Komm mit nach Askendor! Die fünfzehnjährige Florentine interessiert sich nicht für Online-Rollenspiele – bis sie plötzlich in die virtuelle Welt Askendor eintaucht. Dort begegnet sie dem furchteinflößenden Krieger Thosse von Baar. Je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto deutlicher spürt sie, dass er ziemlich menschlich ist. Ganz zu schweigen davon, dass seine grünen Augen ihr Herz höher schlagen lassen. Als der stolze Thronfolger plötzlich durch ein Doppelportal in die reale Welt gelangt, tarnt ihn Florentine als harmlos aussehenden Austauschschüler. Doch auch sein charismatischer Widersacher hat sich bereits in der realen Welt etabliert.
Traumhaftes Cover, ich hatte direkt Lust in diese Welt einzutauchen!🤩 Florentine und Paula haben mir gut gefallen, Paula hat verrückte Ideen und ist ziemlich quirlig aber nicht zu nervig. Flo wirkte anfangs eher zurückhaltend auf mich. Absoluter Lieblingscharakter für mich ist aber Thosse😍 Flo und ich waren ja so hin und weg von ihm. Ich hab sogar einmal solidarisch mitgeheult (an Silvester, aber nur ein kleines bisschen)🥰 Trotzdem hab ich schnell gemerkt, dass mich die Story nicht komplett abholt. Das lag zum einen an Flos sehr ironischen und schnippischen Gedanken, die in jeder Situation mitgeteilt wurden, egal wie unpassend sie in dem Moment waren. Empfand ich als sehr anstrengend. Zum anderen fand ich den Umgang von Paula und ihrem Bruder so furchtbar! Wie die beiden miteinander gesprochen haben war überhaupt nicht witzig sondern einfach nur schrecklich. Kein vernünftiger Satz, immer ein fieser Kommentar - so furchtbar. Das World Building war in Bezug auf Askendor eher sparsam, man hätte mehr machen können, aber es war trotzdem schön😊 Das Ende kam dann etwas zu plötzlich, ich hätte noch weiter in Askendor bleiben können😊
Trotz spannenden Hintergründen konnte mich Askendor leider nicht wirklich überzeugen. Ich mochte die Idee und die Charaktere sehr gerne, aber vieles wirkte nicht ganz ausgereift und ich habe definitiv schon bessere Bücher gelesen, die sich mit dem Verschwimmen von Realität und Computerspielen beschäftigen. Außerdem fand ich die Welt des Spiels Askendor leider zu generisch, hier steckten keine neuen Ideen drin und die Gamerin in mir ist ein bisschen enttäuscht. Die Szenen in der realen Welt haben mir deutlich besser gefallen. Paula fand ich super und allgemein die Stimmung zwischen den Freunden sehr locker und humorvoll, aber sie können sich trotzdem aufeinander verlassen und sind ein tolles Team. Auch Florentines persönliche Entwicklung, gerade im Bezug auf die Beziehung zu ihrer Mutter, hat mir gefallen. Ich war kein Fan der Liebesgeschichte, die war mir leider zu weit hergeholt. Insgesamt war Askendor ganz unterhaltsam, aber das Buch wird nicht lange bei mir im Kopf bleiben. Wer sich selbst bisher nicht viel mit Computerspielen beschäftigt hat, wird an dem Buch wahrscheinlich mehr Freude haben und sich eher mit Florentine identifiziert können; für mich war es leider nichts Besonderes.
Traumhaftes Cover, ich hatte direkt Lust in diese Welt einzutauchen!🤩 Florentine und Paula haben mir gut gefallen, Paula hat verrückte Ideen und ist ziemlich quirlig aber nicht zu nervig. Flo wirkte anfangs eher zurückhaltend auf mich. Absoluter Lieblingscharakter für mich ist aber Thosse😍 Flo und ich waren ja so hin und weg von ihm. Ich hab sogar einmal solidarisch mitgeheult (an Silvester, aber nur ein kleines bisschen)🥰 Trotzdem hab ich schnell gemerkt, dass mich die Story nicht komplett abholt. Das lag zum einen an Flos sehr ironischen und schnippischen Gedanken, die in jeder Situation mitgeteilt wurden, egal wie unpassend sie in dem Moment waren. Empfand ich als sehr anstrengend. Zum anderen fand ich den Umgang von Paula und ihrem Bruder so furchtbar! Wie die beiden miteinander gesprochen haben war überhaupt nicht witzig sondern einfach nur schrecklich. Kein vernünftiger Satz, immer ein fieser Kommentar - so furchtbar. Das World Building war in Bezug auf Askendor eher sparsam, man hätte mehr machen können, aber es war trotzdem schön😊 Das Ende kam dann etwas zu plötzlich, ich hätte noch weiter in Askendor bleiben können😊
Unterhaltsame Geschichte zwischen virtueller Welt und Realität Als Fan verschiedener PC-Spiele liebe ich es, wenn dieses Hobby in spannende Geschichten eingebettet wird. Wer von uns hat nicht schon einmal davon geträumt, ein Spiel hautnah zu erleben? Genau dieses aufregende Erlebnis widerfährt auch Florentine, als sie plötzlich tiefer in ein PC Rollenspiel gezogen wird, als sie es für möglich gehalten hat. Die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt sind durchlässig. Die Geschichte hat mich von Anfang an gut abgeholt. Florentine als Hauptcharakter hat mir besonders gut gefallen, obwohl ich das Verhältnis zu ihrer Mutter als anstrengend und schwierig empfunden habe. Hier hätte ich mir gewünscht, dass Florentine etwas mehr Stärke zeigt. Die Faszination für Thosse war etwas zu schnell für meinen persönlichen Geschmack, aber insgesamt bleibt die Romance angenehm subtil. Ein besonderes Highlight waren für mich die tieferen Freundschaften, die zwischen den Charakteren entstehen. Die Autorin hat mich zudem mit ihrem humorvollen Schreibstil überzeugt. Insgesamt ein unterhaltsames Jugendbuch mit einem schönen Bezug zur Gaming-Welt.
Als ich mit die Vorschauen durchgesehen habe und dieses Buch entdeckt habe, war ich sehr zwiegepalten. Den so ein Buch gibt es zwar jetzt schon häufiger, aber es ist trotzdem schwer zu verkaufen, da wir es vorab bekommen haben, dachte ich einfach, dass ich es lesen sollte. Leider konnte es mich nicht von sich überzeugen. Ich tat mir mit den Charakteren schwer und auch die Geschichte konnte mich nicht richtig fesseln. Florentine kam mir oft so naiv vor. Sie hat sich von ihrer Mutter herumkommandieren lassen. Es war alles einfach etwas anstrengend und schwer zu lesen. Ob ich es für das Geschäft einkaufen werde, weiß ich leider nicht. 3 Sterne
Das Spiel mit der Wirklichkeit - oder eher: Das Buch der Stereotype.
Als ich die Leseprobe las, dachte ih mir, gebe ich dem Buch eine Chance. Vielleicht gibt es da drin neue Perspektiven. Leider weit verfehlt.
Beginnen wir schön nach der Reihe mit dem Cover: Daran habe ich nicht wirklich etwas auszusetzen. Es ist ein normales Cover. Allerdings hatte ich da schon den Eindruck, dass dieses Buch eher für das Junior-Programm gedacht war und irgendwie den Weg ins allgemeine Programm fand. Allerdings habe ich zuvor bereits Sol gelesen, was sich zwar als Buch für junge Leute herausstellt, aber recht angenehm zu lesen war. Also dachte ich mir, könnte es hier auch so sein.
Dieses Buch wirkt fast so, als hätten Erebos und Air Awakens (oder Airwoken auf dem deutschen Buchmarkt) ein Kind. Leider wurde es aus meiner Sicht nicht gut umgesetzt. Ohne neuen Perspektiven wirkt es wie ein Abklatsch genannter Bücher.
