Als sein Großvater stirbt, muss der dreizehnjährige Jonto schweren Herzens die Marskolonie verlassen, die bisher sein Zuhause war. Er soll jetzt auf der Erde wohnen, die er nur aus Geschichten kennt – bei einer Mutter, die er seit zwölf Jahren nicht gesehen hat. Im Gepäck hat er das Tagebuch seines Opas voll kryptischer Andeutungen auf eine spektakuläre Erfindung. Angeblich soll es eine Superwaffe zum Schutz des Klimas sein. Neugierig begeben er und seine neuen Freunde sich auf die Suche danach. Doch sie sind nicht die Einzigen, die Interesse am Supergenerator haben …
Ein aufregender Abenteuer- und ZukunftsromanFür Kinder ab 10 Jahren, die sich für Fridays for Future-Themen interessierenMit allem, was Leserinnen und Leser in dem Alter toll Jagd nach einer geheimen Superwaffe, Freundschaft und Telefonieren via Hologramm
Ebenfalls erschienen bei RaumZeit, Doppelpoker, Blitzlichtgewitter, Absolut am Limit, Stadt der Wölfe, Dschihad Calling, Der Schuss, Scriptkid – Erpresst im Darknet, Und dann weiß jeder, was ihr getan habt, Influence – Fehler im System, Toxische Macht, Y-Game – Sie stecken alle mit drin
Das Schicksal meint es nicht gut mit Jonto. Erst stirbt sein Großvater Ben, dann muss er Jonto auch noch seine Heimat, den Mars, verlassen. In den Kolonien auf dem Mars leben im Jahr 2099 nur sehr reiche Leute, und Jonto gehört nicht dazu. Er muss zu seiner Mutter, die auf der Erde lebt und zusammen mit anderen daran arbeitet, den durch Klimakrise und Kriege zerstörten Planeten wieder aufzubauen. Jonto ist unglücklich: Auf der Erde leben nur Idioten, heißt es in seiner Heimat. Und als Junge vom Mars wird er von allen schräg angesehen. Auch das Verhältnis zu seiner Mutter Nelli ist nicht das Beste, schließlich hat sie ihn auf dem Mars bei seinem Großvater zurückgelassen, um selbst zur Erde zurückzukehren. Doch dann erfährt Jonto durch das Tagebuch seiner Großvaters, dass Ben an einer spektakulären Erfindung gearbeitet hat, die die Welt retten und Jonto reich machen könnte. Damit wäre seine Rückkehr zum Mars gesichert. Doch wo hat Ben diese mysteriöse Erfindung versteckt? Zusammen mit einer Jugendbande will Jonto diesem Geheimnis auf die Spur kommen. Ein überflutetes Hamburg, eine dystopische Gesellschaft, Städte aus Bäumen und eine Welt, in der monatelange Dürre und mörderische Überflutungen dazzugehören: Christian Linker entwickelt in seinem Science-Fiction-Abenteuerroman das Bild einer nicht besonders schönen Zukunft, wie sie sein könnte, wenn auf der Erde alles so weiterläuft, wie bisher. Wir betrachten diese Welt staunend und durch Jontos Augen und werden dadurch selbst zum Jungen vom Mars. Denn uns kommt es wie ihm seltsam vor, dass in der Mehrzahl die weibliche Form genutzt wird und man „Ahoj“ statt „Hallo“ sagt. Trotz allem schwingt ein Hauch Optimismus mit, denn diese Gesellschaft ist näher zusammengewachsen und will sozialer sein, als wir es kennen – während auf dem Mars nur das Geld zählt. Ein spannendes Abenteuer, das trotz fataler Aussichten Mut macht.
Ich habe das Buch erst für mich und danach mit einer 8. Klasse im Schulunterricht gelesen. Ich fand es richtig gelungen, vor allem diese kleinen Anspielungen auf die Veränderung der Welt (z.B. dass das generische Femininum verwendet wird oder keiner mehr Fleisch isst). Für mich war das Ende dann allerdings viel zu schnell vorbei. Friede Freude Eierkuchen - das hat mir nicht so gut gefallen und das Feedback der Schülerinnen und Schüler hierzu war ähnlich. Sie fanden Jonto an manchen Stellen zu „kindisch“ und die Anspielungen, die mir als Erwachsener gefallen haben, fanden sie albern. Aber Zeohzwei ist ihnen im Gedächtnis geblieben :-) und insgesamt hat es ihnen auch recht gut gefallen. Also: Lehrerbewertung 4/5 Schülerinnen und Schüler 3/5
Darum geht’s: Auf dem Mars im Jahr 2099. Der dreizehnjährige Jonto lebt mit seinem Großvater in der Marskolonie, die während der Erdklimakriege gegründet wurde. Als sein Großvater stirbt, wird er auf die Erde zu seiner Mutter geschickt, die er nur über den Kommunikator kennt. Kurz vor seinem Tod hatte ihm sein Großvater von einer bahnbrechenden Erfindung, einem Supergenerator, erzählt, an der er während seiner Zeit auf der Erde gearbeitet hatte. Er überlässt Jonto sein Tagebuch mit kryptischen Hinweisen. Dieser Supergenerator könnte die Energie- und Klimaprobleme auf der Erde auf einen Schlag lösen und mit dem Geld hofft Jonto zum Mars zurückkehren zu können. Doch es scheint, dass auch zwielichtige Personen von dieser Superwaffe wissen und sich an Jontos Fersen heften, um an den Generator ranzukommen.
