Eine Frau befreit sich aus dem Selbstbetrug ihres Lebens
Tag für Tag steht Rivi Greenfeld am Fenster ihrer Wohnung und beobachtet das Treiben der Menschen auf der Straße. Doch inzwischen ist Neve Tzedek das angesagteste Viertel Tel Avivs, eine junge Unternehmerin will das Gebäude abreißen lassen, Rivi soll diesen Ort verlassen, der ihr ganzes Leben, all ihre Erinnerungen birgt. Aber Rivi ist eine kämpferische Als aller Widerstand zwecklos wird, beginnt sie, den Menschen zu schreiben, die ihr etwas bedeutet haben. Davon, wie ihr einst mächtige Männer des Landes verfielen, sie viele weitere behelligten – und sie am Ende ihres Lebens doch allein ist. Erst im Schreiben wird ihr klar, wie schwer sie an ihrer Rolle als Frau trug. Sie findet einen Weg, ihr Leben neu zu erzählen.
Ich bin eigentlich "Fan" von Lizzie Doron. Ich werde nie ihr "Who the fuck is Kafka" vergessen oder "Ruhige Zeiten". Großartige Bücher!
Aber gerade deshalb bin ich von diesem hier doch ziemlich enttäuscht. Ja, es gibt schon eine gewisse Spannung durch die Interaktion der alten Frau mit der jungen Vermieterin, aber das kommt nie so richtig zum Tragen. Diese ganzen Erinnerungen - irgendwie hat mich dieser innere Monolog nicht wirklich berührt.
Ich habe es gelesen, fand es okay zu lesen, habe mich aber dabei gelangweilt. Wenn das Thema "Alte Frau muss aus dem Haus raus, weil die Vermieter es gewinnbringend weiter vermieten wollen" besser ausgearbeitet worden wäre, hätte was draus werden können.
Aber diese alten Männergeschichten, oh je! Nein, bitte nicht weiter auf dieser Schiene!
Schwanke zwischen 2 und 3 Sternen, eigentlich sind es keine 3 vollen Sterne. Schade drum!
Ich bin eigentlich "Fan" von Lizzie Doron. Ich werde nie ihr "Who the fuck is Kafka" vergessen oder "Ruhige Zeiten". Großartige Bücher! Aber gerade deshalb bin ich von diesem hier doch ziemlich enttäuscht. Ja, es gibt schon eine gewisse Spannung durch die Interaktion der alten Frau mit der jungen Vermieterin, aber das kommt nie so richtig zum Tragen. Diese ganzen Erinnerungen - irgendwie hat mich dieser innere Monolog nicht wirklich berührt. Ich habe es gelesen, fand es okay zu lesen, habe mich aber dabei gelangweilt. Wenn das Thema "Alte Frau muss aus dem Haus raus weil die Vermieter es gewinnbringend weiter vermieten wollen" besser ausgearbeitet worden wäre, hätte was draus werden können. Aber diese alten Männergeschichten! Nein, bitte nicht weiter auf dieser Schiene. Schwanke zwischen 2 und 3 Sternen, eigentlich sind es keine 3 vollen Sterne. Schade drum!