Was schade ist, da der Schreibstil Potential hat. Bis zur Mitte des Buches war er sogar angenehm und ich musste öffters lachen. Die Mitte des Buches habe ich tatsächlich sogar verschlungen. Allerdings wurde es ab einem bestimmten Punkt anstrengend, was teilweise dem Schreibstil zu verschulden war. Denn die Protagonistin hatte zu allem etwas zu vermelden.
Kommen wir also zu den Charakteren, die stereotypisch sind. Kein Buch kommt ohne Stereotype aus, aber an einem guten Buch merkt man, dass Stereotype genommen und modifiziert werden - sozusagen Abweichungen. Hier allerdings wurden sich lediglich Stereotype ausgesucht und so gelassen, ohne Abänderungen. Die Protagonistin wurde nach einer Weile nervig, da sie als mutmaßlicher Schlaukopf als sehr dumm dargestellt wird und manche Dinge nicht weiß, die eigentlich zum Allgemeinwissen zählen. Zudem hat sie scheinbar nicht einmal in ihren Wissensbereichen (Fechten, Latein, ...) Kompetenzen. Es wirkte fast schon so, als würde die Autorin ihre eigenen Charaktere nicht kennen, was ich auch nicht erwarte, aber deswegen macht man Charaktersheets.
Der Plot fühlt sich stellenweise leer/flach an, beziehungsweise simpel und erwartbar (wie gesagt, keine neuen Perspektiven). Manches fühlt sich erzwungen an, während anderes gerisht wirkt. Gegen ende hin, wird die Geschichte anstrengend, mit einer 0815-Drohung des Antagonisten (diejenigen, die es gelesen haben, wissen wahrscheinlich, was ich meine. Ich werde nicht spoilern, ist sowieso nicht erwünscht).
Alles in allem liest sich die Geschichte, als hätte es ein 15-16-jähriges Mädchen auf Wattpad oder Fanfiktion.de geschrieben. Dabei erwähne ich nicht einmal die Grammatik- und Rechtschreibfehler (die in der offiziellen Ausgabe vielleicht schon ausgemerzt wurden, deswegen drücke ich da bei jedem Vorablesen-Buch immer ein Auge zu).
Und noch eine Sache, weswegen ich dem Buch noch einen Punkt abziehe: Bitte Leute, wenn ihr etwas Unsensibles schreibt, schaut lieber nochmal im Internet nach, ob die Bedeutung eines Wortes dem entspricht, was ihr denkt, was es bedeutet. Das ist hier kein EInzelfall. Nämlich geht es darum, dass der Begriff Schizophren - wie so oft - falsch verwendet wird. Nochmals, an alle die sich mit mentaler Gesundheit nicht auskennen: Ihr meint Dissoziative Identitätsstörung. Schizophrenie sind so etwas wie Halluzinationen, wobei man auch da differenziert. An und für sich bin ich der Ansicht, dass jedes Buch ein Sensitivity Reading braucht.
Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich dem Buch dann doch nur zwei Sterne geben muss, da ich eigentlich immer nett bewerte, da ich die Mühen der Schriftsteller wertschätze. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten, bei diesem Text nicht an eine Schreib-KI zu denken, auch wenn es aus der Hand einer echten Person kam.
Aber an und für sich: Ich kenne ein paar, denen das Buch ohnehin gefallen würde und wem das alles egal ist, was ich schreibe, der wird sicher auch etwas Positives daraus ziehen können. Es ist nur meine Meinung und Geschmäcker sind verschieden. Ich würde sagen, wem Erebos und Airwoken gefällt, wird sicher auch daran Spaß haben.
Unsere 15-jährige Protagonistin Florentine lebt ein behütetes und streng von ihrer ehrgeizigen Mutter geregeltes Leben zwischen Lernen, Klavierstunden und ihrer besten Freundin Paula, die einen Hauch Normalität und Chaos in ihr Leben bringt. Die Beziehung der Eltern ist lieblos, der Vater kommt immer seltener aus der Stadt vom Arbeiten nach Hause.
Als Flo bei Paulas Bruder ein Videospiel namens Askendor kennen lernt, meldet sie sich kurzerhand an - und staunt nicht schlecht, als einer der eigentlichen NPCs, Thosse von Baar, der programmiert sein sollte, sie durch den Bildschirm hinweg anstarrt. Als sie dann auch noch in das Spiel reingezogen wird, wird die Beziehung zwischen den beiden immer intensiver. Flo ist von Thosse fasziniert und eingeschüchtert gleichermaßen, denn er ist jähzornig und vor allen auf der Hut, scheint aber hinter dieser Fassade ein netter Kerl mit einem tollen Humor zu sein. Aber Thosses Welt und sein Leben sind durch die vielen Spieler bedroht - kann Florentine ihm helfen?
Das war mein erstes Buch von Silke Schellhammer, die ja mit der "School of Talents"-Reihe bekannt geworden ist. Das Buch hatte seinen ganz eigenen Humor, über den ich zwar oft schmunzeln musste, den ich aber manchmal etwas drüber fand bzw. zu erwachsen für eine 15-Jährige. Hier mal eine Kostprobe von Seite 238 und 239, da denkt Florentine: "Warum mal nicht mit dem Panzer direkt in die Blümchenwiese?" und "Spontaneität? Ganz ehrlich? Mehr Fluch als Segen!". Allein dadurch, dass manchmal mehrfach pro Seite (in meinem o.g. Beispiel zehn Mal innerhalb einer Doppelseite) sarkastische gedankliche Kommentare von Flo zum realen Geschehen gemacht wurden, immer in kursiv und oft mit Ausrufzeichen am Ende, war mir einfach einen Ticken zu viel.
Außerdem hätte aus meiner Sicht das Buch rund um ein Viertel straffer sein können, es hat sich für mich stellenweise echt gezogen und hätte in gleicher Qualität kürzer und knackiger erzählt werden können. Einige Diskussionen und Szenen waren aus meiner Sicht unnötig (z.B. Schlitten fahren mit Paulas jüngeren Geschwistern) und haben weder zur Handlung noch zu den Charakterentwicklungen beigetragen. Insgesamt aber unterhaltsam, solange man den Humor mag, was ich durchaus tat.
Auf dieses tolle Buch bin ich ehrlich gesagt, wegen des wirklich wunderschönen Covers aufmerksam geworden. Natürlich war nun mein Interesse geweckt und der Klappentext hat auch mein Interesse geweckt. Die Autorin war leider bisher noch nicht auf meinem Schirm, aber ich freue mich schon auf weitere Jugendbücher, die sie hoffentlich bald schreibt, denn ihr Schreibstil ist wirklich toll. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Florentine geschildert.
Das ganze fängt damit an, dass Florentine dem kleinen nervenden Bruder von ihrer besten Freundin Nachhilfeunterricht gibt. Dieser spielt gerade das coole Game Askendor an dem Florentine schnell auch Interesse findet, denn der Typ darin scheint so real und ist gut aussehend. Doch ihr meistes Interesse liegt darin, dass der Typ sie plötzlich anschaut, durch den Bildschirm hindurch und seine Blicke ihr tatsächlich auch folgen. Erschrocken flüchtet Florentine nach Hause, doch ihre Neugierde ist geweckt, weswegen die nur kurze Zeit später selbst anfängt, das Spiel zu spielen.
Ich finde das Buch wirklich total gelungen. Ich mochte es von der ersten bis zur letzten Seite. Man darf auch bis zum eigentlichen Start nicht allzu lange warten, denn wie oben schon verraten, trifft Florentine den Typen, oder eben auch genannt Thosse von Baar, recht schnell. Bis sie allerdings in Thosses Welt landet, dauert es ein wenig länger. Langweilig wird es trotzdem nie, denn in der Zwischenzeit lernt man Florentine besser kennen. Hier spielt einfach alles zusammen, was mir richtig gut gefallen hat und auch zeigt, dass die Autorin ihren roten Faden verfolgt.
