichte. Der Schreibstil der Autorin liest sich locker leicht und die Geschichte ist süß und heiß und gleichzeitig voller Tiefe und wichtiger Themen. Dieser Mix macht den Reiz der Reihe aus, deren Bände man durchaus einzeln lesen kann. Leseempfehlung für Fans von Liebesromanen mit Tiefgang.
Besser als der erste Teil, aber trotzdem nicht meins.
Wegen diesem Buch habe ich die Reihe eigentlich begonnen. Das war aber, bevor ich wusste, wie die Polizisten hier repräsentiert wurden. Der Teil hat mir zwar besser gefallen als der erste, aber den Protagonisten mochte ich bereits in "Where Summer Stays" nicht, weshalb ich mit ihm auch hier nicht warm wurde. Die Idee ist ganz cool, doch die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen. Auch der Schreibstil war nicht ganz so meins.
Den Anfang mochte ich sehr gerne und dachte "Das wird ein super gutes Buch". Hat sich dann aber leider ein bisschen gezogen. (und es wurde ein falscher Louis Tomlinson Song genannt, hat mein Fan-Herz bisschen verletzt🙃😂)
Ich hab das Buch nach knapp 30% abgebrochen, denn ich verspüre einfach keinen Drang, zum Buch zu greifen. Band 1 hab ich sehr sehr gern gelesen, und ich behalte die Geschichte in sehr guter Erinnerung. Band 2 wird aus - und Band 3 gar nicht mehr einziehen. So bin ich fein damit. 😉
Inhalt: „Where Winter falls“ ist der zweite Band der Festival-Serie von Ivy Leagh. Er ist am 29.11.2023 bei Impress beim Carlsen Verlag erschienen. Es heißt zwar, dass man die Bücher unabhängig voneinander lesen könnte, aber ich rate dringend davon ab, damit man alle Zusammenhänge zwischen den Charakteren auch nachvollziehen kann.
Der Abend endet für die Erzieherin Ella anders als erwartet. Abends wird sie zur DJane und spielt undercover bei einer verbotenen Undergroundparty in Berlin. Als die Party auffliegt, flüchtet Ella und wird dabei ausgerechnet von Otis geschnappt. Sie haben sich schon bei einem Rockfestival kennengelernt. Eigentlich können sie sich nicht ausstehen, aber Otis verrät sie nicht. Bei weiteren Treffen hauen sie sich Sprüche um die Ohren, aber entdecken auch die verletzlichen Seiten aneinander..
Meinung: Ich liebe das Cover! Ich fand schon das Cover von Band eins schön und das zweite passt perfekt dazu. Leider ist das auch das Einzige, was mich begeistern konnte. Irgendwie bin ich so gar nicht mit den Charakteren warm geworden. Ich mag es zwar, wenn die Protas sich Sprüche um die Ohren hauen, aber hier haben mir der Witz und die richtige Art von Funken gefehlt. Otis weiß eigentlich immer direkt, dass der Spruch nicht okay oder unnötig war, aber kann es nicht unterdrücken oder sich dafür entschuldigen. Wenn Ella einen Spruch macht, dann verletzt es ihn plötzlich total und trifft einen wunden Punkt. Irgendwie hatte ich mir mehr fröhliche Festivalvibes gewünscht, aber die gab es so in der Art nicht. Beide Protas haben einiges in der Vergangenheit erlebt und wollen keine Nähe zulassen. Dieses Gefühl habe ich als Leserin irgendwie auch zu spüren bekommen. Ich habe keinen richtigen Zugang zu den beiden gefunden. Ein paar Hintergründe waren mir leider auch unklar. Es hieß, dass man die Geschichte unabhängig von dem ersten Band lesen könnte. Das sehe ich definitiv anders. Mir fehlen das erste Aufeinandertreffen und das Kennenlernen der beiden. So habe ich die Chemie von Anfang an zwischen den beiden nicht verstanden. So verstehe ich auch die Freundessituation nicht. Otis hat sich mit seinem besten Freund anscheinend in Band eins zerstritten. In diesem Band wird aber nicht wirklich aufgeklärt was da vorgefallen ist. Am Ende gibt es da noch eine Entwicklung, aber verstanden habe ich das Ganze immer noch nicht. Ehrlich gesagt war ich auch von der Jobbeschreibung ziemlich enttäuscht. Es wird so oft erzählt, dass Ella eine Erzieherin ist und damit wurde auch Werbung gemacht. Der wenige Alltag, der gezeigt wird, ist aber nicht realistisch. Ich selbst habe schon einige Jahre in Kitas gearbeitet. Wenn man zu spät kommt, dann hat man keine Zeit sich in Ruhe einen Kaffee zu machen, weil man in den meisten Fällen dann dringend gebraucht wird. Während der Arbeit ist auch keine Zeit sich irgendwelche Videos am Handy anzuschauen. Mal abgesehen davon, dass das als Verletzung der Aufsichtspflicht gewertet werden kann. Für mich hat es das alte Klischee von einer kaffetrinkenden und nur spielenden Erzieherin widergegeben. Dieser Beruf ist alles andere als das!
Fazit: Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Die Leser, die den ersten Teil gemocht haben, werden an dieser Geschichte sicherlich ihre Freude haben und auch erfahren wie es mit Otis und seinem besten Freund aus Band eins weitergeht. An alle Neueinsteiger empfehle ich definitiv zuerst Band eins zu lesen, um den zweiten Teil besser verstehen zu können.