So fand ich‘s: Gerade in der heutigen Zeit macht man sich viele Gedanken darüber, wie das Leben in der Zukunft sein wird. Die Klimaprobleme spitzen sich weiter zu und gleichzeitig entwickelt sich die Technik immer rasanter. Man mag sich gar nicht immer vorstellen, was noch alles auf die Menschheit zukommen wird.
Der Autor Christian Linker hat mit „Boy from Mars – Auf der Jagd nach der Wahrheit“ diesen Blick in die Zukunft gewagt und ein faszinierendes Bild einer zukünftigen Welt gezeichnet. Seine Ideen dazu sind nicht alle brandneu. Trotzdem empfinde ich diese als spannend und originell. In seiner Fantasie verändert sich zum Beispiel auch das Gendern in eine Richtung, die ich so gar nicht erwartet hätte. In welche, verrate ich an dieser Stelle jedoch nicht… ;-)
Er erzählt so manches Detail mit einem Augenzwinkern und im gesellschaftlichen Bereich „menschelt“ es genauso weiter wie in der heutigen Zeit. Dem gegenüber stellt er die modernen Errungenschaften und zeichnet auch ein bedrückendes Bild über die Zeit der Klimakriege und danach – jedoch durchweg in der dem empfohlenen Lesealter entsprechenden Intensität.
In diese eindrückliche, futuristische Kulisse, die wir zusammen mit Jonto, der auf der Erde neu ist, entdecken, verpackt der Autor ein spannendes und temporeiches Abenteuer, in der Jonto und seine neuen Freunde auf der Suche nach dem Superboost sind, der Geheimwaffe, die die Erde retten soll.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Und durch die rasante Erzählweise bin ich nur so über die Zeilen geflogen. Auch das Ende finde ich absolut passend und hat mich so das Buch zufrieden zuklappen lassen.
Für mich ist „Boy from Mars – Auf der Jagd nach der Wahrheit“ ein spannendes, mitreißendes und originelles Jugendabenteuer, das nicht nur junge Leser zu begeistern weiß.
🪐R E Z E N S I O N🪐 (Werbung - Rezensionsexemplar)
Boy from Mars - Christian Linker
Kurz zum Inhalt: Als sein Großvater stirbt, muss der dreizehnjährige Jonto schweren Herzens die Marskolonie verlassen, die bisher sein Zuhause war. Er soll jetzt auf der Erde wohnen, die er nur aus Geschichten kennt – bei einer Mutter, die er seit zwölf Jahren nicht gesehen hat. Im Gepäck hat er das Tagebuch seines Opas voll kryptischer Andeutungen auf eine spektakuläre Erfindung. Angeblich soll es eine Superwaffe zum Schutz des Klimas sein. Neugierig begeben er und seine neuen Freunde sich auf die Suche danach. Doch sie sind nicht die Einzigen, die Interesse am Supergenerator haben …
Meine Meinung: Mein zweites Buch von Christian Linker und wieder mal ein aktuelles und wichtiges Thema kritisch betrachtet. Die Erde kaputt bevölkert, zieht es die Wohlhabendsten der Menschen auf den Mars. Die weniger gut Betuchten versuchen von der Erde zu erhalten, was übrig ist. Gut vorstellbar, dass dies tatsächlich einmal Zukunft sein könnte. Dennoch schafft es der Autor, diesem Thema mit Witz und Charme zu begegnen.
Man merkt natürlich, dass dieses Buch sich an Lesende ab 10 Jahren richtet. Dies lasse ich bewusst nicht in die Bewertung mit einfließen, jedoch sollte man sich als Lesender dessen bewusst sein.
Das Setting fand ich fantastisch. Die Charaktere waren gut, jedoch teilweise nur oberflächlich beschrieben. Die eigentliche Story stand auf einem guten Gedanken, war aber hier und da etwas unvollkommen.
Für mich war es kein absolutes Highlight, allerdings ein durchweg gutes Buch. Der Lesefluss war flüssig und ich habe das Buch gern gelesen.☺️
Habt ihr das Boy from Mars bereits gelesen? Falls ja, dann schreibt mir gern eure Meinung in die Kommentare. ⬇️