Durch Zufall landet Florentine also bei Thosse im Spiel und ihr erstes gemeinsames Aufeinandertreffen läuft nicht gerade schön ab, denn Thosse unterstelle Florentine so einiges, unter anderem ihm den Thron streitig zu machen. Doch nach einiger Zeit lässt er sich vom Gegenteil überzeugen und langsam beginnt zwischen den beiden eine Freundschaft, die im weiteren Verlauf auch mehr wird. Hier hat mein Romantikerinnen-Herz natürlich schneller geschlagen, denn ich mochte das langsame Kennenlernen der beiden. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, geht das Ganze auch nicht über gestohlene Küsse hinaus. Durch kleinere Situationen schafft es die Autorin sogar ein klein wenig Beziehungsdrama zu entwickeln. Aber keine Angst, nichts was sich in eine nervige Richtung entwickelt, da es auch schnell wieder aus der Welt geschafft wird.
Fokus liegt eben einfach auf der dieser sagenhaften Welt Askendor und dieses fand ich wirklich spannend und neu. Lustige Elemente wurden hier eingebaut, denn ich fand die Schilderungen wirklich amüsant, wie Florentines Spielecharakter hier einfach in der Welt herumsteht. Durch die Schilderung im Spiel kam einfach eine neue Atmosphäre auf und es war spannend, wenn man sich in der anderen Welt befand, in der ja alles möglich ist. Von mir aus hätte Florentine gerne noch ein wenig mehr Zeit darin verbringen können.
Ein weiterer Teil, den ich wirklich mochte, sind natürlich die Charaktere selbst. Florentine ist ein liebenswertes-Mädchen, selbstbewusst und doch nicht eingebildet. Auch ihre Familie war super interessant, sind sie doch ein wenig bestimmend, aber auch nicht bösartig. Ebenfalls mochte ich ihre Freunde und fand hier die Umsetzung auch echt klasse. Auch, wie neue Charaktere super eingebunden werden. Die Freundschaften im Buch, die Familie usw. geben dem ganzen einfach das gewisse extra.
Die Geschichte entwickelt sich zu einer wirklich spannenden Rettungsaktion, die aber doch irgendwie im Chaos endet. Der Höhepunkt quasi. Natürlich geht es am Schluss gut aus und das Ende hat mir wahnsinnig gut gefallen. Denn alle Probleme und Fragen werden gelöst oder beantwortet. Das Einzige, was ich zu beanstanden habe, ist, dass es viel zu schnell vorbei gewesen ist.
Fazit
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen oder eben durchgespielt. Die Charaktere sind klasse und unterhaltsam. Die Romanze wunderschön und absolut für junge Leser geeignet, es ist spannend, hat eine Menge Aktion und bekommt daher auf jeden Fall 5 Sterne von mir mit einer klaren Leseempfehlung.
Florentine interessiert sich nicht für Online - Rollenspiele – eigentlich. Doch dann gelangt sie durch ein Portal in die virtuelle Welt Askendor und begegnet dem überraschend menschlichen Thronfolger Thosse von Baar. Plötzlich wird ihr Leben von einer tödlichen Rebellion und ihren Gefühlen für diesen unbeugsamen Krieger komplett auf den Kopf gestellt und sie muss sich entscheiden, was ihr wirklich wichtig ist.
Meinung
"Askendor - Spiel mit der Wirklichkeit" ist ein Fantasyabenteuer von Silke Schellhammer. Das Buch ist am 17. August 2023 bei der dtv Verlagsgesellschaft erschienen, umfasst 480 Seiten, ist als ebook oder als gebundene Ausgabe erhältlich und wird ab 12 Jahren empfohlen. Die Autorin hat bereits Bücher veröffentlicht. Für mich war dies das erste Buch von ihr. Die Geschichte spielt in der Welt Askendor. Eine ruhmreiche Welt voller Gnome, Drachen, Krieger und Magier. Sie lässt sich nicht auf der Landkarte finden, sondern in den Weiten des Online - Gamings. Als Internetspiel ermöglicht es Kämpfe, Intrigen und Machtdemonstrationen. Erst der genauere Blick hinter die Kulissen lässt erkennen, dass es nicht ganz so unwirklich ist, wie angenommen.
Das muss Florentine erkennen, die eigentlich mit Onlinespielen nichts am Hut hat. Als sie bei ihrer Freundin ist und einen Blick auf den Bildschirm ihres jüngeren wirft, ist sie sich sicher, dass eine Spielfigur sie direkt anstarrt. So nehmen die Dinge ihren Lauf. Florentines Mutter ist die Bildung ihrer Tochter sehr wichtig. Dementsprechend durchgeplant ist Flos Alltag. Florentine selbst weiß noch nicht was sie mit ihrem Leben anfangen will. Askendor ist ein willkommenes Abenteuer. Da sie zum ersten Mal in die Onlinespielewelt abtaucht, ist alles recht simpel gehalten und auch für Nichtgamer verständlich. Florentine ist ein typischer Teenager mit Schulstress, bester Freundin, ersten romantischen Gefühlen und nervender Mutter, wobei diese schon etwas extrem ist.
Die Idee von der Realität in eine Spielwelt reisen zu können ist alles andere als neu, aber ein Abenteuer das in der heutigen Zeit immer noch ansprechend daherkommt. Dabei ist hier alles auf recht junge Leser ausgerichtet, einfach und leicht gehalten, ohne ausschweifende Erklärungen und erwachsener Logik. Allerdings habe ich dies teilweise als Schwachstelle empfunden, da vieles zu einfach zu lösen war. Da das Buch aber ab 12 Jahren empfohlen wird, ist dies vermutlich in Ordnung. Tatsächlich gingen mir ein paar Entwicklungen zu schnell, andere hätte man wiederum strammer gestalten können. Schön fand ich die Freundschaften hier, die kompromisslos durch Dick und Dünn bestehen bleiben. Insgesamt eine nette Geschichte für junge Leser ab 12 Jahren, welche nicht nur in Bücher sondern auch gerne in virtuelle Welten abtauchen möchten.
Erzählt wird aus der Sicht von Florentine. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich gut zurecht. Einfach, leicht und sehr jugendlich führt sie durch die Zeilen. Die Sprache ist an die Heranwachsenden angepasst und das Erzähltempo zumeist angenehm.
Fazit: "Askendor - Spiel mit der Wirklichkeit" ist ein Fantasyabenteuer von Silke Schellhammer. Die Idee von der Realität in eine Spielwelt reisen zu können ist alles andere als neu, aber ein Abenteuer das in der heutigen Zeit immer noch ansprechend daherkommt. Insgesamt eine nette Geschichte für junge Leser ab 12 Jahren, welche nicht nur in Bücher sondern auch gerne in virtuelle Welten abtauchen möchten. Von mir gibt es gute *** Sterne.
Zitat
"Plötzlich stockte mir der Atem. Starrt er mich etwa an? Ich zuckte zurück. Das war kein unverbindliches anschauen. Kein kurzes mit den Augen streifen. Er starrte richtig, ziemlich sauer sogar! Erschrocken wich ich ein Stück vom Bildschirm zurück."
(Zitat "Askendor - Spiel mit der Wirklichkeit", Pos.: 186)
„Askendor“ war für mich ein Buch, das ich kaum aus den Händen legen wollte. Ab dem 1. Blickkontakt zwischen der Protagonistin hinter dem PC-Bildschirm und dem König im PC-Bildschirm, hatte mich das Buch am Haken. Der Moment war unheimlich, aber auch faszinierend. Ich wollte sofort wissen, was es damit auf sich hat und ob das gerade wirklich passiert. Die Augen des Königs nahmen Florentine gefangen, wie mich die Geschichte.
Das Buch liest sich auch weg, wie nichts. Die Autorin schreibt flüssig, ihr Spiel beschreibt sie atmosphärisch und flechtet eine gute Portion Dialoge ein. Ich hatte das Gefühl, selbst im Gespräch und Setting mit dabei zu sein.