Da mir der erste Band der Reihe so gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf die Geschichte von Ella und Otis, zumal man die beiden dort ja schon ein bisschen kennenlernen durfte und ich die Spannungen zwischen den zwei Charakteren vielversprechend fand.
In diesem Teil bekommen wir kein typisches Festival-Setting, sondern illegale Raves vorgesetzt, was ich persönlich mehr als spannend fand. Für meinen Geschmack hätte diese Thematik innerhalb der Geschichte auch gerne noch deutlich präsenter sein können. Die Beschreibungen des pulsierenden Berliner Undergrounds und der tanzenden Meute haben mich fasziniert. Die Lost Places bieten wirklich eine tolle Kulisse und zeigen, dass auch ein Setting innerhalb von Deutschland fesselnd sein kann.
Auch sonst war thematisch in diesem Buch tatsächlich ziemlich viel los. Auf emotionaler Ebene ist dieses Buch in vielerlei Hinsicht nicht gerade leichte Kost und ging mir nahe, obwohl einiges davon auch gar nicht allzu detailliert ausgeführt wurde. Die Protagonist:innen haben hier wieder schwere Päckchen zu tragen, vor allem Otis, was mich als Leserin sehr bewegt hat. An mancher Stelle hätte ich mir zwar mehr Details und damit auch mehr Tiefe und Greifbarkeit gewünscht, aber das hätte dann wohl auch den Rahmen dieses Buches gesprengt und die Liebesgeschichte von Ella und Otis damit überschattet. Eine Kürzung der Themen hätte hier wohl nicht geschadet, aber die Geschichte hat auch so gut funktioniert.
Allerdings hat sich dieses Buch auch immer wieder mal etwas gezogen, wobei es aber nie langweilig wurde. Es gab bloß viel Hin und Her und die Protagonist:innen schienen häufiger auf der Stelle zu treten, wodurch ich immer wieder den Eindruck bekam, dass die Geschichte nicht so recht vorankommen würde. Das Buch war trotz der Schwere seiner Themen gemütlich zu lesen, damit aber eben auch nicht super fesselnd. Handlungsbau und Spannungsbogen schienen mir hier einfach nicht optimal durchdacht und gestaltet worden zu sein, so als würden die Entwicklungen erst hinausgezögert, nur um dann doch übereilt zu werden.
Auch wenn ich das Verhalten und Handeln der beiden Protagonist:innen nicht immer nachvollziehen konnte, so habe ich Ella und Otis doch schnell in mein Herz geschlossen. Ich habe mit ihnen gefühlt und ihnen ihr persönliches Happy End gewünscht. Ihre Liebe konnte ich allerdings trotzdem nicht so recht greifen bzw. habe ich Ella und Otis einfach nicht unbedingt zusammen gesehen und gefühlt, zumindest nicht als Liebespaar. Obwohl die Geschichte auch hier wieder aus der Sicht beider Protagonist:innen in der ersten Person Singular erzählt wird, hat mich der erste Band der Reihe in dieser Hinsicht irgendwie mehr mitreißen können oder mich vielmehr auch mehr zerrissen.
Teil 2 hat mir deutlich besser gefallen als der erste Band der Reihe. Und in Vielem von diesem Buch habe ich mich selbst wiedererkannt: Ella ist Erzieherin mit einer Liebe zu Raves, tagsüber seriös und nachts ein anderer Mensch. Sie ist nur mit ihrer Mutter aufgewachsen und trotzdem (oder gerade deswegen) eine starke eigenständige Frau mit eigener Meinung und eigenem Willen, aber auch mit Daddy Issues🥲
Otis ist ein sexistischer Arsch, der seine Gefühle nicht offen kommunizieren kann und seine Probleme deshalb lieber in Arbeit ertränkt als sich ihnen zu stellen. Zu Beginn war ich noch immer etwas angepisst auf Otis, wegen seiner sexistischen Sprüche auf dem Festival und der Wasser-Aktion gegenüber Charly in Teil 1🫣 aber das hat sich schnell gelegt, als ich festgestellt habe, dass Otis nur solche Sprüche lässt, um sein Schutzschild zu wahren und bei seinen Polizeikollegen als „der Coole“ dazustehen… toxische Männlichkeit ist in dem Beruf leider ein weit verbreitetes Problem🙄
Diesmal fand ich auch den Spice sehr viel passender platziert und gleichzeitig wurde es am Ende richtig emotional. Vielleicht habe ich sogar ein paar Tränchen verdrückt. Keine Ahnung, ob aus Freude über Ellas Schwester oder aus Frust wegen Ellas Vater😫
Allerdings hatte das Buch NULL Winter Vibes, was mich ein bisschen enttäuscht hat und auch der Titel ist rückblickend nicht wirklich passend
Lieblingszitate 💬
„Du musst doch niemanden kennen, um irgendwo ein Abenteuer zu erleben.“ (S. 55)
„Entscheidungen werden überbewertet! Ich meine, letztendlich geht es doch darum, zu leben und dabei glücklich zu sein. Doch so lange über Konsequenzen nachzudenken, bis die Angst vor einer Sache größer wird als die Vorfreude darauf, macht auf lange Sicht betrachtet unglücklich.“ (S. 68)
„Mut besteht aus Buchstaben: M, U, T. Kein einziger davon kommt in Schweigen vor. Kein einziger.“ (S. 158)
„Wenn ich vor einer Sache wegrenne«, flüstert sie, »dann nur, weil sie mich mehr überfordert, als mir meine überstürzte Flucht peinlich sein kann. Ist das bei dir auch so?“ (S. 238)
„When boys come with the intention of hurting you, give`em hell, darling!“ (S. 299)
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