Das online Universum wird für Laien gut erklärt. Chars, NPCs oder Raids sind nach dem Lesen jedem ein Begriff. Gamer werden hier auch richtig ihre Freude haben. Fans haben das Gefühl zu lesen und gleichzeitig ein wenig zu Zocken. Wer danach zum Controller oder nach einem alten Lieblingsspiel greift, ist absolut nachvollziehbar. Florentine spielt zum ersten Mal ein Online-Rollenspiel. Damit fallen ihr noch sehr viele Details auf zu den Charakteren, wie man sie gestalten kann, die Settings und wie schwierig es sein kann, neue Figuren am Anfang zu steuern.
In vielen ihrer Gedanken, habe ich mich wiedererkannt. Manchmal analysiert sie das Spiel aber auch sehr sarkastisch bzw. kritisch, was bei mir eher begeistert gewesen wäre, bei dem komplexen Aufbau und Regelwerk des Spiels. Aber es gibt sicherlich einige Spieler, die beim ersten Kennenlernen mit der Spielwelt kritisch sind und sich Schritt für Schritt dafür erwärmen.
Für die Charaktere der Geschichte, konnte ich mich auch größtenteils erwärmen. Gerade die Hauptfigur ist etwas jung und zuerst hatte ich etwas die Sorge, ich könnte dem etwas entwachsen sein. Sie selbst ist auch authentisch fürs Alter mal unbelehrbar oder pubertär, doch ist sie auch abenteuerlich, nicht auf die Schnauze gefallen und tapfer. Ich habe gerne mit ihr Askendor entdeckt, erste Gefühle erlebt und die Kriegerin in einem selbst hervorgeholt.
Der König von Askendor Thosse kennt bis dato nur seine Computerwelt, die bösen Chars, die ihn ständig zum Kampf auffordern für mehr Land und die NPCs, die nach seiner Pfeife tanzen. Er hat seine Hand schneller am Schwertgriff, als du Niesen kannst, ist sehr rechthaberisch und gefühlt, eine kleine, wandelnde Red Flag. Das musste er in seiner Welt aber auch ein wenig sein und da muss man erst Mal eine Portion Verständnis mitbringen. Neugierig auf unsere Welt und dessen Gepflogenheiten, wird er nämlich auch schnell.
Gott sei Dank kann sich Florentine mit ihrer besten Freundin über diese unwirkliche Situation austauschen. Mit ihren lustigen Marotten, wie z. B. ihren Geburtstagsständchen für Berühmtheiten, muss man sie einfach gernhaben. Insgesamt haben die Zwei auch tolle Freunde mit denen sie ein gutes Team abgeben, die ein wenig Alltag ins Abenteuer bringen.
Fazit:
Eine tolle und originelle Idee, die in der Umsetzung zu überzeugen weiß. Es ist schwer das Buch aus der Hand zu legen, es bleibt faszinierend, fantasievoll und kann Neulinge einfangen, aber auch Gamer abholen. Die Charaktere fand ich interessant und liebevoll gestaltet. Sie wurden für mich insbesondere mit den gut portionierten Dialogen sehr lebendig. „Askendor“ ist eine Möglichkeit um selbst mutig zu sein und die eigene Kriegerin in sich hervorzuholen.
Eigentlich ist die fünfzehnjährige Florentine, genannt Flo, alles andere als begeistert von Online-Rollenspielen. Doch als sie beim kleinen Bruder ihrer besten Freundin Paula einen Blick auf Askendor wirft, wird sie neugierig, denn es scheint, als könnte sie der Krieger Thosse von Baar tatsächlich sehen. Doch das ist einfach unmöglich, oder? Der Klappentext machte mich neugierig und da ich sehr gerne Jugendfantasybücher lese, wurde ich hier gleich neugierig, zumal ich auch ein wenig an Erebos von Ursula Poznanski denken musste. Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht, denn der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Allerdings merkt man schon schnell, dass sich dieses Buch definitiv an die jüngere Zielgruppe richtet, denn permanent tauchen in Kursivschrift die Gedanken der Protagonistin auf, die zwar frech und lustig, mir persönlich aber irgendwann einfach zu viel des Guten waren. Auch sprachlich liest es sich wirklich so, als würden sich Teenager unterhalten. Klar, es ist auch ein Jugendbuch und genau das erhält man hier auch. Für mich hat es hier einfach auch viel zu lange gedauert, bis die angeteaserten Ereignisse des Klappentextes wirklich stattfanden. Bis dahin bekommt man aber von Askendor immer nur kleine Momente mit. Dafür erfährt man allerhand aus dem Leben der Protagonistin Flo. Diese hat ständig Probleme mit ihrer Helikopter Mum und ihr Dad taucht nur hin und wieder am Rande auf. Ansonsten ist sie ein recht typischer Teenager mit allem was dazu gehört. Die Spannung blieb hier auf jeden Fall hinter meinen Erwartungen, denn ich hatte mir eine Fantasy Geschichte erhofft, mit viel Spannung und Tempo. Das gab es zwar zwischendurch hin und wieder, aber nicht so, wie ich anhand des Klappentextes vermutete. Das Worldbuilding hatte ganz viel Potential, man switcht hier so ein bisschen zwischen unserer Gegenwart und der Welt Askendors hin und her. Wobei ich mir auch hier genauere Beschreibungen der Fantasywelt gewünscht hätte. Insgesamt konnte ich mir diese Welt aber vorstellen. Protagonistin Flo ist ein typischer Teenager, mit Alltagssorgen, die sich aber in Grenzen halten. Die Konflikte mit ihrer Mutter sind eher harmlos, Mama möchte mehr als Flo, ist überbesorgt und behütet ihre fünfzehnjährige noch über alle Maßen. Ich mochte sie sehr gerne, sie ist frech und doch loyal und aufgeschlossen, auf jeden Fall sehr sympathisch. Genauso wie ihre Freunde, nebst Thosse von Baar, die alle miteinander sehr gut charakterisiert worden. Mein Fazit: Askendor ist ein Buch, das sich absolut an die jüngere Zielgruppe wendet, seien es die Alltagssorgen eines Teenagers oder auch die Freundschaften, in diesem Falle bin ich hier definitiv raus. Nichtsdestotrotz hat mich der Klappentext hier ein wenig fehlgeleitet und meine Erwartungen in eine andere Richtung gedrängt. Ein solides Jugendbuch, das für gute Unterhaltung sorgt.
Da ich ein Leseexemplar erhalten habe, hat mein Buch ein anderes Cover als das, welches im Handel zu finden ist. Das alte Cover finde ich persönlich jedoch schöner, weil mir der Stil und die Aufmachung hier einfach etwas besser gefallen. Der Schreibstil von Silke Schellhammer ist sehr einfach gehalten, sodass ich gut durch die Geschichte gekommen bin. Der Einstieg in die Story ist mir leichtgefallen, da ich die Idee als Gamerin total interessant war und mir Flo mit ihrer sarkastischen und sympathischen Art auf Anhieb gefallen hat. Ich mochte sie als Protagonistin wirklich gerne, auch wenn sie das Klischee eines typischen Teenagers erfüllt. Dennoch haben mir ihre Sprüche den ein oder anderen Lacher beschert. Ihre Freundin Paula hat Flo super ergänzt. Ich mochte die Dynamik der beiden und ihr enges Verhältnis zueinander. Thosse von Baar wirkt auf den ersten Blick sehr unnahbar, kühl und ist Flo nicht gerade freundlich gesinnt. Allerdings bröckeln seine harten Mauern im Laufe der Geschichte und das anfängliche Misstrauen und die Angst schlagen in eine andere Richtung um. Ich fand es süß, die Entwicklung der beiden, die mit einer langsamen Annäherung einherging, zu verfolgen. Dabei haben mir vor allem die Momente in Askendor gefallen. Die restlichen Nebencharaktere haben die Geschichte für mich rund gemacht. Sie haben Flo jederzeit unterstützt und auch in schwierigen Situationen zu ihr gehalten. Der Verlauf der Story war für mich sehr vorhersehbar, was mich allerdings nicht sonderlich gestört hat. Man darf hier keine super komplexe und undurchsichtige Geschichte erwarten. Es gibt etwas Drama, ein paar süße Szenen, Intrigen, alltägliche Probleme von Teenagern, Freundschaft, Zusammenhalt und eine fremde Welt, die viele Geheimnisse bereithält. Nichtsdestotrotz habe ich schon lange kein Buch mehr gelesen, das mir so leicht von der Hand ging und das ich noch ewig hätte weiterlesen können. Und genau das macht für mich ein gutes Buch aus: unterhalten werden.
Fazit: Mit "Askendor" hat die Autorin einen Spagat zwischen der Welt (wie wir sie kennen) und einer fremden Welt voller Gefahren und Geheimnissen geschaffen, die mein Gamerherz hat höherschlagen lassen. 4/5 Sterne
Vielen Dank an Vorablesen und den dtv Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.
Irgendwie ganz anders als erwartet, mit unglaublich viel Witz und Themen, die vorallem Teenager ansprechen, hat Silke Schellhammer bei mir ordentlich Punkte gesammelt.
Florentine ist 15 Jahre alt und eigentlich gar kein Fan von PC und Co. Wo sie mit ihrem Leben hin will, weiß sie noch nicht so wirklich. Ihre Mutter dafür umso mehr und so treibt sie Florentine zu schulischen Höchstleistungen an. Ganz zum Missfallen von Florentine, die neben der Lernerei auch Mal auf Partys gehen und sich mit Freunden treffen will. Als der kleine Bruder ihrer besten Freundin, dem Florentine Nachhilfe gibt, Askendor zockt, wird die Teenagerin, von dem seltsamen Gefühl heimgesucht, dass Thosse von Baar, eine Videospielfigur, sie durch den Computer sieht. Florentine startet kurzerhand selber ein Spiel und wird prompt hineingezogen nach Aksendor. Dabei wird nicht nur ihr Leben ordentlich auf den Kopf gestellt.
Mir hat es total Spaß gemacht gemeinsam mit Florentine zwischen den Welten zu reisen und gemeinsam mit ihr nicht nur einer gefährlichen Rebellion in Aksendor gegenüber zu stehen, sondern auch den harten Teenageralltag und Kampf mit ihrer Mutter zu bestreiten. Die Handlung ist ein gelungener Mix aus Fantasy und Jugendbuch. Hier prallt eine fantastische Welt auf die Realität und lässt die beiden miteinander verschmelzen. Sowohl Florentine, als auch Thosse von Baar lernen aus den neuen Erfahrungen und voneinander.
Silke Schellhammer schreibt mit viel Humor und in jungendlicher Sprache über Themen, die Teenager begleiten. Es geht um Schule, Noten, Freundschaften, Partys und die erste Liebe.
Auch wenn die Handlung vielleicht nicht neu erfinden ist, so hatte ich dennoch großen Spaß beim Lesen, habe oft und viel gelacht, mit Florentine, Thosse und ihren Freunden mitgefiebert und die Entwicklung der Figuren mit Freude verfolgt.
Große Empfehlung für Leser*innen ab 12 Jahren.
Fazit
Mit viel Witz und flotten Sprüchen hat mich Silke Schellhammer bereits nach wenigen Seiten eingefangen. In Askendor lernt Florentine nicht nur wir man kämpft, sie sammelt wertvolle Erfahrungen fürs Leben.
Mir hat das Jugendbuch richtig gut gefallen und ich kann es sehr weiterempfehlen.
Durch das super schöne Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext hat mich dann komplett abgeholt. Ich bin selbst Gamerin und liebe es, in Spielwelten einzutauchen. Gerade deshalb hat mich dieses Buch so sehr interessiert.
Das Buch war einfach so gut! Es ist genau das gewesen, was man vom Klappentext erwartet. Eine virtuelle Spielwelt, spannende Ereignisse und eine Protagonistin, die plötzlich mittendrin ist. Diese Geschichte war aber noch so viel mehr als das. Das Buch ist humorvoll (ich musste sehr oft lachen), mysteriös und prickelnd. Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass die Protagonistin etwas älter als 15 ist, aber trotzdem fand ich es noch halbwegs in Ordnung. Lediglich der kleine Bruder von Paula - der besten Freundin von Florentine - war mir etwas zu jung. Sein Verhalten wirkte für mich einfach nicht wie das von einem 12 Jährigen.
Ich habe mir während dem Lesen ganz oft gedacht "Wow, dieses Spiel würde ich so gerne auch spielen!". Man taucht ab in die Welt des Spiels und fiebert bei jeder Sache einfach mit. Es war so, als würde ich selbst in die virtuelle Welt eintauchen. Das Buch hatte noch einige super spannende Ansätze, die man so gar nicht bedenkt. Was, wenn die virtuelle Welt gar nicht so virtuell ist, sondern parallel zu unserer existiert?
Zwischendrin war die Geschichte immer mal etwas langsam. Es gab Alltagssituationen, die ich persönlich so nicht gebraucht hätte. Man muss aber auch bedenken, dass es ein Jugendbuch ist. Außerdem war ich manchmal sehr verwirrt von den Bezeichnungen, Orten und Namen. Und das, obwohl ich selbst viele Videospiele spiele. Die Fantasy Welt gemischt mit den Norwegischen Bezeichnungen haben mich teilweise etwas durcheinander gebracht. Ich kam zwischenzeitlich einfach nicht so ganz hinterher.
Der Schreibstil war toll, die Freundesgruppe hat mir super gut gefallen und auch Thosse war sympathisch und interessant (wie alt ist er eigentlich?). Alles in allem bin ich trotz der Kritikpunkte sehr zufrieden mit dem Buch und habe es innerhalb von 24h durchgelesen - ich wollte einfach immer wissen, wie es weitergeht. Große Empfehlung!
Im Buch geht es um Florentine, die sich überraschenderweise eines Abends in der virtuellen Welt des Videospiels Askendor wiederfindet. Nachdem sie Thosse von Baar kennenlernt, einen NPC in ebenjenem Spiel, und einigen mehr oder minder tödlichen Zwischenfällen entkommt, werden ihre Probleme nur noch größer, als Thosse plötzlich mit ihr im realen Leben landet.
Ich fand das Buch wahnsinnig unterhaltsam. Es war lustig und die Konversationen zwischen den Charakteren waren amüsant. Die Charaktere mochte ich persönlich alle gerne, sie waren mir sehr sympathisch. Die aufgebaute Welt war super spannend. Wir haben quasi einen Einblick bekommen, wie ein NPC in einem Videospiel auf die SpielerInnen des Spiels schaut. Dabei fand ich auch, dass die erfundene Welt Askendor und die reale Welt gut miteinander verbunden wurden. Askendor fand ich gut aufgebaut, die fantastische Welt selbst war zauberhaft und wurde mit der Charakteristik von Onlinespielen verbunden, was faszinierend war. Das Ganze hat dann auch einige interessante Existenzfragen aufgeworfen, was ich so nicht erwartet hatte. Es gibt auch einige klare Kritikpunkte. So hat die Hauptcharakterin oft mal über “Nerds” geurteilt, was sich nach Teeniefilm aus den 2000ern angefühlt hat und etwas irritierend war. Außerdem waren die Plottwists vorhersehbar. Ich glaube, das Buch hat mich kein einziges Mal überraschen können. Das erwähne ich nur, weil ich es für wichtig halte, das zu wissen, bevor man sich entscheidet, das Buch zu lesen, denn mich persönlich hat das gar nicht gestört. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß an einem Buch. Mich hat es komplett gefesselt. Es war super spannend und ich konnte es gar nicht beiseite legen.
Ich kann das Buch persönlich ganz klar empfehlen, muss hier aber sagen, dass ich auch einfach wahnsinnig viel Spaß mit dem Buch hatte und mich deswegen die Kritikpunkte, die es klar gibt, so gut wie gar nicht gestört haben.
Omg, was für ein cooler Read! Askendor ist eine Jugendsystopie, aber eigentlich steckt da so viel mehr drin. Flo, Musterschülerin mit Helikoptermutter, hatte bisher nichts mit Computerspielen am Hut. Bis sie durch Zufall durch den kleinen Bruder ihrer besten Freundin Paula auf Askendor stößt. Und er, Thosse von Baar, der Thronfolger von Askendor, kann sie sehen. Das Buch ist super fesselnd geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen auch wenn die Kapitel sehr lang sind, was eigentlich nicht so meins ist, hat es mich überhaupt nicht gestörtz. Es ist sehr humorvoll. Flo und ihre Freunde sind einfach verdammt coole Socken! Der Schreibstil ist zudem noch super Geistreich. Man merkt einfach wie Intelligent Flo ist, aber auf eine sehr liebenswerte Weise. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, gibt es zudem sehr witzige Schimpftiraden, einfach wunderbar! Die Entwicklung der Charaktere, besonders Flos, sind unfassbar gut gelungen. Die Erklärungen, wie das ganze überhaupt möglich ist, sind sehr gut nachvollziehbar. Das Buch ist in sich geschlossen und einfach sehr gelungen. Absolute Leseempfehlung!
Mein Exemplar hat noch ein anderes Cover, was mir persönlich sogar besser gefällt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Zielgruppe das „richtige“ ansprechender finden und irgendwie passt es auch besser zu der Geschichte. Der vorläufige Klappentext gefällt mir auch besser, da der veröffentliche mir tatsächlich zu viel von der Geschichte vorwegnimmt, besonders (achtung spoiler!) da die aufgeführten Ereignisse erst auf Seite 300 starten.. bin ich ehrlich gesagt kein Fan von. Natürlich weiß man dann eher was man bekommt, aber es ist schon eher eine halbe Zusammenfassung. Auch wenn hier definitiv der Weg das spannende ist!
Ich kann und will jedem dieses Buch zu Herzen legen, der Lust auf eine spannende Dystopie, mit viel Humor und Leichtigkeit hat. Mich als erwachsene Person hat sie absolut verzaubert 🥰
Inhalt Florentine hat eigentlich nicht viel für Videospiele übrig. Dafür bleibt ihr bei ihrer hochmotivierten Mutter gar keine Zeit. Doch als sie beim Videospiel des kleinen Bruders ihrer besten Freundin das Gefühl bekommt, dass eine der Spielfiguren sie sehen kann, lässt sie Askendor nicht mehr los.
Sprache Silke Schellhammer hat hier wirklich eine sehr durchdachte und unterhaltsame Geschichte entworfen. Sie findet genau die richtige Balance zwischen dem Teenager-Alltag und der Fantasy-Welt im Videospiel. Askendor war wirklich toll ausgearbeitet. Da Flo so gar keine Ahnung von Videospielen hat, stolpert man gemeinsam mit ihr durch das Spiel und bekommt zum Glück Hilfe von verschiedenen Seiten, um sich in dieser Welt zurecht zu finden. Obwohl ich schon etwas länger aus dem Alter der Protagonisten raus bin, konnte ich mich gut in die Figuren hineinversetzen. Die Charaktere sind alle sehr pfiffig - Flo genauso wie ihre Freunde. Sie sind füreinander da und bilden wirklich eine tolle Truppe - es gibt die durchgeknallte beste Freundin, den nervigen kleinen Bruder, den Schwarm der Freundin, den Good-Guy von nebenan und den düsteren, aber sehr attraktiven Videospiel-Helden. Etwas Mitleid hatte ich mit Julien, dem Jungen von nebenan, denn den fand ich wirklich süß. Er ist sehr zuvorkommend und auf Flos Sicherheit bedacht, ist aber neben Thosse aus dem Videospiel wohl einfach zu unscheinbar für Flo. Besonders gut hat mir auch der Humor gefallen. Flo ist recht selbstironisch und man liest in Kursivschrift immer wieder ihre Gedanken. Auch der Schlagabtausch innerhalb des Freundeskreises war sehr unterhaltsam. Einziger Kritikpunkt: Der Klappentext verrät viel zu viel von der Story!
Fazit Obwohl ich wohl nicht die klassische Zielgruppe bin, hat mich die Geschichte sehr gut unterhalten - sehr humorvoll und kreativ!
Flo, eine kesse 15jährige, landet durch Zufall in einem Computerspiel. Klingt spannend und ist vor allem witzig. Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich mich mit Computerspielen nicht auskenne, aber Flo auch nicht und daher bin auch ich gut in die Geschichte rein gekommen. Alles in allem ein eher vorhersehbarer Spaß, der mir stellenweise von der Grundhandlung schon mal hier und da begegnet ist. Die Handlung ist nix unbedingt Neues, aber zwei Punkte haben mir dann doch einen unheimliches Lesevergnügen beschert. Zum Einen war das der Humor - Flo und ihre Freundin Paula sind kess und schlagfertig, der Leser darf an Flos Gedanken teilhaben und die Situationskomik ist echt zum schießen. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert und die Seiten sind daher nur so dahin geflogen. Zum Anderen sind das die Figuren - Flo stammt zur Abwechslung mal nicht aus einer kaputten oder destruktiven Familie, im Gegenteil, sie hat eine überbehütende Helikoptermutter. Der Gegenpol dazu ist ihre beste Freundin Paula, die aus einer chaotischen Familie mit mehreren Kindern und einem ganz anderen Ansatz stammt. Die Jungs wiederum haben auch sehr spannende Hintergründe und ihre Freundschaft ist sehr speziell und unterhaltsam. Das hat mir sehr gut gefallen. Ich als erwachsene Leserin empfand die Geschichte als eher leichte, aber unheimlich witzige Geschichte für zwischendurch. Die Liebesgeschichte nimmt keinen zu großen Raum ein, so dass gerade (jüngere) Jugendliche hier bestimmt voll auf ihre Kosten kommen. Erfahrene Jugendbuchleser können die Story bestimmt vorhersehen, aber sich dennoch gut amüsieren - ich habe es jedenfalls;)
Ich bin mir noch unsicher, ob ich das Buch überraschend gut oder enttäuschend schlecht finde. Als großer MMORPG-Fan war ich ganz gespannt auf die Geschichte, aber leider fiel das World Building sehr flach aus. Ganz am Anfang erfährt man zwar etwas über die verschiedenen Länder Askendors und ihre Bewohner, später spielt all das gar keine Rolle mehr. Im Mittelpunkt steht nur noch die „Enemies to Lovers“ Liebesgeschichte, also die ständigen und vor allem unnötigen Konflikte zwischen Flo und Thosse, die in einer leidenschaftlichen Liebesbeziehung enden (?).
Das Buch war sehr, sehr spannend, denn es gab bis zum Schluss viele offene Fragen: Warum sind Thosse (und sein Widersacher) menschlich? Warum können (nur) sie und Florentine zwischen den Welten springen? Ist Askendor Realität oder virtuelle Welt? Was hat es mit den Portalschlüsseln auf sich?
Das größte Problem des Buches liegt jedoch darin, dass diese Fragen nicht beantwortet werden! Als Flo Thosse gegen Ende des Buches fragt, warum er über so viele Fähigkeiten der Menschenwelt verfügt, obwohl er sie nie gelernt hat, antwortet er mit einem erstaunten: „Warum nicht?“ Und das scheint auch die Antwort auf all die offenen Fragen zu sein: Warum ist er menschlich? Warum nicht! Warum kann Flo springen? Warum nicht? Warum wurde der ehemalige beste Freund Thosses zu dessen größtem Feind? Warum nicht!
Auch wenn es ein Happy End gibt, bleiben so gut wie alle Geheimnisse und Ungereimtheiten ungeklärt. Fantasy schön und gut, aber ein bisschen mehr Mühe hätte man sich bei der Auflösung schon geben können. So sehe ich nur wahnsinnig viel verschwendetes, eigentlich großartiges Potenzial.
Askendor - das Spiel mit der Wirklichkeit von Silke Schellhammer ist ein toller Ausflug in den Jugendbuchbereich.
Florentine genannt Flo interessiert sich eigentlich nicht für Rollen- und Computerspiele. Doch als sie dem kleinen Bruder ihrer besten Freundin Nachhilfe gibt hat sie das Gefühl der imposante Thosse von Baar, Thronfolger von Askendor, verfolgt sie mit seinen Augen. Kann das sein? Gibt es eine Möglichkeit aus der virtuellen Welt in die reale hineinzuschauen? Flo's Forschergeist erwacht und sobald sie Zuhause ist legt sie sich einen Account für das phantastische Spiel an.
Schnell ist sie dem Spiel völlig verfallen. Sie denkt nur noch an Askendor und den Herrscher. Doch plötzlich findet sie sich auf einmal selbst in der Welt von Askendor wieder. Als Thosse ihr dann auch noch durch das Portal in die reale Welt folgt ist ein spannendes Abenteuer vorprogrammiert.
Anfangs dachte ich direkt an den Sog, mit dem mich Erebos von Ursula Poznanski eingesaugt hatte. Hier erleben wir eine ähnliche Anziehung, die sogar noch tiefer geht.
Ich liebe den Schreibstil und den Humor, mit dem uns Silke Schellhammer hier großzügig verwöhnt. Aber auch Aktion und eine Portion Lovestory kommen nicht zu kurz.
Ich habe die Lesezeit in Askendor soooo sehr genossen und bin ganz traurig jetzt schon Abschied von den Protagonisten nehmen zu müssen. Ganz vielleicht dürfen wir ja in dieser Welt weiterlesen. Mich würde es freuen.
Eine klare Leseempfehlung für alle Jungendfantasieliebhaber und ⭐⭐⭐⭐⭐ von mir.
"Askendor" von Silke Schellhammer ist ein Jugendroman, der mich durch seine ansprechende Thematik und den gelungenen Schreibstil beeindruckt hat. Das Buch bietet eine interessante Perspektive auf das Online-Sein und die Welt der Videospiele, was für Jugendliche sicherlich ein großes Identifikationspotenzial birgt.
Die Autorin schafft es, die Balance zwischen Spannung und Tiefgang zu halten, während sie die Geschichte von Askendor entfaltet. Das Thema des Online-Lebens und die daraus resultierenden Herausforderungen werden einfühlsam behandelt und regen zum Nachdenken an. Besonders beeindruckend ist, wie Silke Schellhammer es schafft, aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen in den Jugendroman einzuflechten, ohne dabei den Unterhaltungswert aus den Augen zu verlieren.
Die Überlegung, das Buch im Deutschunterricht zu behandeln, ist definitiv naheliegend. Gerade die Thematik rund um das Online-Sein und Videospiele bietet einen Anknüpfungspunkt für viele interessante Diskussionen über Technologie, Identität und soziale Interaktion. Der Roman könnte dazu beitragen, Jugendlichen wichtige Einblicke in moderne Lebensrealitäten zu vermitteln.
Der Schreibstil von Silke Schellhammer hat mir besonders gut gefallen. Er ist ansprechend, flüssig und trägt dazu bei, dass man sich gut in die Welt von Askendor hineinversetzen kann. Insgesamt vergebe ich daher gerne vier Sterne für "Askendor", da er nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch wichtige gesellschaftliche Themen für Jugendliche anspricht.
Ich habe das Buch ja als Leseexemplar erhalten. Dabei stand bereits vorab fest, dass es ein anderes Cover haben wird, als es das Original hat - Selber Titel, jedoch mit einer anderen weiblichen Figur als Abbildung und noch einem schwarzen Reiter im unteren Bereich. Um ehrlich zu sein, hatte ich anfangs angst, was für ein Cover kommen wird, aber habe mir nichts weiter bei gedacht, bis es ankam, und: ich liebe es! Es gefällt mir sogar deutlich besser als das Original :D
Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Da es aus der ersten Person geschrieben ist, fand ich es sehr angenehm und gut zum Verfolgen. Ich liebe ja generell auch das Gaming-Setting, das die Realität besiedelt. Also war das wirklich ein grandioses Thema. Die virtuelle Spielwelt fand ich wirklich richtig gut. Ich habe damals ja auch Erebos von Ursula Poznanski geliebt und war entsprechend sehr gespannt darauf, wie dieses Setting in diesem Buch umgesetzt werden würde und wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, die Umsetzung war richtig gut.
Ich hätte mir eine ältere Protagonistin gewünscht. Klar, es ist ein Jugendbuch, aber 16 oder 17 wäre angenehmer gewesen als 15. Womöglich bin ich einfach die spicy books aktuell gewöhnt und hätte mir entsprechend ältere Protagonisten aufgrund des prickelnden Moments gewünscht xD
Die Figuren wachsen einem recht schnell ans Herz und obwohl die ein oder andere Szene etwas langgezogen war, hat es mich dennoch gefesselt.
Cover: Da ich das Leseexemplar gelesen habe, hat mein Buch ein anderes Cover, als die Exemplare, die verkauft werden. Das Cover vom Leseexamplar winde ich ein bisschen schön als das andere Cover, weil es heller ist und mich dadurch mehr angesprochen hat. Aber auch das andere Cover gefällt mir gut und ich würde es in der Buchhaltung in die Hand nehmen.
Inhalt: Es geht um die fünfzehnjährige Florentine, die von ihrer Mutter von klein auf zu Perfektion gedrillt wurde. Aus Zufall entdeckt sie das Online-Spiel Askendor und ich gleich von dem Krieger Thosse von Baar fasziniert. Als sie sich das Spiel selber herunterlädt wird sie in das Spiel hineingezogen und sie muss feststellen, dass sich alles real anfühlt. Als dann ein Portal auftaucht, dass die Spielewelt mit unsere Welt verbindet geht das Abenteuer erst richtig los.
Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und der Schreibstill war angenehm zu lesen. Ich sehr gut mit Florentine mitfühlen und die verstehen. Das Setting mit dem Online-Spiel hat mir sehr gut gefallen und es war toll mit Florentine die Welt zu entdecken. Thosse von Baar war auch ein interessanter Charakter, der mich überrascht hat. Auch die Liebesgeschichte fand ich sehr süß und sie wurde super in die Handlung integriert.
Außergewöhnliche Geschichte mit etwas schwacher Protagonistin
Ganz zufällig bekommt die 15jährige Florentine einen Einblick in ein beliebtes Online-Rollenspiel, Askendor. Und obwohl das eigentlich gar nicht ihr Ding ist, wird schlagartig ihr Interesse daran geweckt, denn der gutaussehende Thronfolger von Askendor scheint ihr durch den Bildschirm in die Augen zu sehen… Die Prämisse zu dieser Geschichte fand ich richtig interessant: Eine Figur aus einem Rollenspiel gelangt in die Realität und muss sich dort zurechtfinden – und die Protagonistin scheint außerdem ein klein wenig ihr Herz an ihn zu verlieren. Dieser Teil der Geschichte hat auf jeden Fall meine Erwartungen erfüllt und es hat sehr viel Spaß gemacht, mir den kriegerischen Thosse von Baar als Austauschschüler Tom vorzustellen. Allerdings ist bei mir beim Rest der Story nicht so ganz der Funke übergesprungen. Das lag zum einen an der Protagonistin Florentine, die sich mal unglaublich jung und dann wieder viel zu erwachsen verhielt und die gefährlichsten Situationen gefühlt mit einem Schulterzucken abtat. Zum anderen lag es aber auch an dem Rollenspiel-Teil, der sich manchmal sehr schleppend las und gelegentlich etwas unausgegoren wirkte. Alles in allem war es eine außergewöhnliche Geschichte, die sich gut liest, die mich aber leider nicht komplett überzeugen konnte.
Florentine ist fünfzehn Jahre alt und sie hat so gut wie nie Freizeit, denn ihre Mutter hat ihren Alltag komplett "durchgetaktet", ob es nun französische Konversation, Klavierspiel oder was auch immer ist. Hauptsache, ihre Tochter lernt und ist überall die Beste. Zum Glück ist Florentine wohl auch sehr intelligent und kann das straffe Programm durchziehen. Dennoch ist sie am liebsten im chaotischen Haushalt ihrer Freundin Paula, die noch drei jüngere Geschwister hat. Als sie dem 12jährigen Finn bei den Hausaufgaben für den Lateinunterricht hilft und dieser mal das Zimmer verlassen muss, lernt sie zufällig das Computerspiel Askendor kennen und meldet sich daraufhin auch an. Mit folgenreichen Konsequenzen, denn sie hat es sich nicht eingebildet, der Herrscher von Askendor, Thosse von Baar, hat sie tatsächlich sehen können. Und dann landet sie auch noch urplötzlich in dem Spiel... Eine interessante Ausgangssituation, eine Vermischung von realer und virtueller Welt. Allerdings hat die Autorin sich immer wieder zu lange mit Nebensächlichkeiten aufgehalten, die die Handlung nicht so sehr voran gebracht haben und im Endeffekt auch gar nicht so wichtig waren. Insgesamt gesehen hat mir das Buch schon gefallen, allerdings wäre eine Straffung und etwas mehr Spannung besser gewesen.
Askendor – Spiel mit der Wirklichkeit von Silke Schellhammer
Meine Meinung
„Askendor“ entführt uns in eine faszinierende Welt, in der die fünfzehnjährige Florentine durch ein Online-Rollenspiel in ein ganz besonderes Abenteuer gezogen wird. In der virtuellen Welt trifft sie nicht nur den geheimnisvollen Krieger Thosse von Baar, sondern erlebt auch eine Geschichte voller Spannung, Überraschungen und Emotionen.
Silke Schellhammer verknüpft Realität und das virtuelle Spiel auf eine äußerst fesselnde Weise, sodass es unmöglich war, sich den Seiten zu entziehen. Die Autorin erschafft eine lebendige Atmosphäre, in der Florentine zwischen zwei Welten hin- und hergerissen ist. Die Grenzen verschwammen und alsbald steckte ich selbst mittendrin.
Die Charakterentwicklung, sowohl im Spiel, als auch im realen Leben überzeugt durch Authentizität, wodurch ihr die nötige Tiefe verliehen wird. Der Schreibstil sorgt für einen steten Sog, doch vor allem, dass ich mich in die Handlung hineinversetzen und fallen lassen konnte.
Fazit
Mit einer originellen Idee, die Realität und die virtuelle Welt miteinander verbindet, bietet „Askendor“ ein Abenteuer voller Herausforderungen, Spannung, Emotionen und Geheimnisse. Insbesondere die virtuelle Welt bot ein hohes Niveau in Punkto Darstellung und Zeichnung, sodass die Grenzen zwischen beiden Welten allzu leicht verschwommen.
Inhalt: Florentine ist so gar kein Fan von Videospielen. Doch als sie eines Tages Nachhilfe für den Bruder ihrer besten Freundin Paula gibt, lenkt das Spiel namens Askendor nicht nur Finn vom eigentlich geplanten Lernen ab, auch Florentine ist ganz fasziniert von der realistischen Grafik. Als der Stammesführer Thosse von Baar auf der Bildschirmfläche erscheint, ist Florentine gebannt von seinem Aussehen, er wirkt so seltsam menschlich. Auch seine Augen scheinen sie zu fixieren und zu verfolgen. Seit dem geht ihr Askendor und Thosse nicht mehr aus dem Kopf. Nach einer Anmeldung auf der Plattform begibt sich "Flo” auf eine Reise zwischen der realen und der digitalen Welt und wird Wort wörtlich in diese gezogen.
Fazit: Was ein großartiger Gaming-Fantasy Roman. Der Schreibstil macht süchtig auf mehr und ist extrem humorvoll und spannend. Ich hatte großen Spaß beim Lesen. Auch die Protagonistin und Nebencharaktere sind mir extrem ans Herz gewachsen. Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass sich diese manchmal älter verhalten als wie ihr eigentliches Alter, man hätte sie etwas älter schreiben können. Aber, das ist jetzt nichts besonders Störendes. Ein herrlich erfrischendes und humorvolles Fantasy Buch.
Zum Inhalt: Die fünfzehnjährige Florentine hat sich nie für Online-Rollenspiele interessiert. Doch das ändert sich, als Sie in die virtuelle Welt Askendor eintaucht. Sie begegnet in die dieser Welt dem Krieger Thosse von Baar und spürt auf einmal, dass dieser ziemlich menschlich ist. Außerdem lassen seine unglaublichen grünen Augen, das Herz von Florentine auf einmal höher schlagen. Als der stolze Thronfolger durch ein Doppelportal plötzlich in der realen Welt auftaucht, verändert sich das Leben von Florentine auf einmal drastisch. Nun muss Sie Thosse vor der Außenwelt tarnen, in dem Sie ihn als harmlos aussehenden Austauschschüler in die reale Welt einführt. Doch die Widersacher warten auch schon in dieser Welt. Meine Meinung: Mir hat diese Fantasy-Geschichte sehr gut gefallen. Diese hat total meinen Nerv getroffen. Die Hauptcharaktere waren mir sehr sympathisch! Mir hat es gefallen, wie die virtuelle Welt auf einmal auf die reale Welt getroffen ist und welche Herausforderungen dadurch für die Protagonisten entstanden ist. Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen und hat mir eine angenehme Lesezeit beschert. Das Buch-Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet.
Die 15-jährige Florentine hat eigentlich genug mit der Schule und ihrer Mutter zu tun, die all ihre Aktivitäten aufs Strengste überwacht. Doch dann ändert sich ihr Leben von Grund auf, als sie durch den jüngeren Bruder ihrer besten Freundin Paula ein Online-Rollenspiel kennenlernt, in dem der Krieger und Thronfolger Thosse von Baar herrscht. Durch Zufall landet sie in der virtuellen Welt Askendor, die viele Gefahren bereithält.
Der Fantasy-Jugendroman punktet besonders mit der Interaktion der Charaktere, die alle sehr gut ausgearbeitet sind. Vor allem die Freundschaft zwischen Flo und Paula macht Spaß und sorgt für viel Schmunzeln. Die lebhaften Dialoge sind manchmal ein wenig überzogen und wirken seltsam altmodisch. Sagt ein heutiger Teenager wirklich „Hasenfuß“ (S. 79) oder „Lalülala“ (S. 299)? Ich konnte aber leicht darüber hinwegsehen, weil die Geschichte witzig und spannend ist.
Die Wechsel zwischen realer und virtueller Welt sind gelungen und machen große Lust auf Gaming. Wer gerne humorvolle Jugendromane mit Fantasy-Elementen liest, ist bei „Askendor – Spiel mit der Wirklichkeit“ gut aufgehoben. Von mir gibt es 4 von 5 gutaussehende Thronfolger, für die man wahrlich schwärmen kann.
Für alle Thron legacy -Fans ist dieses Buch auf jeden Fall ein guter Tipp 😁. Aber von vorne…
I n h a l t Eigentlich interessiert sich Florentine nicht für Online-Rollenspiele. Als sie jedoch eines Tages durch ein Portal in die virtuelle Welt gelangt und den ehrr menschlichen Thronfolger Thosse von Baar begegnet, ändert sich dies. Plötzlich muss sie sich zwischen ihren Gefühlen und einer Rebellion entscheiden, was ihr wichtig ist.
M e i n e M e i n u n g Der Schreibstil ist flüssig, einfach und angenehm zu lesen. 🤓 Ich empfand den Anfang als etwas zäh, dennoch bin ich nach ca. 50 Seiten in die Geschichte gezogen worden 😋. Die Story ist an einigen Stellen zwar vorhersehbar, dennoch macht sie viel Spaß und das Ende hingegen habe ich nicht so wirklich erwartet 😂.
F a z i t Ein doch eher kurzweiliges Buch mit einer dennoch interessanten Story ☺️. Es macht Spaß zu lesen und sich einfach darauf einzulassen ☺️. Es gibt Spannung und gute Plots. 😌 Perfekt vor allem (wie auch gefacht) eben für die jüngeren Leser*innen 😉. Daher 4/5 ⭐️ und eine Leseempfehlung. Releaseday ist der 17.o7.2o23 😉